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Videoausblick: Erste Panik-Attacke der Bullen

Wir erleben derzeit die erste Panik-Attacke der Bullen! Nachdem die Wall Street gestern praktisch auf Tagestief geschlossen hat, setzt sich der Abverkauf in Asien fort – die US-Futures tiefrot. Was ist der Grund dafür?

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Wir erleben derzeit die erste Panik-Attacke der Bullen! Nachdem die Wall Street gestern praktisch auf Tagestief geschlossen hat, setzt sich der Abverkauf in Asien fort – die US-Futures tiefrot. Was ist der Grund dafür? Wohl schlicht die Tatsache, dass die Kurse zuvor zu stark gestiegen und derart extrem überkauft waren, dass eine Korrektur innerhalb des Bullenmarktes nicht eine Frage des „ob“, sondern nur des „wann“ war. Auslöser – aber nicht Urssache – der nun anstehenden Korrektur ist die Tatsache, dass Geld deutlich teurer geworden ist, gestern die Anleiherenditen erneut mit einem massiven Schub und nun so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Der Dax dürfte aufgrund der schwachen Vorgaben im Bereich der 13220er-Unterstützung eröffnen..

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Nicolaus

    30. Januar 2018 07:48 at 07:48

    Guter Beitrag!
    Ist es vielleicht nicht der perfekte Zeitpunkt für eine heftige Korrektur, da insbesondere vor dieser Woche keiner mehr Short sein wollte? Würde Einige komplett auf dem falschen Fuß erwischen, denn das FB, AMZN & Co fallen können, ist ja ein Ding der Unmöglichkeit;)

    Könnte richtig heftig werden!

  2. Avatar

    Lausi

    30. Januar 2018 07:59 at 07:59

    Also bei mir ist der NASDAQ deutlich aus dem Aufwärtstrendkanal herausgefallen, der sich seit Anfang des Jahres ausgebildet hat. Das könnte noch ein gutes Stück weiter bergab gehen. Schaumermal…

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    Franz

    30. Januar 2018 08:51 at 08:51

    ganz einfach; jetzt rein in Gold und Silber!
    Noch dazu haben jetzt nachweislich viele Banken allen voran den Goldpreis manipuliert und müssen hohe Strafen zahlen!
    Jeder kann sich denken, wo der Goldpreis schon wäre, würden die Banken nicht manipuliert haben! Das wird jetzt bald aufgeholt werden!

    • Avatar

      Feldmaen

      30. Januar 2018 09:08 at 09:08

      Gibt es eine fundierte Erklärung wie diese Manipulation durchgeführt wird bzw. wie die Banken es schaffen den Goldpreis zu manipulieren? Kann man den Goldpreis überhaupt Manipulieren? Ich habe da so meine Zweifel, da es doch eine Angebotsseite (Minen) und eine Nachfrageseite (Anleger) gibt und diese wiederum über Händler einen Preis festlegen. Wenn die Futures manipuliert würden, dann müsste es doch eine bemerkenswerte Preisabweichung zum reellen Markt geben. Sollte der Markt wirklich über längere Zeit nach unten manipuliert werden, dann müssten die Minen ja unter Verlust produzieren. Und das ginge ja nur über einen kurzen Zeitraum.

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      Wolfgang M.

      30. Januar 2018 09:50 at 09:50

      @Franz. Es handelt sich um Manipulationen durch drei Banken durch Spoofing in den Jahren 2008 bis 2014 – mit dabei wie immer die deutsche Bank – aber was das Ganze etwas relativiert, ist die Höhe der Strafzahlungen. Die US-Behörden sind dafür bekannt, ihre Strafzahlungen an der Höhe der erzielten Vorteile zu orientieren, aber bei 46 Mio $ scheint der Schaden nicht besonders hoch gewesen zu sein. Allein die deutsche Bank hatte in den letzten drei Jahren Strafzahlungen in Höhe von 10 Mrd $ zu leisten. Gruß

      • Avatar

        Franz

        30. Januar 2018 10:08 at 10:08

        stimmt, doch es geht jetzt wieder durch die Presse und dies wird andere „Manipulatoren“ vorsichtig werden lassen, daher für mich grünes Licht für Gold!
        Das dies bei der DB schon so lange zurückliegt, jetzt erst Strafen rausgegeben werden zeigt mir auch, wie unsere Regierung arbeitet! wie die Schnecken…

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      Columbo

      30. Januar 2018 09:35 at 09:35

      Was immer die „Goldseiten“ schreiben, man sollte nie vergessen, daß es eine Goldseite ist!!!

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      Feldmaen

      30. Januar 2018 10:11 at 10:11

      @Franz, erstens geht es in dem von ihnen verlinkten Artikel um den Zeitraum 2004-2014 und zweitens ist das Spoofing nur im kurzen Zeitfenster effektiv. Preismanipulationen über Jahre sind so nicht realisierbar. Die Minen können meines Wissens nach unter 1000$ je Unze produzieren, da sind doch 1340$ am Markt realistisch!

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      PK

      30. Januar 2018 10:14 at 10:14

      das hat doch rein gar nichts mit einer langfristigen Manipulation in die eine oder andere Richtung. Sowas wird bei Aktien von den MM ständig praktiziert und auch beim FDAX !!
      Beim Fdax kann man fast blind in Richtung ungewöhnlich hoher Orderblocks gehen. Die stehen nur da um auf der anderen Seite einzusammeln, dann wird die Order zurückgezogen und der Preis plumpts in die andere Richtung. Aber nur Anfänger fallen beim Fdax noch auf diese Fakes rein, mich wundert nur, daß es immer noch gelegentlich probiert wird.
      Ich bin optimistisch für Gold (wobei die Rally erst 2019 richtig steigt), aber der Preis ist einfach da wo er entsprechend der Nachfrage und Angebot eben hingehört. Und zu den Playern gehören eben auch die Notenbanken. Die aber, wie erwähnt, eher auf der Nachfrageseite stehen.

  4. Avatar

    Crash-Forscher

    30. Januar 2018 09:28 at 09:28

    @Nicolaus,einverstanden,
    sogar der Segler mit gefühlten 100 Jahren Erfahrung u.allen Börsentechniken beschlagen zerplatzte vor
    2 Tagen am absoluten Hoch fast vor Euphorie ????
    Zudem hat man das Gefühl, dass ihm hier die meisten Poster blind vertrauen würden.Könnte ein Zeichen für eine kleinere Korrektur werden????

  5. Avatar

    V

    30. Januar 2018 10:02 at 10:02

    Ich kann beim besten Willen noch keine Panikattacken erkennen. Eine Korrektur wäre sehr gesund. Der allgemeine Markt ist heißgelaufen. Wer allerdings bisher nicht dabei war, der konnte nicht von den Übertreibungen am Ende eines Bullenmarktes profitieren.

    Depot seit Jahresbeginn 20% im Plus – Biotech läuft gut. Auch dank Übernahme von Ablynx durch Sanofi – das kann mir keiner mehr nehmen (außer eine Ablehnung durch das Kartellamt)

    Ich finde weiterhin Sub-Bereiche innerhalb meines Spezialbereichs, die sehr moderate und tiefe Bewertungen haben und die Party bisher gar nicht mitgemacht haben oder mitmachen.

    Man sollte somit immer differenzieren…

  6. Avatar

    Franz

    30. Januar 2018 10:43 at 10:43

    Hr. Fugmann spricht von einer heftigen Korrektur, ich sage: wir haben die „Hochs“ beim Aktienmarkt für einige Jahre gesehen. Eine Baisse, die über Jahre gehen wird beginnt jetzt! Da dies ein Portal ist, wo man seine Meinung abgibt lehne ich mich hier weit hinaus, doch mal überlegen: wir hatten wohl die längste „Hausse“ aller Zeiten, dass geht nie im Leben gut und viele Kurse sind ebenfalls manipuliert und stehen überhaupt nicht in der Normalität! Sprich mal mit Unternehmern selbst, 90% jammern über schlechte Umsätze! Nur die Großen machen große Kohle!
    Wir werden sehn!
    LG

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Aktien

Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

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Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

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