Folgen Sie uns

Aktien

Videoausblick: Heute kommt die Fortsetzung der Trump-Rally

Gestern noch starke Verunsicherung an den Aktienmärkten, heute aber dürfte aus Sicht der Bullen wieder die Sonne scheinen! Der Grund ist die heute Nacht erfolgte Zustimmung des Senats zu einem Haushaltsentwurf, der eine Vorbedingung ist, damit die Steuerreform überhaupt verabschiedet werden kann..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Gestern noch starke Verunsicherung an den Aktienmärkten, heute aber dürfte aus Sicht der Bullen wieder die Sonne scheinen! Der Grund ist die heute Nacht erfolgte Zustimmung des Senats zu einem Haushaltsentwurf, der eine Vorbedingung ist, damit die Steuerreform überhaupt verabschiedet werden kann. Die US-Futures daraufhin im asiatischen Handel deutlich höher – das wird dem Dax zu einem Start überhalb der 13.000er-Marke verhelfen. Dazu der Dollar mit einer Rally, die sich noch verstärken könnte, wenn Trump doch John Taylor als neuen Fed-Chef nominieren würde – laut Insidern ist jedoch Jerome Powell Favorit, an zweiter Stelle liegt wohl John Taylor (der negativ für die Aktienmärkte wäre, aber bei Trump offenkundig einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat – und Trump ist ein Bauch-Mensch)..

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Mr. Jones

    20. Oktober 2017 10:50 at 10:50

    Steuersenkung? Die Tatsache, dass die USA mit den jetzigen Steuereinnahmen die Zinslast für die Schulden nicht decken kann, wie wollen die das dann mit einer Senkung hin bekommen. Die hohen Schulden resultieren doch daraus, dass Unternehmen keine Steuern zahlen. Selbst die reichen Senatoren drücken sich vor Steuerzahlungen. Eigentlich müssten die, die Schuldengrenze um 10 Billionen anheben um überhaupt die nächsten zwei Jahre zu Überleben. Die Finanzkrise von 2008 ist niemals beendet worden, sie ist nur noch weiter aufgebläht, als damals. Immer mehr Festanstellungen gehen in Teilzeit verloren, das Steueraufkommen sinkt stetig weiter ab. Die wirkliche Arbeitslosenzahl liegt bei über 30%, Tendenz steigend. Die angeblichen Lohnsteigerungen finden bei den Teilzeitbeschäftigten statt und liegen weit unter den Festangestellten. Steuerreform (Mogelpackung) ja, Steuersenkung nein.

    • Avatar

      Gerd

      20. Oktober 2017 11:23 at 11:23

      „Eigentlich müssten die, die Schuldengrenze um 10 Billionen anheben um überhaupt die nächsten zwei Jahre zu Überleben.“

      Mal abgesehen davon, dass die USA das wohl Zug um Zug auch tatsächlich machen werden, bedeuten 10 Billionen Schulden doch angeblich auf der anderen Seite zwangsläufig auch 10 Billionen mehr Vermögen. Oder wird das hier von einigen Schreibern immer nur falsch dargestellt? Wahrscheinlich nicht.

      Und wer sind die Nutznießer des Vermögenszuwachses? Evtl diejenigen, die eh nicht wissen wohin mit ihrem Geld und gerade deshalb die Schuldtitel des amerikanischen Staates kaufen? Und vielleicht gehen auch die einen oder anderen Dollars in den Aktienmarkt – und seien es nur die Erträge, die aus den Zinszahlungen der Anleihen resultieren.

      • Avatar

        Mr. Jones

        20. Oktober 2017 12:54 at 12:54

        Genau, Aktienmärkte sind richtig wertvoll, zwar sind fast alle Aktien Nennwertlos aber man kann sie beruhigt ins Depot legen für schlechte Zeiten, die da noch kommen. Spätestens dann weiß jeder wie Wertvoll Aktien sind. Anleihen, ja die sind noch besser Aktien, dass hat Lehman gezeigt wie toll die sind. Wie sind die damals ausgegangen, ich glaub so gegen Null. Staatsanleihen, die sind auch gut, da steht nämlich der Bürger als Bürge für gerade. Mit seinen Spareinlagen, seinem Hab und Gut, Grund und Boden und was er sonst noch so hat was man ihm wegnehmen kann. Eine amerikanische Familie hat durchschnittlich ca. 6036 US$ gespart, die gleiche Familie hat aber ein Total Debt von 818,359.00 US$. In Deutschland sieht das nicht besser aus. Das war mal ein kleiner Blick in Werte.

  2. Avatar

    Hobbyanleger

    20. Oktober 2017 14:24 at 14:24

    Der Allwissende P.K. sollte mal endlich unterscheiden zwischen sicheren Staatsanleihen u.anderen Anleihen.( Schrottanleihe u. Firmenanleihen ).So sind z. B. bei jedem Aktiencrash die US Staatsanleihen stark angestiegen, d. h. die Zinsen gesunken.

    • Avatar

      PK

      20. Oktober 2017 14:47 at 14:47

      der allwissende PK kennt genug Fälle in der Weltgeschichte, wo deine „Sicheren“ Anleihen eben nicht sicher waren. Du nicht ?
      Und die größte Bubble in den USA ist sicher nicht der Aktien- sondern der Bondmarkt.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Netflix und Tesla bringen gute Laune

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Netflix hat gestern Abend tolle Zahlen geliefert, und bei Tesla gibt es ein neues hohes Kursziel.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Börse: Die Stimulus-Schecks und der große Börsen-Hype

Wiederholt sich das Muster an der Börse aus der ersten Corona-Welle? Damals stiegen Kleininvestoren ein, und nun kommen neue Schecks!

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Was sich im letzten Sommer durch die großzügigen Schecks der US-Regierung zur Unterstützung der Arbeitslosen an der Börse gezeigt hat, wiederholt sich mit den 600 Dollar-Schecks seit Jahresanfang in verschärfter Form. Man zockt mit dem staatlichen Geld immer zügelloser, in Pennystocks und in Optionen. Jetzt kommt bald die Aufstockung auf 2000 Dollar durch die Biden-Regierung – wird dies der Höhepunkt der Manie der Börse?

Börse: Corona und die Generation RobinHood

Es war ein großes Thema im Coronajahr 2020, die allein schon beim Neobroker RobinHood auf 13 Millionen, vorwiegend junger Anleger angewachsene Schar neuer und junger Investoren, die ihre Freizeit genutzt haben, um nahezu gebührenfrei an der Börse zu zocken. Zunächst mit den großen Aktien aus dem „Stay-at-Home-Umfeld“, Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft, Nvidia, oder Zoom und natürlich Tesla. Aber da dies so gut geklappt hatte, dann auch mit Hebelprodukten aus dem Optionsbereich. Was die Stillhalter dazu genötigt hatte, teure Aktien zur Absicherung auch noch nachzukaufen, Stichwort Gamma-Absicherung. Die Hausse nährte ständig die Hausse. Dies ist natürlich den großen Häusern in den USA nicht verborgen geblieben. Goldman Sachs holte sich die Liste der meist nachgefragten Aktien bei den Billigbrokern und bei den Favoriten der Hedgefonds – und siehe da, die Lieblinge der RobinHoodies schlugen die Benchmark und die Profis um Längen.

2020: S&P 500, plus 16 Prozent – Hedgefonds plus 40 Prozent – und die RobinHooder plus 80 Prozent. Dies ist natürlich nicht die Performance der Depots, sondern die Berechnung der Performance der Favoriten.

Das neue Thema Pennystocks

Das Jahr 2021 entwickelt sich in Teilbereichen noch extremer als das Jahr 2020. Die jungen Spekulanten hatten bemerkt, dass sich nach den Wahlen im November und der großen Impfstoffstory ein Favoritenwechsel ergeben hat, weg von Big Growth und Value, hin zu kleinen Nebenwerten. Überaus deutlich ersichtlich an der Performance des Russel 2000, der allein von Anfang November bis dato von 1520 auf 2150 Punkte gestiegen ist. Ein Index, wohlgemerkt, in dem sich so viele Titel befinden, die gar keine Gewinne machen, seit Jahren „Zombies“ genannt. Manch erfahrener Börsianer wird sich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben, angesichts der Kurssprünge einiger kleiner und eigentlich unbekannter Aktien aus dem Feld der Pennystocks.

Das extremste und am meisten zitierte Beispiel ist eine Firma aus der Medizintechnik, Signal Advance. Infolge einer Verwechslung aufgrund eines Musk-Tweets: „Buy Signal“ hatte sich der Pennystocks schlicht verdreiundzwanzigfacht. Nicht ganz so extrem, aber immerhin auch schon mit 120 Prozent plus, notierte GameStop, eine Firma aus der Videobranche. Ob Energiesektor, Elektromobilität, Wasserstofftechnologie, Solar oder sogar Aktien, die sich der Pleite genähert haben, Hauptsache billig, dann wird damit herumgezockt.

Das Volumen der gehandelten Billigaktien hatte bereits im Dezember die Billionengrenze erreicht.

Stimuli, oder die staatliche Quelle für das Zocken

Wie bereits angedeutet, viele Anleger hatten anscheinend nur darauf gewartet, dass der Staat ihnen endlich die lange erwartete Unterstützung mittels der 600 Dollar-Schecks zusandte. Der Beweis für diese Annahme ist der Anstieg des Handelsvolumens bei Pennystocks – Over the counter (OTC), also außerbörslich, der sich nach dem Erhalt der Schecks glatt fast versechfacht hatte.

Was bedeutet dies für die nahe Zukunft? Der neue US-Präsident hat letzte Woche sein 1,9 Billionen Dollar schweres Stimulusprogramm angekündigt, welches noch der Billigung durch den Kongress bedarf.

Eine Aufstockung um 1400 Dollar und es könnten weit über 100 Millionen Amerikaner in den Genuss der staatlichen Stimulus-Schecks geraten.

Wird sich das Verhalten der neuen Generation Anleger ein weiteres Mal wiederholen und das Geld unmittelbar wieder an der Börse landen, bei Werten, von denen unsereins noch gar nichts gehört hat?

Ein nochmaliger kurzfristiger Boom?

Daran sieht man einmal mehr, warum statistische und saisonale Annahmen stets mit Vorsicht zu genießen sind. Jedes Jahr, jeder Zyklus ist anders und bietet ständig Überraschungen. Wer hätte vor einem Jahr daran gedacht, dass kleinste Anlegergruppen mit staatlicher Stütze einen Einfluss auf die Kurse an der Börse ausüben können?

Fazit

Wieder ein Zeichen für eine Bubble an der Börse, die aber wie immer erst dann festgestellt wird, wenn sie geplatzt ist? Jede Übertreibung ist anders als die vorherige und die aktuelle Phase ist durch Umstände befördert worden, die es in dieser Kombination auch noch nicht gegeben hat. Die Notenbanken haben durch ihre Marginalisierung des Zinses den Aktienmarkt zu einer dominanten Anlageklasse gemacht, dann haben die neuen Broker die Handelsgebühren abgeschafft und das Handeln mit ganz niedrigen Beträgen möglich gemacht und zuletzt hat Vater Staat auch noch das nötige Spielgeld zur Verfügung gestellt, ungewollt. 2020 war es die Arbeitslosenunterstützung, die in manchen Staaten über 4000 Dollar pro Monat betragen hat, mehr als der Arbeitnehmer mit seiner Arbeit verdienen konnte. Dann kamen die 600 Dollar-Schecks und jetzt die nochmalige Aufstockung durch die neue US-Regierung.

Was mich wieder einmal in meiner These bestätigt, wann der Rally an der Börse sehr deutlich der Stecker gezogen werden könnte: Wenn die Wirtschaft ohne staatliche (Not-)Versorgung läuft, das Zinsniveau nur ein wenig weiter ansteigt und zusätzlich den jungen Zockern die staatlichen Schecks verwehrt werden.

Der Einfluß der Stimulus-Schecks auf die Börse

weiterlesen

Aktien

Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage