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Videoausblick: Government Shutdown, Apple und Deutschland

Heute werden drei Themen bestimmend sein zum Handelsauftakt: der government shutdown in den USA, dazu Sorgen um schwäche iPhoneX-Verkäufe von Apple, und das „Ja“ des SPD-Parteitags zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Heute werden drei Themen bestimmend sein zum Handelsauftakt: der government shutdown, nachdem sich US-Demokraten und US-Republikaner nach wie vor nicht über die DACA-Frage einigen können – heute Abend (deutscher Zeit) wird der nächste Versuch unternommen, eine Zwischenfinanzierung für die nächsten Wochen im US-Senat zu erreichen. In Asien Berichte über eine deutlich schwächere Nachfrage für das iPhoneX von Apple als erwartet, daher Zulieferer und Konkurrenten wie Samsung unter Druck. Positiv wird dagegen von internationalen Investoren die mögliche Fortsetzung der Großen Koalition (oder besser: Große Stagnation) in Deutschland gesehen – aber die SPD-Mitglieder haben, anders als diejenigen, die gestern auf dem Parteitag der SPD abgestimmt haben, keine Ämter und Funktionen zu verlieren – also ist die Sache faktisch noch ziemlich offen..

19 Kommentare

19 Comments

  1. Avatar

    Lutz Lehmann

    22. Januar 2018 07:41 at 07:41

    heute ist der Wurm drin … kein Video erkennbar … der Text eingangs ist aber interessant und plausibel

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      22. Januar 2018 08:35 at 08:35

      @Lutz, seit einigen Minuten geht es..

  2. Avatar

    Stefan

    22. Januar 2018 09:55 at 09:55

    Ich beobachte die US Schuldenuhr regelmäßig.

    Quelle:

    https://www.treasurydirect.gov/NP/debt/search?startMonth=01&startDay=04&startYear=2010&endMonth=01&endDay=18&endYear=2018

    Irgendwie scheint die ständige Verschiebung über die Einigung der Schuldenobergrenze sich positiv auf den Zuwachs der Schulden auszuwirken…
    Jedesmal nämlich wird die Uhr einhefroren und bewegt sich bis zum Stichtag nicht mehr…
    In 2017 z.B. wurde die Uhr von März bis Juli eingefroren und nun steht sie seit Dezember wieder still…
    Mir ist bewusst dass dies nur eine Uhr ist trotzdem hat sich der Anstieg deutlich verlangsamt.
    Während der Schuldenstand Dez16 noch 19,95 Bio betrug ist er bis jetzt auf 20,5 Bio angestiegen. Das ist ein sehr langsmer Anstieg im Vergleich mit den Jahren zuvor?

    Gibt es dafür eine logische Erklärung?

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    burberg

    22. Januar 2018 10:06 at 10:06

    So, ich hab mich mal für eine Mitgliedschaft in der SPD eingetragen. Wie ich dann mal entscheide, was die GroKo angeht, werde ich mal offen lassen, bis Verhandlungsergebnisse bekannt sind, Hauptsache ich kann entscheiden. Nix machen und hinterher rumnöhlen bringt ja auch nix.

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      PK

      22. Januar 2018 10:32 at 10:32

      das System gebärt gerade eine neue Runde Berufspolitiker, die nie in ihrem Leben einem normalen Job nachgegangen sind wie z.B. Kevin Kühnert.
      Von Ihm wird man sicher noch viel hören in den nächsten Jahren.

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        22. Januar 2018 10:36 at 10:36

        @PK, dazu gehört auch Andrea Nahles, deren äusserliche Verfettung sinnbildich für innere Prozesse steht..

      • Avatar

        Robert Schönborn

        22. Januar 2018 10:59 at 10:59

        wozu auch.. ich bin mir da nicht mehr so sicher ob in diesem Land überhaupt irgendwas politisch entschieden wird. Da stehen doch andere dahinter und lassen Kühnerts und Co wie Puppen tanzen. Nur damit der Wähler denkt er hätte was mit zu bestimmen. Da werden dann immer mal wieder ein paar Nasen aus der Trickkiste gezogen und der Bürger denkt jetzt ändert sich was…

        wie war der Seehoferspruch nochmal..Diejenigen die gewählt werden haben nix zu bestimmen und die was zu bestimmen haben werden nicht gewählt..

        also wozu sollen die noch einen Beruf erlernen ?

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    burberg

    22. Januar 2018 11:03 at 11:03

    Ja, die Andrea hab ich auch ganz besonders ins Herz geschlossen, zusammen mit der Uschi. Es soll ja jetzt überall eine Erneuerung stattfinden ( klingt wirklich hipp). Mir wäre es schon genug, wenn endlich wieder “ Typen“ in der Politik einzug halten würden, nicht nur weichgespülte Sockenpuppen. Nicht , dass ich insgesammt wieder zurück will ( früher war alles besser), aber wie will man denn mit diesen heutigen Pappnase irgend etwas glaubhaft durchsetzen. Mir wird jedesmal schlecht, wenn ich „Mutti“ sehe. Noch schlechter wird mir dann, wenn ich mir die Auswahl der Alternativen ansehe. Gute Leute müssen sich im jeweiligen Parteiapperat hochdienen. Dabei werden sie entweder rundgelutscht, bis sie reinpassen, oder rausgemobbt.

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    Jana

    22. Januar 2018 11:23 at 11:23

    DIe Politik von heute ist doch nicht anderes als Korruption – Leute in den oberen Etagen (hier jetzt SPD) machen für ihre hohen Gelder fast alles. Ob das mit der Idee ihrer Partei einhergeht ist denen egal, wenn das rel. hohe Gehalt und die Macht für weitere Jahre gesichert sind. Leute die in der freien Wirtschaft niemals dieses Geld verdienen könnten – es ist fast schon eine Art Systematik, Man muss Leute in die oberen Positionen zu bekommen, die sonst nicht so erfolgreich sind – die hat man besser im Griff (aus sicht der tatsächlich Mächtigen im Hintergrund). Denn die kann man tatsächlich wie Marionetten benutzen.
    Ohne jetzt wieder auf Trump einzugehen – eien Idee wäre Leute in politische Positionen zu bekommen, die nicht so abhängig sind (finanziell). Zumindest teilweise wäre das vieleicht besser. Ich weiß bis heute nicht was eine Frau Roth von den Grünen in ihrer Position zu suchen hat. AN Inkompetenz kaum noch zu überbieten entscheidet sie die Zukunft für ein so wichtiges Land mit.

    • Avatar

      Frank

      22. Januar 2018 13:52 at 13:52

      Oh Jana seiert wieder!

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        Lars

        22. Januar 2018 15:22 at 15:22

        Das ist ja schließlich Janas Aufgabe als Pressesprecherin des Weißen Hauses!
        Ich weiß allerdings bis heute nicht, wie eine Frau Roth von der kleinsten Oppositionspartei mit ihren 8,9% bzw. 67 von 709 Sitzen über die Zukunft unseres so wichtigen Landes entscheiden sollte. Tun das normalerweise nicht die regierenden Parteien?

        • Avatar

          Jana

          22. Januar 2018 16:52 at 16:52

          Hallo Lars, es entscheidet nicht eine einzelne Person, das sollte doch klar sein. Aber sie hat doch ein Mitspracherecht, auch wenn das klein ist – also entscheidet sie auch über die Zukunft in D. mit. Was ist daran falsch? So eine Frau hat aus meiner SIcht nichts im BT zu suchen.

          @Frank: Danke für die sachliche Antwort. Wenn man null Argumente hat, dann schreibt man eben so etwas.

          • Avatar

            Frank

            22. Januar 2018 18:07 at 18:07

            Muß ßan denn bei Dir Argumente habe. Wenn Politiker nicht bezahlt werden, sind sie korrupt oder gar beides. Das beste Beispiel ist doch Trump und seine Komparsen. Du solltest einfach mal etwas Nachdenken bevor Du hier Deinen AFD Müll verbeitest! Danke vom Strand in Guatemala, fall Du nicht weisst wo das ist Zentralamerika!

          • Avatar

            Jana

            22. Januar 2018 18:28 at 18:28

            Oje Oje was reden SIe da. Die These war wie eben im Text zu erlesen: Wenn man auf die Positionen Leute setzt, die relativ abhängig von den recht hohen Gehältern sind – so sind diese sehr daran interessiert ihre Positionen zu halten. Und solche Leute sind in meinen Augen anfälliger Sachen durchzunicken als andere. Das Feld Korruption kennt nicht nur Schwar und Weiß. Ab wann ist ein Gefallen den man jemanden tut und dafür eine Gegenleistung bekommt (unter Ausnutzung des Bestiimungsrecht das man in seiner Position hat) korrupt und wann nicht?

          • Avatar

            Gerd

            22. Januar 2018 18:53 at 18:53

            Jana, wie Sie auch selbst schon bemerkten, von Frank kann man was lernen – und sei es auch nur, wie man unsachliche Texte ohne wahrliche Substanz schreibt.
            Tun sie sich einen Gefallen und vergeuden Sie Ihre Lebenszeit nicht damit, auf polemisch Argumentierende zu einzugehen.

  6. Avatar

    leo

    22. Januar 2018 12:25 at 12:25

    Da werden aber manche staunen , wenn die Abgeltungssteuer auf Zinsen abgeschafft
    wird. Im Endeffekt wird die Lohnsteuer + Zinsertrag gerechnet = Steuersatz
    Die Steuer auf die Arbeit fällt damit höher aus.
    Ob sich damit Leistung mehr lohnt wage ich zu Bezweifeln. Ob das Politiker
    verstehen bezweifele ich übrigens auch.

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Dax-Wochenausblick: Test der 1.000 Punkte Range – folgt bald der Ausbruch?

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Im folgenden Video bespricht Marius Schweitz von Projekt30 die abgelaufene Woche im Dax und gibt einen ausführlichen Ausblick auf die kommende Handelswoche. Dabei geht er konkret auf die übergeordnet Seitwärtsrange ein und zeigt mögliche Szenarien auf, wie sich die ausgebildete 1.000 Punkte Range auflösen könnte. Im deutschen Leitindex haben sich sehr spannende Chart-Formationen herauskristallisiert, die auf eine große Bewegung hindeuten. In dem Video sehen Sie aber nicht nur einen Dax-Ausblick, sondern auch noch weitere Einschätzungen zum Dow Jones, Bitcoin, Gold, Euro, Softbank und Deutsche Bank.

Die Setiwärtsrange im Dax von Juli bis Oktober

Im März startete die rasante Corona-Rally, die viele Anleger als die „meistgehasste Rally aller Zeiten“ betiteln, aber seit ein paar Monaten ist sie ins Stocken geraten. Zwischen März und Juli kannte der deutsche Leitindex im Grunde nur eine Richtung – nämlich gen Norden. Im Juli hat der Anstieg aber erstmals ein abruptes Ende gefunden, nachdem der Dax das Hoch bei 13.315 Punkten erzielt hatte. Seitdem konnte er diesen Bereich nur zweimal wieder erreichen. Zum einen am 03.09. mit dem Hoch bei 13.460 und schließlich noch einmal am 14.09. bei 13.339.

Demgegenüber stehen zusammen mit dem Tief vom letzten Donnerstag drei Marken, die die Unterkante der Range bilden. Die drei Punkte setzen sich aus dem August-Tief (03.08.) bei 12.365, dem September-Tief (25.09.) bei 12.341 und schließlich dem Oktober-Tief (22.10.) bei 12.345 zusammen. Aus diesen drei Marken hat sich ein starker Unterstützungsbereich gebildet. Als zusätzliche Unterstützung kann man noch das Tief von Anfang Juli bei 12.254 hinzuzählen. Ein Bruch der Range-Unterkante dürfte folglich einem kräftigen Impuls auf der Unterseite auslösen. Erfahrungsgemäß wird die gleiche Höhe der Range in die entsprechende Richtung abgearbeitet. Angenommen, dass der Ausbruch im Dax auf der Oberseite gelingt, dann ergibt sich daraus ein Ziel bei 14.340 Punkten. Dementgegen liegt das Ziel bei einem Ausbruch auf der Unterseite bei 11.340 Punkten.

Dax-Wochen-Ausblick KW44 - 1.000 Punkte Seitwärtsrange von Juli bis Oktober

Aktuelle Chart-Fomationen im Dax

Auf verschiedenen Zeitebenen haben sich im Dax interessante Chart-Formationen entwickelt. Zum einen hat sich im 10-Minuten-Chart ein Descending Broadening Wedge (DBW) ausgebildet, das eine bullische Formation darstellt. Im Stundenchart ist zudem ein großes DBW-Wedge aktiv, das bei einer Auflösung hohe Ziele auf der Oberseite ermöglicht. Auf der bärischen Seite sehen wir außerdem noch eine aktive Wolfe Wave (Keil), die den bärischen Trigger bei 12.341 auslösen könnte. Dadurch würden sich Kurse unter der 12.000 Punkte-Marke ergeben. Auf Tagesbasis hat sich zwischen Juli und Oktober zusätzlich eine SKS gebildet. Sowohl die genannten Formationen, als auch die wichtigen charttechnischen Marken für die kommende Woche werden ausführlich und für jeden verständlich im Video erläutert.

Fazit

Der Dax steht vor einer ausschlaggebenden Richtungsentscheidung, diese kann eine Bewegung von mehr als 1.000 Punkten einleiten. In dem Video-Ausblick wird ausführlich auf die möglichen Szenarien eingegangen. Insbesondere die von Marius Schweitz herausgearbeiteten Chart-Formationen sind sehr sehenswert und zeigen die Möglichkeiten auf, wie es im Dax in der nächsten Woche und darüber hinaus weitergehen kann. Zudem erscheint für alle Leser und Leserinnen von Finanzmarktwelt ab Montag wie gewohnt der DAX daily. Viel Spaß beim schauen des Videos.

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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