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Videoausblick: Jetzt geht´s ans Eingemachte!

Heute stehen vier große Entscheidungen an, die für die Märkte von größter Relevanz sind! Jetzt geht´s ans Eingemachte!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Heute stehen vier große Entscheidungen an, die für die Märkte von größter Relevanz sind! Da ist zunächst die Entscheidung der Bank of England, ob sie nach zehn Jahren erstmals wieder die Zinsen anhebt. Um 14.00Uhr dann die Vorlage der Steuerreform im US-Abgeordnetenhaus – es sieht derzeit so aus, als würde die Senkung der für die Wall Street einzig relevanten Unternehmenssteuer nur stufenweise kommen – das wäre eine schwere Enttäuschung, daher die US-Futures im asiatischen Hanfel tiefer, was den Dax schwächer eröffnen lassen dürfte. Dazu die Ernnenung des neuen Fed-Chefs (20.00Uhr) und die Zahlen von Apple, nachdem Facebook gestern gut war (allerdings dann Kommentare von Zuckerberg, die die Aktie belasteten), Tesla dagegen miserabel..

21 Kommentare

21 Comments

  1. Avatar

    PK

    2. November 2017 08:08 at 08:08

    Hallo Markus,
    nach den Artikeln die ich gelesen habe und den Aussagen von Ryan, dem Sprecher, sind die Pläne der schrittweisen Reduzierung bereits wieder vom Tisch ?
    Denn das hätte tatsächlich dramatische Auswirkungen. Dann würden -2% im Russel nicht mehr reichen, eher -8%.
    Es würde sich dann schlagartig keinen großen Unterschied mehr machen die Gewinne im Aktienmarkt sofort zu realisieren.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      2. November 2017 08:18 at 08:18

      @PK, die Sache ist brandaktuell, also von heute Nacht, dass die Reduzierung stufenweise kommen wird:

      https://twitter.com/zerohedge/status/925887592201113600

      • Avatar

        PK

        2. November 2017 09:59 at 09:59

        OK, Phase out wäre kurzfristig weniger dramatisch für den Aktienmarkt als Phase in.
        Phase out wäre allerdings der Gipfel der Blödheit, genau in eine boomende Wallstreet ein Tax cut, der dann, wenn die Rezession kommt, wieder schrittweise angehoben wird.
        Aber OK, nichts ist unmöglich in Trumps Amerika.

        • Avatar

          Gerd

          2. November 2017 10:35 at 10:35

          Ich glaube für die Wall Street wäre das ideal. Und ob dann eine Wiederanhebung überhaupt jemals durchgeführt wird? Ist ja erstmal noch weit weg.

  2. Avatar

    Andreas2

    2. November 2017 08:09 at 08:09

    Derweil steht der Bitcoinkurs bei über 7000 Dollar.

    Die Welt scheint vollkommen den Verstand verloren zu haben.

    • Avatar

      Feldmaen

      2. November 2017 08:57 at 08:57

      Definitiv! Das liegt aber daran, dass die Notenbanken schon seit langer Zeit völlig den Verstand verloren haben. Seit Jahren wird ja Geld in Summen gedruckt, die sich ein Normalsterblicher kaum vorstellen kann. Dagegen ist die Marktkapitalisierung von Bitcoins immer noch ein Fliegenschiss!

    • Avatar

      Gerd

      2. November 2017 09:56 at 09:56

      Andreas2, „Verstand verloren….“
      Und es ist schade – so bemerkte PK vor kurzem sinngemäß – dass er die Dummheit der Menschen in dieser Hinsicht zu gering geschätzt hat. Die würden aufspringen, egal wie verrückt eine Sache ist. Denn sonst hätte er oder wir damit prima Geld verdienen können.
      Dasselbe denke ich auch, denn wie geschrieben, es gibt kein perfekteres Spielzeug zum Spekulieren als die Kryptos.

      Einzig unser lieber Mitschreiber Feldmaen, hat das schon frühzeitig erkannt (O.k., es sind hier schon noch ein paar andere auch unterwegs. Uns wurde bereits bei Kursen um die 2000 Dollar die technische Funktionsweise sehr gut erklärt)

      Wer die Markt -und Charttechnik aus dem FF beherrscht ist womöglich immer noch gut unterwegs. Fundamentales, wie Konjunktur, Zinsen, Unternehmensergebnisse u. dgl. braucht man nicht zu analysieren.
      Und wie ebenfalls beschrieben, das Dingen kann auch auf 1 Milliarde steigen, dann ist es ebenso wenig zu teuer oder zu billig wie es das jetzt auch schon ist.

      Vorsorglich, dass keiner sich durch mich zum Kaufen animiert fühlt: Das Dingen kann ebenso gut auf 1 Dollar fallen und dann ist es trotzdem noch zu teuer – falls alle nachfolgenden Kaufinteressenten nur maximal 0,99 Cent zu zahlen bereit sind.

      • Avatar

        Feldmaen

        2. November 2017 10:38 at 10:38

        Was bei den Kryptos abläuft ist zu 99% reiner Herdentrieb. Ein schönes Beispiel ist der derzeitige Verlauf von Bitcoin Cash. Ich selber sehe die „Kryptoszene“ als teilweise völlig amateurhaft und durchgeknallt an. Aber sind wir ehrlich, dann ist die Entwicklung des Rüssel 2000 doch ähnlich irrational. Mit etwas Geschick in der Scharttechnik und Beobachtung des Sentiments – ja auch das gibt es hier – lässt Sicht prima Geld verdienen. Langfristig sollte man aber schon mal einen Blick auf Ripple werfen. XRP wird z.B. schon von Cuallix für internationalen Geldtransfer genutzt.

        Ich behaupte das viele erfahrene Trader in diesem Forum sich eine Goldene Nase mit Kryptowärungen verdienen könnten. Ich selber bin auch absoluter Amateur was das Traden angeht! Man muss mittlerweile einfach akzeptieren das sie gekommen sind um zu bleiben…

        • Avatar

          Feldmaen

          2. November 2017 10:40 at 10:40

          Entschuldigt bitte „Scharttechnik“!

        • Avatar

          PK

          2. November 2017 10:47 at 10:47

          du hast vollkommen recht.
          Vor allem verhält sich Bitcoin aktuell relativ berechenbar.
          Hier sind noch nicht so viele Algos unterwegs wie in den Indizes.
          Es wird auch nach Einführung des Futures etwas dauern bis die Programme hier im kurzfrist Bereich die Kontrolle übernehmen werden.
          Ich muss mir einfach vorwerfen hier den Zug total verpasst zu haben.
          Das ist mir schon mehrfach passiert.
          Dabei hatte ich die Bitcoin durchaus auf dem Schirm.
          Ich hab auch damals beim Neuen Markt einfach nur blöd geschaut. Nix verdient, aber später auch nix verloren.
          Dabei hätte man im vollen Bewusstsein, daß man etwas wertloses handelt, ja gute Geschäfte machen können. Die IPO der Schrottfirmen damals waren ja über Monate eine Gelddruckmaschine.

          • Avatar

            Feldmaen

            2. November 2017 10:59 at 10:59

            Da derzeit eine große Menge an Marktkapital von BTC und BCH „aufgesaugt“ werden, bietet sich eventuell eine gute Möglichkeit um einen Fuß in Alternativen wie XRP, Etherium, Litecoin, Dash, Monero, Zcash, NEO etc. zu setzen. Bei den „Tokens“ wäre ich eher vorsichtig. Hier ist der größte Hype meiner Meinung nach erstmal Geschichte.

  3. Avatar

    Gerd

    2. November 2017 14:28 at 14:28

    Steuerreform
    FMW würde uns sicher informieren, sobald wir unsere nicht vorhandenen dicken Kursgewinne in USA steuerfrei realisieren dürfen!?
    Sprich, sobald was von drüben gemeldet wird.

    • Avatar

      Gerd

      2. November 2017 15:05 at 15:05

      Halloho, FMW-Redaktion….Wo seid Ihr?

      • Avatar

        Gerd

        2. November 2017 15:08 at 15:08

        Danke sehr, ich sehe gerade euren Hinweis: erst 16Uhr15 geht es los

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        2. November 2017 15:19 at 15:19

        @Gerd, hier sind wir – was ist los?

        • Avatar

          Gerd

          2. November 2017 15:28 at 15:28

          FMW ist wie immer (fast) unfehlbar. Wie gesagt, hat sich geklärt. Ich vermisste vorhin meinen fragenden Hinweis auf den 14Uhr Termin in der Kommentarvorschauspalte – und eine etwaige Antwort.

  4. Avatar

    Wolfgang M.

    2. November 2017 15:54 at 15:54

    Goldman Sachs stuft Tesla auf 200$ herab. Gerät massiv unter Druck. Ich lese keine Freudenkommentare!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      2. November 2017 15:57 at 15:57

      @Wolfgang, dazu gleich ein Artikel von uns..die Tesla-Shorter scheinen heue etwas müde zu sein :)

    • Avatar

      PK

      2. November 2017 16:00 at 16:00

      Bei Tesla gehts langfristig nicht um 200$ sondern um Chapter 7

    • Avatar

      Gerd

      2. November 2017 16:20 at 16:20

      Also ich stoß schon dauernd drauf an und bin deshalb fast schon zu besoffen vor lauter Freudentaumel. Klappt noch gerade so mit dem Schreiben. Allerdings besteht meine Freude auch zu einem großen Teil aus VORfreude, so eine Vorhoffnung auf noch realistischere (tiefere) Kurse.
      Schwanke noch zwischen Freude, Hoffen und Bangen.

      Wobei der momentane Kursrückgang ja alles andere als unerwartet kommt.
      Sowohl FMW als auch PK (und andere auch) haben ja ständig draufhingewiesen, wie es mit der Produktion womöglich und wahrscheinlich aussieht. War ja fast ein Kursabstieg mit vorheriger Ansage. :-)

      GS hat übrigens schon mindestens seit dem Frühjahr immer wieder ein Kursziel vorgegeben, was jeweils so plus minus 10% um die 200 Dollar gependelt ist.

      P.S. :
      Walter Schmidt würde ich es auch gönnen, wenn er seine ewigen shorts noch durchgehalten hätte.

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Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

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