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Videoausblick: Die Rückkehr alter Geister

Von Markus Fugmann

Das sieht nach der Rückkehr alter Geister aus – und diese Geister haben zwei Namen: Griechenland und Italien. Gestern ja schon Verluste an Italiens Märkten, nachdem es wohl schon im September zu Neuwahlen kommen dürfte – mit einem dann absehbaren Sieg der Protestbewegung Cinque Stelle. Und jetzt kommt auch das Thema Griechenland wieder aus der Versenkung: die Griechen weigern sich, eine neue Hilfs-Tranche zu erhalten, ohne dass dies mit einem Schuldenschnitt verbunden wäre. Das sorgt in dünnem asiatischen Handel (Feiertag in China) für Druck auf den Euro. Stehen nun wieder Turbulenzen bevor, die an die Euro-Krise erinnern? Der Dax scheint sich davon zunächst einmal noch nicht beeindrucken zu lassen..



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6 Kommentare

  1. Übernächster logischer Schritt in Griechenland könnte sein, dass Herr Tsipras die Vertrauensfrage stellt. Dann haben wir im Herbst auch in Griechenland Wahlen.
    Interessant auch ein möglicher zeitlicher und ursächlicher Zusammenhang zwischen dem G7 Desaster und eben den Aussagen zu ev. Neuwahlen im Herbst gestern von Herrn Renzi…Italien hat sich zum Thema der Bewältigung des Flüchtlingsproblems wesentlich mehr erhofft (wie auch Griechenland ) und pfeifft diesbezüglich auf unabsehbare Zeit weiterhin aus dem letzten Loch.
    Übrigens, in Spanien tut sich auch mal wieder was!

  2. Italien wird spannend. Wenn Renzi gewinnt, sehen wir wahrscheinlich Rißes 18.000. Aber wenn nicht, was dann? Geht der Dax nach ein paar Tagen wieder hoch oder endgültig abwärts?
    Wenns darauf ankommt, lassen sich die Italiener, genauso wie die Franzosen, ungern auf Experimente ein, also eher eine Long-Situation.

    1. Sollte Italien tatsächlich im September wählen, haben die Populisten vermutlich die Nase vorn. Es besteht auch die Möglichkeit, dass andere EU-Südstaaten oder Holland auf den herbstlichen Wahlzug im letzten Moment aufspringen. Für den DAX sehe ich dann mögliche Kurse mit einer Acht an erster Stelle. Die beste aller Marktwelten müsste dann ausgepreist werden. Mario hätte endlich triftige Gründe, nicht an der Zinsschraube zu drehen, sollten beim sich ankündigenden Herbstputz der EU wirklich alle Leichen entfernt werden, würde die Acht ganz vorne vielleicht sogar nachhaltig manifestiert werden. Die 18000 entsprechen genauso wie die 8000 in etwa einem Drittel des dzt. Wertes, wenn ich wetten müsste wären jedoch die 8000 wesentlich plausibler. Und der Donald kommt in dieser Prognose noch gar nicht vor!

  3. Irgendwie glaub ich auch langsam(weiss das Unsinn) das es überhaupt noch ma richtig abwärts geht, , zumindet so lange das billige Geld da ist…..

    1. Billiges Geld brennt genauso gut wie teures….nur nicht so lange!

  4. Jedenfalls gibt es in Italien im Juni Kommunalwahlen, da sieht man dann, wie der Hase ungefähr läuft.

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