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Videoausblick: Die Stunde Null für die Aktienmärkte

Warum haben die US-Indizes gestern so deutlich verloren? Weil der neue Fed-Chef Powell gestern vier Zinsanhebungen in 2018 dezidiert nicht ausschließen wollte? Nein. Der eigentlich Grund ist, dass Powell klar gemacht hat, dass die Fed sich vom Krisenmodus der Ära Bernanke/Yellen verabschiedet hat: nicht mehr die Aktienmärkte sind der wichtigste Wirtschaftsindikator, sondern eben die Wirtschaft selbst. Damit ist klar, dass die Fed sich nicht mehr als Freund und Helfer der Aktienmärkte versteht – und damit beginnt die Stunde Null für die Aktienmärkte!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Warum haben die US-Indizes gestern so deutlich verloren? Weil der neue Fed-Chef Powell gestern vier Zinsanhebungen in 2018 dezidiert nicht ausschließen wollte? Nein. Der eigentlich Grund ist, dass Powell klar gemacht hat, dass die Fed sich vom Krisenmodus der Ära Bernanke/Yellen verabschiedet hat: nicht mehr die Aktienmärkte sind der wichtigste Wirtschaftsindikator, sondern eben die Wirtschaft selbst. Damit ist klar, dass die Fed sich nicht mehr als Freund und Helfer der Aktienmärkte versteht – und damit beginnt die Stunde Null für die Aktienmärkte, wir sind nun in der Post-Finanzkrisen-Ära angekommen! Das bedeutet zunächst einmal nichts Gutes für die Aktienmärkte (vor allem stärkere Volatilität), aber wir haben endlich jetzt wieder einen Markt und keine von der Fed gesteuerte Planwirtschaft – und das ist eine richtig gute Botschaft!

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12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    leser

    28. Februar 2018 08:42 at 08:42

    Da in den USA am Aktienmarkt die Altersversorgung hängt und Trump sich in den steigenden Kursen gesonnt hat, bin ich auf den ersten Test gespannt. Ich glaube nicht, dass das Plunge-Protection-Team aufgelöst wurde.

    Gestern haben auch die harten Fakten (Auftragseingänge) eine Wirkung gehabt. Zudem ist der S&P am 61,8% Fib.

    Und schließlich ist China sehr schwach. Was ist da eigentlich los?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      28. Februar 2018 08:59 at 08:59

      @leser, als Trump die Wahl gewann, stand der Dow Jone sbei 18.000 Punkten. Aus Sicht der Fed und mit Blick auf die Altervorsorge wäre es daher wohl kein Problem, wenn der Dow wieder bei 18.000 Punkten stehen würde!

  2. Avatar

    leser

    28. Februar 2018 09:19 at 09:19

    Das ist absolut richtig.
    Die Probleme fangen erst an, wenn der Markt zeigen muss, dass er auch ohne die Fed auf eigenen Beinen stehen kann. Da kann man getrost ein paar Fragezeichen machen. Der Immobilienmarkt reagiert bereits verschnupft und der Konsument wird angesichts der Verschuldung auch Probleme bekommen. Zyklisch steht die nächste Rezession vor der Tür und schließlich heißt es charttechnisch Hop oder Flop, https://kimblechartingsolutions.com/2018/02/tech-important-breakout-attempt-since-2000/

  3. Avatar

    Beobachter

    28. Februar 2018 09:59 at 09:59

    @leser, Die US-Alterversorgung braucht m.W. ca.8% Rendite. diese kann nicht dauerhaft mit 1,9% Dividenden u. Hochtreiben der Aktienkurse erreicht werden.Da wären eben auf die Dauer Staatsanleihen mit 4-5% Rendite u.erstklassige Unternehmensanleihen mit 7-8% Rendite hilfreicher.Vom Hochtreiben der Aktienkurse profitieren wie wir alle wissen sowieso nur ein kleiner Teil der schon Vermögenden.
    Ich denke auch dass die DICKFISCHE ,die jetzt die US Börsen hochgepeitscht haben keine Patrioten sind u.irgendwann bessere Möglichkeiten sehen u.dann schnell wieder weg sind u.viellecht sogar unterbewertete EU -Aktien kaufen.Z.B. die Südschienen Länder der EU haben seit 2008 noch viel weniger aufgeholt als der DAX.

    • Avatar

      Max

      28. Februar 2018 15:25 at 15:25

      Naja, also, wenn die US Wirtschaft brummen sollte, so dürfte der Dollar eigentlich noch stärker werden. Und wenn man einen noch stärkeren Dollar erwartet, so dürfte es kein Anreiz sein, in den im Moment stärkeren Euro zu investieren. Eigentlich müssten die Märkte hier in Europa einbrechen, weil die USA Kapital einsaugen dürfte. Nur meine Meinung.
      Ich glaube, dass die Indizes hier sich halbieren werden. Warum? Trump tut das, was er immer tat. Zunächst lässt er die US Unternehmen ihr ausländisches Kapital zu Hause in Sicherheit bringen. Die nächste Phase ist dann Handelskrieg und direkter Angriff auf die ausländische Konkurrenz. US first, eben. Das wird unsere Unternehmen gar nicht freuen. Die Deutsche Bank macht das schon seit Jahren vor, wie es ist, von den Amis gemolken zu werden.

      • Avatar

        Max

        1. März 2018 23:26 at 23:26

        Vow, geht schon los mit den weiteren Zöllen. Ist wohl erst der Anfang. Andere Länder reagieren auch mit Zöllen. Und Trump natürlich mit noch schärferen Sanktionen. Spirale dreht sich immer stärker.
        Was die US Schulden betrifft: Was hatte er so bezüglich seiner Unternehmen gemacht? Ach ja, Lieferanten nicht bezahlt und die Schulden auch nicht. Gedroht, sie nicht zu begleichen und bankrott zu gehen, wenn es kein Haircut gäbe. Ja, ja…Das Inferno kommt noch mit diesem Präsidenten. Derzeit ist noch heile Welt, weil die Unternehmen mit der Steuerreform durch Aktienrückkäufe ihre Kurse pflegen. Das endet schlimmer als bei Busch. Viel schlimmer. 1929 lässt grüssen.Und dabei bin ich doch grundsätzlich ein Optimist.

  4. Avatar

    V

    28. Februar 2018 17:46 at 17:46

    In die meisten meiner Aktien strömt weiter massiv Geld rein. Mein Depot rennt jeden Tag von All Time High zu All Time High. Ich finde das schon verdammt unheimlich! Sind wir schon in der Katastrophen-Hausse oder sitze ich auf den richtigen Aktien?

    • Avatar

      berti

      28. Februar 2018 18:31 at 18:31

      Hunde die bellen,beißen nicht……

      • Avatar

        V

        28. Februar 2018 20:48 at 20:48

        was soll das bedeuten?

  5. Avatar

    Beobachter

    28. Februar 2018 18:47 at 18:47

    @V, nach dem Warnschuss von Anfang Feb. u.dem Powell Statement von gestern schon an Gewinnmitnahmen gedacht?
    Powell hat gestern die Musik schon leiser gemacht aber alle tanzen noch.Der Ausgang ist immer noch gleich gross
    wie 2008 aber es sind sehr viel mehr Tänzer die plötzlich
    raus wollen.

    • Avatar

      V

      28. Februar 2018 20:48 at 20:48

      Ich hab das sehr wohl auf dem Schirm und vergrößere stetig meinen Goldbestand.

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Quartalssaison: Hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Wall Street Schild

Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken und Netflix. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen für die nächsten Tage. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 26. Januar

General Electric: 26. Januar

BASF: 26. Februar

Facebook: 27. Januar

Boeing: 27. Januar

Apple: 27. Januar

Caterpillar: 29. Januar

SAP: 29. Januar

Alphabet (Google): 2. Februar

Amazon: 2. Februar

Exxon: 2. Februar

Deutsche Bank: 4. Februar

Twitter: 9. Februar

Delivery Hero: 10. Februar

Commerzbank: 11. Februar

Daimler 18. Februar

Walmart: 18. Februar

Bayer: 25. Februar

Deutsche Telekom: 26. Februar

Volkswagen: Ende Februar

Zalando: 2. März

Lufthansa: 4. März

Adidas: 10. März

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – die Woche der Quartalszahlen

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Er bespricht die nun anstehende wichtigste Woche bei den Quartalszahlen in den USA.

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Der nächste Corona-Impfstoff steht in den Startlöchern – Werbung

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Lieber Börsianer,

nach den Präparaten von Moderna und BionTech steht mit dem Wirkstoff von AstraZeneca der nächste Impfstoff vor der Zulassung in der EU. Die Freigabe durch die Gesundheitsbehörden wird Ende Januar erwartet.

Vor einem Jahr starteten innerhalb kürzester Zeit weltweit mindestens 171 Impfstoffprojekte. Noch vor wenigen Jahren hätte man für die Erforschung eines Impfstoffes mindestens 15 bis 20 Jahre angesetzt. So viel Zeit hat die Welt jetzt nicht. Neue Technologien ermöglichten eine enorme Beschleunigung der Forschung, so dass jetzt bereits mit 2 Präparaten in Deutschland geimpft werden kann.

Es kann kaum schnell genug mit der Zulassung gehen

Dennoch wird der Impfstoff von AstraZeneca sehnsüchtig erwartet. Die Produktionskapazität von Moderna und BionTech-Partner Pfizer reichen bei Weitem nicht aus, um große Teile der Bevölkerung schnell zu impfen. Zudem stehen die Lieferketten unter einem enormen Druck, weil die Impfdosen bei zweistelligen Minusgraden transportiert und gelagert werden müssen. Der neue Impfstoff von AstraZeneca kommt hingegen mit normalen Kühlschrank-Temperaturen aus.

Mehrere Staaten, darunter Österreich, Tschechien, Dänemark, Griechenland und die Balkan-Staaten forderten bereits, den Impfstoff schon vor der eigentlichen Zulassung zu verteilen.

Impfstoffproduktion führt zu Milliardeneinnahmen

Die zugelassenen Präparate werden den Herstellern derzeit förmlich aus den Händen gerissen. Die Herstellung und der Vertrieb der Impfdosen ist ein Milliardengeschäft. Die Konzerne verdienen noch mindestens so lange, bis genug Menschen geimpft sind, um die Krankheit wirksam zurückzudrängen. Doch sind die Unternehmen deshalb eine gute Geldanlage?

Machen Sie nicht jeden Trend mit

Viele Anleger investieren jetzt in Moderna. Die Aktie hat in den vergangenen Monaten mehr als tausend Prozent gewonnen. Die Story klingt ja auch zu schön. Es gibt eine Krankheit, die unsere ganze Welt in…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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