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Videoausblick: Jetzt wird es richtig gefährlich!

Donald Trump schwer unter Druck, nachdem US-Medien von dem Versuch berichten, dass Trump den inzwischen entlassenen FBI-Chef Comey aufgefordert habe, die Ermittlungen gegen den ehemaligen Sicherheitsberater Mike Flynn einzustellen. Nun fordern selbst einige Republikaner ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump – so oder so wird es für Trump nun noch schwieriger, seine Pläne (Steuersenkungen, Infrastruktur etc.) in die Tat umzusetzen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Nachdem der S&P500 die längste Strecke seit dem Jahr 1969 mit einem Schlusskurs weniger als 0,5% vom Vortagesschluss abweichend absolviert, könnte sich das heute ändern: Donald Trump schwer unter Druck, nachdem die US-Medien von dem Versuch berichten, dass Trump den inzwischen entlassenen FBI-Chef Comey aufgefordert habe, die Ermittlungen (wegen Russland-Kontakten) gegen den ehemaligen Sicherheitsberater Mike Flynn einzustellen. Nun fordern selbst einige Republikaner ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump – so oder so wird es für Trump nun noch schwieriger, seine Pläne (Steuersenkungen, Infrastruktur etc.) in die Tat umzusetzen. Das ist nun ein neues Motiv für die bisher narkotisierten Märkte, nun dürfte die Volatilität sprunghaft ansteigen. Der Dax wohl zum Handelsstart deutlich tiefer..

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    sascha

    17. Mai 2017 08:41 at 08:41

    Hoffentlich ist das auch nachhaltig mit TRUMP, er kam und ging , PERFEKT :-)

  2. Avatar

    columbo

    17. Mai 2017 09:45 at 09:45

    Gefährlich ist nicht so sehr Trump, sondern Italien, die drittgrößte Volkswirtschaft Europas(Griechenland zählt nicht, da zu klein).
    Wachstum 0,2% im ersten Quartal und 2,3 Billionen Schulden. Hallo!!! Hat schon jemand gemerkt, daß Rom mit dem „unglaublichen“ Aufschwung der Eurozone nicht mitkommt?
    Entweder Vergemeinschaftung der Schulden(das wird’s zum Schluß auch werden), oder die EZB muß die Zinsen wegen Italien unten lassen. Italien ist systemrelevant.
    Aber wie soll das gehen, wenn sich die Wirtschaft im übrigen Euroland weiter erholt und die Inflation nach oben schießt?
    Das wird die nächste „heiße Nummer“.

    • Avatar

      Lars

      18. Mai 2017 00:45 at 00:45

      Da mögen Sie sicher Recht haben, ich frage mich allerdings schon lange, wie es sein kann, dass ein Land, das zu nichts außer Schulden- und Inflationsweltmeister taugt, die drittgrößte Volkswirtschaft in Europa verkörpern kann.
      Wo waren wir vor Einführung des EUR? 1 DM = 1000 Lira oder mehr?
      Was definiert eigentlich die Größe einer Volkswirtschaft? Umsatz, Schulden, Leistung, Arbeitskraft, Effizienz?
      Und genau diese wirtschaftlich noch nie überlebensfähige Gesellschaft wettert gegen Europa, gegen ihren Draghi in der Brandung, der einzig und alleine Europa vernichtet, nur zugunsten von Bella Italia?
      Eine Neuordnung Europas scheint angebracht: Schottland, Wales und Gibraltar nach demokratischem Wählerwunsch weg von Kleinbritannien und hin in die EU. Italien, Griechenland und andere Separatisten können ein neues Groß-Kriechbritalien gründen, Geld drucken ohne Ende und noch mehr über Europa wettern als bisher.

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    Zinsangst

    17. Mai 2017 09:46 at 09:46

    Wenn es jetzt nicht die Nummer mit Comey ist, dann ist es etwas anderes (Vetternwirtschaft, Geheimnisverrat, Kollaboration mit den Russen, etc.). Irgend eine seine Mafianummern wird ihn bis Jahresultimo garantiert den Kopf kosten. Und dann kommt die Pence-Rallye!

    • Avatar

      Bernhard Zimmermann

      17. Mai 2017 14:06 at 14:06

      Ja, ist anzunehmen. Vor Pence-Rally wird der US Markt aber mindestens 10% korrigieren.

  4. Avatar

    Quintus

    17. Mai 2017 10:16 at 10:16

    Guten Morgen
    Mir fehlt hier noch die Erwähnung von der mysteriösen Ermordung von Seth Conrad Rich. Dieser war Angestellter des Democratic National Committee (DNC) und erst 29 Jahre alt, als er unter mysterioesen Umstaenden erschossen wurde. Die Polizei vermutete, er wurde Opfer eines Raubueberfalls, obwohl Seth nichts gestohlen wurde. Die Taeter wurden bis heute nicht gefasst.

    Was bisher als Verschwoerungstheorie verunglimpft wurde, scheint sich nun zu bewahrheiten. Eine anonyme FBI-Quelle behauptet nun, Seth Rich habe die e-mails an Wikileaks weitergeleitet. Die US-Geheimdienste beschuldigten bisher die russische Regierung, Putin und kreml-nahe Kreise, ohne jemals Beweise dafuer zu liefern.

    http://www.zerohedge.com/news/2017-05-16/murdered-dnc-staffer-seth-rich-shared-44000-emails-wikileaks

    Sollte diese Sache einen gewissen Wahrheitsgehalt aufweisen, so dürfte es noch viel turbulenter werden….

  5. Avatar

    Benjamin Bittner

    17. Mai 2017 15:15 at 15:15

    Hat sich mal wieder gelohnt auf den Herr Fugmann zu hören ;-)

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

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am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

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Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

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