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Videoausblick: Neue Markt-Psychologie

Ab heute herrscht eine neue Markt-Psychologie: stand in der letzten Woche die Bank of Japan und die Fed im Vordergrund, verschiebt sich ab heute der Fokus auf den US-Wahlkampf..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Ab heute herrscht eine neue Markt-Psychologie: stand in der letzten Woche die Bank of Japan und die Fed im Vordergrund, verschiebt sich ab heute der Fokus auf den US-Wahlkampf. So wird die Fernsehdebatte zwischen Clinton und Trump auch für die Märkte zu einem zentralen Ereignis. Als Faustregel gilt: je besser Trump sich dabei schlägt, umso negativer für die Aktienmärkte und die generelle Risikobereitschaft. Ansonsten dürften auch das Treffen der ölproduzierenden Länder, das heute in Algier beginnt, für Bewegung sorgen.
Der X-Dax nach negativen Vorgaben aus Asien schwächer (im Bereich der 10600er-Marke), nun sollte der Index das Ausbruchsniveau der inversen SKS bei 10535 Punkten besser verteidigen, sonst droht Ungemach…

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7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    bauer

    26. September 2016 08:56 at 08:56

    Guten Morgen dt.Gemeinde….
    die Partystimmung hat bei einigen schon vor ca.8 Mon.begonnen und nimmt ab heute Nacht (dt.Zeit) jeden Tag etwas an FAHRT auf.(Trump wird meinen Wohlstand erheblich verändern und in DE bricht Chaos aus,weil Ferkel gegen Trump kein Land mehr sehen wird!)
    Dt.Bank hat eure Führerin zwecks „Diplomatie“wg.der 14 Mrd.$ gebeten!!!
    Wenn das mal kein Alarmzeichen ist?

    Entschuldigt meine Wortwahl „Ferkel“…aber ist halt die Wahrheit…..Wer sich in DE jahrzehnte lang abzocken läßt,braucht sich nicht zu wundern,wenn er ohne Kleider dasteht.
    Ein Zitat:
    Wer sich irgendwann mal kein Bier mehr leisten kann,der hat in seinem Leben etwas verkehrt gemacht!!
    HIRN EINSCHALTEN!!

  2. Avatar

    bauer

    26. September 2016 10:17 at 10:17

    Zu „DE bricht das Chaos aus“
    Z.Bsp.
    Trump Präsi…Putin dreht am Gashahn(AB)…Weltweiter Börsencrash….und als Krönung…..Geldautomaten in DE AUSSER BETRIEB!

    …Na klar…jetzt geht mir ein Licht auf,warum man sich mit Lebensmittel eindecken sollte….,LOL
    Dann dürfte es für Millionen Bürger aber schon zu spät sein.
    Oan hab i no:
    ERDOGAN macht die Schleusen auf…

    Noch Fragen…..frohe Weihnachten auf „goldige Zeiten ausserhalb der EU“

    Nichts wird dem Zufall überlassen!

  3. Avatar

    bauer

    26. September 2016 11:23 at 11:23

    Noch ein altes Zitat:
    Hast du Moskau, gehört dir Russland…..
    Hast du DE,gehört dir EUROPA!!!

    The show must go on….
    nur diesmal auf wirtschaftlicher Ebene,denn damals waren es Bomben, heute ist es der Cash incl.Enteignung!
    SIND DAS EURE VERPFICHTUNGEN,indem man sich wie ein chr.Masochist benimmt??
    Da fällt mir nur eins ein:
    Sozialistischer Komunismus!

    Sollte die EZB weiterhin Staatsanleihen Kaufen (siehe Japan ca.60%),dann wäre in 9-10 Jahren DE schuldenfrei und was bedeutet das für jeden EU-Bürger?
    Was glaubt ihr dann,wer dann ganz oben sitzt und euch jeden Tag den A…aufreißt?
    Zieht euch mal den ca.170 seitigen ESM Vertrag durch(am besten 2mal),denn dort wird von einer „AMNESTIE“gesprochen,die in einem 5 köpfigen Gremium sitzt,d.h.wenn DE gegen die Wand gefahren wird (so sieht es jedenfalls jetzt schon danach aus)dann geht das PACK straffrei aus….(jeder ander Kriegsverbrecher stellt man in Den Haag vors Kriegsgericht!!!)

    Sorry Mr.Fugman,i have to write that,but you are a very good informator.
    If you live long time in ASIA,that you know the GAME…

    Ich lache mir immer einen ab,wenn sich eine 24 köpfige dt.Delegation in China in eine sog.BETTELHALTUNG begibt.
    Was ich hier über die Jahre gelernt habe ist:
    „Erst der kl.Finger,dann die ganze Hand“
    Fragen Sie mal ihren sog.Asien Experten,ob er auch schon soweit ist um asiatisch zu denken?
    Denn das geht nicht von heute auf morgen,ne wa…

  4. Avatar

    Peter

    26. September 2016 14:14 at 14:14

    und für Hillary siehts schlecht aus, alle wenden sich von ihr ab….http://www.zerohedge.com/sites/default/files/images/user5/imageroot/2016/09/20/hillary%20selfies.jpg

  5. Avatar

    bauer

    26. September 2016 16:12 at 16:12

    Was die dt.Flüchtlingspolitik betrifft,werden m.E.Moslems für die Einmaschierung Rußlands benötigt,weil das alte abgearbeitete dt.Volk nicht mehr körperlich dazu fähig ist!Der Rest ist weich gespült (junge dt.Genaration)
    Die Moslem Frauen (früher dt.Trümmerfrauen)werden euch alten dt.Säcke dann den A…abwischen müssen(man braucht Pflegekräfte)und nebenbei ins Essen spucken,während ihre Ehemänner im Schlachtfeld Ukraine den Rußen zum Fras vorgeworfen.werden.
    Die Amis haben es schon mehrmals so praktieziert!

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.muslime-in-der-bundeswehr-sohnes-land.1d6d2b23-f22b-4d15-be4d-c5167f27e921.html?ref=yfp

    Ein perfider Plan……Merkel.. bist scho a Matz…
    Die WILLKOMMENEN Moslems als Kanonenfutter gegen die Rußen zu benutzen,lol
    Mit Trump an Putins Seite hat DE aber dann ein gewaltiges Problem und somit sind wir wieder beim Gold….
    Das Hirn nicht vergessen!!

  6. Avatar

    bauer

    26. September 2016 17:31 at 17:31

    Bei Anne Will kocht dem Schulz schon das A…wasser,sollte Trump Präsi werden.
    Jetzt kommt die psych.Wandlung in den dt.Hirnen.
    Herr Fugmann,
    wäre es nicht besser,in naher Zukunft vertiefter über GOLD zu schreiben,bevor der Dax,S&P in den Keller gehen?

    MfG

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Aktien

Aber CFDs sind Termingeschäfte? Verbände für steuerliche Bevorzugung von Optionsscheinen

Claudio Kummerfeld

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am

Aktives Trading mit CFDs und Optionsscheinen könnte problematisch werden

Was sind CFDs? Die „Contracts for Difference“ erlauben gehebelte Wetten auf steigende und fallende Kurse. Die CFDs können Anleger zeitlich unbefristet lange halten. Und Optionsscheine? Die haben einen fest definierten Ablaufzeitpunkt. Und wie definiert man Termingeschäfte? In Kurzform: Dies sind Börsengeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags (Abnahme und Lieferung der Ware) zu einem späteren Termin erfolgt. Also sind Optionsscheine doch Termingeschäfte, und CFDs irgendwie nicht so richtig?

Egal. Wenn der Gesetzgeber eine Feststellung trifft, dann ist das eben so – weil es nun mal der Gesetzgeber ist? So wurde vor Kurzem die seit Anfang Januar gültige Novellierung des Einkommensteuergesetzes beschlossen, wonach Verluste aus „Termingeschäften“ nur noch bis zu 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Dadurch wird die bizarre Realität entstehen, dass Anleger Steuern auf Gewinne zahlen müssen, obwohl sie effektiv in einem Börsenjahr im Handel keinen Gewinn erzielt haben (wir berichteten schon mehrmals). Danke Olaf Scholz, darf man da schon mal im Voraus sagen.

Klar zu sein scheint, dass die CFDs in die Kategorie der Termingeschäfte fallen im Sinne dieser Novelle des Einkommenssteuergesetzes – wohl ganz einfach, weil der Gesetzgeber es so will. Aber auch Optionsscheine, die per Definition doch viel eher Termingeschäfte sind? Wie man derzeit munkelt, wird das Bundesfinanzministerium noch eine Klarstellung für die ausführenden Steuerbehörden veröffentlichen, aus welcher hervorgehen könnte, dass auch Optionsscheine als Termingeschäfte zu betrachten wären. Das würde den Kreis der betroffenen Anleger deutlich erweitern.

Lobbyarbeit für Optionsscheine – von CFDs ist keine Rede

Aber halt. CFDs werden fast komplett von angelsächsischen und Offshore-Anbietern angeboten. Optionsscheine sind die Kinder der deutschen Bankenbranche. Und drei Mal darf man raten, wer den besseren Draht zu BaFin, Bundesfinanzministerium, Staatssekretären etc haben könnte? Diese Woche sieht man vom Deutschen Derivate-Verband, der Börse Stuttgart und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einen offiziellen Appell an das Bundesfinanzministerium (siehe hier), worin man eindringlich dazu auffordert Optionsscheine bezüglich dieser Neuregelung nicht als Termingeschäfte einzustufen. Man möchte also erreichen, dass Anleger auch weiterhin unbegrenzt Verluste aus Optionsscheinen mit Gewinnen aus Optionsscheinen verrechnen dürfen.

Gibt der Gesetzgeber dem nach, wäre dies ein glasklarer Vorteil für die Anbieter von Optionsscheinen, und ein riesiger Nachteil für die ausländischen CFD-Anbieter. Und wer ist denn Mitglied im Deutschen Derivate-Verband? Eben nicht die CFD-Anbieter, sondern so ziemlich alle deutschen Anbieter von Zertifikaten und Optionsscheinen, wie Deutsche Bank, Deka, Hypo, LBBW, DZ, Baader usw. Für CFDs bitten sie nicht um eine Ausnahme, sondern nur für Optionsscheine. Und die DSW? Hat sie die CFDs schon aufgegeben, und hofft nun noch darauf, wenigstens noch die Optionsscheine vor diesem Steuerirrsinn retten zu können? Aus dem Appell zitieren wir hier auszugsweise im Wortlaut:

Der Deutsche Derivate Verband (DDV), die Börse Stuttgart und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) appellieren an das Bundesfinanzministerium, die Linie aus dem Juni 2020 beizubehalten und Optionsscheine nicht als Termingeschäfte einzuordnen. Im Entwurf des Anwendungsschreibens des BMF vom Juni 2020 wurden Optionsscheine nicht als Termingeschäfte klassifiziert und damit eine klare, angemessene Abgrenzung erreicht. Damit wird vermieden, dass Anleger in der Depotgestaltung beeinträchtigt werden und zudem aufwendige individuelle Veranlagungen vornehmen müssen. Anderenfalls drohen schwere steuerliche Nachteile, nachträgliche Steuerzahlungen und Unsicherheiten für hunderttausende von Anlegern. Für Termingeschäfte sieht das Jahressteuergesetz, das seit Jahresbeginn gilt, eine begrenzte Verlustverrechnungsmöglichkeit nur mit anderen Termingeschäften und Erträgen aus Stillhaltegeschäften vor.

Marc Tüngler, DSW-Hauptgeschäftsführer: „Die steuerliche Neuregelung der Verlustverrechnung ist ein weiterer herber Schlag für Privatanleger und führt zu massiven Verunsicherungen. Vom Grundsatz her halten wir die Regelung insgesamt für verfassungswidrig. Der Entwurf des BMF-Schreibens war immerhin ein fairer Vorschlag, wie die Anwendung zumindest in Bezug auf Optionsscheine zu regeln ist, und würde betroffenen Anlegern eine Perspektive geben. Wenn das BMF jetzt von diesem ursprünglichen Entwurf abweicht, weckt das Unverständnis und offenbart einmal mehr die feindliche Gesinnung gegenüber Privatanlegern.“

Würden Optionsscheine jetzt durch das Anwendungsschreiben des BMF den Termingeschäften zugerechnet, wird die neugeschaffene Unwucht im Steuerrecht weiter dramatisch verschärft.

Es gibt gute sachliche Argumente dafür, warum Optionsscheine steuerlich als sonstige Finanzinstrumente und nicht als Termingeschäfte zu klassifizieren sind. Die Klassifizierung sollte anhand der Erfüllungsweise von Optionsgeschäften vorgenommen werden. Diese ist bei Optionsscheinen „Zug-um-Zug“, sie sind daher bei der steuerlichen Behandlung den Kassageschäften zuzurechnen, und nicht den Termingeschäften. Diese Einschätzung wird auch von Wissenschaftlern geteilt.

Eine Studie der WHU aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass hunderttausende von Privatanlegern von einer solchen Klassifizierung betroffen wären. Zudem stellt die Studie der WHU fest, dass 68,8 Prozent der Nutzer von Hebelprodukten wie Optionsscheinen diese zur Absicherung einsetzen. Die Beschränkung der Verlustverrechnung erschwert es Anlegern von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

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Devisen

Türkische Lira vor weiterer Aufwertung? Aktuelle Zinsentscheidung gibt Hoffnung

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira könnte noch weiter aufwerten. Warum? Nun, zuerst ein kurzer Rückblick. Seit November ist der Leitzins in der Türkei durch die türkische Zentralbank in zwei Schritten kräftig angehoben worden, von 10,25 Prozent auf zuletzt 17 Prozent. Erst der zweite Zinsschritt von 15 Prozent auf 17 Prozent an Heiligabend brachte Vertrauen in die Lira – denn die Inflationsrate liegt derzeit bei satten 14,6 Prozent. Jetzt liegt der Leitzins deutlich genug über der Inflation, damit es einen positiven Geldfluss vom Ausland in die Türkei geben kann. Dies wäre Balsam für die türkische Lira. Aber so ein hoher Leitzins muss einige Zeit beibehalten werden, damit er wirken kann.

Und nun? Heute hat die türkische Zentralbank erneut eine weitere Zinsentscheidung verkündet. Man belässt den Leitzins bei 17,0 Prozent. Dies kann vom Devisenmarkt als Signal gewertet werden, dass die Zentralbanker gewillt sind die Angelegenheit „durchzuziehen“, als eine nachhaltige Bekämpfung der hohen Inflation.

Türkische Lira reagiert leicht positiv

Auf längere Sicht hohe Zinsen in der Türkei – das könnte die türkische Lira nachhaltig aufwerten lassen. Und die letzten Wochen lief es ja schon ganz gut in diese Richtung. Und jetzt aktuell? Die Zinsentscheidung wurde um 12 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht. Da notierte US-Dollar vs türkische Lira noch bei einem Wechselkurs von 7,39. Jetzt notiert USDTRY bei 7,36. Im Chart sehen wir den Kursverlauf von Dollar vs Lira seit Februar 2020. Die türkische Währung konnte seit November einiges gut machen, und könnte womöglich nun weiter aufwerten (sicher ist das aber natürlich nicht).

Zentralbank mit guten Aussagen, Erdogan meldet sich zu Wort

Die Notenbanker in Ankara erklärten heute, dass man seinem harten geldpolitischen Kurs treu bleibe, bis sich ein nachhaltiger Rückgang der Inflation abzeichne. Falls nötig, werde man weitere Schritte zur Straffung der Geldpolitik unternehmen. Super, da freut sich der Devisenmarkt im Sinne einer festeren Lira? Achtung, Präsident Erdogan fordert seit Jahren sinkende Zinsen. Die würden (so Erdogan) die Inflation zum Sinken bringen – was aber eigentlich genau anders rum funktioniert. Seit Monaten hört man von Erdogan kaum Aussagen in dieser Hinsicht. Aber am letzten Freitag, da meldete er sich wieder zu Wort. Die aktuelle Geldpolitik (steigende Zinsen sollen Geld teuerer machen etc) diene nicht der Türkei. Die Lösung des Problems der hohen Inflation sei, die Zinsen zu senken. Bringt dies die nachhaltige Erholung der Lira wieder in Gefahr?

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira seit Februar 2020

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Devisen

Goldpreis steigt nach Yellen-Rede – was ist da los?

Claudio Kummerfeld

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am

Ein Barren Gold

Der Goldpreis reagiert recht merkwürdig auf die gestern Abend gehaltene Online-Rede der neuen US-Finanzministerin Janet Yellen vor dem US-Kongress. Wir sprachen vorgestern vorab darüber, und was ihre möglichen Aussagen für den Goldpreis bedeuten könnten. Ein stärkerer US-Dollar würde den Goldpreis schwächen. Vorab waren Redeinhalte durchgesickert. Aber ob sie auch wirklich genau das sagen würde? Nun, es kam wie erwartet. Janet Yellen (hier alle wichtigen Redeinhalte) sagte ganz eindeutig, dass man nicht wie die Trump-Regierung einen niedrigen US-Dollar sehen möchte.

Nein, man überlässt es dem freien Devisenmarkt den fairen Wert für den US-Dollar zu finden, ohne jede verbale Beeinflussung. Trump hatte auf einen billigeren US-Dollar gedrungen, damit die US-Wirtschaft wettbewerbsfähiger wäre (damit wären US-Produkte im Ausland günstiger). Janet Yellen sprach gestern von einer stabile Währung, deren Preis von den Marktkräften bestimmt werden solle. Man strebe keinen schwächeren US-Dollar an. Es sei inakzeptabel absichtlich schwächere Wechselkurse anzuvisieren um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen, so Yellen. Und der Goldpreis, wie reagierte der auf diese Worte?

Warum steigt der Goldpreis nach der Yellen-Rede?

Nun, ihre Worte bringen ganz eindeutig Phantasie für einen höheren US-Dollar. Dann würde der Goldpreis fallen. Aber das Gegenteil passiert seit gestern Abend. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere wichtige Währungen) fiel von 90,50 auf aktuell 90,27 Indexpunkte. Der Goldpreis steigt seit gestern Abend von 1.840 auf aktuell 1.855 Dollar. Damit zeigt er Stärke, als klassische negative Korrelation zum US-Dollar.

Nun, offenbar geht der Markt kurzfristig vor nach dem Motto „Sell on good news“? Der US-Dollar war die letzten Tage vor der Yellen-Rede gestiegen (in Erwartung genau dieser Aussagen), und jetzt kam die Yellen-Rede exakt wie erwartet auf den Tisch. Also, erstmal Gewinne im Dollar machen, und der Goldpreis kann steigen? Auch kann man den aktuellen Anstieg im Gold erklären mit anderen gestrigen Aussagen von Janet Yellen. Ebenfalls wie erwartet will sie nun erstmal jede Menge neue Schulden machen um US-Bürger und Wirtschaft zu stützen in dieser Krise. Das ist tendenziell positiv für Gold. Aber, als Frage formuliert: Kommt der Drang hin zu einem stärkeren US-Dollar bald wieder zum Vorschein, und Gold schwächelt doch? Vorsicht ist also geboten im restlichen Verlauf dieser Woche.

Chart zeigt Kursverlauf von Goldpreis gegen US-Dollar
Im Chart sehen wir seit gestern früh den steigenden Goldpreis in rot-grün gegen den fallenden US-Dollar.

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Anmeldestatus

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