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Aktien

Videoausblick: Die Sorglosigkeit ist wieder da!

Die Wall Street nun fünf Handelstage in Folge im Plus, der Nasdaq sogar mit der stärksten 5-Tages-Rally seit dem Jahr 2011. Nun hört und liest man allenthalben: die Turbulenzen seien ausgestanden. Die Vergangenheit zeigt, dass es sehr untypisch (und damit unwahrscheinlich) wäre, wenn nun wieder der alte Bullen-Modus nach nur zwei Wochen Unsicherheit einsetzen würde..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Wall Street nun fünf Handelstage in Folge im Plus, der Nasdaq sogar mit der stärksten 5-Tages-Rally seit dem Jahr 2011. Nun hört und liest man allenthalben: die Turbulenzen seien ausgestanden, der Markt reagiere nicht mehr auf den Anstieg der Renditen am Anleihemarkt etc. Der S&P 500 nun nur noch knapp 5% unter seinem Allzeithoch, aber auffallend ist, dass die Vola trotz der Anstieg der Aktienmärkte nicht weiter zurück geht, ein ähnliches Muster hatten wir im Dezember/Januar, also vor dem sell off. Die Vergangenheit zeigt, dass es sehr untypisch (und damit unwahrscheinlich) wäre, wenn nun wieder der alte Bullen-Modus nach nur zwei Wochen Unsicherheit einsetzen würde. Heute Nacht in Asien neue Tiefs beim Dollar (Euro-Dollar über dem Januar-Hoch), die US-Futures höher, der Dax derzeit schwächer als die US-Indizes..

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8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Manni

    16. Februar 2018 08:32 at 08:32

    Sehr geehrter Herr Fugmann,
    es gibt den Spruch „Inflation schadet den Aktien nicht, nur die Bekämpfung der Inflation“. Deshalb können die US-Aktien bei gestiegener Inflationserwartung durchaus weitersteigen.

    Trump betreibt eine Finanzpolitik ähnlich wie Italien in den 60er und 70er Jahren mit explodierenden Staatsschulden. Das führt zu einer Erhöhung der Inflation, höheren Zinsen und einem kontinuierlichen Wertverlust des Dollars. Das muss den US-Aktienmärkten nicht schaden, zumindest in US-Dollar gerechnet.

    Wenn man aber ein Dow Jones- oder Nasdaq-etf anschaut und zwar die Wertentwicklung in €, so sieht der US-Aktienboom auf einmal viel bescheidener aus.

  2. Avatar

    Chris

    16. Februar 2018 09:10 at 09:10

    Heute ist doch kleiner Verfall. Wie sieht das mit den Produkten aus, die den VIX abbilden?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      16. Februar 2018 09:12 at 09:12

      @Chris, die sind vor zwei Tagen verfallen – viellleicht war das ein Grund für die starke Rally am Mittwoch trotz der höheren US-Verbraucherpreise..

      • Avatar

        Chris

        16. Februar 2018 17:44 at 17:44

        Ok, danke.
        Heute dann die Aktien.

  3. Avatar

    V

    16. Februar 2018 09:29 at 09:29

    Hallo Herr Fugmann,

    Sie blicken aktuell zu sehr nach Amerika. Dabei braut sich doch ein gewaltiger Sturm vor der eigenen Haustüre an, dieser ist nur aus der Vergessenheit geraten – entwickelt sich aber stetig weiter:

    https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-duerfte-die-euro-party-beenden-der-weltgroesste-hedgefonds-wettet-darauf/

    Sobald die neue deutschlandfeindliche GroKo aus SPD und CDU gebildet wurde, wird die neue alte Sau durch das Dorf getrieben. Die Eurostärke wird dadurch auch wieder einkassiert werden.

  4. Avatar

    Marcus

    16. Februar 2018 09:36 at 09:36

    Also wieder genauso langweilig und immer aufwärts gerichtet wie vorher… Dann bin ich wieder raus und widme mich anderen Dingen, da es nichts zu kaufen gibt.

    War wohl nix.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Netflix und Tesla bringen gute Laune

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Netflix hat gestern Abend tolle Zahlen geliefert, und bei Tesla gibt es ein neues hohes Kursziel.

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Börse: Die Stimulus-Schecks und der große Börsen-Hype

Wiederholt sich das Muster an der Börse aus der ersten Corona-Welle? Damals stiegen Kleininvestoren ein, und nun kommen neue Schecks!

Wolfgang Müller

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Was sich im letzten Sommer durch die großzügigen Schecks der US-Regierung zur Unterstützung der Arbeitslosen an der Börse gezeigt hat, wiederholt sich mit den 600 Dollar-Schecks seit Jahresanfang in verschärfter Form. Man zockt mit dem staatlichen Geld immer zügelloser, in Pennystocks und in Optionen. Jetzt kommt bald die Aufstockung auf 2000 Dollar durch die Biden-Regierung – wird dies der Höhepunkt der Manie der Börse?

Börse: Corona und die Generation RobinHood

Es war ein großes Thema im Coronajahr 2020, die allein schon beim Neobroker RobinHood auf 13 Millionen, vorwiegend junger Anleger angewachsene Schar neuer und junger Investoren, die ihre Freizeit genutzt haben, um nahezu gebührenfrei an der Börse zu zocken. Zunächst mit den großen Aktien aus dem „Stay-at-Home-Umfeld“, Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft, Nvidia, oder Zoom und natürlich Tesla. Aber da dies so gut geklappt hatte, dann auch mit Hebelprodukten aus dem Optionsbereich. Was die Stillhalter dazu genötigt hatte, teure Aktien zur Absicherung auch noch nachzukaufen, Stichwort Gamma-Absicherung. Die Hausse nährte ständig die Hausse. Dies ist natürlich den großen Häusern in den USA nicht verborgen geblieben. Goldman Sachs holte sich die Liste der meist nachgefragten Aktien bei den Billigbrokern und bei den Favoriten der Hedgefonds – und siehe da, die Lieblinge der RobinHoodies schlugen die Benchmark und die Profis um Längen.

2020: S&P 500, plus 16 Prozent – Hedgefonds plus 40 Prozent – und die RobinHooder plus 80 Prozent. Dies ist natürlich nicht die Performance der Depots, sondern die Berechnung der Performance der Favoriten.

Das neue Thema Pennystocks

Das Jahr 2021 entwickelt sich in Teilbereichen noch extremer als das Jahr 2020. Die jungen Spekulanten hatten bemerkt, dass sich nach den Wahlen im November und der großen Impfstoffstory ein Favoritenwechsel ergeben hat, weg von Big Growth und Value, hin zu kleinen Nebenwerten. Überaus deutlich ersichtlich an der Performance des Russel 2000, der allein von Anfang November bis dato von 1520 auf 2150 Punkte gestiegen ist. Ein Index, wohlgemerkt, in dem sich so viele Titel befinden, die gar keine Gewinne machen, seit Jahren „Zombies“ genannt. Manch erfahrener Börsianer wird sich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben, angesichts der Kurssprünge einiger kleiner und eigentlich unbekannter Aktien aus dem Feld der Pennystocks.

Das extremste und am meisten zitierte Beispiel ist eine Firma aus der Medizintechnik, Signal Advance. Infolge einer Verwechslung aufgrund eines Musk-Tweets: „Buy Signal“ hatte sich der Pennystocks schlicht verdreiundzwanzigfacht. Nicht ganz so extrem, aber immerhin auch schon mit 120 Prozent plus, notierte GameStop, eine Firma aus der Videobranche. Ob Energiesektor, Elektromobilität, Wasserstofftechnologie, Solar oder sogar Aktien, die sich der Pleite genähert haben, Hauptsache billig, dann wird damit herumgezockt.

Das Volumen der gehandelten Billigaktien hatte bereits im Dezember die Billionengrenze erreicht.

Stimuli, oder die staatliche Quelle für das Zocken

Wie bereits angedeutet, viele Anleger hatten anscheinend nur darauf gewartet, dass der Staat ihnen endlich die lange erwartete Unterstützung mittels der 600 Dollar-Schecks zusandte. Der Beweis für diese Annahme ist der Anstieg des Handelsvolumens bei Pennystocks – Over the counter (OTC), also außerbörslich, der sich nach dem Erhalt der Schecks glatt fast versechfacht hatte.

Was bedeutet dies für die nahe Zukunft? Der neue US-Präsident hat letzte Woche sein 1,9 Billionen Dollar schweres Stimulusprogramm angekündigt, welches noch der Billigung durch den Kongress bedarf.

Eine Aufstockung um 1400 Dollar und es könnten weit über 100 Millionen Amerikaner in den Genuss der staatlichen Stimulus-Schecks geraten.

Wird sich das Verhalten der neuen Generation Anleger ein weiteres Mal wiederholen und das Geld unmittelbar wieder an der Börse landen, bei Werten, von denen unsereins noch gar nichts gehört hat?

Ein nochmaliger kurzfristiger Boom?

Daran sieht man einmal mehr, warum statistische und saisonale Annahmen stets mit Vorsicht zu genießen sind. Jedes Jahr, jeder Zyklus ist anders und bietet ständig Überraschungen. Wer hätte vor einem Jahr daran gedacht, dass kleinste Anlegergruppen mit staatlicher Stütze einen Einfluss auf die Kurse an der Börse ausüben können?

Fazit

Wieder ein Zeichen für eine Bubble an der Börse, die aber wie immer erst dann festgestellt wird, wenn sie geplatzt ist? Jede Übertreibung ist anders als die vorherige und die aktuelle Phase ist durch Umstände befördert worden, die es in dieser Kombination auch noch nicht gegeben hat. Die Notenbanken haben durch ihre Marginalisierung des Zinses den Aktienmarkt zu einer dominanten Anlageklasse gemacht, dann haben die neuen Broker die Handelsgebühren abgeschafft und das Handeln mit ganz niedrigen Beträgen möglich gemacht und zuletzt hat Vater Staat auch noch das nötige Spielgeld zur Verfügung gestellt, ungewollt. 2020 war es die Arbeitslosenunterstützung, die in manchen Staaten über 4000 Dollar pro Monat betragen hat, mehr als der Arbeitnehmer mit seiner Arbeit verdienen konnte. Dann kamen die 600 Dollar-Schecks und jetzt die nochmalige Aufstockung durch die neue US-Regierung.

Was mich wieder einmal in meiner These bestätigt, wann der Rally an der Börse sehr deutlich der Stecker gezogen werden könnte: Wenn die Wirtschaft ohne staatliche (Not-)Versorgung läuft, das Zinsniveau nur ein wenig weiter ansteigt und zusätzlich den jungen Zockern die staatlichen Schecks verwehrt werden.

Der Einfluß der Stimulus-Schecks auf die Börse

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Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

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