Devisen

Videoausblick: Irres Spiel

Von Markus Fugmann

Gestern lief ein irres Spiel: an den US-Märkten sorgten Algorithmen für schnelle Bewegungen. Mal ging es schnell rauf, dann wieder schnell runter. Das alles ohne Nachrichten, also komplett sinnfrei. Hier treffen also Maschinen auf dünne Liquidität, das Ergebnis hat man gestern gesehen. Gleichwohl ist die Handelsspanne an den US-Märkten in den letzten dreißig Handelstagen so gering wie seit 1995 nicht mehr – auf Dauer kann das nicht so bleiben, da staut sich etwas auf. Öl heute weiter unter Druck, der Dax dürfte wenig verändert starten, das Risiko nach unten erscheint nach wie vor höher als die Chance nach oben. Aber in diesen von Algorithmen getriebenen Märkten ist fast alles möglich, doch meist eben nicht von langer Dauer..



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1 Kommentar

  1. Nur mal mein ganz unmaßgeblicher Hinweis, dass solche exotischen, kurzfristigen, ganz eng kalkulierten Trades wie der zum Schluss des Videos angesprochene, für mich nichts Sinnvolles darstellen. Das kann mal gutgehen, aber nicht auf Dauer.

    Das wäre – weils zufällig in die erhoffte Richtung ging – bei einem ungehebelten Einsatz von rund 10.000, ein finanzieller Zugewinn von 40Euro gewesen. Dann wenn ich den Kanada-Dollar gegenüber dem AustralDollar tatsächlich bei 0,9825 gekauft hätte und zufällig bei 0,9865 verkaufen konnte. Na gut, vielleicht gehts ja noch weiter, bevor der Stop-Loss ausgelöst wird.
    Aber auf der Negativseite stünde auf jeden Fall mein Zeitaufwand und der Verlust an Nervensubstanz.

    Ich bin ja nicht Ulli Höneß, der an Spitzentagen angebl. bis zu 50 Mal am Tag seine Devisengeschäfte gemacht hat.

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