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Videoausblick: Fed erwischt Märkte auf falschem Fuß

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Fed hat gestern die Märkte auf dem falschen Fuß erwischt durch ihre deutlich hawkisher als erwartete Haltung. Eine Zinsanhebung im Dezember ist nun sehr wahrscheinlich, die Fed scheint trotz der leicht gesenkten Inflationserwartung nicht vom Kurs abkommen zu wollen (Zinsanhebungen, Bilanzreduzierung) – weil sie eine Überhitzung der Wirtschaft vermeiden will, wie Yellen gestern sagte. Daraufhin Tumulte an Devisen- und Anleihemärkten mit Dollarstärke (der schwächere Euro dürfte heute dem Dax helfen) und deutlich steigenden Anleiherenditen – die US-Aktienmärkte hingegen zuckten nur kurz nach unten, um sich dann wieder zu erholen und auf Allzeithochs zu schliessen (Dow und S&P). Aber heute werden die Karten neu gemischt – faktisch bedeutet das, dass den Märkten Liquidität entzogen wird..

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Karl Müller

    21. September 2017 08:06 at 08:06

    Hallo und Danke für die zuverlässige Berichterstattung jeden Morgen. Wie ein Uhrwerk …

    Leider ist den Märkten derzeit alles egal – ein dilettierender Trump, die hawkische FED, NK, whatever – alles wurscht, alles steigt gleichzeitig – juhu. /-Jahres-Regel, Nachwahljahr, saisonalität – alles Murks.

    Nun macht sich auch der DAX wieder auf nach oben, der Oiro fällt wunschgemäß und dem AmeriDumbs ist eh alles egal.

    Dann geht die Spätsommerrallye eben nahtlos in die Jahresendrallye über.

    Das viele von den NB reingepumpte Geld ist ja nicht über nacht „weg“.

    VG Karl

    • Avatar

      Bademeister

      21. September 2017 08:31 at 08:31

      @Herr Fugmann Muller hängt wie das Damoklesschwert über dem ganzen Geschehen. Warum gerade gestern zu dieser Uhrzeit. Zufall?

  2. Avatar

    madsoul

    21. September 2017 09:02 at 09:02

    Mal ein sarkastisches Szenario:

    Wenn es nicht so grausame Konsequenzen hätte, wäre derzeit das einzige Szenario was die US Börsen zur Korrektur bewegen würde der gleichzeitige Quadrupel Black Swan
    1. NK feuert Sonntag Nacht eine Rakete gen Guam, die müssen die Amerikaner abschiessen, und Fire &fury nehmen Ihren Lauf
    2. Die FDP und die AfD kommen auf jeweils mehr als 15%
    3. In der St. Andreas Spalte gibt es ein Erdbeben
    4. Donald kündigt Freitag den Irandeal und Israel bombardiert provisorisch die Iran Atomanlagen.

    Aber selbst dann würde wahrscheinlich noch ein Börsenanstieg kommen, weil ja dann keine Zinserhöhung kommt, Boing ganz viele Kampfjets bauen muss und zum Aufräumen braucht man viele Caterpillar, die Autos müssen mit Teslas und dicken SUV ersetzt werden, die Pharmariesen liefern Unmengen Medikamente und dafür braucht man ganz viel Kredite von Goldman & friends. Achso, und dann steigen wir ja noch wegen der dann anziehenden Inflation.

    In solchen Momenten und bei diesen Szenarien schäme ich ein Bär zu sein, wobei ich mich eher als Realisten einschätzen würde, der aber leider auf Vernunft auf dem Börsenparkett baut, in der Hoffnung eine wirklich langfristige Alterssicherung zu haben.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt, und so behalte ich meine Aktien und baue auf eine Korrektur von 5-10%, bevor ich die aufstocke. Parallel bin ich jetzt mal bei 22400 Short im Dow gegangen, habe aber leider noch ein paar Shorts im Nas und Dow bei 5800 (und einen bei 6015), bzw 22050 bzw 22210, die ich hoffentlich noch vor Jahresende zumindest verlustfrei glattstellen kann. Die einzige Frage für mich ist jetzt nur noch, ob ich bei meinen Vxx noch mal nachkaufen sollte, um hier Richtungsunabhängig für die nächsten 3 Wochen auf erhöhte Vola zu spekulieren.

  3. Avatar

    Savestrax

    21. September 2017 10:51 at 10:51

    Hallo Herr Fugmann, bei dem ganzen Liquiditätsaufgeblase und dem drohenden aber wohl nicht oder in kleinerem Umfang kommenden Luftablassen fiel mir ein Thema aus Zeiten als die Börse noch gewohnter auf Ereignisse reagiert hatte ein. Und zwar das Thema Babyboomer.
    Vor vielen Jahren galt dieses Thema noch als potentieller Börsenkiller da befürchtet wurde das viel Liquidität abgezogen Wird, da die Babyboomer von ihren Kapitalanlagen ihren Lebensabend bestreiten müssen.

    Können sie Herr Fugmann dieses Thema mal aufgreifen. Da Liquidität scheinbar der einzige Treibstoff für die Börsen ist, wundert es mich das man von diesem Thema gar nichts mehr liest.
    Vielen Dank schon mal.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      21. September 2017 10:57 at 10:57

      @Savestrax, ist im Hinterkopf, ich weiss aber nocht nicht genau, wann wir das aufgreifen..aber eine gute Anregung!

      Viele Grüsse!

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Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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