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Videoausblick: Donald Trump, Devisen – und das Wetter..

Während die Aktienmärkte gestern seitwärts liefen, spielte die Musik am Devisenmarkt: die massive Aufwertung des Yuan brachte den Dollar auf breiter Front unter Druck. Die heutigen US-Arbeitsmarktdaten könnten sich wegen starker Schneefälle in Washington verschieben..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Während die Aktienmärkte gestern seitwärts liefen, spielte die Musik am Devisenmarkt: die massive Aufwertung des Yuan brachte den Dollar auf breiter Front unter Druck – heute wertete Chinas Notenbank die eigene Währung im Fixing so stark auf wie seit 2005 nicht mehr. Mexikos Notenbank wurde auch heute Nacht aktiv mit Interventionen durch Dollar-Verkäufe zugunsten des Peso – gleichwohl kann sich der Greenback insgesamt wieder erholen im asiatischen Handel (Euro unter der 1,06). Tweets von Donald Trump sorgen auch bei Toyota für starke Bewegung – allerdings verwechselt der offenkundig schlecht (bis gar nicht) recherchierende Trump hier Ortsnamen – solche Dinge könnten schwerwiegende Folgen haben, wenn er Präsident ist. Die heutigen US-Arbeitsmarktdaten könnten sich wegen starker Schneefälle in Washington verschieben..

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13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    mingo

    6. Januar 2017 08:49 at 08:49

    guten morgen, die us-arbeitsmarktdaten werden wohl mit der schubkarre angeliefert …

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    Dreamtimer

    6. Januar 2017 09:00 at 09:00

    Hallo Herr Fugmann, glauben Sie, dass es bei Trumps Power Talk wirklich darauf ankommt, dass die Fakten stimmen und er in einem journalistischen Sinne richtig liegt? Haben wir uns nicht angewöhnt Wissen und Macht gleichzusetzen und dabei auch deren Sprachen zu vermischen? Trump sendet Imperative: wenn ihr nicht macht, was ich will, dann trete ich euch in den Arsch! Darauf reagieren die Empfänger dann mit Klarstellungen, Korrekturen, Dementis, Planänderungen usw. Um mehr geht es doch nicht. Der Mann ist kein Journalist oder gar Wissenschaftler, er ist nicht mal Politiker und er wird sich auch nicht entschuldigen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      6. Januar 2017 09:04 at 09:04

      @Dreamtimer, da ist sicher was dran – nur wenn es um Politik geht später wenn Trump dann Präsident ist, und die US-Armee dann versehentlich ins falsche Land einmarschiert, weil Trump da was verwechselt hat, sind die Konsequenzen andere – um es mal bildhaft zu formulieren..

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        Gixxer

        6. Januar 2017 10:22 at 10:22

        @Markus Fugmann:
        Zum Glück geht das Einmarschieren von Truppen nicht so schnell wie ein Tweet absetzen.
        Ich kann ihre Bedenken aber nachvollziehen.

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        frank.trg

        6. Januar 2017 11:03 at 11:03

        @Markus Fugmann,

        halten sie Trump wirklich für so blöd? Die Befürchtung dass Trump aus einer Laune heraus aufs rote Knöpfchen drücken könnte, war ja ein Wahlkampfthema. Seine Tweets zu Toyota und Co. lassen zwar eine gewisse Naivität und Leichtsinnigkeit vermuten, aber das glaube ich nicht. Die Tweets sind wohlüberlegt und dienen zur Show und Machtdemonstration. Dieser neue Politikstil ist einfach neu, das gab es bisher noch nicht. Aber er funktioniert wie man sieht. Alle kuschen nach einem Trump-Tweet. Zumal Trump ja nicht persönlich twittert. Ein ganzes Team kümmert sich um sein Twitter-Konto. In Bezug auf Militärinterventionen wird Trump sicherlich nicht so vorgehen.

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          Petkov

          6. Januar 2017 12:18 at 12:18

          Sehe ich exakt so. Der Nobelpreisschänder Obama war in puncto gefährliche, hinterhältige und für Europa verheerende Militärinterventionen bei Weitem gefährlicher.

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      outback

      6. Januar 2017 11:01 at 11:01

      GutMorgen. Herr Trump hat noch keinen wirklichen Fehler gemacht, er spricht halt Strassen-slang und Getöse ist sein Ding, abwarten. Eines verspricht er allerdings, OHNE es zu sagen, VOLATILITÄT. Mich freuts.

      • Avatar

        Volante

        6. Januar 2017 13:07 at 13:07

        Dem stimme ich zu. Volatilität!!!!
        Trump geht wie ein Kind vor, er testet gerade seine Grenzen. Wie er würde ich auch vorgehen. Nach Obama kann es ja nur noch besser werden ;)

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    Hoggel77

    6. Januar 2017 14:04 at 14:04

    Ich warte ja nur darauf, dass irgendein pickeliger 15 jähriger, zuhause an seinem PC den Twitter-Account von Trump hacked und denn einfach mal ganz viele lustige Tweets absetzt.
    zb:

    Apple is using african silicon for their phones. Not anymore! American silicon first!

    bämm Apple Aktie 10% runter.

    • Avatar

      frank.trg

      6. Januar 2017 14:49 at 14:49

      haha, das wäre ein Spaß. Aber so unwahrscheinlich ist das gar nicht. Einen Twitter Account zu hacken dürfte kein Ding der Unmöglichkeit sein. Man könnte sich entsprechend positionieren und dann einen Trump-Spruch ablassen. Und bumm brechen die Kurse ein, od. steigen. Man hat ja ein paar Minuten Zeit bis der Hack auffliegt und in diesen Minuten könnte man große Summen bewegen.

      • Avatar

        gerd

        6. Januar 2017 15:02 at 15:02

        Ich merk schon, Ihre Idee mit dem trumpbasierten Fonds nimmt langsam konkrete Gestalt an – mit frankbasierter Erfolgsgarantie.

  4. Avatar

    Pit

    6. Januar 2017 18:04 at 18:04

    Dow 20000 dann Crash.
    Über ist doch klar

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Indiz für die jüngste Zocker-Orgie in US-Aktien und Bitcoin – man schaue auf die Such-Trends

Claudio Kummerfeld

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Bunte Kurstafel

Markus Fugmann hatte die letzten Tage darüber berichtet, so auch heute früh (siehe hier). Vor allem über einen gigantischen großen Zocker-Blog auf Reddit (siehe hier) formiert sich quasi täglich neu eine gigantische Crowd aus gierigen Jung-Zockern, um sich auf einzelne US-Aktien zu stürzen. Besonders interessant waren die letzten Tage kräftige Kursanstiege Aktien wie „Gamestop“, bei denen es hohe Short-Volumina gab. Profi-Spekulanten wie Hedgefonds hatten große Wetten auf fallende Kurse aufgebaut. Steigt der Aktienkurs nun aber kräftig, kann der Verlust dieser Profis ins Unendliche steigen.

Und die Banken und Broker, die solchen Hedgefonds oft Kredite für ihre Spekulationen gewähren, könnten kalte Füße kriegen und mehr Sicherheiten verlangen – oder die Short-Positionen zwangsweise schließen, wodurch der Aufwärtssog der Aktien noch mehr verstärkt wird. Auf genau diese Bewegung hofften die Zocker wohl bei Gamestop und anderen Aktien. Man schaue in der folgenden Grafik, wie die Beliebtheit für den Google-Suchbegriff „Short Squeeze“ in den USA in den letzten fünf Jahren aussah. Erst in den letzten Tagen explodierte die Beliebtheit dieses Suchbegriffs extrem. Mit Short Squeeze bezeichnen Börsianer einen stark steigenden Aktienkurs, der durch das Schließen von Short-Positionen verursacht wird. Der Wert 100 in der Grafik steht für die höchste Beliebtheit des jeweiligen Suchbegriffs.

Im folgenden Chart sehen wie in den Google Trends für die letzten fünf Jahre die weltweite Beliebtheit des Suchbegriffs „Bitcoin“. Man sieht, dass bei der ersten großen Hausse Ende 2017 die maximale Beliebtheit von 100 Punkten erreicht wurde, und Anfang diesen Jahres nur ein Wert von 69 – jetzt nur noch 42 Punkte. Die Gier der Internet-Gemeinde nach dem Thema war damals also wohl noch größer als heute. Offenbar scheint sich ganz aktuell die „Meute“ auf die kleinen US-Aktien zu stürzen – weil die wohl von einer Meute Klein-Zocker leichter kräftig im Kurs zu bewegen sind?

Chart zeigt Beliebtheit der Suche nach Bitcoin

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Robuste Ergebnisse auf breiter Front

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die gemeldeten und heute Abend anstehenden Quartalszahlen sind heute ein wichtiges Thema.

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SAP in der Krise: Ist das eine Chance für uns? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war ganz harte Kost, die der europäische Software-Riese SAP am 26. Oktober für seine Aktionäre hatte. Die Cloud-Sparte blieb überraschend deutlich hinter den Erwartungen zurück. Einzelne Anwendungen wie die Software Concur (Verwaltung und Organisation von Geschäftsreisen) floppten völlig. Und noch mehr: Die Walldorfer kassierten auch gleich die Gewinnschätzungen für die nächsten Jahre, wie wir aus dem Quartalsbericht entnehmen mussten.

So kam es wie es kommen musste. Die Aktie des DAX-Schwergewichts kollabierte an jenem Tag binnen weniger Sekunden und verlor 20 % ihres ursprünglichen Marktwertes. Per saldo sank die SAP-Aktie von über 140 Euro unter 100 Euro ab. Milliarden Euro waren plötzlich durch den Schornstein.

Ungefähr im gleichen Zeitraum meldete die US-Konkurrenz bestes Zahlenwerk. Oracle und Salesforce nutzten die Dollarschwäche des vergangenen Jahres und griffen den deutschen Software-Riesen in seinem europäischen Heimatmarkt an. Die Analysten hängten wie üblich ihr Mäntelchen in den Wind und urteilten vernichtend über das Software-Unternehmen. Der Tenor: Eine Wachstumsgeschichte geht zu Ende. SAP bringt es nicht mehr.

In der Tat befindet sich die Walldorfer Software-Schmiede in einer veritablen Krise. So wird der Umsatz 2021 kaum noch wachsen, der Gewinn wird großer Wahrscheinlichkeit sogar rückläufig sein.

Das sind die Stärken der SAP

Aber gemach! SAP ist unverändert ein großartiges Unternehmen, dessen Software-Anwendungen weltweit in rund 25 Branchen genutzt werden. Bei Großunternehmen sind die Deutschen immer noch das Maß aller Dinge. 9 von 10 Playern nutzen mindestens eine kleine SAP-Anwendung. Die Kundenkartei der Walldorfer liest sich imposant. Dort finden Sie typische Traditionsunternehmen wie Chevron, Ford oder AT&T. Aber auch die…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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