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Videoausblick: Richtung Allzeithoch

Die Aktienmärkte stecken derzeit schlechte Nachrichten weg: die US-Arbeitsmarktdaten setzten die Serie schwacher „harter“ Daten fort, aber man sagt sich: das war nur ein Ausrutscher. Dann die Attacke der USA auf Syrien: auch das ein einmaliges Ereignis, ohne große Folgewirkung. Ob das alles so stimmt, ist mehr als fraglich, aber im kurzen Zeitfenster haben die Märkten wieder in den „Sorglos-Modus“ umgeschaltet..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Aktienmärkte stecken derzeit schlechte Nachrichten weg: die US-Arbeitsmarktdaten setzten die Serie schwacher „harter“ Daten fort, aber man sagt sich: das war nur ein Ausrutscher. Dann die Attacke der USA auf Syrien: auch das ein einmaliges Ereignis, ohne große Folgewirkung. Ob das alles so stimmt, ist mehr als fraglich, aber im kurzen Zeitfenster haben die Märkten wieder in den „Sorglos-Modus“ umgeschaltet. Davon dürfte der Dax heute profitieren: der X-Dax wohl schon deutlich höher als beim Schlusskurs am Freitag, nach Überwinden der 12300er-Zone würde das Verlaufshoch vom letzten Montag sowie das Allzeithoch wieder in den Vordergrund rücken. Heute keine Konjunkturdaten, aber eine Rede von Janet Yellen..

https://youtube.com/watch?v=HEMVtozYpi4%3Fecver%3D1

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    GN

    10. April 2017 10:04 at 10:04

    ….ooh Herr, erhöre unser Flehen und gib uns unsere tägliche Fehlprognose von der Finanzmarktwelt-Redaktion……..:-)

    • Avatar

      gerd

      10. April 2017 10:22 at 10:22

      O.k., ich habe das ja auch schon oft genug erfleht.

      Ich glaube indes nicht, dass zu einer solch frühen Stunde sich schon voraussagen ließe, ob das Flehen erhört wird.
      Zudem heute auch erst der erste Tag in der erwähnten Osterwoche ist.

  2. Avatar

    Walter Schmid

    10. April 2017 11:47 at 11:47

    Oh, Herr Fugmann wird immer bullischer. Das gibt zu Denken.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      10. April 2017 11:48 at 11:48

      @Walter, nicht wirklich, ich halte es eben nur für möglich, dass der Dax noch einmal ein neues Allzeithoch erreicht, bevor es dann ungemütlich wird..

  3. Avatar

    Dickbär

    10. April 2017 12:34 at 12:34

    @ W.Scmid ,habe auch gedacht, wenn H.Fugmann bullisch wird ( neben mir u. Ihnen einer der letzten Bären ) wird es wahrscheinlich bald kippen, könnte auch sein, dass bald einige Bären aus dem Winterschlaf erwachen u.nach dem ersten Schock wegen der hohen Börsenkurse auf die Kurse drücken.Ich glaube eher, dass er ein vernünftiger Mensch ist u,nach den teilweise dummen Kritiken an seinen realistischen Kommentaren zurückhaltend geworden ist u.die vielen Tausend ENDLOSS- HAUSSIERS nicht verärgern will.Immerhin ist er nicht stur u.sagt ,dass es eben auch noch höher gehen könnte.Noch ein Satz zu den SUPERBULLEN, ICH HABE 2015 die ganze Baisse v.ca.12400 bis ca. 9000 verpasst ,weil die ganze Garde von Analysten u.Superbullen vom Ziel 12800 gesprochen hat ! Die weltweite Situation war damals besser als heute. Das Griechenland-Problem hat man damals ( gemessen am Sozialprodukt) als sehr klein eigestuft ? ?

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      Wolfgang M.

      10. April 2017 13:33 at 13:33

      Der Zeitpunkt des Eintritts einer logischen Korrektur ist das Problem. Ich habe im Jahr 2000 bei Dax 7000 und 2015 bei 11000 Punkten auf Einbruch gesetzt, beide Male mindestens 1000 Punkte zu früh. Obwohl der Crash kam, kostete die Short Positionierung, aufgrund der emmittentenfreundlichen Konstruktion der Derivate, unglaublich viel Geld. Damals waren die Märkte höher bewertet – bei deutlich besseren Zinsen, als Parkmöglichkeit. Was mich hat vorsichtig werden lassen. Gruß

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        Marko

        10. April 2017 14:37 at 14:37

        „Damals waren die Märkte höher bewertet – bei deutlich besseren Zinsen, als Parkmöglichkeit. Was mich hat vorsichtig werden lassen. “

        Aber wolfgang, genau das ist das Problem. Wo sind die Alternativen, nach den QE-Programmen ? Beim Gold, wirklich ? Die EZB sollte aufwachen, und wenigstens Andeutungen machen, dass man QE „zurückfährt“, das würde den Banken hierzulande gut tun.

        Die Amis haben überpropotional bei der Deutschen Bank-Kapitalerhöhung gezeichnet, weil die europäischen Märkte günstig sind.

        VG

        Marko

        • Avatar

          Wolfgang M.

          10. April 2017 16:17 at 16:17

          Mit vorsichtig meine ich das Eingehen von Shortpositionen analog 2000/2015. Wie bereits erwähnt, könnte der Anlagenotstand die Kurse noch deutlich höher treiben. Eine 10-jährige deutsche Staatsanleihe mit 0,30% ist in punkto Rendite (auch KGV) jenseits von gut und böse. Für mich kommt ein möglicher Einbruch durch Gewinnentäuschungen, speziell in den USA , zustande. Die Zinsen werden es so schnell nicht sein.

      • Avatar

        Marko

        10. April 2017 16:10 at 16:10

        „Der Zeitpunkt des Eintritts einer logischen Korrektur.“

        Nochmal : eine „logische Korrkektur“ ist NICHT MÖGLICH !!!!

        Wenn dem so wäre, wären Aktienmärkte „einfach“, alle würden „Geld verdienen“, was wiedereum unlogisch wäre ? Dann gäbe es den ganzen finazmarktwelt.de – Kram gar nicht ? Das ist Logik ? :D

        VG

        Marko

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      Marko

      10. April 2017 14:13 at 14:13

      Aber das ist doch das Problem, viele sagen : der US-Markt ist überteuert, alles ok.

      Aber : Was ist (eigentlich) billig ? Der nicht (überteuerte) Anleihenmarkt ? ;)

      Deshalb fällt die Kiste eben nicht, besonders schön fand ich WTI :D

      Schon gelesen ? Die Skandalnudel (Deutsche Bank), wurde überrannt bei der Kapitalerhöhung, sowas nennt man Anlagenotstand, dank der EZB…

      „Die Deutsche Bank hat ihre acht Milliarden Euro schwere Kapitalmaßnahme planmäßig und erfolgreich abgeschlossen. Nach Angaben der Bank sind dabei insgesamt 98,9 Prozent der Bezugsrechte ausgeübt worden. Die restlichen Aktien würden von den begleitenden Banken über die Börse verkauft. Finanzkreisen zufolge griffen rund 80 Prozent der Aktionäre selbst zu.

      Die hohe Bezugsquote werden Finanzkreise als Vertrauensbeweis (!!). „Die Kapitalerhöhung der Deutschen Bank ist in einem positiven Marktumfeld insgesamt gut über die Bühne gegangen“, lautet das Fazit von Andreas Pläsier von Warburg Resarch….

      Die Aktionärsbasis hat sich durch die Kapitalerhöhung offenbar verbreitert. US-Investoren haben informierten Kreisen zufolge überproportional gezeichnet. Vorstandschef John Cryan hatte bereits am Donnerstag auf dem Privatbankentag in Berlin eine knappe, aber positive Bilanz gezogen. „Wir sind zufrieden damit“, sagte Cryan der Nachrichtenagentur Reuters…“

      Da hat Euch „mein Liebling“ mal gezeigt, was eine Harke ist… ;)

  4. Avatar

    Walter Schmid

    10. April 2017 15:52 at 15:52

    Ich erhöhe jetzt nur noch bei Tesla meine Shortpositionen, bei den US-Indizes besteht die Gefahr steigender Kurse, sollte Trump weiter kriegstreiberisch unterwegs sein.

    • Avatar

      PK

      10. April 2017 18:16 at 18:16

      bei Tesla besteht die Gefahr, daß der Short nicht schnell genug aufgehen wird, weil eben die Mehrheit nicht von Verstand und Logik dominiert wird.
      Die borrowing costs bei Tesla sind immer noch sehr hoch (fast 20%).
      Das führt dazu, daß viele Leute Tesla Aktien kaufen, nur um sie dann an die Shortseller auszuleihen. Auch das treibt, da das nochmal 20% Performance im Jahr zusätzlich bringt. Viele freie Aktien die nicht short sind gibts eh nicht mehr.
      Also Fakt ist, die Longs haben die Shorts in Tesla momentan an den Eiern und quetschen die langsam ab.
      Das bedeutet nicht, daß es nicht gerade deshalb, weil es so aussichtslos scheint aktuell ein guter Trade ist, aber das Chance/Risc reward ist nicht so günstig.
      Meiner Ansicht nach hat man noch mehr als Genug Luft nach unten wenn man wirklich wartet, bis Momentum nach unten aufgebaut wird.
      Also mein Bauchgefühl sagt auch, daß Tesla nahe dem Top ist, weil fast alle Shorties das Handtuch geworfen haben die ich selber kenne, aber trotzdem hält mich meine Erfahrung davon ab, da jetzt reinzugehen.

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    Wolfgang M.

    10. April 2017 18:01 at 18:01

    Marko! Obwohl wir das Gleiche meinen, argumentieren wir aneinander vorbei. „Logische Korrektur“ bedeutet, es müsste nach den Erfahrungskriterien der VwL zu einem Rückschlag kommen, das ist Unsinn. Nicht einmal der Magier der Märkte, Fed-Chef Alan Greenspan,als er in den 90-er-Jahren von „irrational exuberance“ sprach, könnte für sich einen Wissensvorsprung beanspruchen – die Märkte stiegen einfach weiter. Oder denken Sie an die Vw-Aktie bei ihrem Anstieg von 100 auf 1000€ – da hatte selbst ein schwäbischer Großunternehmer
    eine Mrd. versenkt. Also, ob ein Markt überteuert ist, weiß man i.d.R. nur hinterher – da sind wir uns wohl einig. Gruß

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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