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Videoausblick: Es geht bergab!

Zum Handelsauftakt in Europa wird es bergab gehen. Dafür sind zwei Ursachen maßgeblich..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Zum Handelsauftakt in Europa wird es bergab gehen. Dafür sind zwei Ursachen maßgeblich: erstens die Drohung Nordkoreas, eine Wasserstoff-Bombe im Pazifik zu zünden – damit also erstmals nicht vom eigenen Territorium ausgehend, sondern in unmittelbarer Nähe Japans. Zweitens die von den USA verhängten Maßnahmen gegen alle, die Geschäfte mit Nordkorea betreiben, was insbesondere ein Problem für die großen chinesischen Banken darstellt, die bei Zuwiderhandeln vom Dollar-System ausgeschlossen werden sollen. All das hat an den asiatischen Märkten Risikoaversion ausgelöst, sichere Häfen wie der Yen und Gold steigen. Der Dax dürfte schwächer in den Handel starten und nun zu einer Korrektur ansetzen, die sich zu einer Trendwende entwickeln könnte..

17 Kommentare

17 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    22. September 2017 09:59 at 09:59

    NEIN & nochmals NEIN!Mit Verlaub Herr Fugmann,.das kann & darf nicht sein!Der Dax,das neue Lieblingspubertier der Deutschen,in Schwierigkeiten,bzw.vom Aussterben bedroht!Seid .ihr narrisch.Bitte weitere 4Jahre Groko,bis ich endlich in Rente bin und mich mit dem ganzen Scheiss nicht mehr beschäftigen muss.Ich werde dann,Rentenniveau hin oder her,mich nur noch mit meinen Enkelnl beschäftigen.MeineTochter,die mir diese Enkel,bescheren soll,findet momentan aber das als zu früh.,wegen ihrer zeitlich befristeten Beschäftigung.Ich respektiere das natürlich und erkläre ihr immer,dass ich immer für ihre Nachkommen bereit bin & mich tierisch freuen würde,wenn ich endlich Opa werden würde.Ich denke,so sieht die nähere Zukunft aus,hoffe daher ,dass die Zonenangie abgewählt wird.Da das ein frommer Wunsch bleiben wird,muss ich wohl noch etwas warten.

  2. Avatar

    Masud79

    22. September 2017 12:05 at 12:05

    nein herr fugmann, es geht bergauf

  3. Avatar

    Roland

    22. September 2017 12:28 at 12:28

    Ja genau, es geht bergauf. Jedesmal wenn ich denke: Heute, ja heute hat er Recht, der Herr Fugmann, dann kostet mich das Geld. Diesmal 200 €.
    Gibt es eigentlich ein Spendenkonto für solche armen, ausgestoppten Fugmann-Gläubiger wie mich ? :-) (eigentlich Spaß)

    • Avatar

      berti

      22. September 2017 13:13 at 13:13

      Schön wenn man nicht alleine ist :-)

    • Avatar

      Segler

      22. September 2017 14:30 at 14:30

      Hallo Roland,
      Für 200 Dollar hättest Du pro Monat eine erstklassige Software, top-Datenfeed mit Realtime Volumenticks, Ninjatrader, mit RanchoDinero Add-On
      (ranchodinero.com – Solltest Du mal googeln).
      Und mit ein wenig Interesse den Jim Dalton gelesen und das sich entwickelnde Profil im Dax beurteilt und heute morgen mindestens einen Tausender verdient.

      Dax Im Rückblick:
      1.) Unten: looky looky – Stops ? – Oh Prima – schnapp und gefressen !
      2.) Reverse, „Oben“ testen – Sind da Stops ? – Nein, dort ist „accept“ – ooops !
      2.) Onetimeframing ! ==> Long – und Monitoring
      3.) Long nachlegen – monitoring
      4.) Long nachlegen – monitoring
      5.) Volumen nicht mehr kongruent mit Preis
      6.) Deltas kippen ins Rot ==> Exit
      7.) Sind jetzt alle shorties wirklich gekillt ?
      8.) Okay – Sell Button. Monitoring

      Ist it really that easy ?? – Yes
      Believe me
      Bin immer wieder fassungslos über Euer Vorgehen, welches absichtlich die zentralen Informationen das Marktes ignoriert. Warum ??
      Kann mir das jemand beantworten ?

      Freiwillig, ohne Gurt in den Porsche setzen, nach hinten aus dem Fenster gucken (Charts) statt nach vorn (Profilentwicklung, Deltas, Tape, VWAP, Orderbuch, Open Interest in den Optionen)
      Aber Nein – DAS geht alles ganz simpel.
      Morgens hinsetzen – FMW gucken – Parole heisst „Bergab“
      Chart aufmachen – Nach hinten in die Vergangenheit rausgucken – Aha- hinten war eine Rechtskurve, Tendenz ist klar. Jetzt müsste es weiter rechts gehen, und danach wegen der Statistik links .. und wroooom .. short und losbrettern auf die Dax-Autobahn.
      Welch prima Idee !
      Am besten noch gehebelt und mit Booster: Turbo KO Scheine.
      Wenn es kracht, dann ist es halt ein „systembedingter Drawdown“
      Zitat: „Dafür hat man ja den Stopp“
      Ich könnte bei dem Satz immer Schreianfälle bekommen.
      Mensch Leute – Schmeisst endlich die Charts weg. Das ist Spielzeug.
      Trading nach Charts ist Kinderkram für Amateure !
      Jaaa.. es gibt Leute, die können die Charts schon gut interpretieren.
      Rüdiger macht das gut, BenSchubert oft auch. Das sind zwei von Tausend.
      Charts sind wichtig, um zu sehen, wo man die Stops fressen kann.
      Ach, was soll’s – ist ja Euer Geld.
      So viele Trader schiessen tausende von Euros aus dem Fenster, aber in vernünftige Ausbildung oder Software investieren ???
      Eins ist jedenfalls klar: Herr Fugmann ist nicht schuld dran.
      Obwohl ich ihm schon gerne einen Kurs in Volumenprofilen geben würde, damit seine eindimensionalen Prognosen nicht so oft in die Hose gehen.

      Gruss nach Hamburg
      :-)

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        22. September 2017 14:35 at 14:35

        @Segler, die Frage, die ich mir stelle: wie kann man das Volumen beurteilen, wenn ein immer größerer Anteil davon gar nicht mehr sichtbar ist aufgrund der Darkpools? Vielleicht geht das noch beim Future-Handel, aber wohl nur da; schon bei Devisen weiss doch niemand in der Gänze, was und wann gerade OTC gehandelt wird..

        • Avatar

          Segler

          22. September 2017 15:22 at 15:22

          Kann man sehr gut beurteilen.
          Allerdings arbeite ich praktisch nur mit futures. Manchmal einzelne Stocks.
          Devisen habe ich keine Ahnung.

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        22. September 2017 14:39 at 14:39

        @Segler, meine Prognosen im Videoausblick erfolgen, bevor der Dax überhaupt geöffnet hat, also würde mir da Dalton oder anderes nichts bringen – das nur am Rande..

        • Avatar

          Segler

          22. September 2017 15:17 at 15:17

          @Herrn Fugmann
          Für die aktuelle laufende Entwicklung nicht. D’accord.
          Habe ich aber auch nicht gemeint.
          Ansonsten „Einspruch, Euer Ehren“

          Zum Thema ‚ Dalton oder anderes würde nichts bringen :
          – die Profile des Vortags
          – die Wochenprofile
          – die Lage der Points Of Control
          – die Open interests
          – Put/Call Ratio
          – die Information, ob der Markt „too long“ oder „too short“ ist,
          – die Information, ob ein Top „schwach“ oder „stark“ ist
          – die Entwicklung der Monthly Profile im Vergleich zum aktuellen Stand
          – die Lücken im Profil, die regelmässig aufgefüllt werden
          – Die Information, ob es Liquidation oder Covering ist
          – ob es „Accept“ oder „reject“ ist
          – wie der Move im Adance/Decline ist
          (Die Liste könnte ich noch verlängern)

          Es ist gar keine Kritik an Ihnen oder Ihrer Fähigkeit oder Ihrer Art.
          Eher ein zugeworfener Ball.
          Immer noch besser, als eine „Buffet-hat-gesagt-Dow-eine-Million“ -Wurst in den Hundestall zu werfen und gucken, wie die Meute sich bellend das Maul zerreisst.
          By The Way
          Geben Sie mir einen Wink, wenn ich die provokante Art ablegen und meinen Schreibstil auf schweizerisch-konsiliant und diplomatisch-korrekt umstellen soll.
          Vielleicht glauben Sie das nicht, aber ich kann das sogar prima (ist beruflich mein Job) – macht aber hier keinen Spass.
          Sonnige Grüsse aus den Bergen
          Don

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            22. September 2017 15:30 at 15:30

            @Segler, unbedingt so weiter schreiben, nicht zum Schweizer werden..

      • Avatar

        PK

        22. September 2017 14:48 at 14:48

        „Wenn es kracht, dann ist es halt ein „systembedingter Drawdown“
        Zitat: „Dafür hat man ja den Stopp“
        Ich könnte bei dem Satz immer Schreianfälle bekommen.“

        Hallo Segler, du hast noch die beliebteste aller Begründungen für die eigenen Verluste vergessen: „Manipulation“, „Big Players“, „Hochfrequenzhandel“ you name it…

      • Avatar

        Roland

        22. September 2017 14:49 at 14:49

        Nein, Herrr Fugmann ist natürlich nicht schuld. War nur so als Seitenhieb gedacht, weil man ihn schon öfter als Kontraindikator hätte hernehmen können.
        Ihre Ausführungen treffen auch hundertprozentig zu und mit der entsprechenden Software und Hintergrundwissen würde ich, stellvertretend für so viele hier nehme ich an, bestimmt einiges an Geld nicht verlieren, bzw. verdienen.
        Ihren Link sehe ich mir selbstverständlich an. Danke dafür. Nur soviel noch: Ich bin Hobbybörsianer, hauptberuflich mach ich was anderes, dazu noch Familie. „Zocken“ in Form von KOs tue ich auch recht selten. Und, es stimmt, meistens habe ich mir damit die Finger verbrannt.
        Würden Sie solchen Leuten wie mir dennoch raten in so eine Software zu investieren, ab wann würde sich das rechnen ?
        Gruß Roland

        • Avatar

          Segler

          22. September 2017 15:38 at 15:38

          @Roland
          Nein, würde ich Ihnen nicht empfehlen. Und für den Einstieg schon gar nicht.
          Zum Einstieg würde Ihnen als Familienvater auch nicht zu direktionalem Handel mit „Zocken“ raten.
          Ich kenne Sie ja nicht, aber nachdenkenswert ist eine Ausbildung in Short selling Options.
          Ich schreibe es, weil Sie offen sind und vielleicht an regelmässigen Einnahmen interessiert sind.
          Die Gefahr ist natürlich gross, dass an dieser Stelle die halbbwissende Börsianerschar die Scheuklappen aufsetzt, ihre Gebetsmühlen dreht: „Unbegrenztes Risiko .. “
          bööörk… tröööt …
          Pawlow lässt grüssen.
          Naja .. vielleicht hat der Fugmann Lust auf eine tägliche Kolumne mit einem real geführten Optionskonto und Tradingbegründungen, mit Equity Curve, etc.
          Ich mache das andernorts. Will an dieser Stelle keinen Link einstellen.
          Gruss

          • Avatar

            Roland

            22. September 2017 19:47 at 19:47

            @Segler
            Vielen Dank für die Anregung. Ich bin seit fast 20 Jahren Börsianer, 1997 hat das angefangen und seitdem lässt mich die Börse nicht mehr los. Mit Derivaten hatte ich bis vor zwei, drei Jahren nichts am Hut und bin damit eigentlich auch sehr gut gefahren (mach ich ja heute auch noch). Dummerweise hatte ich dann paarmal hintereinander schöne prozentuale Gewinne mit KO-Scheinen (Anfängerglück nehm ich an) und seitdem juckt es mich ab und an in den Fingern, leider mit mäßigem Erfolg. Aber das ist kein Problem, das hilft mir auf dem Boden zu bleiben.
            Ausserdem habe ich mit den Jahren gelernt, dass man einem Trade nicht hinterherschauen darf. Wenn man raus ist ist man raus und sollte sich auf den nächsten guten Moment konzentrieren.
            Regelmäßiges Einkommen habe ich mit meinem Depot auch, mittlerweile 300-400 € im Monat. Da halte ich es wie mit Buffetts Spruch „Das Leben ist wie ein Schneeball“, jedes Jahr kommen ein paar Euro dazu. Und wenn eine Position ziemlich gut im Plus ist, nehme ich auch mal paar Gewinne mit, wie z.B. bei AT+T bei 40 Euro verkauft und für 31 Euro wieder zurückgekauft.
            Das mit den Short Selling Options habe ich auf dem Blog von Markos Wunram schon gelesen. Liest sich sehr interessant.
            Ich werde versuchen mich übers Wochenende mal ein wenig schlau zu machen.
            In diesem Sinne Ihnen und allen FMW-lern ein schönes Wochenende.

            PS: Die jährliche Kartoffelernte vorhin mit den Kindern bei strahlendem Sonnenschein hat mich über die 200€ Verlust mehr als getröstet. :-)

  4. Avatar

    madsoul

    22. September 2017 13:13 at 13:13

    wartet mal ab, der s&p macht heute noch die 2510 und fugmann sagt, „es hat bums“ gemacht, aber „die von mir schon erwähnte 2510 er Marke, über die ist er endlich drüber“
    Heut und Montag riecht das eher nach „Grillbär“
    Nicht verzagen, gibt ja noch die neue „Historische Marke“ von 22500 beim Dow.

  5. Avatar

    Roland

    22. September 2017 13:32 at 13:32

    Nein, nichts gegen Herrn Fugmann. Es liegt einfach daran, dass es sowas wie den freien Markt nicht mehr gibt. Angefangen bei den Zentralbanken, über die „Schattenbanken“ bis hin zu den „interessierten Kreisen“, es werden doch Absprachen ohne Ende getroffen. Nur beweisen kann man nichts. Und dann sind da noch die sogenannten Algos……
    Für den Privatanleger wie unsereins ist es nicht leicht eine vernünftige Entscheidung zu treffen, weil es sowas wie Vernunft und Logik nicht mehr gibt.
    Die Frage für uns ist doch: Wo platziere ich den Stop, mache ich überhaupt einen Stop, wie lange halte ich eine Position, wieviel bin ich bereit zu verlieren (alles in Bezug auf Derivate) ?
    Und die ganz große Frage, die sich hier alle stellen: Wie lange geht das ganze Spiel noch so weiter ?

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Aktien

Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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