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Videoausblick: Rekord der Sorglosigkeit

Gestern wieder neue Rekorde der Sorglosigkeit an den US-Märkten: der VIX, der die Volatilitätserwartung für den Leitindex S&P500 wiedergibt, fällt auf den niedrigsten Schlusskurs seit dem Jahr 1993. Dazu Bewertungen, die extrem hoch sind: so etwa die Marktkapitalisierung des S&P500 zum BIP der USA nun auf Allzeithoch..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Gestern wieder neue Rekorde der Sorglosigkeit an den US-Märkten: der VIX, der die Volatilitätserwartung für den Leitindex S&P500 wiedergibt, fällt auf den niedrigsten Schlusskurs seit dem Jahr 1993. Während der Dax gestern Schwäche durch Gewinnmitnahmen zeigte, handeln die US-Indizes einmal mehr praktisch unverändert. Dazu Bewertungen, die extrem hoch sind: so etwa die Marktkapitalisierung des S&P500 zum BIP der USA auf Allzeithoch. Treiber ansonsten wenig inspirierter Märkte war Apple nach Aussagen von Warren Buffet – die Kalifornier nun das historisch erste Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung über 800 Milliarden Dollar. Aber US-Nebenwerte unter Druck, nachdem der Abverkauf der Rohstoffe weiter geht, das derzeitige Hauptrisiko für die Märkte liegt wohl in China..

https://youtube.com/watch?v=xDpKG8Kd5xM%3Fecver%3D1

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    Walter Schmid

    9. Mai 2017 09:17 at 09:17

    Ist das die Ruhe vor dem Sturm?

  2. Avatar

    Jürgen Sprenzinger

    9. Mai 2017 11:35 at 11:35

    „Jeder Trend hot a End.
    Dann draht er um –
    und dann geht’s anders rum“
    (Altbayerische Börsenweisheit)

    • Avatar

      Walter Schmid

      9. Mai 2017 11:43 at 11:43

      Oh, Balsam für meine geschundene Bärenseele! Mögen die Bayern auch diesmal Recht behalten und vor allem hoffentlich bald. :-)

      • Avatar

        columbo

        9. Mai 2017 12:21 at 12:21

        Vielleicht sollten wir(Bären) bis Ende 2018 schlafen gehen, damit wir die 18.000 nicht erleben müssen. Dann 2019 das freudige Erwachen: Jemand öffnet meine Wohnungstür und sagt, der Dax stünde auf 1000 und Gold auf 10.000. Super!
        Aber, er hat eine Kalaschnikow und meint, meine Wohnung samt Inhalt gehöre jetzt ihm.

        • Avatar

          Walter Schmid

          9. Mai 2017 12:34 at 12:34

          Der war echt gut!!! Ich musste gerade ganz herzhaft darüber lachen.

          Ich hatte schon ganz wilde Träume vom Crash beim DAX und vom Anstieg des Goldpreises, aber selbst in den wildesten war der DAX nie bei 1000 und Gold nie bei 10000. :-)

          • Avatar

            columbo

            9. Mai 2017 12:43 at 12:43

            Freut mich, wenn ich Bären zum Lachen bringen kann, die haben Humor.

  3. Avatar

    Jürgen Sprenzinger

    9. Mai 2017 12:00 at 12:00

    „Steigt der Dollar noch und noch,
    fällt der Euro tief ins Loch.“
    (Altbayerische Börsenweisheit – funktioniert auch umgekehrt)

  4. Avatar

    Jan

    9. Mai 2017 12:13 at 12:13

    Seid ihr alle gut drauf?
    ich weiß auch einer:
    Kräht der Hahn morgens auf dem Misthaufen,
    ist es mit dem .. gelaufen!
    (ergänzen was passt)

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    madsoul

    9. Mai 2017 12:15 at 12:15

    Klar wär es schön, aber da müssen (leider wieder) mal erst noch ein paar hundertausend Amis Kredite bei Goldie and Friends aufnehmen, um die gleich in die Buffet Bluechips etc zu stecken, und damit mindestens noch ein Jahreshoch ca 2-3% über heute zu generieren Die Kredite werden dann schön als Suprimes weiterverkauft, wär doch was für die Fed.
    Und wenn das geschafft ist, dann finden wir schon einen Grund, warum alles jetzt mal bärisch werden sollte.

    Oder wir machen jetzt mal die 2415, dann kommt es zu einem kleinen Rücksetzer, um dann die nächste short squeezer Runde zu drehen.

    Mein Lieblingsbeispiel Italien zeigt ja wies geht ( hat mich mal eben 5 stellig gekostet) wo wir grade mal die 21500 anlaufen, nach 18500 im Februar, und da is ja sie Stimmung so toll!
    Liegt wahrscheinlich auch am Donald, der ja bald mal beim Pabst vorbeischauen will, um dort mal für ne Heiligsprechung als Donatus Wallstreetnensius anzufragen, dafür baut dann die Schwester von Jared zusammen mit Eric als Dankeschön auf dem Petersplatz ( Great place, great guy, nice wall) ein schickes Trump Plaza mit eigenem Minigolfplatz im Stil des Kreuzgangs) Und Franziskus bekommt ein Visum für US , weil er sonst als Latino ja bald nicht mehr reindarf..

    Aber im Ernst, ich hoffe auch, das wir in den nächsten Tagen wieder mal mehr realwirtschaftliches Denken vorfinden, denn so langsam greift das Argument, das politische Börsen nur kurze Auswirkungen haben nicht mehr, denn es werden wie schon 2000 grade alle Ausnahmen langsam zur Regel, entweder ist es die Aktuelle Marktstellung ( FB, Apple,Alph.Amaz), oder die Zukunft (Snap/Tesla/Nvidia)
    Ich kanns auch nicht meh hören, aber was unterscheidet den Bären vom Bullen ?

    Er ist es gewöhnt auch mal länger zu schlafen
    und kann sich sicher sein, dass die Cochones dranbleiben.

    Also hoffentlich auf nur noch ein paar Tage Schlafenszeit (spart ja auch Frusthormone)
    Dann wird sich schon ein Anlass finden, sei es Parlamentswahl Frankreich, der wilde Kim oder vielleicht macht ja die Türkei die Grenzen wieder voll auf.

  6. Avatar

    Jürgen Sprenzinger

    9. Mai 2017 12:29 at 12:29

    Zum Trost noch ein Wort von George Soros :-) :

    „Is there a flat
    then stay in bed!“

  7. Avatar

    Witzewitz

    9. Mai 2017 12:55 at 12:55

    Bauern u.Bärenwitze,
    Erst wenn alle Bären tot,wird die Börse rot.
    Hat der Bauer im Frühling Aids am Stengel, ist er im Dezember ein Engel.
    Erst wenn FED u.EZB aufhören mit Geld verteilen kann die Börse abwärts eilen.

  8. Avatar

    Jürgen Sprenzinger

    9. Mai 2017 13:23 at 13:23

    Macht der Dax
    den starken Max
    und ist der Trader short,
    wird selbiger so bleich wie Wachs
    und rennt auf den Abort!
    (Aussage eines Schülers von Kostolany)

  9. Avatar

    gerd

    9. Mai 2017 13:43 at 13:43

    Und da ihr ohnehin gerade schon je nach Positionierung heiter bis traurig drauf seid, gibts von mir noch was aus uralten Zeiten, was heute wie ein Märchen anmutet.

    Es heißt: Die Ruhe vor dem Sturm oder auch
    Was nicht steigt, das fällt.

    Es war einmal, da begab es sich des öfteren, dass alle Menschen auf einmal den Raum verlassen wollten. Es herrschte dann ein Geschiebe und Gedrängel. Eine Menschentraube quetschte sich nach und nach mühsam durch den Ausgang. Plötzlich machte es aber „Plöpp“ –
    und es flutschte richtig. Alle waren draußen. Viele lagen aber mit Blessuren am Boden. Long isses ago.

    Das nüchterne Märchen der Jetztzeit heißt:
    Die Ruhe vor dem Ansturm oder auch
    Was nicht fällt, das steigt.

    Alle wollen in den Börsensaal. Ein drängelndes Geschiebe, ein Hin- und Her. Es drängeln so viele am Eingang, die gerne reinwollen, dass es gar nicht richtig weiter geht. Nur seitwärts hin und her.
    Da aber die Neuhinzukommenden kräftig anschieben, macht es plötzlich „Plöpp“ – und die Kurse sind wieder paar Hundert Punkte höher.

    Und wenn die Bullen nicht gestorben sind, dann leben sie noch morgen.
    Oder meinetwegen auch: erst wenn alle Bären tot, wird die Börse rot (Witzewitz).

  10. Avatar

    Jürgen Sprenzinger

    9. Mai 2017 13:51 at 13:51

    Apropos Börsengedrängel:

    Die Aktie ist ein Papier,
    gehört mal dir – gehört mal mir.
    Nie weiß man, wo sie hin verschwindet
    und wo genau sie sich befindet.
    (Laotse)

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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