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Videoausblick: Normal und unnormal

Man könnte sagen: was der Dax macht, ist normal, was die US-Indizes veranstalten, dagegen unnormal. An den US-Märkten ist nun so ziemlich alles im Extrembereich: technische Indikatoren, aber auch etwa die Investitionsquote bei Hedgefonds in US-Aktien. Daher: wenn ein Rückschlag kommt, wird er heftig – der S&P500 könnte zuvor noch auf 2400 Punkte steigen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Man könnte sagen: was der Dax macht, ist normal, was die US-Indizes veranstalten, dagegen unnormal. So stieg der Dax gestern aus Euphorie über die starken Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone mehr als 1% – das hat der S&P500 seit 50 Handelstagen nicht mehr gemacht, und das trotzdem die US-Märkte praktisch täglich neue Allzeithochs erreichen (und: seit 90 Handelstagen hat der S&P500 nicht mehr als 1% verloren). Es handelt sich also bei den US-Märkte um eine Art Salami-Rally, Scheibchen für Scheibchen geht es nach oben. Dabei ist nun so ziemlich alles im Extrembereich: technische Indikatoren, aber auch etwa die Investitionsquote bei Hedgefonds in US-Aktien. Daher: wenn ein Rückschlag kommt, wird er heftig – der S&P500 könnte zuvor noch auf 2400 Punkte steigen..

https://youtube.com/watch?v=DKwF2W5y9OM%3Fecver%3D1

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Börsenguru

    22. Februar 2017 10:04 at 10:04

    Seid 4 Monaten versuchen sie den Markt runter zerquatschen.

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      Börsenguru

      22. Februar 2017 10:06 at 10:06

      Zuquatschen meinte ich

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      Rainer Köhler

      22. Februar 2017 10:15 at 10:15

      Seit 4 Monaten versuchen Sie die Realität zu ignorieren.

      Wenn es dann wieder Banker regnet, war natürlich keiner long.

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      Walter Schmid

      22. Februar 2017 11:02 at 11:02

      Irgendwie konnte ich noch nie Jemanden ernst nehmen, der die Rechtschreibung nicht beherrscht, sofern es sich um jene seiner Muttersprache handelt.
      Herr Fugmann quatscht keine Märkte runter, er zeigt Problempotential auf und zwar solches mit hohem Markteinfluss. Wer jetzt noch weiter auf steigende US-Märkte setzt, hat entweder gar keine Ahnung, keinerlei Realitätssinn oder will unbedingt einmal kennenlernen, wie es sich anfühlt, viel Geld zu verlieren.

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        Gerd

        22. Februar 2017 12:45 at 12:45

        „Wer jetzt noch weiter auf steigende US-Märkte setzt, hat entweder gar keine Ahnung, keinerlei Realitätssinn oder will unbedingt einmal kennenlernen, wie es sich anfühlt, viel Geld zu verlieren.“

        Sinngemäß lese ich das hier schon seit vielen Monaten und bei noch ein paar Tausend DOW-Punkte tiefer. Mal von dem, mal von jenem Kommentator.
        Da habe ich mich auch schon sowas gefragt wie, ist es mir lieber ohne Ahnung und Realitätssinn an den steigenden Kursen viel Geld zu verdienen?
        Oder möchte ich als der Experte gelten mit viel logischer Sachkenntnis und weiter trocken Brot essen?

        Vielleicht ist ja jetzt endlich die Zeit gekommen und der Dow fällt wenigstens mal wieder auf einen solchen Stand runter, wo ihn die anderen warnenden Kommentatoren vor Monaten allerdings auch schon als himmelweit überteuert eingestuft hatten.

        Ich wünsche Ihnen und mir, dass Sie möglichst schnell Recht bekommen, dass ein Einstieg zum jetzigen Zeitpunkt bedeuten würde, viel Geld zu verlieren.

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          Walter Schmid

          22. Februar 2017 13:50 at 13:50

          Ihre Argumentation drängt sich natürlich auf und tatsächlich gibt es viele „Experten“, die trotz aller Logik und Kompetenz immer wieder ganz furchtbar falsch liegen, weil die Märkte es dann doch ganz anders bewerten. Die Entwicklung der US-Indizes seit der Trump-Wahl ist ein gutes Beispiel dafür.
          Ich erhöhe meine Short-Positionen auf die US-Indizes zwar mit jedem weiteren Anstieg immer weiter, habe sie aber gut abgesichert und konnte in den letzten Monaten trotzdem Gewinne einfahren. Wer sich hier aber nicht gut auskennt, der sollte gegenwärtig lieber gar nicht investiert sein. Short-Positionen sind gefährlicher als Long-Positionen. Ich bin zwar völlig davon überzeugt, dass eine bevorstehende Korrektur oder ein Crash die gegenwärtigen Niveaus der US-Indizes sehr deutlich korrigieren wird, habe aber keine Ahnung, wann das sein wird. Die Börsen sind zuweilen extrem verrückt und könnten durchaus auch noch weiter nach oben marschieren. Es gibt Märkte, in die man auch jetzt einsteigen kann; der amerikanische gehört nicht dazu!

  2. Avatar

    Walter

    22. Februar 2017 11:21 at 11:21

    5 Gründe NICHT die Etablierten zu wählen
    Das scheint die Forderung der Stunde zu sein: Bloß nicht die Etablierten wählen! Es scheint manchmal so, als ob nur die Pest schlimmer ist. Im Web kann man zahlreiche Titel in dieser Art lesen: „Warum die Etablierten Parteien nicht wählbar sind – Gründe und Fakten“. (1)

    Und in der Tat finden sich eine Menge Gründe, die dafür sprechen den Etablierten den Rücken zu kehren und eine neue Kraft zu formen, die endlich aufräumt in diesem
    unserem Lande. Es herrscht eine regelrechte Aufbruchsstimmung an manchen Orten und wir wollen versuchen, uns diesem Phänomen zu nähern.

    Grund 1: Der Europa-Sumpf

    Die letzte Europawahl hat klar gezeigt, dass die etablierten Parteien ums Überleben kämpfen. Die Zahl der Europagegner und -kritiker nimmt so stark zu, dass man sich fast fragt, ob überhaupt noch jemand dieses fragile Gebilde unterstützt und wann das Kartenhaus in sich zusammenfällt.

    Einzig die AfD scheint manchen Menschen als Lösung in den Sinn zu kommen, weil die offenbar zwar auch keine Lösung anbietet, aber immerhin die richtigen Fragen stelle. Die Glaubwürdigkeit der Etablierten dagegen ist beschädigt, so ein Fazit zu der Europawahl 2014. (2)

    Und in der Tat trauen immer weniger Menschen den etablierten Parteien zu, den Karren aus dem Brüsseler Sumpf zu ziehen – vielleicht deshalb, weil die den dort hineingefahren haben. Es ist ein bisschen wie bei dem Dieb, der laut nach der Polizei ruft, als das Licht angeht.

    Viele Politiker und Gefolgsleute der etablierten Parteien haben sich in den letzten Jahren nicht als Reformmotoren und Arbeiter für die Interessen der Menschen in Europa einen Namen gemacht, sondern haben sich schlicht und ergreifend den eigenen Hintern vergolden lassen. Der beste Beweis ist sicherlich die Antwort auf folgende einfache Frage: Welche Europapolitiker von Format und Durchschlagskraft für die Interessen der Menschen kennen Sie?

    Grund 2: Das Deutschland-Chaos

    Es ist kein Geheimnis, dass in unserer Gesellschaft die Schere zwischen arm und reich immer stärker auseinanderklafft und dass immer mehr Menschen von der Wohlstandsentwicklung abgehängt werden. Es hat sich eine Form der Demokratie gebildet, die mit Basta unter Schröder oder dem Wir schaffen das von Mutti Merkel auf die eine oder andere Form zu viele Menschen faktisch außen vor lässt, weil die Machteliten lieber unter sich auskungeln, was als nächstes passieren soll.

    Es braucht aber mehr Beteiligung breiter Schichten der Bevölkerung und ein echtes Interesse an den Problemen der Menschen in unserem Land.

    Grund 3: Die Scheinheiligen

    Es wird bei den lahmen Debatten im Deutschen Bundestag, in den Landtagen oder Kommunalparlamenten immer der Eindruck einer lebendigen Demokratie vermittelt. Dabei haben die meisten Menschen längst begriffen, dass hier eine einzige Show abgezogen wird, weil sich die etablierten Parteien längst vorher auf das Ergebnis in den wichtigsten Fragen verständigt haben – spätestens beim Pöstchengeschachere ist man ja aufeinander angewiesen und sorgt für Ausgleich.

    Es braucht aber eine Erneuerung der lebendigen Demokratie und eine positive Streitkultur, in der es wirklich um Inhalte statt um Macht geht.

    Grund 4: Das Demokratiedefizit

    Die Wahlbeteiligung ist seit Jahren ein Riesenproblem in unserem Land – Ergebnis einer Auskungelungs-Politik, die wirkliche Beteiligung auf einen formalen Wahlakt alle paar Jahre beschränkt, aber nicht wirklich will. Schuld daran sind die politischen Machteliten in unserem Land. In der Analyse zu den letzten Landtagswahlen wurde deutlich, dass viele Menschen in der Vergangenheit nicht zur Wahl gegangen sind, weil sie genau wussten, dass es so oder weiter geht wie bisher. (3)

    Wir brauchen aber mehr aktive Beteiligung. Und das bedingt echte Alternativen zu einer als Einheitsbrei verstandenen Politik.

    Grund 5: Die Probleme

    Deutschland hat weit mehr Probleme als der Schuldenstand oder die Zahl verkaufter Autos. Es geht um die Frage unseres Überlebens, das begreifen immer mehr Bürger. Diejenigen, die uns in diese Situation geführt haben, erscheinen kaum als geeignet für eine solide und nachhaltige Problemlösung – die Etablierten.

    Fragt sich nur, wo denn dann die Lösung liegt. Viele Menschen vermuten sie in einer neuen Kraft, die sich selbst als konservativ beschreibt, von Kritikern aber als rechts außen beschrieben wird. Für letztgenanntes spricht viel, alleine wenn man sich die Lebensläufe markanter Vertreter der AfD anschaut, öffentliche Äußerungen analysiert oder die faktischen Verbindungen innerhalb der rechten Szene unter die Lupe nimmt.

    Außerdem sollte man nicht vergessen, dass viele dieser angeblich Nicht-Etablierten selbst über ein jahrelanges Vorleben in etablierten Parteien oder Organisationen verfügen und deshalb kaum als Garanten für einen Kurswechsel taugen. Mit der Kennzeichnung „etabliert“ gehen wir deshalb einfach nur den Rechtspopulisten und Extremisten auf den Leim (4) – die am Ende auch nur an die Macht wollen.

    Fazit: Wenn Sie wirkliche Veränderung in diesem Land wollen, dann müssen Sie sich selbst darum kümmern – und einsteigen in das mühsame Bohren dicker Bretter, wie der Politikbetrieb treffend beschrieben wird. Einfache Lösungen gibt es dabei nicht. Wohl aber einen Ansatz: Inhaltlich, kooperativ, lösungsorientiert, kümmernd.

    Ihr
    Volker Hahn

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Aber CFDs sind Termingeschäfte? Verbände für steuerliche Bevorzugung von Optionsscheinen

Claudio Kummerfeld

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Aktives Trading mit CFDs und Optionsscheinen könnte problematisch werden

Was sind CFDs? Die „Contracts for Difference“ erlauben gehebelte Wetten auf steigende und fallende Kurse. Die CFDs können Anleger zeitlich unbefristet lange halten. Und Optionsscheine? Die haben einen fest definierten Ablaufzeitpunkt. Und wie definiert man Termingeschäfte? In Kurzform: Dies sind Börsengeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags (Abnahme und Lieferung der Ware) zu einem späteren Termin erfolgt. Also sind Optionsscheine doch Termingeschäfte, und CFDs irgendwie nicht so richtig?

Egal. Wenn der Gesetzgeber eine Feststellung trifft, dann ist das eben so – weil es nun mal der Gesetzgeber ist? So wurde vor Kurzem die seit Anfang Januar gültige Novellierung des Einkommensteuergesetzes beschlossen, wonach Verluste aus „Termingeschäften“ nur noch bis zu 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Dadurch wird die bizarre Realität entstehen, dass Anleger Steuern auf Gewinne zahlen müssen, obwohl sie effektiv in einem Börsenjahr im Handel keinen Gewinn erzielt haben (wir berichteten schon mehrmals). Danke Olaf Scholz, darf man da schon mal im Voraus sagen.

Klar zu sein scheint, dass die CFDs in die Kategorie der Termingeschäfte fallen im Sinne dieser Novelle des Einkommenssteuergesetzes – wohl ganz einfach, weil der Gesetzgeber es so will. Aber auch Optionsscheine, die per Definition doch viel eher Termingeschäfte sind? Wie man derzeit munkelt, wird das Bundesfinanzministerium noch eine Klarstellung für die ausführenden Steuerbehörden veröffentlichen, aus welcher hervorgehen könnte, dass auch Optionsscheine als Termingeschäfte zu betrachten wären. Das würde den Kreis der betroffenen Anleger deutlich erweitern.

Lobbyarbeit für Optionsscheine – von CFDs ist keine Rede

Aber halt. CFDs werden fast komplett von angelsächsischen und Offshore-Anbietern angeboten. Optionsscheine sind die Kinder der deutschen Bankenbranche. Und drei Mal darf man raten, wer den besseren Draht zu BaFin, Bundesfinanzministerium, Staatssekretären etc haben könnte? Diese Woche sieht man vom Deutschen Derivate-Verband, der Börse Stuttgart und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einen offiziellen Appell an das Bundesfinanzministerium (siehe hier), worin man eindringlich dazu auffordert Optionsscheine bezüglich dieser Neuregelung nicht als Termingeschäfte einzustufen. Man möchte also erreichen, dass Anleger auch weiterhin unbegrenzt Verluste aus Optionsscheinen mit Gewinnen aus Optionsscheinen verrechnen dürfen.

Gibt der Gesetzgeber dem nach, wäre dies ein glasklarer Vorteil für die Anbieter von Optionsscheinen, und ein riesiger Nachteil für die ausländischen CFD-Anbieter. Und wer ist denn Mitglied im Deutschen Derivate-Verband? Eben nicht die CFD-Anbieter, sondern so ziemlich alle deutschen Anbieter von Zertifikaten und Optionsscheinen, wie Deutsche Bank, Deka, Hypo, LBBW, DZ, Baader usw. Für CFDs bitten sie nicht um eine Ausnahme, sondern nur für Optionsscheine. Und die DSW? Hat sie die CFDs schon aufgegeben, und hofft nun noch darauf, wenigstens noch die Optionsscheine vor diesem Steuerirrsinn retten zu können? Aus dem Appell zitieren wir hier auszugsweise im Wortlaut:

Der Deutsche Derivate Verband (DDV), die Börse Stuttgart und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) appellieren an das Bundesfinanzministerium, die Linie aus dem Juni 2020 beizubehalten und Optionsscheine nicht als Termingeschäfte einzuordnen. Im Entwurf des Anwendungsschreibens des BMF vom Juni 2020 wurden Optionsscheine nicht als Termingeschäfte klassifiziert und damit eine klare, angemessene Abgrenzung erreicht. Damit wird vermieden, dass Anleger in der Depotgestaltung beeinträchtigt werden und zudem aufwendige individuelle Veranlagungen vornehmen müssen. Anderenfalls drohen schwere steuerliche Nachteile, nachträgliche Steuerzahlungen und Unsicherheiten für hunderttausende von Anlegern. Für Termingeschäfte sieht das Jahressteuergesetz, das seit Jahresbeginn gilt, eine begrenzte Verlustverrechnungsmöglichkeit nur mit anderen Termingeschäften und Erträgen aus Stillhaltegeschäften vor.

Marc Tüngler, DSW-Hauptgeschäftsführer: „Die steuerliche Neuregelung der Verlustverrechnung ist ein weiterer herber Schlag für Privatanleger und führt zu massiven Verunsicherungen. Vom Grundsatz her halten wir die Regelung insgesamt für verfassungswidrig. Der Entwurf des BMF-Schreibens war immerhin ein fairer Vorschlag, wie die Anwendung zumindest in Bezug auf Optionsscheine zu regeln ist, und würde betroffenen Anlegern eine Perspektive geben. Wenn das BMF jetzt von diesem ursprünglichen Entwurf abweicht, weckt das Unverständnis und offenbart einmal mehr die feindliche Gesinnung gegenüber Privatanlegern.“

Würden Optionsscheine jetzt durch das Anwendungsschreiben des BMF den Termingeschäften zugerechnet, wird die neugeschaffene Unwucht im Steuerrecht weiter dramatisch verschärft.

Es gibt gute sachliche Argumente dafür, warum Optionsscheine steuerlich als sonstige Finanzinstrumente und nicht als Termingeschäfte zu klassifizieren sind. Die Klassifizierung sollte anhand der Erfüllungsweise von Optionsgeschäften vorgenommen werden. Diese ist bei Optionsscheinen „Zug-um-Zug“, sie sind daher bei der steuerlichen Behandlung den Kassageschäften zuzurechnen, und nicht den Termingeschäften. Diese Einschätzung wird auch von Wissenschaftlern geteilt.

Eine Studie der WHU aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass hunderttausende von Privatanlegern von einer solchen Klassifizierung betroffen wären. Zudem stellt die Studie der WHU fest, dass 68,8 Prozent der Nutzer von Hebelprodukten wie Optionsscheinen diese zur Absicherung einsetzen. Die Beschränkung der Verlustverrechnung erschwert es Anlegern von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Quartalszahlen und Inflation

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. IBM und Intel werden heute Abend ihre Quartalszahlen veröffentlichen – sie werden von ihm vorab besprochen. Auch das Thema Inflation ist auf der Tagesordnung.

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