Aktien

Videoausblick: Drama und Trumps Ultimatum

Von Markus Fugmann

Gestern ein Hin und Her um die Abstimmung über die Ersetzung von Obamacare – schließlich wurde die Abstimmung auf heute verschoben, angeblich, weil es sonst bis tief in die Nacht gegangen wäre, wahrscheinlicher ist, dass die Trump-Administration nicht die erforderlichen Stimmen hatte (mehr als 30 Nein-Sager). Nun wagt Trump den Bluff und setzt dem Freedom Caucus die Pistole auf die Brust: wenn ihr nicht „Ja“ sagt, bleibt Obamacare eben bestehen und wir kümmern uns um das Steuerthema. Aber es ist eben ein Bluff, weil Trump die Mitglieder des Freedom Caucus braucht, um seine Steuersenkungen durchzusetzen – aber diese wollen knallharte Gegenfinanzierungen (Importsteuer!), und das nächste große Gezerre wird daher sicher kommen. Die Aktienmärkte gehen nach gestriger Nervosität optimistisch in den Tag..



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

9 Kommentare

  1. Hallo liebe Redaktion,

    wo ist denn bitte Herr Riße ? Es macht doch keinen Sinn das er, im Sinne einer ausgewogenen Meinungsbildung, häufig in schwierig zu deutenden Marktphasen sich offentsichtlich längere Auszeiten nimmt !
    Herr Fugmann und Herr Born stehen da ja auch Ihren Mann…

    1. Er muss sicher noch seine Wunden lecken, die ihm durch seine mächtige Fehlspekulation im EUR/USD zugefügt wurden. Sein ayondo-Konto sackt immer weiter ab.

      1. Könnten Sie mal den Link zu dem Ayondo-Konto posten? Danke!

  2. Mal ganz ehrlich Herr Fugmann.
    Macht es Ihnen noch Spaß, täglich diesen Schwachsinn aus den USA zu kommentieren?

    1. @Ceneca: Ja! :)

      1. @Markus Fugmann :)) Wenn die Börsen zwischen Lethargie und Schizophrenie schwanken, wenn ein Schwachsinniger aus den USA bisher an zwei von 62 Tagen im Amt nicht gelogen und 247 Mal die Unwahrheit gesagt hat, macht es tatsächlich Spaß, all das zu kommentieren ;)
        China ist auch nicht schlecht, ein Land, in dem vollkommen Gehirnamputierte Kühe kaufen, um sie dann wieder zu vermieten :)

  3. Wie leichtgläubig die Börsianer doch so häufig sind. Es war von Anfang an klar, dass Trump seine Pläne weder in hohem Tempo noch auch nur annähernd 1:1 umsetzen kann. In festen Demokratien läuft das nicht so. Aber es kommt noch etwas Entscheidendes hinzu. Trump regiert nach Gutsherrenart und das diplomatische Feingefühl fehlt ihm offensichtlich. Damit sinkt nicht nur die Kompromissbereitschaft der Opposition gegen Null, sondern er schafft sich auch viele hartnäckige Feinde in den eigenen Reihen. Leute wie Trump haben es besonders schwer, eine ausreichend große Gefolgschaft dauerhaft hinter sich zu scharen. Die Fronten werden sich immer mehr verhärten und am Ende kann er gar nichts mehr bewegen. Es könnte gar recht chaotisch werden in der US-Politik und das mögen die Wähler nicht und die Börsen schon gar nicht.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage