Folgen Sie uns

Devisen

Videoausblick: Jetzt wird´s ungemütlich!

Irgendwie hat es sich ja angedeutet: die Märkte haben die Sieg-Chancen Donald Trumps stark unterschätzt – und bekamen dafür gestern die Quittung. Die US-Futures tiefer , der X-Dax schon deutlich unter der 10500er-Marke..

Redaktion

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

FMW-Redaktion

Irgendwie hat es sich ja angedeutet: die Märkte haben die Sieg-Chancen Donald Trumps stark unterschätzt – und bekamen dafür gestern nach der Veröffentlichung der ABC-Umfrage, die Trump leicht vorne sieht, die Quittung. Die US-Indizes wurden abverkauft, die Volatilität (gemessen am VIX) so hoch wie seit dem Brexit-Votum nicht mehr. Der Dax zeigte gestern zunächst einen Fehlausbruch auf der Oberseite mit einem Anstieg über die 10700er-Marke, kam dann aber schnell unter Druck – und scheint nun nach unten durchgereicht zu werden. Die US-Futures tiefer (womit die Erholung der US-Märkte im späten Handel wieder verpufft ist), der X-Dax schon deutlich unter der 10500er-Marke. Die Märkte preisen also jetzt präventiv den Sieg Trumps ein..

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

19 Kommentare

19 Comments

  1. Avatar

    bauer

    2. November 2016 07:58 at 07:58

    Es wird durchgereicht bis 10000!
    War doch vorauszusehen…

    • Avatar

      gerd

      2. November 2016 09:32 at 09:32

      Gratulation, GoldUnterstützung hat tatsächlich gehalten und seitdem schon wieder 4%Plus.

    • Avatar

      bauer

      2. November 2016 10:00 at 10:00

      …und mit Trump als Präsi,wird dann auch gleich Merkel untergehen!
      Dann gehts RUND…!!!!
      @Gerd,
      keine Ursache,für meine „krassen“Voraussagen.

  2. Avatar

    Peter

    2. November 2016 08:05 at 08:05

    Trump-Sieg??? Da halte ich voll dagegen.

  3. Avatar

    Helmut Josef Weber

    2. November 2016 08:29 at 08:29

    Ach- das wird mit den Wahlautomaten schon wieder gerichtet.
    Die richtige Software wird auf den Geräten schon installiert sein.
    Ansonsten wird auch schon der Einzeltäter auserkoren sein, der als weiterer Präsidentenmörder in die Geschichte eingehen wird.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

    • Avatar

      Nobbi

      2. November 2016 09:37 at 09:37

      Ein „glücklicher“ Zufall, das die meisten Wahlmaschinen von Soros sind, der ja absolut keine Kontakte zu Clinton hat. Die Probleme in Texas wo eingewählte Stimmen für Repu/Trump/Pence „zufälligerweise“ auf Clinton/Kaine geswitcht worden sind.. waren bestimmt auch nur Einzelfälle.
      Aber Hauptsache Trump der Bösewicht wird bald wieder etwas dummes machen, worauf die Medien herrumreiten können. /Sarkasmus Ende
      Ich erinnere mich noch an Herrn Fugmanns Meinung das die Wahl so gut wie gelaufen ist….

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        2. November 2016 09:41 at 09:41

        @Nobbi, wann soll ich das gesagt haben??

        • Avatar

          Nobbi

          2. November 2016 10:17 at 10:17

          Hab mir den Artikel nicht gespeichert. Nichts desto trotzt hatte ich letzhin die Polls bemängelt und angedeutet dass das Rennen in Wahrheit viel knapper ist und dann wurde ich mit „99,9% werden wohl für Trump stimmen“ als Witzbold von Ihnen abgestempelt. Jetzt wo die „Mainstream“ Polls auf einmal Trump gleichauf sehen, solls erst knapp sein … Die Clinton Maschine wird bald implodieren von den ganzen Leaks und sie wird einige weitere korrupte Eliten mitreißen. Mal schauen ob ich wieder recht hab.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            2. November 2016 10:22 at 10:22

            @Nobbi, damals sahen die Umfragen klar Clinton vorne, was Sie zu der Auffassung brachte, dass die Umfragen gefälscht seien; jetzt sieht es anders aus in den Umfragen, die Sie nun aber natürlich nicht als gefälscht ansehen – das ist doch der Punkt. Faktisch hat sich die Stimmungslage verschoben, so ist das eben fast in allen Wahlkämpfe, ein Auf und Nieder.
            Ich selbst sehe, wie ich mehrfach gesagt habe, eine gute Chance für Trump, weil die Umfragen die bisherigen (frustrierten) Nicht-Wähler kaum erfassen – und die dürften klar für Trump stimmen.
            Dass Trump sich aber um alles schert, nur nicht darum, irgendwelche Versprechen auch einzulösen, steht auf einem anderen Blatt..

          • Avatar

            Michael

            2. November 2016 12:44 at 12:44

            @Nobbi, da muss ich Herrn Fugmann zustimmen: Er hat bisher immer nur neutral, wertfrei und objektiv gesagt, dass die Umfragen Clinton vorne sehen und nicht, dass die Wahl schon gelaufen sei. UND er hat mehrfach auf das Potenzial durch die bisherigen frustrierten Nicht-Wähler zugunsten Trumps hingewiesen.
            Genauso, wie zu selbstsichere Nicht-Wähler aus dem Lager der Brexit-Gegner am Ende erst den Brexit ermöglicht haben.

  4. Avatar

    Nobbi

    2. November 2016 11:05 at 11:05

    @ herrn fugmann
    nein ich bin immernoch der meinung das die meisten polls falsch bzw mit absicht falsch sind. ein oversampling von clinton Wählern findet bzw fand statt. meiner meinung nach ist trump klar in Führung und das wesentlich. ob trump versprechen einlöst ist etwas anderes. von obama wurde ich zugegebenerweise auch schwer enttäuscht. einzig eine wahlmanipulation an den maschinen und mit falschwählern würde einen clinton sieg noch herbeiführen können. warum in den usa keine ID mit passfoto gebraucht wird zum wählen, ist mir Schleierhaft. Gleichzeitig sollte eine papierwahl durchgeführt werden die kontroll instanzen hat um wahlbetrug zu verhindern. wenn es das alles gäbe.. würde es auch viel weniger Geschrei um wahlbetrug geben…

    • Avatar

      Michael

      2. November 2016 15:31 at 15:31

      Wahrscheinlich besitzt die Hälfte der US-Bürger gar keine ID-Card.
      Dafür haben gewisse Kreise davon 5 oder mehr (völlig unterschiedliche), für alle Fälle ;)

  5. Avatar

    Goldener Oktober

    2. November 2016 12:19 at 12:19

    Für ziemlich sicher halte ich, dass der nächste us präsident/in vom supremecourt gekührt wird.

  6. Avatar

    ET

    2. November 2016 16:31 at 16:31

    @ H. Fugmann,
    habe ich das richtig verstanden: jetzt gehen die Märkte präventiv runter (wegen vermeintlich steigender Trump-Chancen) und wenn er gewählt wird, geht’s (vielleicht) wieder rauf!? Könnten Sie das bei Gelegenheit mal erläutern.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      2. November 2016 16:34 at 16:34

      @ET, ja gewissermaßen nach dem Motto „sell the rumor, buy the fact“ (geht normal „buy the rumor, sell the fact“ oder auch variiert als „buy the mystery, sell the history“..)

      • Avatar

        ET

        2. November 2016 16:47 at 16:47

        okay! ….. oder auch brexit-like: sell the shock, buy the phantasy/hope!

  7. Avatar

    bauer

    2. November 2016 16:50 at 16:50

    Der „Humor“ geht direkt auf die 10000 zu…
    10500 wird dieses Jahr leider nicht mehr erreicht werden!(die schnappatmung zu 10500 bleibt aus)
    Alles schon die letzten Wochen HIER bei FMW beschrieben.
    Gold ist das Non plus Ultra!
    Die Umschichtung ist faszinierend…..
    Euro geht auf die 1,12 zu……..

    • Avatar

      Lossless

      2. November 2016 18:30 at 18:30

      @Bauer wir verdienen doch auch mit Short ;-)

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Devisen

Rüdiger Born: Charttechnik bei US-Dollar vs Yen

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Gestern hatte ich mir im Trade des Tages US-Dollar vs Yen gewidmet. Im folgenden Video geht es auch ausschließlich um dieses Währungspaar. Schauen wir uns die Charttechnik mal genauer an.

Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

BORN-4-Trading – Trading-Ideen kostenfrei aufs Smartphone! Aktuelle Trading-News, Handelsideen und Trader-Know-how, Rüdiger Born sendet seine Einschätzungen direkt auf Dein Smartphone, entweder als Video- oder Voice-Nachricht oder einfach als schneller Text mit Bild. Welche Märkte kann man handeln, wo gibt es interessante aktuelle Trading-Setups, wo wären Einstiege möglich oder aber Stopps sinnvoll? Brandaktuell, überall und in gewohnt professioneller und spritziger Art. Klicke dazu einfach an dieser Stelle.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Aber CFDs sind Termingeschäfte? Verbände für steuerliche Bevorzugung von Optionsscheinen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Aktives Trading mit CFDs und Optionsscheinen könnte problematisch werden

Was sind CFDs? Die „Contracts for Difference“ erlauben gehebelte Wetten auf steigende und fallende Kurse. Die CFDs können Anleger zeitlich unbefristet lange halten. Und Optionsscheine? Die haben einen fest definierten Ablaufzeitpunkt. Und wie definiert man Termingeschäfte? In Kurzform: Dies sind Börsengeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags (Abnahme und Lieferung der Ware) zu einem späteren Termin erfolgt. Also sind Optionsscheine doch Termingeschäfte, und CFDs irgendwie nicht so richtig?

Egal. Wenn der Gesetzgeber eine Feststellung trifft, dann ist das eben so – weil es nun mal der Gesetzgeber ist? So wurde vor Kurzem die seit Anfang Januar gültige Novellierung des Einkommensteuergesetzes beschlossen, wonach Verluste aus „Termingeschäften“ nur noch bis zu 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Dadurch wird die bizarre Realität entstehen, dass Anleger Steuern auf Gewinne zahlen müssen, obwohl sie effektiv in einem Börsenjahr im Handel keinen Gewinn erzielt haben (wir berichteten schon mehrmals). Danke Olaf Scholz, darf man da schon mal im Voraus sagen.

Klar zu sein scheint, dass die CFDs in die Kategorie der Termingeschäfte fallen im Sinne dieser Novelle des Einkommenssteuergesetzes – wohl ganz einfach, weil der Gesetzgeber es so will. Aber auch Optionsscheine, die per Definition doch viel eher Termingeschäfte sind? Wie man derzeit munkelt, wird das Bundesfinanzministerium noch eine Klarstellung für die ausführenden Steuerbehörden veröffentlichen, aus welcher hervorgehen könnte, dass auch Optionsscheine als Termingeschäfte zu betrachten wären. Das würde den Kreis der betroffenen Anleger deutlich erweitern.

Lobbyarbeit für Optionsscheine – von CFDs ist keine Rede

Aber halt. CFDs werden fast komplett von angelsächsischen und Offshore-Anbietern angeboten. Optionsscheine sind die Kinder der deutschen Bankenbranche. Und drei Mal darf man raten, wer den besseren Draht zu BaFin, Bundesfinanzministerium, Staatssekretären etc haben könnte? Diese Woche sieht man vom Deutschen Derivate-Verband, der Börse Stuttgart und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einen offiziellen Appell an das Bundesfinanzministerium (siehe hier), worin man eindringlich dazu auffordert Optionsscheine bezüglich dieser Neuregelung nicht als Termingeschäfte einzustufen. Man möchte also erreichen, dass Anleger auch weiterhin unbegrenzt Verluste aus Optionsscheinen mit Gewinnen aus Optionsscheinen verrechnen dürfen.

Gibt der Gesetzgeber dem nach, wäre dies ein glasklarer Vorteil für die Anbieter von Optionsscheinen, und ein riesiger Nachteil für die ausländischen CFD-Anbieter. Und wer ist denn Mitglied im Deutschen Derivate-Verband? Eben nicht die CFD-Anbieter, sondern so ziemlich alle deutschen Anbieter von Zertifikaten und Optionsscheinen, wie Deutsche Bank, Deka, Hypo, LBBW, DZ, Baader usw. Für CFDs bitten sie nicht um eine Ausnahme, sondern nur für Optionsscheine. Und die DSW? Hat sie die CFDs schon aufgegeben, und hofft nun noch darauf, wenigstens noch die Optionsscheine vor diesem Steuerirrsinn retten zu können? Aus dem Appell zitieren wir hier auszugsweise im Wortlaut:

Der Deutsche Derivate Verband (DDV), die Börse Stuttgart und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) appellieren an das Bundesfinanzministerium, die Linie aus dem Juni 2020 beizubehalten und Optionsscheine nicht als Termingeschäfte einzuordnen. Im Entwurf des Anwendungsschreibens des BMF vom Juni 2020 wurden Optionsscheine nicht als Termingeschäfte klassifiziert und damit eine klare, angemessene Abgrenzung erreicht. Damit wird vermieden, dass Anleger in der Depotgestaltung beeinträchtigt werden und zudem aufwendige individuelle Veranlagungen vornehmen müssen. Anderenfalls drohen schwere steuerliche Nachteile, nachträgliche Steuerzahlungen und Unsicherheiten für hunderttausende von Anlegern. Für Termingeschäfte sieht das Jahressteuergesetz, das seit Jahresbeginn gilt, eine begrenzte Verlustverrechnungsmöglichkeit nur mit anderen Termingeschäften und Erträgen aus Stillhaltegeschäften vor.

Marc Tüngler, DSW-Hauptgeschäftsführer: „Die steuerliche Neuregelung der Verlustverrechnung ist ein weiterer herber Schlag für Privatanleger und führt zu massiven Verunsicherungen. Vom Grundsatz her halten wir die Regelung insgesamt für verfassungswidrig. Der Entwurf des BMF-Schreibens war immerhin ein fairer Vorschlag, wie die Anwendung zumindest in Bezug auf Optionsscheine zu regeln ist, und würde betroffenen Anlegern eine Perspektive geben. Wenn das BMF jetzt von diesem ursprünglichen Entwurf abweicht, weckt das Unverständnis und offenbart einmal mehr die feindliche Gesinnung gegenüber Privatanlegern.“

Würden Optionsscheine jetzt durch das Anwendungsschreiben des BMF den Termingeschäften zugerechnet, wird die neugeschaffene Unwucht im Steuerrecht weiter dramatisch verschärft.

Es gibt gute sachliche Argumente dafür, warum Optionsscheine steuerlich als sonstige Finanzinstrumente und nicht als Termingeschäfte zu klassifizieren sind. Die Klassifizierung sollte anhand der Erfüllungsweise von Optionsgeschäften vorgenommen werden. Diese ist bei Optionsscheinen „Zug-um-Zug“, sie sind daher bei der steuerlichen Behandlung den Kassageschäften zuzurechnen, und nicht den Termingeschäften. Diese Einschätzung wird auch von Wissenschaftlern geteilt.

Eine Studie der WHU aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass hunderttausende von Privatanlegern von einer solchen Klassifizierung betroffen wären. Zudem stellt die Studie der WHU fest, dass 68,8 Prozent der Nutzer von Hebelprodukten wie Optionsscheinen diese zur Absicherung einsetzen. Die Beschränkung der Verlustverrechnung erschwert es Anlegern von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

weiterlesen

Devisen

Türkische Lira vor weiterer Aufwertung? Aktuelle Zinsentscheidung gibt Hoffnung

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira könnte noch weiter aufwerten. Warum? Nun, zuerst ein kurzer Rückblick. Seit November ist der Leitzins in der Türkei durch die türkische Zentralbank in zwei Schritten kräftig angehoben worden, von 10,25 Prozent auf zuletzt 17 Prozent. Erst der zweite Zinsschritt von 15 Prozent auf 17 Prozent an Heiligabend brachte Vertrauen in die Lira – denn die Inflationsrate liegt derzeit bei satten 14,6 Prozent. Jetzt liegt der Leitzins deutlich genug über der Inflation, damit es einen positiven Geldfluss vom Ausland in die Türkei geben kann. Dies wäre Balsam für die türkische Lira. Aber so ein hoher Leitzins muss einige Zeit beibehalten werden, damit er wirken kann.

Und nun? Heute hat die türkische Zentralbank erneut eine weitere Zinsentscheidung verkündet. Man belässt den Leitzins bei 17,0 Prozent. Dies kann vom Devisenmarkt als Signal gewertet werden, dass die Zentralbanker gewillt sind die Angelegenheit „durchzuziehen“, als eine nachhaltige Bekämpfung der hohen Inflation.

Türkische Lira reagiert leicht positiv

Auf längere Sicht hohe Zinsen in der Türkei – das könnte die türkische Lira nachhaltig aufwerten lassen. Und die letzten Wochen lief es ja schon ganz gut in diese Richtung. Und jetzt aktuell? Die Zinsentscheidung wurde um 12 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht. Da notierte US-Dollar vs türkische Lira noch bei einem Wechselkurs von 7,39. Jetzt notiert USDTRY bei 7,36. Im Chart sehen wir den Kursverlauf von Dollar vs Lira seit Februar 2020. Die türkische Währung konnte seit November einiges gut machen, und könnte womöglich nun weiter aufwerten (sicher ist das aber natürlich nicht).

Zentralbank mit guten Aussagen, Erdogan meldet sich zu Wort

Die Notenbanker in Ankara erklärten heute, dass man seinem harten geldpolitischen Kurs treu bleibe, bis sich ein nachhaltiger Rückgang der Inflation abzeichne. Falls nötig, werde man weitere Schritte zur Straffung der Geldpolitik unternehmen. Super, da freut sich der Devisenmarkt im Sinne einer festeren Lira? Achtung, Präsident Erdogan fordert seit Jahren sinkende Zinsen. Die würden (so Erdogan) die Inflation zum Sinken bringen – was aber eigentlich genau anders rum funktioniert. Seit Monaten hört man von Erdogan kaum Aussagen in dieser Hinsicht. Aber am letzten Freitag, da meldete er sich wieder zu Wort. Die aktuelle Geldpolitik (steigende Zinsen sollen Geld teuerer machen etc) diene nicht der Türkei. Die Lösung des Problems der hohen Inflation sei, die Zinsen zu senken. Bringt dies die nachhaltige Erholung der Lira wieder in Gefahr?

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira seit Februar 2020

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage