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Videoausblick: Drei Banken-Pleiten in kurzer Zeit

Von Markus Fugmann

Nach der spanischen Banco Popular hat die EZB auch den italienischen Banken Veneto Banca und Banca Populare di Vicenza den Stecker gezogen – also nun drei Pleiten europäischer Banken in kurzer Zeit. Auch diesmal half man sich mit einem Trick: da die beiden Banken nicht systemrelevant seien, unterlägen sie italienischem Insolvenzrecht, sprich es haftet der italienische Steuerzahler. Großer Gewinner ist Intesa, Italiens zweitgrößte Bank, die für einen Euro die Sahneschnitten kauft, während die Verluste bei den Steuerzahlern bleiben. Das alles scheint, einmal mehr, die Aktienmärkte kaum zu interessieren, der X-Dax öffnet weitgehend unverändert zum Freitagsschluß. Fragt sich nur, warum die EZB ausgerechnet jetzt den Bankrott der drei Banken erklärt, die schon Jahre zuvor faktisch insolvent waren..



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22 Kommentare

  1. Was ist mit den Bankanleihen?

    1. @Leo, die Halter von Senior Bonds werden gerettet, die Junior bonds scheint Intesa zu retten dafür, dass sie die Sahnestücke für 1Euro kaufen..

  2. verrückte Welt !

  3. Also wird die EZB kräftig Staatsanleihen kaufen müssen (auch Deutsche
    ha,ha,…).Was machen die in Europa eigentlich wenn eine richtige Wirtschaftskrise
    ausbricht? Die Finanzkrise 2008 kam in der Realwirtschaft kaum an. Die nächste
    Finanzkrise wird in Europa größer! Der Stimulus von Zentralbankseite auf die
    Realwirtschaft wird in dieser Finanzkrise wegfallen. Die brauchen alle Kraft ihren
    Laden zusammenzuhalten.

    1. Das stimmt so nicht. Die sog. Finanzkrise schlug mit voller Wucht in viele Branchen ein. Schaut man sich die Tiefs vieler mittelst. Unternehmen an, dürfte einem heute noch Angst und Bange werden.

      Beispiel von einem unserer Kunden:

      durchschnittl. Jahresumsatz bis 2007/2008. 42 Mill. Euro

      Tief 2009: 18 Mill.

      Und das ist kein Einzelfall gewesen. In einigen Unternehmen erfolgte eine Personalreduzierung von bis zu 50%.

      Abgefangen wurde ein größerer Schaden nur durch die Regeländerung für Kurzarbeit.

      Jedoch haben die meisten Unternehmen ihre letzten Hochs aus 2008 mittlerweile überschritten, und befinden sich z. T. in massiven Aufwärtstrends. Hier ist jedoch das Problem der Trendfinanzierung. Kommt es jetzt zu starken Rückläufen, dürften die meisten Unternehmen mit ihrer Finanzierung Probleme kriegen, da zum falschen Zeitpunkt investiert wurde.

      Liebe Grüße

      Dieter

  4. Langsam dämmert mir, daß man sein Geld wohl besser bei einer italienischen Bank aufbewahren sollte. Da gibts kein „Bail In“ mehr. Bei einer deutschen oder österreichischen Bank ist das Geld möglicherweise nicht mehr sicher, da Vereinbarungen und Gesetze dort eher eingehalten werden, daher gefährlicher für den Bankkunden.

  5. und trotz allem sind die Kurse schon wieder munter auf dem Weg nach oben, weil ja die Pusher heute unbedingt verhindern müssen, dass wir unter 12.720 schließen. Dazu muss man natürlich auch die US-Futures anschieben. Und diese Pusher bei der Schweizer und Japanischen Zentralbank sowie bei GS, Blackstone und einigen anderen müssen halt aufgrund der Situation bei den Charts jetzt wieder mal ein wenig nachhelfen, dass die Situation nicht kippt. Nur, werden sie das auf Dauer verhindern können auch wenn das System es nicht durchschaubar macht, dass sie diejenigen sind, die die Kurse wenn nötig immer nach oben manövrieren – sicherlich nicht. Die Millionen Schafe der Angestellten in den USA, die noch immer davon träumen, mit Hilfe ihrer 401K Ersparnisse in Aktien in eine gesicherte üppige Frühpensionierung gehen zu können, wären besser beraten mal bei ihren Personalabteilungen vorstellig zu werden um zu fordern, Ihre Anlagen nicht nur in Aktien und Anleihen ausüben zu dürfen sondern vielleicht auch mal in Cash oder gar Gold. Viele wird noch die Erkenntnis einholen, dass sie ihren Job lieber von sich aus gekündigt hätten und nach einem neuen zu suchen, um frei zu sein mit ihrem 401K angesparten Mittel tun und lassen zu können, was sie für richtig halten anstatt es den großen Fonds zu überlassen, dafür immer mehr ETFs zu erwerben. Böse wird’s enden – die Frage ist nur ob noch dieses oder erst nächstes Jahr.

  6. Na alles wieder vollkommen logisch. Weil alles so toll läuft, siehe Banken, fällt Gold innerhalb von 5 Minuten um 18 USD. Da wird doch wieder manipuliert, wo es nur geht. Durch die Algos, die dann auch reagieren, fällt es dann eben auf.

  7. Manipulation, wohin man schaut.
    Die Medien manipulieren die Meinung und die Macher manipulieren die Märkte.

    Wohl dem, der es erkannt hat und seine Lehren daraus zieht. Vorausgesetzt natürlich, es ist wirklich so.

  8. Ich habe es schon mehrmals meine Meinung angedeutet, dass der aus Rom stammende Ex-Notenbankchef Italiens, Mario Draghi, seine Hand schützend über sein Heimatland hält. Er will soviel Zeit wie möglich gewinnen, bis Italien eine Zinsanhebung auch verkraften kann. Demzufolge ist die Banken-Entscheidung von Sonntag mit ihrem manipulativen Charakter einfach nachzuvollziehen. Es ist, ketzerisch ausgedrückt, fast wie bei der Mafia: Family First. Die anderen EU-Staaten (außer Deutschland) lassen den EZB-Chef walten. Meines Erachtens sollte man bis zum Ende der Amtszeit Draghis zinspolitisch immer ein Auge auf die italienische Konjunktur richten. Gruß

  9. Der naechste Abzocker ist MACRON….der DE auch noch ueber den Senkel zieht!

  10. An die FMW:
    Hatte ich mich event.verkehrt ausgedrueckt,d.h.darf man gewisse Leute nicht bei ihrem Namen nennen?
    Ist es schon so weit…wg.dem MAASMAENNCHEN?

    1. @Walter, wir sind grundsätzlich sehr offen, aber wenn jemand sagt, Draghi sei schlimmer als Hitler, hat das keinen Anhaltspunkt an der Realität und relativiert das Massenmorden – bei aller berechtigten Kritik an Draghi..
      Daher die Löschung dieses Posts..

      1. …was soll ich sagen – hab mein Complaiments unter Dieter Born veröffentlicht! –
        bitte nachlesen und „EINGREIFEN“ is eh zu spät – jeder lassen seinen Pfurtsch raus!!!!

      2. Was das „Morden“betrifft,da werden die Selbstmordraten in naher Zukunft in die Hoehe schnellen,wenn die dt.Buerger enteignet werden!

        Warten wir halt mal genuesslich ab,was nach den Wahlen im Sept.geschieht!(DEXIT)
        Ein Buergerkrieg ist auch in DE nicht auszuschliessen…
        Die Draghi-Lunte brennt!

        1. Naja, im Leeeeeebe ned…. :-)

          1. Das ist doch schon beschlossene Sache,aber der Mainstream berichtet nat.nicht!
            DE ist zu stark fuer Europa u.zu schwach fuer die Welt…rechnet mal mit mind.50% Enteignung….
            Mutti regiert auesserlich die EU,aber das letzte Wort hat der abgezwickte Franzose!

            Quelle:Watergate.TV
            d.h.Anschnallen

        2. Hier nur ein wahres kl.Beispiel:
          http://mediathek.daserste.de/Reportage-Dokumentation/Ackern-bis-zum-Umfallen-Landwirte-am-/Video?bcastId=799280&documentId=43778278

          Jeder Halbinformierte sollte doch mittlerweile wissen,was auf DE zukommt!
          In meinem Bekanntenkreis haben sich bereits schon 3 Leute das Leben genommen,weil sie ihre Schulden nicht mehr begleichen konnten und sogar fuer einen Hausmeister-Job zu alt waren!
          Ist man mit 55 Jahren schon zu alt?
          Auch fuer einen 8,84 Euro/std.?

  11. …ja bin Ich JETZT öffentlich: ICH habe Kunst an einer „katholischen Privatschule“ unterrichtet!
    Nickname: Phersophene

    Kreativität entsteht aus dem Chaos!

    Aber: NIEMAND darf beschädigt werden!!!!
    Grüße von der „Lehrerin“

  12. Nach den Bankenpleiten kommt dann folgendes:

    „Kampf um die Energieversorgung!“ – Das steckt wirklich hinter den neuen US-Sanktionen gegen Russland (4)

    Liebe Leser,

    Sie wissen: die kürzlich im US-Senat beschlossenen neuen Sanktionen gegen Russland, die noch das Repräsentantenhaus passieren und von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet werden muss, schlagen hohe internationale Wellen.

    Denn letztlich geht es dabei um einen „verdeckten“ Kampf um die europäische Energieversorgung. Und um Milliarden-Profite!
    Kampf um Europas Energie-Märkte

    So drohten die Amerikaner hinsichtlich der neuen Sanktionen auch mit völkerrechtswidrigen extraterritorialen Sanktionen gegen europäische Unternehmen, die sich am Ausbau der europäischen Energieversorgung beteiligen.

    Tatsächlich geht es bei den neuen US-Russland-Sanktionen um den Verkauf amerikanischen Flüssiggases und die Verdrängung russischer Erdgaslieferung vom europäischen Markt. Um nichts anderes!

    Das jedoch wiederum würde europäische Arbeitsplätze in der Erdgas- und Erdölindustrie gefährden, amerikanische sichern und Milliarden-Gewinne bedeuten.
    Amerikaner wollen keine europäische Energieversorgung durch die Russen

    Ein weiterer Dorn im Auge der Amerikaner: Die privat finanzierte kommerzielle Gaspipeline Nordstream II. Sie wird – weitgehend parallel zur bereits bestehenden Nord Stream Pipeline – russisches Erdgas durch die Ostsee u.a. nach Deutschland transportieren und die EU mit Erdgas versorgen, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

    Denn es gibt einen hohen Importbedarf der EU für Energie. Nordstream II soll die sinkende einheimische Produktion in Nord-Westeuropa ausgleichen, die Versorgung Süd- und Zentraleuropas ergänzen und den Bau neuer Verbindungen nach Osteuropa fördern.

    Damit würden und werden die Europäer also mit russischen Erdgasreserven versorgt! Da schäumen die Amis!
    Gabriel und Kern wehren sich gegen den „US-Energie-Krieg“

    Und die Europäer? Bundesaußenminister Sigmar Gabriel und der österreichische Bundeskanzler Christian Kern sind durchaus bewusst, dass die neuen US-Sanktionen gerade jene europäischen Firmen unter Druck setzen könnten, die am Bau von Nordstream II beteiligt sind. Das wären unter anderem BASF und OMV.

    Deshalb wehrten sich Gabriel und Kern in einer schriftlichen Erklärung: „Unternehmen in Deutschland, Österreich und anderen europäischen Staaten auf dem US-Markt mit Bestrafungen zu drohen, wenn sie sich an Erdgasprojekten wie Nordstream II mit Russland beteiligen oder sie finanzieren, bringt eine völlig neue und sehr negative Qualität in die europäisch-amerikanischen Beziehungen.“
    Deutschland hat sich in der Energieversorgung selbst ausgespielt

    Gabriel weiß natürlich auch, dass gerade Deutschland ein Problem bei der Energieversorgung hat. Denn durch den politisch gewollten Ausstieg aus der Kohle und der Kernenergie wird das Land noch abhängiger von Energie-Importen. Und damit anfällig gegen Interventionen dagegen.

    Das Märchen vom Ausgleich durch Erneuerbaren Energien, um den hiesigen Industriestandort zu betreiben, glaubt heutzutage kaum mehr ein Experte.
    Merkel regiert am Problem vorbei

    Umso erstaunlicher, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel noch kein Sterbenswörtchen gegen die neuen US-Russland-Sanktionen verlauten ließ. Denn dies passt nicht in ihre politische Agenda, auch wenn sie damit die eigene Energieversorgung gefährdet.

    Merkel erklärte lediglich, dass Nordstream II ein wirtschaftliches und kein politisches Projekt sei.

    Na bravo für so viel Weitsicht, kann ich da nur sagen!

    Sie sehen: Mit Unangreifbar leben blicken Sie immer hinter die Kulissen, so dass Ihnen niemand mehr ein X für ein U vormachen kann!

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