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Videoausblick: Kapitalströme

Eine der Triebfedern an den Märkten sind die Kapitalströme: wohin geht das große Geld, etwa von großen Fondsmanagern oder Pensionskassen? Und hier zeigt sich, dass in der letzten Woche viel Geld nach Europa geflossen ist, während aus ETFs, die den amerikanischen Markt abbilden, Gelder abgezogen wurden..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Eine der Triebfedern an den Märkten sind die Kapitalströme: wohin geht das große Geld, etwa von großen Fondsmanagern oder Pensionskassen? Und hier zeigt sich, dass in der letzten Woche viel Geld nach Europa geflossen ist, während aus ETFs, die den amerikanischen Markt abbilden, Gelder abgezogen wurden. Es wird nach dem Macron-Sieg also umgeschichtet – und damit dürfte sich das fortsetzen, was in der letzten Woche bereits begonnen hat: der Dax entwickelt sich besser als die US-Indizes, das sorgt auch für Aufwärtspotential beim Euro. Sorgen bereiten die erneue schwachen Konjunkturdaten aus den USA, auch die heute Nacht veröffentlichten Konjunkturdaten aus China verfehlten die Erwartungen..

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    15. Mai 2017 12:59 at 12:59

    Wann, wird aus den „Kapitalströmen“, durch die nicht enden wollenden „Regentänze“der Notenbankschamanen,die nächste Sintflut?Haltet kurz inne.Ich bräuchte nämlich noch ca. 2 Monate für meine durchdigitalisierte Arche 4.0!Dann heisst es auch bei mir alternativlos:Nach mir die …!

  2. Avatar

    BerndL

    15. Mai 2017 17:13 at 17:13

    Hallo Herr Fugmann, verstehen nicht das oft gleichzeitig die Währungspaare EURUSD und USDJPY steigen bzw. fallen. Haben Sie da ein Verständnistipp für mich? Vielen Dank.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      15. Mai 2017 17:16 at 17:16

      @BerndL, Dollar-Yen steigt, weil die US-Aktienmärkte freundlich tendieren, Euro-Dollar steigt, weil die EZB perspektivisch hawkisher wird, am Freitag die US-Verbaucherpreise niedriger waren (was die Erwartungen an Zinsanhebungen durch die Fed dämpfte) – und schließlich derzeit Geld nach Europa fließt von Investoren aus dem Dollar-Raum..

  3. Avatar

    Marko

    15. Mai 2017 18:20 at 18:20

    Dass viel Geld nach Europa geflossen ist und weiterhin fließt ?
    Natürlich, weil Aktienmärkte alternativlos sind ? Nach, bzw. wegen der QE-Programmen…? DIe EZB feuert immer noch aus allen Rohren ?
    Das Währungspaar EUR/USD müsste eigentlich fallen… :D

  4. Avatar

    Marko

    15. Mai 2017 18:31 at 18:31

    „Dollar-Yen steigt, weil die US-Aktienmärkte freundlich tendieren“

    Das stimmt leider nicht, der USD/ YEN steigt, weil die EZB durch Ihre QE-Programme den Markt manipuliert…

    Der Bundesbankbeamten-Laden EZB macht, was er will… :D

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      15. Mai 2017 18:35 at 18:35

      ach @Marko, sorry, aber manchmal sind Sie schon bissl neben der Spur! Die EZB hat QE betrieben, und Dollar-Yen ist zwischenzeitlich trotzdem ziemlich stark gefallen, das nur mal nebenbei.
      Und zu Ihrem vorherigen Kommentar: warum ist der Dax jetzt auf Allzeithoch, wenn die EZB ihr QE bereits reduziert und perspektivisch Richtung Null fährt??

      • Avatar

        Marko

        15. Mai 2017 19:05 at 19:05

        Ach Markus,

        ich, neben der Spur ? wenn ich als Notenbank durch QE-Programme in Höhe von 60 Mrd EUR pro Monat den Markt verzerre, verzerre ich den Markt ! Ich schaffe einen „künstlichen Markt“

        Ich kaufe irgendwelche Anleihen zu „Mondpreisen“ ?

        Diese QE-Politik wird Euch Bären ärgern, solange bis die EZB sagt, wir hören auf ! Habt Ihr das verstanden, meine lieben Bären ?

        Markus, seit wann sind wir per „Sie“ ?

        Aber ok..

        VG

        Marko

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          15. Mai 2017 19:25 at 19:25

          @Marko, sorry, meinte „du“ :)

      • Avatar

        Marko

        15. Mai 2017 19:20 at 19:20

        Und was ich kritisiere ist die Politik der EZB, nach dem großen Vorbild – der Bundesbank – folgend, denken die : aber mindestens bis Ende 2017 machen wir mal gar nix, während die FED proaktiv die Zinsen erhöht.

        Diese Politik des Bundesbankladens-EZB hat NULL mit der Realität zu tun, jetzt alles klar ?

        • Avatar

          gerd

          15. Mai 2017 19:50 at 19:50

          Marko, hatten Sie gesehen, dass es in der Teilantwort von Herrn Fugmann um Dollar/Yen ging?
          Nicht um Euro/dollar.

          • Avatar

            Marko

            15. Mai 2017 20:47 at 20:47

            habe ich, mein lieber gerd.

            der usd/yen ist eine „Risikowährung“, in den yen springen sie alle rein, wenn sie Angst haben. Nur davon : ist hier NULL zu sehen, als dass wir auf die 100-Marke fallen würden ?

            Wir sind in einer „Aufwärtsphase“ , sonst noch Fragen ?

            VG

            Marko

          • Avatar

            Marko

            15. Mai 2017 21:10 at 21:10

            Der EUR/USD sagt aber genau das aus , warum es hier geht. Die Amis inbvistieren ihr Geld in „harten“ EUR. ;)
            Lustig…

  5. Avatar

    Marko

    15. Mai 2017 18:51 at 18:51

    „Nein, wir führen unsere D-Mark in Europa ein“

    Unsere DM ist der EUR !

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/geldpolitik-der-ezb-die-politisierte-zentralbank-14565334.html

  6. Avatar

    Marko

    15. Mai 2017 20:21 at 20:21

    Und der Bundesbankladen EZB soll endlich dem Markt die “ Freigabe“ erteilen, höchstwahrscheinlich nach der Bundestagswahl… Die „Freigabe“ bedeutet folgendes, die in ihrem Glitzerpalast in Frankfurt sind nicht mehr da, da können sich die Bullen und die Bären gegenseitig die Köppe einschlagen….

  7. Avatar

    Marko

    15. Mai 2017 21:19 at 21:19

    Meine lieben Bären,
    der Schuppen steigt noch weiter (so lange EZB nix macht), holt schon mal die Taschentücher raus … :)

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Klarer Trend: Die Risiken nehmen weltweit zu – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist in dieser Frage eigentlich Ihre Meinung? Wird die Welt, wird unser Lebensumfeld nicht pausenlos gefährlicher? Denken Sie einmal an den Klimawandel oder an die Corona-Pandemie! Oder stellen Sie sich einmal vor, in Deutschland fällt das Internet nur für zwei Stunden aus? Die Konsequenzen für unser digitalisiertes Leben wären verheerend. In den Städten würden die Verkehrsleitsysteme kollabieren, viele Ampelanlagen würden nur noch blinken, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Tatsächlich aber ist unser Leben nicht gefährlicher als früher. Auch zu Kaisers Wilhelms Zeiten kannte die Menschheit schon Naturkatastrophen, Finanzkrisen oder etwa Krieg und auch Terrorismus.

Trotzdem haben wir in den letzten Jahren einen fundamentalen Wandel erlebt, der für uns alle, für Unternehmen und sogar für Staaten eine neue bisher unbekannte Risikodimension bedeutet.

Ein plattes Beispiel: Wenn vor hundert Jahren der Busch in Kalifornien brannte, was er auch damals schon tat, wurden einige Blockhütten vernichtet. Wenn dort heute Waldbrände wüten, sind Städte und große Unternehmensanlagen im Milliardenwert bedroht. Und das ist der springende Punkt: Die Gefahr war immer schon da, nur das Risiko des erheblichen Vermögensverlustes war weit geringer.

Heute sind durch eine Wetterkatastrophe, eine Pandemie oder auch eine Finanzkrise immer gleich Milliardenwerte bedroht. Vor diesem Hintergrund haben sich schon Ende des vergangenen Jahrhunderts Dienstleister oder Unternehmen mit der Risikoanalyse befasst. Ein bekanntes Unternehmen dieser Branche ist etwa der US-Risikoanalyst Moody´s, der sein Geld vorwiegend in der Finanzbranche verdient. Daneben bieten Unternehmen wie SAP, Oracle oder IBM verschiedene punktuelle Risikomodelle für Ihre Unternehmenskunde an.

Alle diese Unternehmen rechnen US-Investoren dem „Global Risk Market“, also dem Markt für Risikoanalyse zu. In Europa ist dieses spannende Segment leider noch wenig bekannt und etwas unterbelichtet. Das ist schade, denn dieses Segment wächst seit Jahren ganz erheblich und vor allem sehr stetig, wie Sie sich sicherlich ausmalen können.

Warum diese Aktie praktisch immer steigt

Mein persönlicher Favorit aus diesem Marktsegment ist ein US-Unternehmen, dass seine Wurzeln ursprünglich in der Versicherungsbranche hat. Damals schlossen sich die großen US-Versicherer und Warren Buffett zusammen, um quasi eine eigene Risikoabteilung zu gründen, da Versicherungsrisiken zunehmend schwieriger zu kalkulieren waren. Das Unternehmen sammelte zunächst Daten und entwickelte schließlich ein einzigartiges Prognosemodell, damit Versicherungsrisiken prognostizierbar wurden.

Heute arbeitet der Risikoanalyst auch für Banken und zählt ausnahmslos alle westlichen Kreditkarten-Unternehmen zu seinen Kunden. Wir alle haben in der Finanzkrise erfahren, was passiert, wenn Finanzdienstleister ihre…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Tesla: Elon Musk enttäuscht, Aktie fällt – bald schon Schnee von gestern?

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines E-Autos von Tesla

Gestern gab es neben der Hauptversammlung auch den so groß erwarteten „Battery Day“ bei Tesla (hier dazu der gestrige Video-Kommentar eines Analysten). Kurz gesagt: Es war eine Enttäuschung. Analysten erwarteten für gestern von Tesla die Verkündung einer Batterie, die 10 Jahre oder länger halten könnte. Und es wurden konkrete Ziele für Kostensenkungen erwartet.

Tesla-Chef Elon Musk enttäuscht

Was Elon Musk verkündete, war einmal mehr gut verpackt seine Art von Marketing. Etwas Großes und Wundervolles ankündigen, was sich beim genaueren Hinschauen doch eher als Luftnummer entpuppt, als weit entfernter Traum, der noch gar nicht konkret greifbar ist. Genau so könnten BMW oder VW ihre neuesten noch weit entfernten E-Auto-Pläne hier und heute als Sensation verkaufen. Tesla will nämlich ein E-Auto für 25.000 Dollar bauen. Man versprach in den nächsten Jahren die Batteriekosten mit neuen Technologien und Verfahren um die Hälfte zu reduzieren, und so ein erschwingliches E-Auto anbieten zu können. Aber, so Elon Musk, die Voraussetzung für ein 25.000 Dollar-Auto von Tesla sei nun mal die drastische Kostensenkung bei den Batterien, und das könne man erst in drei Jahren erreichen!

Was für eine Enttäuschung. Die Tesla-Aktie verlor am gestrigen Handelstag 5,6 Prozent, und dann ab 22 Uhr nachbörslich nochmal 6,9 Prozent. Dieses nachbörsliche Minus hat sich abgeschwächt auf aktuell nur noch -4,8 Prozent, und jetzt in der ganz frühen Vorbörse liegt die Aktie bei 403 Dollar.

Tesla-Chef Elon Musk sagte gestern auch, dass es dem Unternehmen in 2020 sehr gut gehe. Man werde trotz schwieriger Umstände wahrscheinlich ein Wachstum zwischen 30-40 Prozent hinlegen. Tesla halte am Jahresziel fest, rund 500.000 E-Autos zu verkaufen. Das wäre eine Steigerung von 36 Prozent im Jahresvergleich. Und das in einer Zeit, wo die „alten“ Autohersteller arg unter der Coronakrise leiden.

Zur großen Tesla-Show gehört wohl auch, dass sich Elon Musk wie gestern geschehen von seinen Fans (die natürlich auch Aktionäre sind) per Hupkonzert abfeiern lässt. Denn HV/Battery Day fanden Corona-bedingt auf einem Open Air-Gelände statt, wo die Anwesenden in ihren Tesla-Autos saßen, und die Tesla-Offiziellen oben auf einer Bühne standen. So eine Show sieht man bei den staubigen Veranstaltungen von Daimler, BMW und Co wohl nicht. Es mag wohl auch dieses hippe, jugendliche Spaß-Image sein, dass Tesla den Erfolg bringt – sei es auch nur ein gefühlter Erfolg.

Blick auf die Aktie

Wird die Tesla-Aktie diesen aktuellen Rückschlag wegstecken? Gut möglich. Denn man schaue auf den folgenden Chart. Man sieht hier den Kursverlauf der Aktie seit Mai – hier wurde der jüngste Aktiensplit schon voll berücksichtigt. Seit Mai gab es einen Anstieg in der Tesla-Aktie von 163 auf über 500 Dollar. Dann der jüngste Rückschlag auf 330 Dollar, wo alle Welt schon an den großen (längst überfälligen?) Crash der Aktie glaubte. Und jetzt sind wir wieder bei 400 Dollar. Man sollte die streng gläubige Gefolgschaft von Elon Musk nicht unterschätzen.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie seit Mai

Hier in voller Länge von gestern die Hauptversammlung mit „Battery Day“ von Tesla, die mehr als 270.000 Menschen live verfolgten.

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Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

Redaktion

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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