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Videoausblick: Nährboden für Panik

Nach dem Abverkauf am Freitag an der Wall Street besteht in der neuen Woche ein sehr guter Nährboden für eine weitere Panik-Welle an den Aktienmärkten! Wir stehen nun kurz vor den Februar-Tiefs, die US-Indizes allesamt mit Schwächesignalen, weil lange währende Gewißheiten nun plötzlich hinterfragt werden!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Nach dem Abverkauf am Freitag an der Wall Street besteht in der neuen Woche ein sehr guter Nährboden für eine weitere Panik-Welle an den Aktienmärkten! Wir stehen nun kurz vor den Februar-Tiefs, die US-Indizes allesamt mit Schwächesignalen, weil lange währende Gewißheiten nun plötzlich hinterfragt werden: geht das globale Wachstum wirklich so weiter wie gedacht? Dazu die Sorge vor steigenden Preisen aufgrund des neuen Protektionimus, der die Notenbanken zu Zinsanhebungen zwingen könnte, selbst wenn die Wirtschaft nicht mehr wächst (Stagflation). All das sind Faktoren, die vor allem diejenigen aus dem Markt treiben dürfte, die die erste große Verkaufswelle ausgesessen hatten. Heute zunächst der Dax mit einer Erholung startend – aber ist die nachhaltig?

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    barthez

    26. März 2018 09:39 at 09:39

    tutti,der war gut „alles was ich erzählt habe war nur ein witz“ .schönen guten
    und heiteren morgen. :)

  2. Avatar

    Wolfgang M.

    26. März 2018 11:55 at 11:55

    Ich glaube nicht, dass es bei einem weiteren Rückgang der Aktienindizes (S&P 500 unter 2600 und Dax deutlich unter 11800) zu einer größeren Erholung kommen kann – unter der Voraussetzung der Fortsetzung des laufenden Protektionismus. Einmal wegen der Vernichtung von Vermögenswerten, bei gleichzeitig hoher Verschuldung vieler Akteure im 10. Jahr des Konjunkturzyklus. Zum anderen wegen der Auswirkungen auf die Realwirtschaft: Der spürbare Anstieg der Preise, verstärkt durch höhere Zölle, Zurückhaltung der Unternehmen, die Zweifel über die Rahmenbedingen in bestimmten Ländern bekommen, werden die Wirtschaftsdaten (Unternehmensgewinne) verschlechtern – im Welthandelsindex sind die ersten Rückgänge erkennbar. Beim exportlastigen Dax sieht man eine fallende 200-Tagelinie, die auch noch vom 38-Tagesschnitt von oben nach unten durchschnitten wurde, dazu ein bereits zweimal fallender Ifo-Index (ein 3-maliger Rückgang – in wenigen Wochen- wäre ein recht zuverlässiger Indikator für einen Wirtschaftsabschwung), beides zusammen deutliche Anzeichen für eine Schwäche in einem Wirtschaftszyklus. Unterstützung durch die europäische Notenbank ist zinsseitig nicht mehr vorhanden. Wenn es deshalb nicht rasch zu Kurserholungen kommt, könnte der Aktienmarkt als „frühester“ Frühindikator auf das Ende des Aufschwungs hindeuten. Im Jahr 2015 lieferte er in dieser Hinsicht noch ein Fehlsignal, als der Dax von 12390 auf unter 10 000 gefallen war, in Sorge vor einem deutlichen Wirtschaftsabschwung Chinas, der sich aber nicht bewahrheitete. Für mich ein klares Indiz dafür, was unser Exportindex neben steigender Inflation/steigenden Zinsen am wenigsten verträgt: Turbulenzen im Welthandel

  3. Avatar

    joah

    26. März 2018 13:07 at 13:07

    Gopro auf in den Weg in den ‚penny stock‘. Ohnehin 2016 schon gebeutelt hat sich der Hersteller jetzt zur Selbstschlachtung freigegeben: Alleinstellungsmerkmal wird fehlen, aber das schwand ja sowieso schon gewaltig durch entsprechende Konkurrenzprodukte.

  4. Avatar

    Marko

    26. März 2018 15:54 at 15:54

    Die Antwort lautet : die EZB, noch Fragen ?
    Und das im im 10. Jahr nach Lehman … Und wenn die EZB Schwächesignale aussenden würde, so würde der ganze Laden komplett abschmieren…so ist das nun mal in Zeiten der „Nullzinspolitik“ ;D

    Der Markt ist eben der Markt. – Panik?!? Typisch, Markus… Du bist ein Bär….Macht aber nix.. – Super , was du hier machst ! Bravo !

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Trump oder Biden, Rettungspaket JA oder NEIN? Egal was passiert, die Börse läuft weiter?

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Coronakrise: Die unheimliche Hausse der Schusswaffen-Hersteller

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Amerikaner kaufen in der Coronakrise Waffen, Deutsche dagegen Toilettenpapier – wie Analysen aus dem Frühjahr gezeigt haben. Kurz vor den US-Wahlen steigt die Unsicherheit in vielerlei Hinsicht – und die Aktienkurse von Waffenherstellern. Waffenkäufe in den USA sind in Zeiten der Coronakrise schon seit längerer Zeit feststellbar –  jetzt aber gesellen sich noch weitere Ursachen dazu. Die Steigerungen bei den Kursen der Waffenfirmen brauchen sich nicht einmal hinter den Tech-Werten zu verstecken. Und wieder einmal könnte ein Regierungswechsel einen Boom auslösen.

Das Recht des Amerikaners zum Waffenbesitz

Wie oft wurde in den USA schon über eine Verschärfung des Waffenrechts diskutiert, zumeist im Zusammenhang mit Amokläufen! Stets beruft sich die US-Waffenlobby in Gestalt der NRA – National Rifle Association of America, Nationale Schützen-Vereinigung – auf das verfassungsrechtlich garantierte Recht der Amerikaner zum Waffenbesitz.

Im 2. Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten, verabschiedet bereits am 15. Dezember 1791 hieß es:

„Da eine wohlgeordnete Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.“ Obwohl es immer wieder Versuche gibt dieses uralte „Grundrecht“ abzuändern, unterstützen insbesondere die Republikaner mit ihrem Präsidenten Donald Trump die Interessen der NRA. Da ein Regierungswechsel zu den Demokraten sehr wahrscheinlich geworden ist, haben die Aktien von Waffenherstellern einen weiteren Aufwind bekommen – man erwartet Hamsterkäufe im Falle eines Wahlsiegs von Joe Biden.

Die Hausse der Revolveraktien im Jahr der Coronakrise – oder Amerikaner kaufen Waffen, Deutsche Toilettenpapier

So lautete eine etwas scherzhaft gemeinte Feststellung zu Zeiten des Lockdowns im April. Betrachtet man sich aber die Entwicklung der Aktien von Pistolen-, Revolver-, und Gewehrherstellern in den letzten neun Monaten, so erkennt man, dass dies kein billiger Kalauer gewesen ist. Im Übrigen waren die Regale mit dem Toillettenutensil eine Zeitlang wirklich Mangelware in Deutschland.

Die Performance:

Konnte der große S&P 500 in diesem Jahr bisher um sieben Prozent zulegen, so ging es mit den Aktien der weltbekannten Waffenfirma Smith&Wesson um 135 Prozent nach oben, die weniger bekannte Firma Sturm Ruger aus Southport (Connecticut) bringt es immerhin auf 51 Prozent. Allein im Monat Oktober ging es bereits um 8 beziehungsweise 9,5 Prozent nach oben.

Waren es im Spätwinter Sorgen der Amerikaner vor Plünderungen infolge der Coronakrise, später die Angst vor Unruhen im Lande wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd, so fürchtet man sich jetzt vor einem möglichen Chaos nach dem 3. November, sollte es keinen eindeutigen Sieger geben. Zusätzlich sorgen sich die Waffennarren vor härteren Regelungen, insbesondere von Schnellfeuerwaffen, die für die Demokraten ein echtes Übel darstellen. In Deutschland würde manche Waffengattung unter die Regelungen des Kriegswaffenkontrollgesetzes (KrWaffKontrG ) fallen. Die Chefs der Waffen-Firmen in den USA hingegen freuen sich über die Nachfrage, man komme mit den Auslieferungen kaum hinterher.

Absonderliche Entwicklungen unter den Reps und Dems

Die eindeutige Positionierung von Demokraten und Republikanern haben in der Vergangenheit zu seltsamen Entwicklungen der Aktienkurse von Waffenfirmen geführt. Unter den acht Jahren von Präsident Barrack Obama stiegen die Aktien von Sturm Ruger um etwa 900 Prozent, weil der Demokrat zwar immer für schärfere Waffengesetze eintrat, dieses im Kongress aber nicht durchsetzen konnte. Unter Donald Trump stieg die Aktie dieser Firma nur um mickrige 16 Prozent, weil sich die NRA der Unterstützung des Präsidenten sicher sein konnte. Jetzt könnte Joe Biden aufgrund der Coronakrise ins Weiße Haus zurückkehren, um die Ideen von Barack Obama in die Tat umzusetzen.

Wozu brauchen die Amerikaner so viele Waffen?

Diese Frage kommt einem sofort in den Sinn, wenn man sich die Statistiken über den Waffenbesitz in den USA betrachtet – eine „kleine“ Privatarmee. 43 Prozent aller Amerikaner leben in einem Haushalt mit mindestens einer Schusswaffe. Es gibt in den USA 300 Millionen Waffen, Pistolen und halbautomatische Sturmgewehre.

Fazit

Es ist für uns Europäer schon eine schauerliche Vorstellung: Dass es in fast jedem zweiten Haushalt Schusswaffen gibt, dass Millionen von Amerikanern selbst im Handschuhfach ihres Wagens eine Waffe mitführen. Gerade in der jetzigen Situation eines gespaltenen Landes, in dem sich bestimmte Gruppierungen im Lande unversöhnlich und fanatisch gegenüberstehen, bei einem Präsidenten, der vieles gewähren lässt, um es höflich auszudrücken. Dazu die Coronakrise mit ihren wirtschaftlichen Folgen: Gestiegene Waffenkäufe und gestiegene Aktienkurse bei Smith&Wesson und Co, ob das nicht der gefährlichste Teil der Aktienhausse in den USA ist?

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