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Videoausblick: Krieg oder Frieden

Im Grunde dreht sich jetzt alles bei den Märkten um die Frage, ob es Krieg geben wird – oder doch der Frieden erhalten bleibt! Also die Frage, ob es, wenn die USA zunächst gegen China Strafzölle verhängen, zu einer Spirale protektionistischer Maßnahmen kommen wird. Wie diese Frage beantwortet wird, entscheidet darüber, ob wir neue Allzeithochs (an der Wall Street) – oder eben einen herben Abverkauf erleben werden, zumal die US-Indizes derzeit starke Verkeilungen aufweisen, die auf eine baldige heftige Bewegung hindeuten!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugma

Im Grunde dreht sich jetzt alles bei den Märkten um die Frage, ob es Krieg geben wird – oder doch der Frieden erhalten bleibt! Gemeint ist ein Handelskrieg, also die Frage, ob es, wenn die USA zunächst gegen China Strafzölle verhängen, zu einer Spirale protektionistischer Maßnahmen kommen wird. Wie diese Frage beantwortet wird, entscheidet darüber, ob wir neue Allzeithochs (an der Wall Street) – oder eben einen herben Abverkauf erleben werden, zumal die US-Indizes derzeit starke Verkeilungen aufweisen, die auf eine baldige heftige Bewegung hindeuten. Gestern hatten die Aussagen von Peter Navarro die Hoffnung genährt, dass es Frieden geben werde – man glaubt, dass die Anderen zu viel zu verlieren hätten, wenn sie die Maßnahmen der USA mit Gegegnmaßnahmen beantworten würden..

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Paul M.

    16. März 2018 10:31 at 10:31

    Der Mueller sucht und sucht und findet nichts – das ist das reinste Politikum des Deep States.

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      Michael

      17. März 2018 13:15 at 13:15

      Der Mueller sucht und sucht und findet nichts
      Paul Manafort, Rick Gates, George Papadopoulos, Jared Kushner, Hope Hicks, Roger Stone, Söhnchen Donald Jr., Anklagen gegen 13 russische Hacker und 3 Organisationen, das ist ja schließlich nichts! Die Schlinge zieht sich enger, egal wie sehr man die Realitäten verleugnet.

      • Avatar

        leftutti

        18. März 2018 00:33 at 00:33

        Ich liebe Robert Mueller, denn alleine durch seine bisherigen Fragen und Ermittlungen ergaben sich Konsequenzen und Enthüllungen, die des großartigsten Präsidenten aller Zeiten würdig sind.
        America first again!

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    Marko

    16. März 2018 10:42 at 10:42

    Ja, genau !

    Aber was auf die Amis da zukäme bezüglich Handelszöllen, dürfte die Amis richtig, richtig treffen, weil eben die Europäer da „mitmachen“ würden. Da würden die Chinesen UND die Europäer den Amis die Grenzen aufzeigen Und dies wäre gar nicht so toll für den Donald ! So Sad … (:

    Und Handelszölle, Mauerbau zu Mexiko, usw, das hat was mit unser heutigen, knallhart globalisierten Welt zu tun ?

    Der Donald lebt wohl immer noch in 60-70 iger Jahren ? Was für ein Chaoten -Präsident !
    America first, alles schön und toll ! Aber zu welchelm Preis ?

    Der Donald will ernsthaft nochmal zur Wahl zum Präsidenten antreten ? Aber: bei den Amis weiß man nie… Immerhin hat er es hingekriegt, den USD schwach zu halten – Gratulation !

    VG
    Marko

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      Paul M.

      16. März 2018 10:54 at 10:54

      naja es gibt eben in den westlichen Ländern eine Menge Leute die eben nicht von der Globalisierung profitiert haben, bzw. denen es sogar noch schlechter geht (z.B. Italien – der Euro hat dort eher zur Verarmung geführt). Man sieht auch an den Wahlen in Europa: es gibt wohl nicht nur 1-2 Leute, die zur Souveränität der einzelnen Nationalstaaten zurück wollen.

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        Gixxer

        16. März 2018 11:09 at 11:09

        In Italien haben sich in der Summe 70% der Wähler gegen die EU entschieden.
        Das ist auch erschreckend. Nur irgendwie ist die Italienwahl in Vergessenheit geraten.

        • Avatar

          Paul M.

          16. März 2018 12:11 at 12:11

          ja wenn es eine derartige Schlappe für die EU gibt, dann wird da kaum drüber berichtet – anstaat das mal auszuwerten, warum 70 % der Bevölkerung sich mit ihrere Wahlentscheidung quasi gegen das EU/Euro System stellen…….man hat sicherlich Angst, dass die Kritiker noch stärker werden als sie sowieso schon sind……

          • Avatar

            Columbo

            16. März 2018 13:40 at 13:40

            Die Italienwahl interessiert niemanden, weil man sich ausrechnet, daß Italien niemals austreten wird. So dumm sind die Italiener nicht, sie wissen, daß sie bei einem Austritt schlagartig aus der Komfortzone katapultiert würden.

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        Haubentaucher

        17. März 2018 13:49 at 13:49

        Der einzige bedeutende Unterschied zur Vor-EURO-Ära ist, dass sich die Italiener nicht mehr nur rein durch ständige Abwertung der eigenen Währung so einigermaßen am Leben erhalten können, auch wenn der Maestro alles dahingehend versucht.
        Sie sollten sich vielleicht eher Gedanken machen, warum die italienische Wirtschaft seit jeher zu teuer produziert und international eigentlich kaum wettbewerbsfähig ist oder jemals war. Warum die Verschuldung seit jeher utopisch ist und das Bankensystem so marode. Warum bereits lange vor dem EUR, seit Mitte der 90er-Jahre, als die Lira gegen andere europäische Währungen nicht mehr abgewertet werden durfte, die Arbeitsproduktivität stagniert.
        Nur immer auf die Politik des billigen Geldes zu vertrauen, obwohl das noch nie auf Dauer funktioniert hat, reicht möglicherweise nicht aus. Man sollte sich einmal Fragen dahingehend stellen, warum andere Mitgliedsstaaten profitieren, was machen die anders bzw. besser?
        Aber es ist ja so viel einfacher, einen externen Schuldigen auszumachen und alle Probleme, auch die selbst verschuldeten und die systemimmanenten, auf diesen abzuwälzen. Und lässt sich natürlich auch populistisch bestens verkaufen.

  3. Avatar

    Marko

    16. März 2018 12:43 at 12:43

    1. Italien und die EU – Italien ist in der Tat das Sorgenkind, aber da gilt die Devise Augen zu und durch, genauso wie bei den anderen Südeuropäeren.

    Es gibt 2 Staaten die im EUR nix verloren haben : Italien BIP-Verschund um die 140 % (dies sogar noch vor dem EUR, „normal“ bei denen) , und Griechenland, wobei man bei Griechenland sagen könnte, es dreht sich a bisserl hin zum Besseren, gerade beim Tourismus, das hilft.

    2. Sollte es nur ein Staat wagen, aus dem „Schrotthaufen“ EUR auszutreten, wisst Ihr was da los wäre ? Dies wäre ein gefundenes Fressen für unsere angelsächsischen Freunde… :D

    3. Zurück zum Trump : natürlich hat Amerika keine Chance, weshalb sonst wollen „die“ Handelszölle ?
    „Produziert bessere Produkte, stellt Euch dem Wettbewerb“ – aber sowas wollen die Amis nicht hören, lieber dem mauerbauenden Präsidenten zuhöhren, und darauf hoffen, dass es irgendwann besser wird.
    Und natürlich „leben“ die Amis von Google, Facebook, Silicon Valley usw.

  4. Avatar

    Marko

    16. März 2018 14:27 at 14:27

    „Die Italienwahl interessiert niemanden, weil man sich ausrechnet, daß Italien niemals austreten wird. So dumm sind die Italiener nicht, sie wissen, daß sie bei einem Austritt schlagartig aus der Komfortzone katapultiert würden.“

    Genau, Colombo.

    Für Italien wäre ein möglicher EUR-Austritt die absolute Katastrophe !
    Natürlich könnte man sagen : die Lira kommt zurück.

    Aber : zu welchem Preis ?!? Dann wäre nämlich die „Mama EZB“ nicht mehr da ! Und das ist die Komfortzone !
    Und wie die danach „neue italienische Lira“ auseinander nehmen würden… :D
    Beim EUR gibt es kein zurück ! Es sei denn, man ist Präsident und heißt Donald ! :D

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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