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Videoausblick: Einfach abnormal!

Was derzeit vor allem an den US-Aktienmärkten passiert, ist einfach abnormal: gestern der Dow Jones mit einer Handelsspanne von knapp über 50 Punkten, der S&P500 seit 37 Handelstagen mit weniger als 1%-Veränderung zum Vortagesschluss, seit 81 Handelstagen nicht mehr mit einem Verlust von mehr als 1%..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Was derzeit vor allem an den US-Aktienmärkten passiert, ist einfach abnormal: gestern der Dow Jones mit einer Handelsspanne von knapp über 50 Punkten, der S&P500 seit 37 Handelstagen mit weniger als 1%-Veränderung zum Vortagesschluss, seit 81 Handelstagen nicht mehr mit einem Verlust von mehr als 1%. Dabei ist die weitere politische und ökonomische Entwicklung so unsicher wie selten, die Risikoprämien zwischen deutschen und französischen/italienischen Anleihen driften weiter auseinander. In den USA verflacht sich die Zinskurve weiter – das spricht gegen die allseits erwartete Inflations-Steigerung – und damit gegen den Glauben der Wall Street, dass der monetäre Stimulus (Fed) durch fiskalischen Stimulus (Trump) abgelöst werde. US-Insider sind auf der Verkäufer-Seite tätig – vor allem bei Bank-Aktien..

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    Walter Schmid

    9. Februar 2017 10:15 at 10:15

    Ich kann Herrn Fugmann nur voll und ganz beipflichten. Von den US-Indizes geht eine gewaltige Gefahr aus und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu einer heftigen Entladung kommt. Und diese Entladung rückt mit jedem Tag näher.

  2. Avatar

    Macwoiferl

    9. Februar 2017 13:00 at 13:00

    Privatanleger skeptisch?
    Das riecht nach „UP and AWAY“ heute.
    Die 20100 im Blick, liebe Perma-Bären.
    Es darf nicht fallen – systemisch bedingt!
    UP=heile Welt!
    Selbst Mrs. Yellen wird die Füße stillhalten!
    Da könnt ihr den Crash lange herbeibeten, es ist wie bei Godot:
    Er wird nicht kommen.
    Wann gebt ihr auf? Dann wird es interessant…

  3. Avatar

    feldmann

    9. Februar 2017 13:11 at 13:11

    Während die Masse im Dax&Co lncl.FMW,auf steigende Kurse wartet,gehts im „Gelbgold“stetig nach oben.
    Danke Trump,mach bitte das ganze Jahr so weiter.

  4. Avatar

    feldmann

    9. Februar 2017 15:28 at 15:28

    http://mediathek.daserste.de/Maischberger/Zu-Gast-Wolfgang-Sch%C3%A4uble/Video?bcastId=311210&documentId=40565474

    ab min 34….
    das glaub ich ihm(Schäuble,der muß es ja wissen!) sogar,dass dann der Euro Geschichte sein wird.
    Da gibts dann nur eine Währung,die dich dann über die Runden bringt….

  5. Avatar

    Pit

    9. Februar 2017 16:28 at 16:28

    Und wieder neue Tops Hurra.

  6. Avatar

    Macwoiferl

    9. Februar 2017 16:31 at 16:31

    Up-normal eben.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      9. Februar 2017 16:35 at 16:35

      @Mac, der Grund ist Trumps Aussage bei Airline-CEOs:

      „We are going to be announcing something over the next two or three weeks that will be phenomenal in terms of tax!“

      • Avatar

        KSchubert

        9. Februar 2017 16:48 at 16:48

        Das war es also! Ein weißer Schwan :-)

  7. Avatar

    Pit

    9. Februar 2017 17:19 at 17:19

    Am Montag ist der 13 te

  8. Avatar

    Pit

    9. Februar 2017 17:20 at 17:20

    Heut bin ich in Puts Eingestiegen

  9. Avatar

    Pit

    9. Februar 2017 17:50 at 17:50

    Man muss Einfach ganz OBEN einsteigen.
    Und ganz unten Aussteigen.
    3000
    6000

    • Avatar

      gerd

      9. Februar 2017 18:02 at 18:02

      Ganz genau. Hab ich letztens auch so gemacht.

      Blöd bloß, dass ich feststellen musste, OBEN war noch gar nicht oben

      • Avatar

        Walter Schmid

        10. Februar 2017 00:57 at 00:57

        @gerd
        Dein Kommentar trifft es so richtig gut und so köstlich hatte ich mich schon lange nicht mehr im Zusammenhang mit Börse amüsiert. Der war richtig gut! :-)

  10. Avatar

    Pit

    9. Februar 2017 18:12 at 18:12

    3% hin und her spielt keine Rollllllle

  11. Avatar

    Pit

    9. Februar 2017 18:17 at 18:17

    Und das ganze Spektackel wird sich 2017 noch abspielen.
    Nicht wie manche Gurus sagen 2 Jahre Abschwung.
    Wie zum Beispiel Herr Tiehme.
    Oder andere.
    Crash Wochen wohin das AUGE reicht DAX DOW GOLD ÖL

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien

Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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