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Am Freitag die US-Indizes mit dem besten Handelstag seit Jahresbeginn, aber der Dax blieb seltsam verhalten und kam kaum von Fleck. Am heutigen Montag wird sich zeigen, wie stark der Dax auf der Brust ist..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Am Freitag die US-Indizes mit dem besten Handelstag seit Jahresbeginn, aber der Dax blieb seltsam verhalten und kam kaum von Fleck. Die US-Märkte feierten einerseits die starken US-Arbeitsmarktdaten, die dennoch eine Zinsanhebung im März nicht wahrscheinlicher machten (weil der Anstieg der Löhne und damit inflationärer Tendenzen schwach war), andererseits die Exekutiv-Order von Donald Trump, das die Bankenregulierung des Dodd-Frank-Acts zu durchlöchern beginnt. In den USA dominiert derzeit die Auseinandersetzung um den Einreisestopp, dagegen weiter keine Aussagen Trumps zu Steuern und Infrastruktur. Am heutigen Montag wird sich zeigen, wie stark der Dax auf der Brust ist, nachdem er am Freitag trotz des Bullen-Laufs der US-Indizes auf der Stelle trat..

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12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    GiGi

    6. Februar 2017 08:34 at 08:34

    Dieses Dekret wurde mit Grund von der Trump Administration zur Gefahrenabwehr erlassen .
    Wenn jetzt von irgend einem Muslim aus diesen Ländern ein Anschlag in den USA verübt wird , ist das doch schon dem Richter mit anzulasten.

    Denn wäre er dann nicht in den USA gewesen, hätte auch kein Anschlag stattfinden können…..ist doch logo !
    Was ist denn daran so schwer zu verstehen ?

    Wären die Subkultur Völker in den Sylvesternächten nicht an den Bahnhöfen und verschiedenen anderen Plätzen in Deutschland gewesen , hätte es auch nicht zu den Taharrush Szenen und anderen uns bisher unbekannten Bestialitäten kommen können.

    Ich könnte jetzt noch weitere Beispiele nennen aber das lasse ich jetzt mal !
    Auch hier in Deutschland wurde von Politikern verschiedener Parteien mit recht Merkel die Mitschuld an Verbrechen gegeben.
    Denn sie hat den sogenannten „Migrantenputsch“ vollzogen und für die gesetzwidrige Flutung gesorgt.

    Komme mir bitte keiner mit der Rassisten Keule,…. dass wäre nämlich lächerlich.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      6. Februar 2017 08:40 at 08:40

      @Gigi, warum soll die Gefahr jetzt auf einmal größer sein als in den Jahrzehnten zuvor, als es kein Einreise-Stopp für diese Länder gab? Da wird so getan, als wäre die USA jetzt schutzlos Terroranschlägen ausgesetzt, wenn ein Gericht die Rechtmäßigkeit des Einreise-Stopps bezweifelt! Und: man kann ja das Urteil von Richter Robart für falsch halten, aber dann nicht sagen, dieser „so called judge“ und die Gerichte würden die Verantwortung für mögliche Anschläge tragen. Das delegitimiert das gesamte Gerichtswesen in den USA – und genau darum geht es Trump und vor allem Steve Bannon, nämlich den Rechtsstaat auszuhebeln!

      • Avatar

        GiGi

        6. Februar 2017 09:36 at 09:36

        Die Gefahren durch den islamischen Terror sind doch unbestritten und haben stark zugenommen.
        Wie weit (Geheim) dienstliche Erkenntnisse dazu beitragen, bleibt uns verborgen.
        Es gehört eben zur neuen Politik der Vernunft von Trump resoluter zu handeln, um das eigene Volk zu schützen.

        Ein Rechtsstaat schützt seine Bürger und agiert nicht gegen sie.

        Hat Obama nicht genau das selbe 2011 befohlen , als er nämlich eine Einreisesperre für alle Flüchtlinge aus dem Irak für sechs Monate wegen der gleichen „Angst vor Terrorismus“ verhängt hat ???

        Anm.: Vorher wurden Al Quaida Leute in den USA verhaftet, die eben als Refugees getarnt dort waren.

        Damals gab es ,soweit ich mich erinnern kann , keinen Aufschrei der Empörten……da hat kein Richter einen Pieps von sich gegeben.

        Es kommt mir doch komisch vor, dass nur „Ein“ (1), (bezahlter?) US-Bundesrichter, nämlich der aus Seattle ,dass von Donald Trump veranlasste Einreiseverbot für Staatsbürger aus sieben überwiegend muslimischen Ländern vorläufig gestoppt hat.
        Und das Urteil gilt mal eben landesweit.

        Lt. meinen Infos gibt es summa summarum 107 Bundesrichter !

        Anm.:Wicki Aktuell sind 13 Bundesberufungsgerichte (engl. courts of appeals), 94 Bundesbezirksgerichte (engl. district courts) und ein Gericht für Internationalen Handel (engl. Court of International Trade) eingerichtet. Jeder Richter, welcher an eines der vorgenannten Gerichte (einschließlich des Obersten Gerichtshofes) berufen worden ist, wird als Bundesrichter bezeichnet.

        Und das Weisse Haus kündigt jetzt Widerspruch an ….
        Also geht alles jetzt seinen „amerikanisch demokratischen“ Rechtsweg.

        Trump Bashing ist m.M.n. unangebracht.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          6. Februar 2017 09:40 at 09:40

          @Gigi, der größte Terroranschlag der letzten Jahre in den USA ging vorwiegend von saudischen Staatsbürgern aus (09/11) – warum also kein Einreiseverbot für Saudis? Und zu Irakern: es gab diesen Einreise-Stop für Iraker nicht, man hatte zwei Terror-Verdächtige Iraker in den USA dingfest gemacht damals und darauf hin eine strengere Prüfung von Einreisenden aus Irak angeordnet, was die Visa-Vergabe stark verzögert hatte, aber eben kein Einreise-Verbot war – das ist Propaganda, die klar widerlegt ist inzwischen!

          • Avatar

            GiGi

            6. Februar 2017 10:00 at 10:00

            Das ist eine berechtigte Frage ,warum es nicht gleich auch für Saudi Arabien und alle anderen islamischen Länder gilt.

            Danke für die genauere Info über den Erlass der damaligen Obama Regierung !

            Aber stellt nicht selbst eine strengere Prüfung ,die zur Verzögerung einer Visa Vergabe führt eine Art „Diskriminierung“ im Sinne der “ Gleichheitsdenkenden “ dar ?

  2. Avatar

    Manfred

    6. Februar 2017 09:11 at 09:11

    Lieber Herr Fugmann
    Wie schätzen Sie aktuell das Risiko von Handelskriegen gegen Mexiko, China und Deutschland ein?
    – Es kommt doch zu massiven Importsteuern oder -zöllen mit den schlimmen Effekten wie 1932.
    – Donald Trump sieht ein, dass er damit nur seinem eigenen Land schaden würde.
    – Senat und Kongress verhindern schlimmeres.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      6. Februar 2017 09:15 at 09:15

      @Manfred, wenn Trump die Importsteuer durchsetzen kann, die ja vor allem in Sachen China ein zentrales Wahlkampfversprechen war, dürfte ein Spirale in Gang gesetzt werde: Mexiko, China und Deutschland/EU würden Gegenmaßnahmen ergreifen, und wir alle werden dadurch sicher nicht reicher..

  3. Avatar

    frank.trg

    6. Februar 2017 09:46 at 09:46

    Das ist eine riesengroße Klatsche für Trump. Die Judikative weißt ihn in die Schranken, gut so aber peinlich für Trump.

  4. Avatar

    Markus

    6. Februar 2017 12:26 at 12:26

    Hier ist noch ein interessantes Interview von gestern mit Donald Trump, wo er sich zu seinen Entscheidungen/Ergeinissen der letzten Woche äußert:

    https://youtu.be/Hfpwyldz1RA

    Viel Spaß beim Anschauen – wie immer sehr „Trumplike“ – also widersprüchlich ..

  5. Avatar

    Gerd

    6. Februar 2017 13:54 at 13:54

    @Markus Fugmann:
    “ …– warum also kein Einreiseverbot für Saudis?“

    Logische Erklärung:
    Die Saudis (u die Emirate) haben seitdem biometrische Pässe und Datenbanken eingeführt haben, die das Fälschen von Identitäten unmöglich gemacht haben.
    Die US-Behörden wissen, wen sie vor sich haben und ob er auf Warn-, Terror- oder No-Fly-Listen steht. Für die sieben gesperrten Länder gilt das nicht.

    Informativer Artikel, man kann es kaum glauben, ausgerechnet von der BILD.
    Warum die Kritik aus Europa heuchlerisch und pharisäerhaft ist:
    http://www.bild.de/politik/ausland/donald-trump/die-deutsche-kritik-ist-verlogen-50079092.bild.html

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      6. Februar 2017 13:57 at 13:57

      @Gerd, so weit ich weiß, sind damals die saudischen 09/11-Attentäer mit ihren echten Pässen in die USA eingereist – geholfen hat das auch nix..

      • Avatar

        Gerd

        6. Februar 2017 14:14 at 14:14

        Da kann ich nix zu sagen, aber das hieße ja erst recht, Pass hin oder her, Fingerabdruck rauf oder runter, da ist kein Verlass drauf.
        Folglich hilft tatsächlich nur das Trump’sche Totaleinreiseverbot für 3 Monate, um in der Zeit sicherere Verfahren zu entwickeln.

        Zu einer anderen von Ihnen angerissenen Frage, warum jetzt, nicht schon eher:
        Die Terrorgefahr d u r c h d e n I S
        hat eindeutig und exorbitant zugenommen, seitdem er in Syrien und sogar Irak immer mehr zurückgedrängt wird.
        Womöglich haben sich sogar grade seine „besten“ Kämpfer bereits andere ErsatztZielländer ausgesucht.
        SaudiArabien beherbergte zwar OsamaBinLaden aber das ist eine ganz andere Richtung als der IS.

        Und Deutschland?
        Nachdem Deutschland sowieso bereits Tausende IS-Kämpfer im Land hat, die noch warten müssen bis der neue Bundekanzler vereidigt sein wird, ist eine Schließung der Grenzen für unser Land zwar immer noch notwendig, aber letztlich nur noch Kosmetik

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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