Folgen Sie uns

Aktien

Videoausblick: Einfach historisch!

Das waren schon unglaubliche, ja historische Bewegungen gestern! Das gabe es zuletzt in den denkwürdigen Jahren 1987 und 2008..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Das waren schon unglaubliche, ja historische Bewegungen gestern: der Dow Jones Future mit einem Fall von 1000 Punkten – um dann 2100 Punkte zu steigen! Solche extremen rebounds gab es bisher nur zweimal: 1987 nach dem Oktober-Crash und 2008 (Finanzkrise, ebenfalls im Oktober). Während die Aktienmärkte massiv stiegen nach dem ersten Schock (wohl weil man glaubt, dass bei Trump nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wird!) erlebten die US-Anleihemärkte ein Desaster – es sieht danach aus, als hätten die Chinesen massiv US-Staatsanleihen verkauft. Trump will, so gestern ein Sprecher, Janet Yellen nicht absetzen, aber sie nicht für eine neue Amtszeit (2018) nominieren. Damit ist die Fed geschwächt, Yellen eine „lame duck“. Der Dax dürfte zunächst seinen Höhenflug fortsetzen..

56 Kommentare

56 Comments

  1. Avatar

    klack

    10. November 2016 08:01 at 08:01

    Mit ihrer Schwankungsbreite vom Dow Jones von 2100 bei einen Wechsel zwischen
    minus 900 und plus 300 im Dow-Jones-Future,dramatisieren Sie Dinge ,die es so nicht gab.Man sollte doch an der Börse immer einen ruhigen Kopf behalten

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      10. November 2016 08:10 at 08:10

      @klack, nicht gab?? Also der Chart als eine Fata Morgana, oder wie meinen Sie das?

      • Avatar

        klack

        10. November 2016 08:16 at 08:16

        Nach ihrer Rechnung machen Sie aus jedem Punkt gleich 2,das ist wohl
        der Fugmann´sche Dopplerefekt im Börsengebrauch.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          10. November 2016 08:18 at 08:18

          @klack, es geht hier, wie ich auch klar im Video gesagt hatte, um den Future des Dow Jones; ist das so schwer zu verstehen?

          • Avatar

            Gixxer

            10. November 2016 08:23 at 08:23

            Also bei meinem Kusr auf CFD-Basis ging der Dow von 18.500 runter auf 17.500 und dann hoch auf 18.600.
            Schwankungsbreite 2.100 Punkte, nach unten zuerst 1.000 und dann 1.100 hoch.
            Von einer Bewegung von 2.100 Punkten in eine Richtung (so verstehe ich sie) ist auch bei mir nichts zu sehen.

            Welche Future-Kurse haben sie denn?

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            10. November 2016 08:27 at 08:27

            @Gixxer, dieselben wie Sie..aber ist nicht eine Bewegung von 1000 nach unten und dann 1100P unkten nach oben in der Summe eine Bewegung von 2100 Punkten? Ich sprch ja nicht von einer Bewegung von 2100 Punkten in eine Richtung!

          • Avatar

            klack

            10. November 2016 08:30 at 08:30

            Der Future im Dow-Jones war um 6 Uhr Deutscher Zeit Limit-down um 5%,das waren circa 900 Punkte und ist von da um ca. 1200 Punkte gestiegen.
            Sie sagen 2100 Punte und meinen damit ganz was anderes,das klingt alles nach Bildzeitungs-Volontariat,sorry.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            10. November 2016 08:32 at 08:32

            @klack, vielleicht sollten Sie doch besser den „Aktionär“ lesen statt Finanzmarkwelt!

  2. Avatar

    KarlM

    10. November 2016 08:16 at 08:16

    Vielen Dank wieder für ihre Einschätzung.

    Ich habe mal wieder gnadenlos falsch gelegen – Short auf den FGBL zu früh verkauft aus Sorge, dass bei TRUMP-Sieg alle in den „sicheren Hafen“ flüchten. Und nun …

    Aber die Wall-St. war wieder mal einsame Spitze: 9 Tage lang einen Ohnmachtsanfall simulieren und dann auf dem Rückweg von der Wahlparty des Kandidaten, bei dem alle vorher „Hölle, Hölle, Hölle“ riefen All-IN-Long gehen. Reife Leistung der Trickser dort wieder mal.

    VG Karl

    • Avatar

      Petkov

      10. November 2016 09:05 at 09:05

      Hallo Karl, seien Sie nicht zu streng mit sich. Shorts auf sichere Häfen nach einem zumindest für die Börsen recht schockierenden Wahlausgang zu verkaufen, ist sicherlich nicht die dämlichste Idee. Aber wenn Sie die Irrationalität der Börsen auch so nervt, könnten sie einfach die Hebel verringern und die Laufzeiten erhöhen oder einfach nur mittel- und langfristige Entwicklungen traden. Alles viel besser als die Lust an der Börse komplett zu verlieren. Es wäre schade, wenn die „Trickser“ die Vernünftigen vergraulen.

      Wünsche Ihnen baldige Aufhellung der Lage im Depot! :-)

  3. Avatar

    klack

    10. November 2016 08:50 at 08:50

    Herr Fugmann vielleicht sollten Sie mal ihren eigenen Begleittext zum Video lesen,
    da steht ganz klar— um dann um 2100 Punkt zusteigen——,da haben Sie im Börseneifer halt unpräzise formuliert.
    Der Aktionär wird mit ihrer Berechnungsmethode in der nächsten Ausgabe Kursziel Dow-Jones 40 000 zum Jahresende aufrufen

    • Avatar

      Petkov

      10. November 2016 09:49 at 09:49

      Sie haben sich allerdings auch nicht besonders präzise ausgedruckt: im Video ist alles korrekt, den Text lese ich eigentlich fast nie :-) Aber jetzt lassen wir das Thema bitte schön endgültig sein. Es gibt Vernünftigeres zu diskutieren. Danke!

  4. Avatar

    sascha

    10. November 2016 09:10 at 09:10

    Der Aktionär ist was für Individuen die doch lieber Ihr Geld auf das Sparbuch bringen.
    Herr Fugmann:
    Ich finde es klasse, das Sie Silber mit auf Ihrer Agenda am Morgen haben.
    Vielen Dank.
    Da ich Silber Münzen und Barren schon vor 5 und 6 Jahren erworben habe, als Sicherheit, wäre es toll einiges mehr über Silber zu hören. Immer nur Gold (jetzt einsteigen etc. oder kaufen) ist nicht unbedingt die alternative für den kleinen Anleger, was wir ja sind. Kaum einer oder so gut wie keiner in meiner Bekanntschaft hat Silber geschweige Gold im Bestand (Unzen etc.)

  5. Avatar

    mona

    10. November 2016 09:19 at 09:19

    Es ist schon erstaunlich,daß man sich über „2100“Punkten so extrem auseinandersetzen muß?
    Wir haben schon den heutigen Tag im Visier,aber was gestern war,ist doch schon wieder alter Kaffee!
    Der DAX wird in Zukunft an Frau Dr.Merkels Lippen hängen,denn ein falsches Wort in der Finanzwelt,wo sich ja Merkel bestens auskennt(lol),kann fatale Folgen haben.
    Der Dax ist eine Achterbahn….ist nichts mehr für Lemminge heutzutage.
    Von Langfristanlage,ist schon lange nicht mehr die Rede,wenn man sich die Performance ansieht….
    Solange der DAX 10850 nicht nachhaltig ansteuert(Tagesschl.) ,ist er eine Luftnummer!
    Nochwas…@Fugmann hat sich korrekt ausgedrückt und das in einem einwandfreiem Deutsch….ich konnte keinen Fehler feststellen!
    Man sollte sich doch besser zuerst das Video ansehen,bevor man die Tastatur benutzt!

  6. Avatar

    back2life

    10. November 2016 09:38 at 09:38

    Es ist unglaublich: Brexit, Zinsanhebung und Trump – Trump war mindestens eine 15 bis 25 % Korrektur und jetzt knallen die Aktienmärkte in lauter Eupforie nach oben. Was würde tatsächlich die Märkte nach unten halten ein Atomkrieg? oder muss es noch schlimmer sein. Wie immer findet die Märkte immer einen Grund Profit davon zu schlagen auch bei Trump. Er wird viele neue Wege und Brücken bauen und ist gut für BioTech – naja Riese hatte recht jetzt kommt ein Jahrhundert Trump Rally.

  7. Avatar

    Lossless

    10. November 2016 10:27 at 10:27

    Bitte seien Sie vorsichtig! Es kommt zu einem Rücklauf in den Bereich 10.558 sollte der DAX unter die 10483 wird es eng.

    • Avatar

      Petkov

      10. November 2016 10:41 at 10:41

      Vielen Dank fürs Teilen. Sehe ich genauso, auch wenn meine KorrekturZiele viel unschärfer als Ihre sind. Sicherlich sind Sie vom Fach…

      • Avatar

        Lossless

        10. November 2016 11:19 at 11:19

        Müssen warten wie weit die Ausdehnung über 10.726 geht… Der DOW und DAX sollten aber die letzten 24 Stunden korrigieren.

  8. Avatar

    M.Müller

    10. November 2016 11:18 at 11:18

    Ob long oder short,die Ausschläge zeigen doch das ist alles nicht mehr normal!!
    Hier rate Ich doch zur größten Vorsicht!!
    Wir befinden uns in einer Art Hypnosezustand! Das ist die größte Blase aller Zeiten und die kann morgen in einem Monat oder in 5 Jahren implodieren!!
    Möchte keinen dabei anfeinden und jeden seine Meinung dazu lassen!
    Das ist Demokratie!
    Dies ist leider der größte Trugschluss aller Zeiten!!
    Nochmals zum Nachdenken!? Um den Aktienindex Dax Dow usw. geht es schon lang nicht mehr, der darf schon gar nicht mehr koregieren dieser wird durch nicht erwirtschaftetes Geld(Schuld) am Leben erhalten!!
    Das was uns um die Ohren fliegen wird ist der Anleihemarkt!
    Viele Bankster raten ihren Kunden zu diesen fragwürdigsten Produkten allerzeiten!!
    Täglich werden ca. 700 Milliarden Dollar im Anleihemarkt gehandelt gegenüber 200 Milliarden dollar am Aktienmarkt.
    Der Anleihemarkt hat eine Spekulationsseuche ausgelöst in der Größenordnung von etwo 120 Billionen Dollar!! Global!! Das ist unglaublich!
    Das ist kein kleines Problem sondern ein Tsunami,Erdbeben was weiß Ich alles!
    Und das ist das Große Problem warum die Notenbanken intervenieren und die Zinsen nicht anheben können.
    Holt euch das Jahr 2008 noch mal im Gedächtnis zurück!??
    Die Märkte brachen teilweise über die hälfte ein was ein Vernichtung der Börsenwerte nach sich zog!
    Die Frage erübrigt sich was mit den Anleihemärkten passieren wird!?
    Das ist ein Teufelskreis mit keinem Entkommen!!

    • Avatar

      Gerd

      10. November 2016 11:42 at 11:42

      Das wäre wohl der Normalfall, dass die Anleihemärkte früher oder später einbrechen werden.
      Aber wenn es denn schon so zu erwarten ist, was halten Sie davon, Ihr Geld vorher noch in einen sicheren Hafen umzuschichten?
      Z.Bsp. in A k t i e n .

      Einfach mal den umgekehrten Weg beschreiten wie die letzten Jahre?

      • Avatar

        mona

        10. November 2016 12:34 at 12:34

        …da fällt mir gleich wieder @bauer ein,der vom umschichten in Gold empfahl!
        2008/09…das waren noch Zeiten und diese Zeiten kommen wieder…wenn sie nicht schon begonnen hat!

  9. Avatar

    Lossless

    10. November 2016 11:51 at 11:51

    Update!!! Aufgepasst Anderung der Prognose: Der Dax hat soeben ein steigendes ausgedehntes Dreieck gebildet. Ich erwarte ein weiteres Hoch über 10.800

    • Avatar

      mona

      10. November 2016 13:35 at 13:35

      Was du erwartest,ist der restlichen Welt egal….wichtig,was der Markt erwartet,wenn die US-Boys aufsperren!

      • Avatar

        Petkov

        10. November 2016 14:08 at 14:08

        Mona, entweder du kommst mit einer besseren bzw. alternativen technischen Analyse oder du enthältst dich bitte des unnützen Kommentars. Der Markt richtet übrigens seine Erwartungen im Großen und Ganzen ebenfalls nach der technischen Analyse. Wie der Lossless auch. Ich persönlich finde es doof, aber noch doofer ist, das zu ignorieren.

        • Avatar

          mona

          10. November 2016 15:55 at 15:55

          @Petkov,
          „Mann“hat nat.immer recht…Entschuldige, für mein flegelhaftes Benehmen!
          Ich habe aber um 09:19 bereits eine von mir erstellte Analyse weiter oben verfasst!
          Auch hier für entschuldige ich mich,daß Sie DAS übersehen haben,bevor auch Sie ihre Tastatur voreilig benutzten…
          Sie dürfen sich aber gerne um 17:35 bei Xetra Schluß,weiterhin dazu äußern!
          Kann es sein,daß sie einen auf Trump machen,wg.meiner Wenigkeit hier?

          • Avatar

            mona

            10. November 2016 16:07 at 16:07

            Ich erwarte nat.auch keine Entschuldigung,ihrerseits…
            Bevor sie über ihren Schatten springen müssen..

          • Avatar

            mona

            10. November 2016 17:41 at 17:41

            @Petkov,
            Dax Schlußkurs auf Xetra 10630…
            Ich warte auf dein Statement…oder soll ich mich jetzt alleine für den Rest des Tages beschäftigen?

          • Avatar

            Petkov

            10. November 2016 19:16 at 19:16

            Mona, du redest echt wirres Zeug, aber das finde ich richtig amüsant. Übrigens: es heißt wirklich „Despektierlich“ und nicht „Derespektblabla“. Du Muttersprachlerin :-) Deutsch habe ich übrigens auf dem aktuellen Niveau innerhalb von 5 Jahren im slawischen AUSLAND gelernt. Nein, ich bin kein Sprachwissenschaftler, sondern in der Technikwelt beheimatet. Wie ist denn dein Französisch so? Nicht Englisch! Diese Sprache ist viel zu leicht zu lernen. Ich habe Dir schon gesagt: es geht mir ums Prinzip. Und prinzipiell finde ich Leute wie dich niveaulos. Deswegen: Lebe wohl mit deinen Komplexen. Ich „habe fertig“ mit dir ;-)

        • Avatar

          mona

          10. November 2016 16:21 at 16:21

          @Petkov,
          in deinem Satzt hier:
          >>Mona, entweder du kommst mit einer besseren bzw. alternativen technischen Analyse oder du enthältst dich bitte des unnützen Kommentars.>>
          Da ist so etwas an „bedrohliches“enthalten!

          • Avatar

            Petkov

            10. November 2016 17:46 at 17:46

            Hallo Mona, im Satz „Was du erwartest,ist der restlichen Welt egal…“ ist so etwas an „Despektierliches“ enthalten. Kennst Du den Lossless persönlich? Ich schätze nicht. Und das war der Grund für meine Bemerkung.
            Im Übrigen sind Deine Emanzipationsangriffsbefürchtigen völlig überzogen und komplett grundlos. Aber die haben wir gefallen. Mach weiter so!!! Das meine ich ernst.
            Nur mit der neuen Millionen starken Armee von Fachkräften, die sich „Fr. Dr. Merkel“, wie Du sie nennst oder „merkel“ wie ich sie nenne, geholt hat, wird es zunehmend schwierig für Leute wie Du und ich, für Emanzipation zu kämpfen. Aber das ist ein anderes Thema.
            Übriges: dem @bauer habe ich viel vehementer den Kopf gewaschen, als er sich despektierlich und pauschalisierend über Deutsche ausgelassen hat. Das bei Dir war gar nix. In beiden Fällen ging es mir ums Prinzip. Nichts Persönliches.

          • Avatar

            mona

            10. November 2016 18:21 at 18:21

            …weil du den @bauer ansprichst….,ich habe den Eindruck,daß er mehr im Kopf hat,als Du!
            Wenn ich mir deine Verteidigungsversuche gegen mich so genüßlich durchlese,dann weißt du nicht,auf was ich hinaus wollte!
            Mich interessiert nicht Merkel und @Lossles,den du pers.kennst!
            Aber richtig sollte es u.a.lauten:
            …. Aber die haben MIR gefallen…..
            Wenn du mich jetzt noch mit deinen Methoden über @bauer langweilen willst,dann weißt du noch nicht,was eine Frau mit einem Mann so alles anstellen kann!
            Bei mir hättest du die Wahl zw.Pest &Colera…
            so..und jetzt lassen wir das,sonst lassen wir den @bauer wieder aufleben…
            PS:ich habe deine Posts an @bauer gelesen!!
            arbeite besser an deinem Ego u.Beiträgen..
            Tschüüüüüß

          • Avatar

            mona

            10. November 2016 18:31 at 18:31

            @Petkov,
            hattest du beim verfassen,zittrige Hände,weil es sollte doch „Derespektierliches“ und nicht „Despektierliches“ lauten,oder?
            Such den bauer und mach das mit ihm aus,aber reg dich nicht wie ein Pudel über meine Ausdrucksweise auf!
            Der bauer hat dir nicht gepasst und ich passe dir auch nicht!
            Was ist los mit Dir….Komplexe,wenn dir jemand über den Mund fährt?

      • Avatar

        mona

        10. November 2016 19:10 at 19:10

        Ich habe nicht auf @Petkov geantwortet!
        …und somit gehe ich davon aus,daß nur Du(Petkov) Streit suchst!

        • Avatar

          Petkov

          10. November 2016 19:26 at 19:26

          Mona, du redest echt wirres Zeug, aber das finde ich richtig amüsant. Übrigens: es heißt wirklich „Despektierlich“ und nicht „Derespektblabla“. Du Muttersprachlerin ? Deutsch habe ich übrigens auf dem aktuellen Niveau innerhalb von 5 Jahren im slawischen AUSLAND gelernt. Nein, ich bin kein Sprachwissenschaftler, sondern in der Technikwelt beheimatet. Wie ist denn dein Französisch so? Nicht Englisch! Diese Sprache ist viel zu leicht zu lernen. Ich habe Dir schon gesagt: es geht mir ums Prinzip. Und prinzipiell finde ich Leute wie dich niveaulos. Deswegen: Lebe wohl mit deinen Komplexen. Ich „habe fertig“ mit dir ?

      • Avatar

        Lossless

        10. November 2016 19:17 at 19:17

        Mona, ich denke die Ziele wurden fast erreicht… um 20 Punkte verfehlt. Mehr muss ich nicht sagen …man kann nicht immer eine Punktlandung hinlegen.

  10. Avatar

    Gerd

    10. November 2016 11:59 at 11:59

    „…erstaunlich,daß man sich über „2100“Punkten so extrem auseinandersetzen muß..“

    Mir geht es jetzt gar nicht um die Punktzahl. Aber ich habe einfach einen Gerechtigkeitsfimmel.
    Und wenn dann jemandem vorgehalten wird:
    „… (er) sollte sich doch besser zuerst das Video ansehen,bevor …(er) die Tastatur benutzt!“, dann habe ich das Bedürfnis ihm beizuspringen.

    Wie Klack ja ebenfalls schon zitiert hatte, steht im Vorspann eindeutig -und das ist eindeutig so nicht richtig-:
    “ ….der Dow Jones Future mit einem Fall von 1000 Punkten – um dann 2 1 0 0 Punkte z u s t e i g e n !“

    Und da spielt es auch keine Rolle, wenn jemand anderes schreibt“…den Text lese ich eigentlich fast nie…“
    Andere tun das aber. Wenn das keiner machen würde, könnte Herr Fugmann den Text auch gleich ganz weglassen.
    Ich habe aus Zeitgründen auch schon mal ausschließlich nur die einleitenden Textpassagen gelesen – ohne Video.

    • Avatar

      Lossless

      10. November 2016 12:07 at 12:07

      Verstehe es auch nicht… aber einige scheinen nur Intraday unterwegs zu sein. ;-)

    • Avatar

      mona

      10. November 2016 12:37 at 12:37

      @Gerd,
      laß es lieber…bringt nichts…,nur unnötige Energie für Nichts.

  11. Avatar

    Lossless

    10. November 2016 13:20 at 13:20

    Na na hat der DAX etwa schon sein Hoch gesehen? Mmmm sehr sehr fragil die Bewegung.

  12. Avatar

    Lossless

    10. November 2016 13:56 at 13:56

    Short oder bei 10.720 ausgelöst – Stop-loss nachgezogen auf 10.715 sehr eng aber warum nicht.

  13. Avatar

    Lossless

    10. November 2016 13:57 at 13:57

    Short-Order bei 10.720 ausgelöst – Stop-loss nachgezogen auf 10.715 sehr eng aber warum nicht.

  14. Avatar

    Marc

    10. November 2016 15:22 at 15:22

    Staatsanleihen (10jährige): Deutschland 0.31 Italien 1.95.
    Bin zwar Laie, kommt mir aber ziemlich unheimlich vor, oder?

    • Avatar

      Lossless

      10. November 2016 15:35 at 15:35

      Marc, dass ist die Mutter aller Blasen. Wehe wenn die Inflation kommt. Da viele Versorger, Versicherungen, Städte und Gemeinden in Anleihen investieren kann es zu großen Verwerfungen kommen. Draghi sein Geld und somit seine Investitionen wären auf einen Schlag nichts mehr wert. Nennt man dann Geldentwertung aber die Inflation steigt. Man Mus nur 1 und 1 zusammenzählen.

  15. Avatar

    Lossless

    10. November 2016 15:45 at 15:45

    Sind leider bei 10680 abgeholt worden. Schade nur 45 Punkte. Auf das nächste Signal warten…

    • Avatar

      mona

      10. November 2016 15:56 at 15:56

      Siehe hier um 09:19….!

  16. Avatar

    mona

    10. November 2016 16:03 at 16:03

    Und noch so eine Sache,die mich wundert.
    Dow heute Alltime High und der DAX ist noch meilenweit davon entfernt,trotz 80Mrd./mon.QE!
    Wenn da mal kein lemmingfischen beginnt und dann …….

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      10. November 2016 16:04 at 16:04

      @mona, Anleihen crashen, Emerging Markets-Währungen crashen – aber sonst alles total bullisch!

      https://twitter.com/Schuldensuehner/status/796728759424602112

      • Avatar

        mona

        10. November 2016 16:16 at 16:16

        …und beim Gold wird heute nochmal richtig nachgeladen!
        Meiner Meinung nach halten die 1250$…
        Morgen sind dann Gewinnmitnahmen im DAX vorprogrammiert und Gold könnte auf über 1300$ einen Wochenschluß verzeichnen.

      • Avatar

        mona

        10. November 2016 17:10 at 17:10

        @Fugmann,
        was halten Sie vom Euro/US$…der Chart sieht doch genial aus und schreit nach der 1,12 und mehr,oder?

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          10. November 2016 17:17 at 17:17

          @mona, der Chart ist mir noch zu unsicher, noch gibt es kein Long-Signal weit und breit – kann aber bald kommen..ich würde da erst einmal die Füsse still halten und auf Anzeichen von Stärke warten..

          • Avatar

            mona

            10. November 2016 17:25 at 17:25

            Wenn die 1,0851 vom 25,10.(auf Forex WO) halten,dann bin ich für Morgen positiv gestimmt.

  17. Avatar

    Lossless

    10. November 2016 17:01 at 17:01

    Wir nähern uns dem Ziel von 10.558 …aufpassen wenn die 10.483 unterschritten wird!!!

    • Avatar

      Gixxer

      10. November 2016 19:53 at 19:53

      Ich hatte ja schon darauf hingewiesen, dass sie mit ihrem möglichen Low nach der Wahl goldrichtig lagen. Zum Glück hatte ich damals ein Abstauberlimit drin und konnte davon profitieren.
      Ich werde daher auch künftig ihre Kommentare mit Kurszielen mit Freude lesen und wenn ich derselben Meinung bin, werde ich sie auch beachten.
      Danke!

  18. Avatar

    mona

    10. November 2016 17:33 at 17:33

    Es könnte jetzt die Wende nach Norden eingeleitet werden..Tief 1262 $..passt.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      10. November 2016 18:02 at 18:02

      Merci @Lossless!

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Coronakrise: Für die Verlierer folgt wohl der zweite wirtschaftliche Abschwung

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Lufthansa mit massiven Problemen in der Coronakrise

Zum Ausbruch der Coronakrise gab es zunächst massive Staatshilfe über Kurzarbeit, Zuschüsse, Milliardenkredite und sogar Unternehmensbeteiligungen durch den Staat. Die Lage schien sich zu stabilisieren. Mit der deutschen Volkswirtschaft geht es wieder bergauf. Und wenn man sich die Headlinezahlen der Statistiker betrachtet, wirkt die Lage auch gar nicht mehr so schlimm. Aber die Verlierer-Branchen, die ab März fast komplett den Bach runtergingen, die erleben derzeit womöglich den zweiten Abschwung.

Wenn dem wirklich so ist, wäre es für Börsianer ratsam die Finger von Aktien dieser Branchen zu lassen. Denn es ist natürlich zunächst verführerisch. Was im Zuge der Coronakrise stark gefallen ist, scheint jetzt vom reinen Aktienkurs her optisch günstig zu sein. Aber kommt eine weitere kräftige Abwärtswelle bei den Aktienkursen der betroffenen Konzerne, wenn den Börsianern klar wird, dass die Coronakrise auf ganz spezielle Branchen noch viel länger sehr drastische Auswirkungen haben wird?

Lufthansa in der Coronakrise weiter im Abschwung

Da wäre zum Beispiel die Lufthansa als Paradebeispiel in Deutschland zu nennen. Zum Ausbruch der Coronakrise sanken die Passagierzahlen auf Null. Nun denkt man, dass sich die Fluggastzahlen zusammen mit der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung auch steigern werden. Aber die Lage ist wohl schwieriger. Erstmal hilft da der gesunde Menschenverstand. Wie viele potenzielle Urlauber bleiben bitte schön solange den Flughäfen fern, bis die Maskenpflicht entfällt? Denn stundenlang als erholungssuchender Tourist im Flieger, am Flughafen, im Hotel, und an der Strandpromenade mit Maske rumzulaufen – darauf haben viele Menschen einfach keine Lust, denn das ist einfach kein richtiger Urlaub!

Nach den bisherigen massiven Einschnitten der letzten Monate sieht es bei der Lufthansa (wie bei anderen Airlines auch) nach einer erneuten Runde von Einschnitten aus. Dies lässt vermuten, dass sich die Flugzahlen eben nicht so erholen, wie man es sich erhofft hatte. Laut aktuellen Berichten soll Anfang nächster Woche bekanntgegeben werden, wie viele zusätzliche Jobs und Maschinen bei der Lufthansa gestrichen werden. Denn die Airlines leider derzeit auch darunter, dass sich die Einreisebeschränkungen einzelner Länder schnell ändern, und der potenzielle Reisende dann fernbleibt. Auch hier kann man denken aus „kaltherziger“ Börsianer-Sicht: Gut, dann warte ich die nächste Kürzungsrunde und weiter fallende Aktienkurse noch ab, und kaufe dann günstig ein.

Aber das sage mal jemand den Aktionären der Telekom, die damals in ein immer weiter fallendes Messer griffen nach dem Motto „jetzt gibts die Aktie aber günstig zu kaufen“. Natürlich ist das alles Ansichtssache. Es kann natürlich auch sein, dass ab einem gewissen Kursniveau wirklich eine Bodenbildung eintritt. Aber man sollte als Börsianer nicht all zu euphorisch agieren, nur weil der Aktienkurs optisch günstig zu sein scheint. Im folgenden Chart sehen wir in den letzten 12 Monaten in blau den Verlauf des Dax gegen die deutlich schlechter laufende Lufthansa-Aktie (beides auf CFD-Basis).

Chart zeigt Kursverlauf von Lufthansa gegen Dax

US-Airlines und Hotels

Auch in den USA geht der Abbau bei den Verlierern weiter. Nachdem die Airlines nach dem Ausbruch der Coronakrise bereits üppig vom US-Steuerzahler bedacht wurden, scheint das Geld wohl auszugehen. Nach ganz aktuellen Berichten sind die Chefs der großen US-Airlines im Weißen Haus vorstellig geworden. Das Motto lautete: Gebt erneut Staatshilfe, oder wir müssen Massenentlassungen durchführen. Auch dies ist ein klares Indiz dafür, dass es Delta, United und Co sehr schlecht geht.

Wie jüngste Berichte zeigen, und was natürlich mehr als verständlich ist: Das Spieler-Paradies Las Vegas wurde von der Coronakrise übel getroffen, aber gleich doppelt und dreifach. Da lohnt es sich einen Blick zu werfen auf die Las Vegas Sands Corp, einen Hotel- und Casino-Betreiber mit Schwerpunkten in Las Vegas, Macau und Singapur. Die Aktie notierte vor dem Beginn der Coronakrise im Februar bei 71 Dollar, jetzt bei 49 Dollar. Im folgenden Chart, der 12 Monate zurückreicht, haben wir die Kursverläufe der Hotelkette und von United Airlines übereinander gelegt. Frage: Greift man hier in ein fallendes Messer, wenn man jetzt kauft? Oder stehen die Aktien vor einem langen, langweiligen Seitwärtstrend?

Chart zeigt United Airlines und Las Vegas Sands

Nicht in das fallende Messer greifen?

Der Spruch ist einer der absoluten Börsianer-Klassiker. Man soll nicht in das fallende Messer greifen. Damit ist gemeint, dass man in einem Absturz, bei dem der Boden noch nicht erkennbar ist, nicht kaufen sollte. Natürlich sollte man auch später nie krampfhaft versuchen den absoluten Tiefpunkt für seine Einstiege an der Börse zu finden. Aber derzeit scheint es bei Aktien von Hotels und Airlines so zu sein, dass die Corona-Misere weitergeht, während sich der größte Teil der sonstigen Volkswirtschaft damit beschäftigt die alten Niveaus zu erreichen. Also, Vorsichti ist geboten bei den Problembranchen. Es sieht nicht nach einer raschen Erholung aus! Gestern berichteten wir bereits über die große Entlassungswelle bei deutschen Autozulieferern (hier finden Sie den Artikel). Auch hier sollte man bei Neueinstiegen in die entsprechenden Aktien überlegen, ob nun das Tief wirklich erreicht wird, oder ob die Misere noch einige Zeit anhalten wird, was auch die Aktienkurse weiter belasten könnte.

weiterlesen

Aktien

Aktuell: Grenke veröffentlicht ausführliche Stellungnahme

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Grenke AG (notiert im MDax) ist seit Tagen massiv unter Beschuss nach harten Manipulationsvorwürfen a la Wirecard (wir berichteten). Nachdem man die Vorwürfe bereits zurückwies, erfolgt ganz aktuell eine ausführliche Stellungnahme des Unternehmens. Hier zeigen wir die wichtigsten Passagen im Wortlaut. Vorab noch die Info, dass Grenke heute beschlossen hat, dass man ein Sondergutachten beim Wirtschaftsprüfer KPMG in Auftrag gibt, welches die massiven Vorwürfe entkräften soll. Nun geht es aber los, mit ausgewählten Passagen aus dem aktuellen Text von Grenke (hier in voller Länge).

Headline-Aussage:

Die GRENKE AG, globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, weist auch nach genauer Prüfung des 64-seitigen Berichts von “Viceroy Research” die darin erhobenen Vorwürfe mit aller Entschiedenheit zurück. Nach einhelliger Auffassung des Vorstandes und des Aufsichtsrates sind sämtliche Anschuldigungen in allen Themenbereichen unbegründet. Antje Leminsky, Vorstandsvorsitzende der GRENKE AG: „Die Behauptungen in dieser sogenannten Analyse entbehren jeder Grundlage. Wir verwehren uns gegen jeglichen Vergleich mit Wirecard. Die Anschuldigungen eines Leerverkäufers, der mit dem von ihm ausgelösten Kursverfall Geld verdient, sind ein Schlag ins Gesicht unserer über 1.700 Mitarbeiter, unserer 40.000 Händler und unserer langfristig orientierten Aktionäre.“

Entscheidend – Vorwurf zu fehlenden Geldern:

Viceroy behauptet ferner, dass ein substanzieller Anteil von den im Halbjahresfinanzbericht 2020 ausgewiesenen 1.078 Mio. Euro liquiden Mitteln nicht existiere. Diese Behauptung – einer der zentralen Vorwürfe von Viceroy – ist frei erfunden. 849 Mio. Euro, also fast 80 Prozent der liquiden Mittel, befanden sich zum 30.06.2020 auf Konten der Deutschen Bundesbank – wie im Halbjahresfinanzbericht veröffentlicht. Am 15.9.2020 betrug das Guthaben bei der Bundesbank, wie bereits mitgeteilt, 761 Mio. Euro. Die Differenz von rund 20 Prozent befindet sich überwiegend auf Konten bei deutschen Großbanken.

Zum Franchise:

Viceroy unterstellt, dass die Franchise-Akquisitionen von GRENKE in der vergangenen Dekade mit nicht offengelegten verbundenen Parteien stattgefunden hätten und diese Beziehungen hätten offengelegt werden müssen. Das ist falsch.

Die GRENKE AG betont zudem, dass unter den Geschäftsführern der Franchise-Unternehmen durchaus ehemalige GRENKE-Mitarbeiter sind, diese aber alle spätestens mit Aufnahme ihrer Tätigkeit als Gesellschafter und Geschäftsführer der Franchise-Unternehmen keine Rolle im GRENKE Konzern mehr innehatten.

Viceroy behauptet zudem, die von Grenke akquirierten Franchise-Unternehmen hätten keinen reellen und tangiblen Wert und seien „underperforming“. Dennoch tauchten sie in den Büchern des Konzerns mit Goodwill auf.

Dazu erläutert GRENKE: Die Franchise-Unternehmen werden gerade deshalb nach vier, fünf oder sechs Jahren akquiriert, weil sie dann schon ein gutes Händlernetz aufgebaut und gleichzeitig viel Potenzial haben. Es ist völlig normal, dass die Franchise-Unternehmen zum Zeitpunkt des Verkaufs als wachsende Start-ups noch Verluste machen.

Geldwäsche:

Viceroy stellt außerdem die Wirksamkeit der Geldwäsche-Prävention bei GRENKE in Frage. Als vermeintlicher Beleg dafür wird angeführt, dass drei GRENKE-Bank-Kunden Geldwäsche über ihre Konten bei der GRENKE Bank hätten betreiben können, obwohl die BaFin bereits rechtlich gegen sie vorging. Auch dieser Vorwurf ist falsch: Die regulatorisch vorgeschriebenen Prozesse für „Know your customer“ (KYC) und Anti-Money-Laundering (AML) werden bei GRENKE vollumfänglich umgesetzt und regelmäßig überprüft. Als KYC-Tool nutzt GRENKE ein leistungsfähiges System, das dem Branchenstandard entspricht und unter anderem von einer dreistelligen Zahl von Volks- und Raiffeisenbanken ebenfalls einsetzt wird.

Zentrale von Grenke
Firmengelände des Unternehmens. Foto: © GRENKE AG

weiterlesen

Aktien

Aktienmärkte: Großer Verfall – Optionen und mögliche Turbulenzen!

Heute, vielleicht aber noch mehr Anfang nächster Woche könnte es für die Aktienmärkte richtig turbulent werden. Der große Verfall und die US-Tech-Aktien

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Für die Aktienmärkte ist heute der große Verfall der wahrscheinlich entscheidende Faktor – es verfallen Optionen und Futures mit Laufzeit September (siehe hierzu den heutigen Videoausblick „Großer Verfall – es steht viel auf dem Spiel“). Zuletzt war in den Finanzmedien vor allem das in den USA von Privatinvestoren gehandelte Volumen an Optionen (vor allem Calls auf die großen US-Tech-Aktien) ein großes Thema – und das zurecht!

Folgende besipielhafte Grafik zeigt, wie dieses hohe Volumen an Calls bei den Borkern/Verkäufern dieser Call-Optionen Käufe des jeweiligen underlyings ausgelöst hat – in der Grafik konkret illustriert anhand der Amazon-Aktie:

Großer Verfall: Der stark gestiegene Effekt der Optionen auf die Aktienmärkte

Grafik: Benn Eifert, https://twitter.com/bennpeifert

Man sieht: der Kauf von Call-Optionen auf die Amazon-Aktie hat letzlich den Verkäufer der Call-Optionen gezwungen, sein Risiko durch den Kauf der Amazon-Aktie abzusichern, nachdem die Amazon-Aktie angestiegen war (was ja bis Anfang September der Fall war). Aus 1500 Dollar, die ein Privakunde in Amazon-Calls investiert hatte, entstanden Käufe im Volumen von 230.000 Dollar der Amazon-Aktie durch den Broker/Verkäufer der Amazon Calls.

Es war offenkundig dieser Mechanismus, der die Aktienmärkte zuletzt stark beeinflußt hatte – und die extreme Rally der US-Tech-Werte vor Anfang September mit erklären kann.

Aktienmärkte und Call-Optionen bei US-Techaktien

Der Bestand von Call-Optionen auf Amazon war vor Anfang September regelrecht explodiert und betrug 48% der Marktkapitalisierung von Amazon:

Aktienmärkte und Amazon Call-Optionen

Noch krasser die Call-Bestände bei Tesla (380% der Marktkapitalisierung) – was den unter Bewertungsgesichtspunkten absurden Anstieg der Tesla-Aktie erklären hilft:

Tesla Call-OptionenCharts: @MacroCharts

Folgende Grafik zeigt, wie extrem die Call-Bestände auf die großen US-Tech-Aktien zuletzt angestiegen waren:

Aktienmärkte: Call-Optionen auf US-Tech-Aktien und großer Verfall

So weit so extrem. Aber was passiert, um das oben aufgeführte Beispiel der Amazon-Aktie zurück zu kommen, wenn die Optionen auf die einzelnen Aktien verfallen? (zu den Uhrzeiten des Verfalls auf einzelne Aktien siehe hier – Optionen auf die US-Indizes dagegen verfallen heute um 15.30Uhr deutscher Zeit)

Dann nämlich werden die Absicherungen des Brokers, der die Amazon-Aktie gekauft hatte um sein Risiko zu hedgen, im Grunde überflüssig (siehe die Grafik oben). Es könnte also eine große Verkaufswelle für die Aktienmärkte drohen – aber wir wissen eben nicht wirklich, wieviel der nun heute auslaufenden Call-Optionen bereits vor dem Verfall verkauft wurden! Möglich ist also, dass die Schwäche der großen US-Techaktien wie Amazon in den letzten Tagen bereits ein Zeichen dafür ist, dass die Broker die underlyings verkauft hatten!

So oder so: heute, vielleicht aber noch mehr Anfang nächster Woche könnte es für die Aktienmärkte richtig turbulent werden! Oder eben auch nicht – vielleicht nämlich ist der größte Teil schon abgewickelt, Schieflagen inzwischen weitgehend bereinigt. Daher zitieren wir hier den Kaiser Beckenbauer: „Schaun mer mal, dann sehn mer scho“!

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen