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Videoausblick: Leichte Turbulenzen

Es gibt heute leichte Turbulenzen: zunächst sorgt der Rücktritt des obersten Sicherheitsberaters von Donald Trump, Mike Flynn, für Aufsehen – damit geht einer der wichtigsten Hardliner im Kabinett Trumps. Und in Japan gibt es eher schwere Turbulenzen um den Konzern Toshiba: gestern hatte ein Insider durchgesteckt, dass der Konzern mehr Schulden als Vermögen habe, heute hat Toshiba die Veröffentlichung seiner Quartalszahlen überraschend abgesagt..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es gibt heute leichte Turbulenzen: zunächst sorgt der Rücktritt des obersten Sicherheitsberaters von Donald Trump, Mike Flynn, für Aufsehen – damit geht einer der wichtigsten Hardliner im Kabinett Trumps. Und in Japan gibt es eher schwere Turbulenzen um den Konzern Toshiba: gestern hatte ein Insider durchgesteckt, dass der Konzern mehr Schulden als Vermögen habe, heute hat Toshiba die Veröffentlichung seiner Quartalszahlen überraschend abgesagt – das gilt als schlechtes Zeichen. Der Nikkei daher unter Druck auch wegen des wiedererstarkten Yens, und das wiederum bringt die US-Futures nach unten, dementsprechend die Eröffnung des X-Dax schwächer. Hat der Höhenflug vor allem der US-Aktienmärkte seinen Zenit erreicht? Nun richten sich alle Augen auf Janet Yellen..

https://youtube.com/watch?v=wkiJSWeJ5vM%3Fecver%3D1

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    14. Februar 2017 08:31 at 08:31

    Der Konzern hat mehr Schulden als Vermögen!Na und?Das gilt doch heute eher als schick.Nicht nur bei Konzernen.

  2. Avatar

    Columbo

    14. Februar 2017 08:42 at 08:42

    Beim Dax über 11.000 und Dow über 20.000 interessiert mich der Aktienmarkt derzeit nicht mehr. Da schaue ich mir lieber an, wie andere die blauen Wunder erleben.
    Gegen die Inflation kann ich mich anderweitig absichern, müssen nicht Aktien sein.

    • Avatar

      Wolfgang Koch

      15. Februar 2017 08:42 at 08:42

      Columbo.Ich muss davon ausgehen,dass Sie weiblich sind.Nicht weil ich Macho durch & durch bin,sondern wegen Ihrer Bemerkung des „blauen Wunders“Ich benötige das „blaue Wunder“derzeit noch nicht ,werde aber,wenn denn nötig in Zukunft darauf zurückgreifen.

  3. Avatar

    Emm wie Meikel

    14. Februar 2017 09:06 at 09:06

    Ich bin mal gespannt, wie es von hier aus weitergeht. Die Preise vieler US Aktien sind abenteuerlich hoch und wenig attraktiv. Die Hausse läuft schon sehr lange und es ist definitiv kein guter Zeitpunkt zum Einstieg. Trotzdem können die Märkte noch höher laufen.

    Zum Ausstieg aus bestehenden Positionen oder deren Absicherung mittels Puts sehe ich derzeit (noch) keinen Anlass. Die CT Trends sehen intakt aus und laut COT Daten (hier als Percentile Chart: https://freecotdata.com/stocks/) sind die Trader neutral positioniert.

    • Avatar

      Gerd

      14. Februar 2017 11:34 at 11:34

      „Die Preise vieler US Aktien sind abenteuerlich hoch und wenig attraktiv.“
      Das wird tatsächlich, wie Sie schreiben, für viele Aktien zutreffen. Aber eben nicht für alle.

      Lt. boerse.de „…wurde in den vergangenen 32 Jahren ein durchschnittliches Dow Jones KGV von 25 gemessen. Aus Sicht der Bilanzanalyse signalisieren KGVs unterhalb dieser Marke eine günstige Bewertung amerikanischer Aktien, …“

      Bei 10 „Stichproben“ von mir lagen die alle darunter, außer bei Caterpillar. Aber die hohen Kurse drücken ja auch die Zukunftserwartung aus.

      Deshalb finde ich Ihre Schlussfolgerung sehr richtig, dass die Märkte noch weiter laufen können und mit Puts zu hantieren noch nicht unbedingt Sinn macht.
      Und ich finde – sogar aus fundamentalen Gründen, könnte man das so sehen.

      • Avatar

        Emm wie Meikel

        14. Februar 2017 12:50 at 12:50

        Das stimmt. Es gibt selbst heute noch Schnäppchen, man muss nur ziemlich hart danach suchen. Von Zeit zu Zeit wird eine ganze Branche abgestraft, wie momentan Pharma (wegen Trumps verbalen Angriffen), dort wird man noch am ehesten fündig.

        Es sind meist grundsolide Titel, mit guten Wachstumsaussichten und einer vernünftigen Historie an Fundamentaldaten, bei denen aber schon die Beste aller Welten eingepreist ist. Der Gewinn liegt nunmal im günstigen Einkauf, drum halt ich mich derzeit zurück.

  4. Avatar

    joah

    14. Februar 2017 11:11 at 11:11

    » […] mehr Schulden als Vermögen […] «

    Das gleiche wird über die Endbilanz des Kapitalismus gesagt werden.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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