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Videoausblick: Neuer Streß! Zufall?

Die USA wollen weitere Zölle gegen China verhängen. Ist das Zufall, dass ausgerechnet jetzt diese weitere Eskalation kommt?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die USA wollen Zölle gegen China im Volumen von weiteren 200 Milliarden Dollar verhängen, wie gestern kurz nach Handelsschluß an der Wall Street bekannt wurde. Ist das Zufall, dass ausgerechnet jetzt diese weitere Eskalation kommt? Während die Aktienmärkte mental das Thema „Handelskrieg“ wieder einmal abgehackt hatten und so bis zu tenralen Widerstandsmarken laufen konnten, folgt die nächste Eskalationsstufe durch Trump einer inneren Logik: sie ist Ausdruck von „strukturellem Streß“ zwischen der dominierenden Supermacht USA und der aufstrebenden Macht China, die die Hegemonie der USA ob gewollt oder nicht in Frage stellt. Die Aktien-Futures deutlich tiefer – und Trump dürfte heute beim NATO-Gipfel in Brüssel für weitere „Headline-Risiken“ sorgen..

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    bassmaker

    11. Juli 2018 08:10 at 08:10

    @Fugmann: Vielen Dank für die fundierte Analyse und den Blick über den Tellerrand!
    Es ist stets sehr spannend Ihnen zuzuhören!
    Nun auch noch Buchempfehlungen. Super!

    Ich wünsche Ihnen und allen Usern einen schönen, erfolgreichen Tag
    bassmaker

  2. Avatar

    Förster Felix

    11. Juli 2018 08:48 at 08:48

    Und es wird wieder so kommen, wie niemand es erwartet hat….
    China,Russland und die USA nehmen nun gemeinsam die alte,
    morsche Fiat-Money-Brücke unter Sperrfeuer…
    Im Hintergrund steht die neue Brücke schon bereit…
    Die jahrzehnte währende Phase der Hortung des echten Geldes
    neigt sich nun ihrem Ende zu, denn die „BIG THREE“ haben
    entsprechend ihrer Wirtschaftskraft die echten Geldlager gefüllt.
    Der Reset des ungedeckten, kranken Schuldgeldsystems steht nun
    unmittelbar bevor,alles läuft nach Plan….
    Denken Sie nur einmal analytisch nach….
    Warum reagiert der Goldpreis nicht auf diese politischen Kapriolen ?!

    • Avatar

      tm

      11. Juli 2018 09:28 at 09:28

      Weil der Goldpreis von den Zinsen bzw. Zinserwartungen getrieben ist…

      Oh man ihr Goldbugs.

      • Avatar

        Förster Felix

        11. Juli 2018 09:50 at 09:50

        Nicht Unwahres dem Finanz-Mainstream nachplappern,
        sondern selber einmal Fakten in der Finanzgeschichte recherchieren !!
        Oh man,ihr Renditesüchtigen im Spielcasino.

        • Avatar

          tm

          11. Juli 2018 10:02 at 10:02

          Eben… einfach mal prüfen. Die GOldpreisentwickliung lässt sich prima fundemantal Erklären – daher hab ich den Höchststand 2012 auch nehazu punktgenau prognostiziert.

  3. Avatar

    Columbo

    11. Juli 2018 09:33 at 09:33

    @Förster Felix
    „…alles läuft nach Plan…“
    erinnert mich stark an diese verschwörungstheoretischen Seiten, die im „harten Geld“ (gemeint sind Edelmetalle) die einzige Rettung sehen. Es gibt da Leute, die ihr ganzes Hab und Gut zu Höchstpreisen in Gold eingetauscht hatten, weil die Gurus den kurz bevorstehenden Zusammenbruch gesehen hatten. Geschehen ist nichts, nur das Vermögen war enorm geschrumpft.
    Man glaubt da offensichtlich an vorgezeichnete Pläne irgendwelcher Eliten….die Medizin bezeichnet das als Paranoia.

    • Avatar

      Förster Felix

      11. Juli 2018 10:31 at 10:31

      Ja, an Paranoia litt ja bekanntlich auch schon JFK,
      der von einer „monolithischen Weltverschwörung“ schwafelte, bevor er schnell aus dem
      Verkehr gezogen wurde…

      • Avatar

        tm

        11. Juli 2018 10:45 at 10:45

        Kennedy spricht da vom Komunismus.

  4. Avatar

    Wolfgang M.

    11. Juli 2018 10:34 at 10:34

    Ich finde es schon gewagt, historische Analogien zur heutigen Gemengelage herzustellen im Kampf um die wirtschaftliche Vorherrschaft. Gab es in den Vergleichen schon einmal ein Waffenarsenal (Atomwaffen) ähnlichen Ausmaßes als heute? Warum hat z.B. Trump keinen Angriff gestartet auf ein bettelarmes Land (Nordkorea) mit dem BIP einer mittleren Großstadt? Und gab es früher eine Weltwirtschaft mit einer derartig durch das Internet induzierten Abhängigkeit? Ich denke, es wird eine große wirtschaftliche Auseinandersetzung geben und Trump wird erst einlenken bei einer heftigen Reaktion der Wall Street. Habe ich schon mehrfach beschrieben. Meine These, die es zu falsifizieren gilt.
    Faktisch heißt der Kampf: 1,4 Mrd. Konsumenten (China) gegen 328 Mio. Konsumenten (USA).
    Gruß

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. Juli 2018 11:56 at 11:56

      @Wolfgang, Sie schrieben: „Ich finde es schon gewagt, historische Analogien zur heutigen Gemengelage herzustellen im Kampf um die wirtschaftliche Vorherrschaft“.
      Aber es geht doch darum, Strukturen zu analysieren, sowohl Machtstrukturen als auch Interessensstrukturen. Und die Analyse dieser Strukturen erlaubt dann erst valide Prognosen! Genau das tut das von mir im Videoausblick angesprochene Buch „Destined for war“ (erschienen 2017), das eben diesen Konflikt in seinem bisherigen Verlauf antizipiert hat! Dieses Buch hat übrigens Trumps oberster Sicherheitsberater McMaster gelesen – und seinem gesamten Stab dann zur Lektüre verordnet!

  5. Avatar

    Kopfkuchen

    11. Juli 2018 14:19 at 14:19

    Ich hatte gehofft, dass es hier in den Foren etwas sachlicher zugeht… wie naiv von mir ;-). Auch hier ist es voll von, ich drücke es mal diplomatisch aus, Besserwissern… wie Sie das aushalten Herr Fugmann. Wahrscheinlich haben Sie ein effektiveres Filtersystem als ich ;-).

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. Juli 2018 14:33 at 14:33

      @Kopfkuchen, immer locker bleiben, soll doch Spaß machen .)

  6. Avatar

    Kopfkuchen

    11. Juli 2018 16:18 at 16:18

    Jo :), wenn Sie das so sportlich sehen können, Hut ab ;)

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Die Aktienmärkte sind nach wie vor in einer intakten Seitwärtsbewegung. Mal herrscht Stimulus-Optimismus (so wie heute), mal herrscht Stimulus-Pessimismus..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte sind nach wie vor in einer intakten Seitwärtsbewegung, ohne aktuell klar erkennbare Richtung. Mal herrscht Stimulus-Optimismus (so wie heute, nachdem Pelosi die Deadline dann doch nicht gestern enden lassen wollte), mal herrscht Stimulus-Pessimismus – es ist ein ständiges hin und her. Die Verhandlungen über den Stimulus dürften mindestens bis zum Wochenende weiter gehen, ergo die Aktienmärkte in der übergeordneten Seitwäersbewegung bleiben. Auffallend ist die Schwäche des Dollars bzw. die Stärke beim Euro, die Renditen für US-Staatsanleihen steigen derweil auf den höchsten Stand seit Juni. Obwohl die Aktienmärkte hoffnungsvoll sind, sinkt die Wahrscheinlichkeit für einen Stimulus-Deal je näher die US-Wahl rückt..

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Warum das Warten auf den nächsten Stimulus so erbärmlich ist – und Aktienmärkte und US-Wirtschaft sich von Überbrückungs-Droge zu Überbrückungs-Droge hangeln

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