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Videoausblick: Ein riskantes Manöver!

Die US-Republikaner im US-Abgeordnetenhaus haben durch ein riskantes Manöver gestern die Aktienmärkte unter Druck gebracht..

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die US-Republikaner im US-Abgeordnetenhaus haben durch ein riskantes Manöver gestern die Aktienmärkte unter Druck gebracht: die Einbeziehung von Obamacare (bzw. die Streichung von zentralen Elementen davon) zur Finanzierung der US-Steuerreform. Die Märkte fürchten, dass man damit ebenso scheitert wie mit der Ersetzung von Obamacare vor einigen Monaten. Dazu der fallende Ölpreis (Internationale Energie Agentur senkt Nachfrage-Prognose), der in Asien den gesamten Energie- und Rohstoffsektor belastet. Daher dürfte der Dax schwächer eröffnen (der Nikkei fällt den fünften Tag in Folge), zumal der Euro an der 1,18er-Marke anklopft. Geht es gleich weiter bergab oder kommt noch die letzte Welle nach oben, bevor dann eine heftige Korrektur einsetzt? Heute die sehr wichtigen US-Einzelhandelsumsätze und US-Verbraucherpreise..

6 Kommentare

6 Comments

  1. Mosimann

    15. November 2017 08:09 at 08:09

    Möchte mich herzlich bedanken für die immer interessanten Berichte von Herrn Fugmann. Hoffe, dass er das Ding noch lange macht.
    Die Schröders dieser Welt mit ihren ergreifend schlichten Gemütern und ihren dämlichen Kommentaren muss man wohl einfach aushalten.
    Ich an Fugmanns Stelle würde Abogebühren verlangen. Die Beiträge wären es wert. Dann wären auch die Stinkstiefel weg.

  2. Herr Schröder

    15. November 2017 08:59 at 08:59

    Ach Herr Fugmann ist doch erwachsen und sehr erfolgreich in dem was er macht. Der wird sich von uns Schrödern nicht aus der Bahn werfen lassen!

    Und nicht vergessen, ich lobe Herrn Fugmann ja auch sehr oft! Und unabhängig davon dürften kontroverse Diskussionen ihm nur Recht sein. Diskussionen bedeuten Klicks und Klicks sind Cash.

    Von irgend ewtas muss man ja leben. Ist ja auch keine rosige Zeit so als Permabär im Bullenmarkt.^^

  3. Wolfgang Koch

    15. November 2017 09:36 at 09:36

    Nach den jahrelangen Anstiegen ein 10-15%-KorrektĂĽrchen als „heftig“ zu bezeichnen,ist schon heftig!

  4. sascha

    15. November 2017 11:47 at 11:47

    Ich sage nur: Danke an Markus , am Morgen so wie am Abend , immer aktuell , dass ist hervorragend Herr Fugmann.
    PS: In der Rückrunde holt WB auf 🙂

    • Markus Fugmann

      15. November 2017 11:49 at 11:49

      @Sascha, danke fĂĽr die aufmunternden Worte – vor allen in Sachen WB kann ich das sehr gut gebrauchen derzeit 🙂

  5. Beobachter

    15. November 2017 14:46 at 14:46

    @Wolfgang Koch,
    Anscheinend kennen 99% der Anleger die wichtigste Börsenregel noch nicht.
    ALLES HAT EIN ENDE, NUR DIE WURST HAT ZWEI.
    Bis heute sehen die meisten Analysten ,Chart – u.Wellentechniker nur eine Richtung = AUFWĂ„RTS
    Ich habe irgendwo gelesen dass Aktien AUFWĂ„RTS
    ABWĂ„RTS U.QUER GEHEN KĂ–NNEN.
    Ca.70 % sei Quer u.der Rest Aufwärts u.Abwärts.
    Nach fast10Jahren Aufwärts -Trend u.ca 300% Kursgewinn könnte die AUSSERGEWÖHNLICHE SITUATION ? eines Quer oder Abwärtstrendes eintreten,
    BEIDES WĂ„RE EIN GRUND FĂśR GEWINNMITNAHMEN!

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Deutsche Bank: Eine kleine gute, und eine groĂźe schlechte Nachricht

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Die Deutsche Bank hat endlich mal eine winzige kleine positive Nachricht produziert. Im ersten weniger wichtigen Teil es Banken-Stresstests der US-Notenbank Federal Reserve hat die Deutsche Bank bestanden. Es ging darum zu testen wie sich die RĂĽcklagen der Bank entwickeln bei einer Wirtschaftskrise in den USA mit einer Arbeitslosenquote von 10%.

Alle geprĂĽften 35 Banken haben den Test bestanden, auch die Tochtergesellschaft „DB USA“. Sie habe genug Kapitalreserven. FĂĽr die Jahre 2015 und 2016 war die US-Tochter noch durchgefallen und musste nachbessern. Nächst Woche veröffentlicht die Fed den zweiten Teil des Stresstests, wo es um Risikomanagement und interne Kontrollen der Banken geht. Und genau auf  diesem Themenfeld gab es bei der DB in den USA immer wieder Probleme.

Deutsche Bank mit verschlechterter Aussicht durch Ratingagentur

Das ist nicht gut. Die Ratingagentur Fitch hat die Deutsche Bank zwar offiziell nicht herabgestuft (Rating weiterhin bei BBB+). Aber man hat den Ausblick der Bank von zuletzt „Stabil“ auf jetzt „Negativ“ gesenkt. Es gehe um das substanzielle Risiko bei der DurchfĂĽhrung der Bank-Restrukturierung. Gehe bei der Stärkung des Geschäftsmodells irgendwas schief, wĂĽrde das auch zu einer Abstufung des Ratings fĂĽhren.

Vor Fitch gab es schon Anpassungen bei S&P. Dort hatte man vor drei Wochen das Rating der DB von A- auf BBB+ gesenkt. Moodys hatte im April seinen Ausblick fĂĽr das langfristige Einlagenrating gesenkt von „Stabil“ auf „Negativ“. Aber gut – der neue Mann Christian Sewing ist seit Kurzem am Ruder. Kriegt er endlich mal eine substanzielle Verbesserung im Alltagsgeschäft der Bank hin? Von heute auf morgen ist das wohl unmöglich.

Die Deutsche Bank-TĂĽrme in Frankfurt
Die Deutsche Bank-TĂĽrme in Frankfurt. Foto: Nordenfan / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

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Apothekenkette ersetzt General Electric im Dow-Index – der sinnbildliche Wandel der US-Volkswirtschaft

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Es ist ein Erdbeben! Wer hätte das jemals gedacht. Der US-Industriekonzern Nummer 1 „General Electric“ wird vom Indexanbieter S&P Dow Jones Indices aus dem Dow Jones 30-Index gestrichen. Der Dow ist zwar nicht ganz so wichtig wie der S&P 500-Index, aber der Dow wird in der breiten Ă–ffentlichkeit als die globale Richtlinie des Aktienmarktes betrachtet. Seit dem Jahr 1907 war General Electric stetig Mitglied im Dow Jones Index – so lange wie kein anderes US-Unternehmen! Der Dow Jones ohne General Electric – das ist doch eigentlich gar nicht vorstellbar!

Aber es wird dennoch Realität. Mit Wirkung zum 26. Juni wird die GE-Aktie aus dem Index gestrichen. Da hat zwei GrĂĽnde. Der Indexanbieter spricht ganz klar an, dass der Dow Jones 30 ein preisorientierter Index ist. Hat eine Aktie also einen optisch niedrigen Preis, ist auch ihre Gewichtung im Index gering – ihr Aktienkurs-Verlauf kann den Gesamtindex also immer weniger beeinflussen, je niedriger der Kurs notiert.

Der Indexanbieter schreibt, dass der Aktienkurs von General Electric (aktuell 12,95 Dollar) durch seinen stetigen RĂĽckgang (-55% in den letzten 12 Monaten) inzwischen sehr niedrig sei. Die Gewichtung von GE im Dow läge inzwischen unter 0,5%. Und wer ersetzt GE? Man möchte fast lachen: Es ist die größte Apothekenkette der USA „Walgreens“ (KĂĽrzel WBA). GE hat einen Marktwert von 112 Milliarden Dollar, Walgreens von 64 Milliarden Dollar. Aber wie gesagt, entscheidend ist auf der einen Seite der rein optische Aktienpreis (eigentlich Quatsch, aber so wird der Dow nun mal berechnet). Und die Aktie von Walgreens notiert bei 64,61 Dollar.

Als zweite Begründung für diesen Tausch im Dow-Index führt man an, dass mit der Ersetzung von General Electric durch Walgreens eine bessere Abbildung der US-Volkswirtschaft im Dow Jones 30-Index gewährleistet sei. Die Wirtschaft der USA habe sich geändert, mehr hin zu Finanzen, Pflege, Konsum und Technologie. Die Bedeutung der Industrie habe in den USA abgenommen. Daher sei es sinnvoll der Pflegebranche mit dieser Apothekenkette mehr Gewichtung zu geben. Der Wechsel mache den Dow zu einem besseren Gradmesser für die US-Volkswirtschaft. Gibt es einen eindeutigeren Hinweis, dass sich die USA immer weiter entfernen von einer Volkswirtschaft, in der in großem Umfang Industrieproduktion stattfindet? Zitat aus der Veröffentlichung:

“Since then the U.S. economy has changed: consumer, finance, health care and technology
companies are more prominent today and the relative importance of industrial companies is less. Walgreens is a national retail drug store chain offering prescription and non-prescription drugs, related health services and general goods. With its addition, the DJIA will be more representative of the consumer and health care sectors of the U.S. economy. Today’s change to the DJIA will make the
index a better measure of the economy and the stock market.”

General Electic existiert seit ĂĽber 125 Jahren und war seit 110 Jahren im Dow enthalten. Als der Dow 1896 an den Start ging, war GE auch schon dabei. Ein Dow ohne GE, das ist ein Schock und eigentlich unglaublich. Aber es ist ein Sinnbild fĂĽr den Wandel der US-Volkswirtschaft.

General Electric nicht mehr im Dow gelistet

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Deutsche Bank-Aktie: Florian Homm mit dĂĽsterem Gesamtbild

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Ist die Deutsche Bank-Aktie inzwischen ein Kauf? Vielleicht für kurzfristige Zocker, aber wohl kaum im großem Bild, so sagt es Florian Homm. Im folgenden Video bespricht er die aktuellen und strukturellen Probleme der Bank. Da wäre die technologische Rückständigkeit, die rechtlichen Probleme, das Zinstief, die Herabstufung durch Ratingagenturen, Zombie-Kredite etc. Es gebe keine klare Strategie, und das Momentum laufe gegen die Bank. Die letzte Kapitalerhöhung sei wohl schon verpulvert worden.


Die Deutsche Bank-TĂĽrme in Frankfurt. Foto: Nordenfan / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

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