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Videoausblick: Ganz neues Spiel an den Märkten!

Mit der stark gestiegenen Wahrscheinlichkeit, dass die US-Steuerreform wirklich kommt, gibt es derzeit massive Umschichtungen an der Wall Street – was auch auf den Dax ausstrahlen dürfte. Bis Mitte Dezember wird es schwierig werden für die Wall Street, bevor dann wahrscheinlich die Jahresendrally einsetzt. Der Dax jedoch hat nun, da auch die Bäume an der Wall Street nicht mehr in den Himmel wachsen, ein zunehmendes Abwärts-Risiko..

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Mit der stark gestiegenen Wahrscheinlichkeit, dass die US-Steuerreform wirklich kommt, gibt es derzeit massive Umschichtungen an der Wall Street – was auch auf den Dax ausstrahlen dürfte. Im Prinzip sind die Gewinner des Jahres 2017, die großen US-Tech-Werte wie Amazon oder Microsoft, jetzt die Verlierer, weil der Tech-Sektor am wenigsten profitiert von der Senkung der Unternehmenssteuer! Daher dürften die Tech-Werte weiter schwach bleiben, aber auch die Rally bei den anderen US-Indizes (vor allem Dow Jones) dürften jetzt pausieren – bis Mitte Dezember wird es schwierig werden für die Wall Street, bevor dann wahrscheinlich die Jahresendrally einsetzt. Der Dax jedoch hat nun, da auch die Bäume an der Wall Street nicht mehr in den Himmel wachsen, ein zunehmendes Abwärts-Risiko..

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18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    baeuerin

    5. Dezember 2017 07:52 at 07:52

    Herr Fugmann,ist ihnen schon mal in den Sinn gekommen,dass die Daxler ihre Gewinne mitnehmen wg.der nicht anfallenden Spekulationssteuer bis 31.12.17!!!
    Um die 13000 wird abgeladen und dann gehts ratz fatz nach unten,in der 2.Dez.Woche!!!
    Alles andere ist pipifax,warum der Dax lt.FMW faellt….
    Wer z.B.2009 eine Infineon bei ca.50Cent erworben hat,der versteuert doch seine GEWINNE nicht!
    Der macht noch schnell Kasse…dieses Monat….!!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      5. Dezember 2017 08:10 at 08:10

      @baeuerin, nein das ist mir nicht eingefallen. Weil sich schlicht ja nichts an der Rechtslage ab 2018 ändert, also nichts anders ist als etwa im Vor-Jahr 2016. Dann müsste ja nach Ihrer Argumentation immer zum Jahresende der Dax fallen, aber es ist eher das Gegenteil der Fall!

      • Avatar

        baeuerin

        5. Dezember 2017 08:25 at 08:25

        Das sehe ich anders,denn der Langfristanleger verk.nicht jedes Jahr!
        Warum sollte ich z.B.meine Infineon,die ich 2009 erworben habe,erst im naechsten Jahr verk,wenn meine Gewinne doch nur bis 31.12.17 steuerfrei sind?

        Aber diesen Monat wird ER fallen!
        Wir werden ja sehen,wo der DAX am 29.12.17 steht…

      • Avatar

        Wolfgang M.

        5. Dezember 2017 09:05 at 09:05

        @Markus. In einem Schreiben der Consorsbank Ende November an die Kunden heißt es u.a.: „Mit der Investmentsteuerreform ab 1. Januar 2018 wird der Bestandschutz für die vor dem 1. Januar 2009 gekauften Fondsanteile aufgehoben. Die bis zum 31. Dezember 2017 aufgelaufenen Kursgewinne bleiben hingegen steuerfrei.“
        Für Aktien ändert sich nichts.
        Ansonsten gelten alle Fondsanteile am 1.1.2018 als neu angeschafft.
        Aus meiner Sicht hat dies keine Kursrelevanz. Gruß

        • Avatar

          PK

          5. Dezember 2017 09:23 at 09:23

          doch schon Wolfgang !
          Denk mal du hast ETF, die du seit vielen Jahren hältst.
          Die hast du bisher nie verkauft, auch in Phasen wo du vielleicht leicht bearisch warst. Weil du ja damit sofort die Steuerfreiheit verloren hättest für danach anfallende Gewinne.
          Es war also tatsächlich günstiger, mal einen 5-10% Drawdown einfach auszusitzen.
          Das ist jetzt anders, da man die Steuerfreiheit eben in jedem Fall verliert.
          Daher kann man ab jetzt, wenn man eher skeptisch ist (bin ich aktuell), auch genauso gut verkaufen. Das ist ein dramatischer Unterschied in der eigenen Börsenpsyche. Ich kann da nur von mir selber reden.
          Ich schmeiss gerade jede Menge meiner alten ETF auf den Markt. Macht dem Markt natürlich mengenmässig nichts aus, aber wenn das viele machen eben schon. Wäre die Steuerfreiheit über 2018 weiter garantiert, würde ich das sicher nicht machen, da ich nur mit einem vorübergehenden Rücksetzer im Dax und den anderen Indizes rechne.

      • Avatar

        PK

        5. Dezember 2017 09:06 at 09:06

        Hallo Markus,

        ich selber hab einige ETF noch aus 2008 und verkaufe diese tatsächlich aktuell wegen der Änderung der Besteuerung.
        Es ist ja nicht so, daß ab 18 die bislang anfallenden Gewinne steuerpflichtig werden, aber alle ab da anfallenden.
        Es ist also erstmals egal ob ich jetzt verkaufe und dann später in 18, möglicherweise billiger – wieder einkaufe.
        Ich mache das und ich denke viele andere auch.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          5. Dezember 2017 09:15 at 09:15

          danke für die INfos an @PK, @Wolfgang und natürlich an meinen absoluten Lieblings-Kommentator @baeuerin..

          • Avatar

            baeuerin

            5. Dezember 2017 09:27 at 09:27

            Ok,ihr habt mich ueberzeugt!
            Ich dachte,das auch Aktien darunter fallen wuerden…
            Aber so genau verfolge ich es nicht,weil ich nie Steuern abdruecken muss!
            Aber steuerlich muss der Germane ganz schoen auf der hut sein…..

          • Avatar

            Wolfgang M.

            5. Dezember 2017 09:28 at 09:28

            Markus, noch ein kleiner Zusatz. Für Altbestände gibt es noch einen Freibetrag (für Gewinne ab 2018) von 100 000€, der ab 2018 mit der Steuererklärung nachträglich verrechnet werden kann (vermutlich ein kleiner Sieg der Finanzlobby). Daher lohnt sich ein Verkauf eigentlich nur bei fallenden Kursen.

  2. Avatar

    baeuerin

    5. Dezember 2017 16:33 at 16:33

    Ab jetzt darf man in Gold loong gehen…..
    …..der DAX wird u.a.heute noch Federn lassen…..!

    • Avatar

      Gerd

      5. Dezember 2017 16:51 at 16:51

      Bauchgefühl oder tiefschürfende Analyse?

      • Avatar

        Gerd

        5. Dezember 2017 17:45 at 17:45

        Ist ja auch egal, bin vor ner halben Stunde bei 1264 mit zwei kleinen Uncen eingestiegen. Muss ja mal mit dem Reinschnuppern anfangen.

        • Avatar

          baeuerin

          5. Dezember 2017 18:09 at 18:09

          @Gerd,
          wir wollen doch zu den ersten gehoeren…
          du weist doch,wenn die baeuerin auftaucht,dann geht immer was nach oben und wenns nur das Gold ist…

    • Avatar

      Columbo

      5. Dezember 2017 17:01 at 17:01

      • Avatar

        baeuerin

        5. Dezember 2017 17:16 at 17:16

        Ja genau deswegen musst jetzt kaufen!!
        Wie schon im Dez.2015….wo es dann hinging,weist ja…
        Gold befindet sich gerade auf der unteren Linie!
        UND DIE WIRD HALTEN

  3. Avatar

    baeuerin

    22. Dezember 2017 22:49 at 22:49

    https://www.heise.de/tp/features/EU-will-Definition-von-Barmitteln-auf-Schmuck-und-Wertgegenstaende-ausdehnen-3927318.html
    …am besten,man gibt seine Wertsachen gleich freiwillig ab!!!
    Ein diktatorisches Europa …..

    • Avatar

      Michael

      22. Dezember 2017 23:27 at 23:27

      @Bauer, Sie zitieren aus der Mainstream-Presse????
      Wenn’s gelegen kommt und in den Kram passt, darf man das schon mal.
      Narzisst, Opportunist, Ekelbatzen ;)
      Aber natürlich wünsche ich auch Ihnen erholsame Tage vor dem Plastikbaum mit Goldunzen, keine Sinnkrise ohne die FMW und ein gutes, erfolgreiches Neues Jahr 2018.
      Mögen die Stromausfälle im neuen Jahr weniger werden, nicht dass Sie noch einen Herzinfarkt erleiden, wenn Sie kiloweise Gold in den 35. Stock übers Treppenhaus schleppen müssen.
      Nix für ungut, hab Dich lieb…

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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