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Videoausblick: Nur ein Vorwand!

Der Brexit, der noch unabsehbare Konsequenzen haben wird, war ein Kaufargument, ebenso die Wahl eines Paranoiden zum mächtigsten Mann der Welt- und nun soll das Embargo gegen einen kleinen Wüstenstaat auf einmal Anlaß zur großen Sorge sein? Das ist nicht wirklich glaubhaft, vielmehr war die Geschichte mit Katar nur ein Vorwand, etwas heiße Luft vor allem aus dem Dax zu lassen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Brexit, der noch unabsehbare Konsequenzen haben wird, war ein Kaufargument, ebenso die Wahl eines Paranoiden zum mächtigsten Mann der Welt- und nun soll das Embargo gegen einen kleinen Wüstenstaat auf einmal Anlaß zur großen Sorge sein? Das ist nicht wirklich glaubhaft, vielmehr war die Geschichte mit Katar nur ein Vorwand, etwas heiße Luft vor allem aus dem Dax zu lassen. Wichtiger als das Geschehen in den erneut weitgehend unveränderten Haupt-Indizes der US-Märkte ist der fortgesetzte Crash der stationären US-Einzelhandelsunternehmen (Macy´s etc.), gestern vor Handelsschluss dann auch ein Abverkauf der FANG-Aktien. Der X-Dax dürfte heute jedoch einen Erholungsversuch starten nach der gestrigen Schwäche..

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Gixxer

    7. Juni 2017 09:06 at 09:06

    Ich denke, sie meinten: Das Kind ist noch nicht in den Brunnen gefallen.

  2. Avatar

    Walter Schmid

    7. Juni 2017 09:42 at 09:42

    Der „Super-Donnerstag“ wird kaum nachhaltige Folgen für die Börsen entwickeln.

    Die Situation des US-Einzelhandels aber spitzt sich gefährlich zu und hat gewaltige Dimensionen und Folgewirkungen. Wir sehen hier bislang nur die Spitze des Eisberges, aber die Börse hält sich weiter für unsinkbar so wie man auch die Titanic für unsinkbar hielt. Auf eine große Korrektur oder einen Crash scheinen wir nun doch viel schneller zuzusteuern, als ich dachte.

    • Avatar

      gerd

      7. Juni 2017 10:05 at 10:05

      Klärt mich auf. Was seht ihr ausgehend von der Situation der Einzelhandelsunternehmen mal wieder so schwarz?
      Wieso sollte das die Crashgefahr erhöhen?
      Könnte man das nicht unter Strukturwandel abhaken?
      Alte Technologien verschwinden, neue kommen.
      In diesem Fall handelt es sich eben nicht um Technologien sondern um Dienstleistungen.

  3. Avatar

    berti

    7. Juni 2017 10:11 at 10:11

    Naja, irgendwie schon,aber ein Einzelhandelsverkäufer wird whrsch. besser bezahlt als ein Mitarbeiter bei Amazon(siehe auch hier in Deutschland)

    • Avatar

      gerd

      7. Juni 2017 10:53 at 10:53

      Wal-Mart z.Bsp hat seine Löhne ab 2016 auf 10Dollar hochgehievt. Auch deshalb, weil viele Mitarbeiter vorher auf Zuschüsse der öffentlichen Hand angewiesen waren und sowas bei den amerikanischen Steuerzahlern gar nicht gut an kam. Also auch jetzt noch eine miserable Entlohnung.

      Wenn im Einzelhandel demnächst mal weitere 50000 Stellen wegfallen würden, wären das also genau diejenigen, welche hier bei den Berichten über die monatlichen Arbeitslosenzahlen mit zu den „minderbezahlten“ gerechnet werden. Was Amerika braucht und worauf Trump abzielt sind Industriearbeitsplätze mit einem Stundenlohn von 30Dollar.

      Nebenbei: 50000 mag sich viel anhören, ist aber nur ungefähr die Differenz zwischen den letzten Monat tatsächlich geschaffenen neuen Stellen und den zuvor erwarteten. Und wenn jeden Monat nur 100000 neue Stellen geschaffen würden, wären die Verkäufer schnell wieder in Arbeit.

      Was Amazon zahlt, weiß ich nicht. Aber auch Amazon bietet neue Stellen.
      Das Unternehmen hat aber im Januar angekündigt
      100.000 neue Arbeitsplätze innerhalb der nächsten 18 Monaten zu schaffen. In den vergangenen fünf Jahren hat Amazon bereits mehr als 150.000 Mitarbeiter eingestellt.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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