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Videoausblick: Ruhe an den Märkten, Tsunami wegen Trump

Von Markus Fugmann

Während in Washington durch die harte öffentliche Kritik der beiden republikanischen Senatoren Corker und Flake an Donald Trump ein politisches Erdbeben passiert, handeln vor allem die US-Aktienmärkte mit beeindruckender Sorglosigkeit vor sich hin und eilen, wie der Dow Jones gestern, von einem Allzeithoch zum nächsten. Doch mehren sich die Zeichen, dass die Durchsetzung der Steuerreform auf der Kippe steht, weil drei (oder vier) Republikaner dagegen stimmen wollen, wie Insider berichten. Das Kommen der Steuerreform aber ist an der Wall Street längst eingepreist, wenn da etwas schief geht, wird es heftig nach unten gehen. Und: die Senatoren der Republikaner, befragt von Trump, sprechen sich für John Taylor als neuen Fed-Chef aus – das wäre für die Aktienmärkte ebenfalls ungünstig..



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33 Kommentare

  1. Markus Fugmann sieht zum gefühlt 300. mal die „Ruhe vor dem Sturm“ und den großen Absturz.

    Das war bisher viel Sensationsjournalismus und seit Jahren wenig hilfreich für neue Anleger. Ein alter Börsenhase achtet hier weniger auf den kurzfristigen Noise a la Fugmann als auf die wirklich wichtigen Treiber. Das vermisse ich bei Herrn Fugmann etwas. Aber klar, auch er muss auf die „Quote“ achten.

    Und irgendwann nach der 350. „Warnung“ könnte auch Fugmann mal Recht bekommen … hat inzwischen aber einen der größten Bullenmärkte einfach so verpasst.

    1. Ich sehe das aktuell so: Nach oben geht es nicht, nach unten aber auch nicht. Wir pendeln nach wie vor seitwärts um die 13.000.
      Herr Fugmann warnt nun vor einem Absturz, da doch einige Dinge dafür sprechen. Es sagt ja nicht, dass jetzt auf jeden Fall und 100% ein Absturz kommt, er warnt nur vor der Möglichkeit.
      Wichtig bleibt hier nach wie vor und da bin ich bei Born: Es muss erst getriggert werden!

    2. diesmal finde ich die Info von Fugmann mit den fehlenden Stimmen für die Reform schon sehr interessant. Von den Demokraten wird er die fehlenden Stimmen jedenfalls nicht bekommen. Mal sehn wie die Märkte das heut wegstecken, an den Futures merkt man bislang wenig. Aber ich hab es tatsächlich schon erlebt, daß solche Sachen mit einer gewissen Verzögerung dann doch durchschlagen.

  2. Trump scheint offenbar selber zu merken, dass seine Steuerreform ein Schuss in den brennenden Ofen wird und sucht sich im Vorfeld der sich abzeichnenden Niederlage noch schnell einige Sündenböcke, denen er bei einem Scheitern die ganze Schuld daran zuschieben wird. Neben Höchstständen an den Börsen hat die Trump-Administration jetzt tatsächlich das ultimative Kindergarten-Niveau erreicht! Bis nach Thanxgiving hat Trump jetzt noch Schonzeit, danach kommt Chefermittler Muller wieder aufs Parkett….viele Amerikaner rechnen dann mit grössten Turbulenzen für Trump…da kann dann nur noch ein Krieg gegen Nordkorea helfen, das drohende Impeachment wegen geistiger Unzurechnungsfähigkeit abzuwenden. So weit wirds hoffentlich nicht kommen…..

  3. Oje, Tsunami heute wieder.
    Inzwischen minus 25 Punkte beim DAX in der Vorbörse.
    Und bis 9 Uhr wird es „grün“.
    Naja, Herr Fugmann.
    Sie pflegen Ihre kleine Herde der Zukurzgekommenen und Zurückgebliebenen…
    FM,W die Kuschelhöhle für Permabären.
    Aber davon lebt die „Doomsday-Industry“ a la Marc Faber…
    Naja, eines Tages dann!

    See you in May!

    1. „FMW, die Kuschelhöhle für Permabären“ = Platz 1 der besten Sprüche in den Kommentaren!

  4. Vermutlich werden die Ergebnisse der Muller-Ermittlungen nie veröffentlicht werden, wenn Trump im Vorfeld „abdankt“ und Schlimmeres dadurch verhindert werden kann…der einzige Weg um ohne Neuwahlen Herrn Pence zum Präsidenten zu machen.

  5. Avatar
    Ich hasse Schlümpfe

    Liebe Bären und lieber Herr Fugmann.
    Aufwärtstrend ist Aufwärtstrend und bleibt solange Aufwärtstrend bis er dreht. Und solange ein Wert im Aufwärtstrend ist, bleibt die Lage Bullish.
    Da hilft auch die beste Bärenfütterei nicht.
    Viele Grüße und einen einen erfolgreichen Handelstag.

  6. Von der „Ruhe vor dem Sturm“ hat ja Trump selbst gesprochen.
    Aber nicht, wie die Weltöffentlichkeit annimmt, wird das FED-Besetzungstheater,
    die scheiternde Steuerreform, Nordkorea oder der Iran… den Tsunami auslösen.
    Nein, die USA stehen vor einem innenpolitischen Erdbeben,
    das die ganze Welt erschüttern wird.
    Der große „Game-Changer“ im „Dollar-Fiat-Money-Kartenhaus“ wird
    eine gewaltige Verhaftungswelle sein.
    Trump hat ein entscheidendes Ass im Ärmel :
    Das „Bündnis der Anständigen“, auch in der Generalität.
    Der Sumpf (deep-state) steht unmittelbar vor der Trockenlegung.
    Ich kann nur jedem Spieler im weltweiten Finanzcasino empfehlen :
    Nutze die Ruhe vor dem Sturm….

    1. Was verstehst du unter „Verhaftungswelle“?

  7. Der Tsunami kommt erst, nachdem Nordkorea den von der FMW in Aussicht gestellten Raketentest während des chinesischen Parteitages ausführt. Sieht aber nicht danach aus. Also geht alles so weiter wie gehabt. Ist auch nicht schlimm so. Morgen wird es dann spannender. Entsprechend ihrem Motto: „Müssen wir nach oben? Können wir nach unten?“

    1. Nächster möglicher und „sinnvoller“ Termin für eine Aktion Nordkoreas ist der anstehende Asienbesuch von Trump. Sollte diese Aktion kurz vor dem Termin erfolgen, gibts keine Trump-Reise!
      Das diesbezüglich Zeitfenster wird für Trump immer enger….Trump muss unbedingt noch vor dem 23. November (Thanksgiving) „eigenmächtig handeln“, um danach nicht selbst verheitzt zu werden (Impeachment durch die geschlossene Demokratenschaft und ausgewählte Republikaner!).
      Der Mann hat das Potential, die Welt aus eigenen und egozentrischen Beweggründen in den nächsten Weltkrieg zu katapultieren…..und das innerhalb der kommenden Wochen!
      Dann könnten uns die Märkte, Taylor oder der steigende Dollar plötzlich sowas von unwichtig erscheinen….

  8. @V, selbsternannter “ alter Börsenhase“
    Ich finde die Kommentare von H.Fugmann sehr gut u.realistisch u.bin sehr froh darüber. Wenn die Börsen jetzt aus bekannten Gründen eine noch nie dagewesene Rally hinlegt u.sämtliche Statistiken übertrifft kann man doch realistisch gesehen auch vorsichtig werden.
    Sie sind anscheinend ein alter Hase, müssten also auch ein erfahrener Hase sein.Alle meinen man sieht die Wende dann schon kommen.Anscheinend rätselt man noch heute über die wirklichenGründe des 1987 er Crashs.

    1. Bullenmärkte sterben meist nur aus zwei Gründen:
      1. ein plötzliches Ereignis, welches der Weltwirtschaft mehrere Billionen Dollar entzieht. Z.B. ein Krieg, Platzen von Blasen, ….
      2. nach Euphorie in der Endphase eines Bullenmarktes

      Kein Börsianer kann einen durch Punkt 1 ausgelösten Crash voraussagen. Kein Börsianer kann eine Korrektur voraussagen.

      Aber darauf kommt es nicht an. Herr Fugmann hat fast den kompletten Bullenmarkt verpasst und damit weit mehr als 100% Durchschnitts-Rendite, auf die er auf dem Sparbuch alternativ nicht viel Rendite bekommen hätte.

      Selbst ein Crash von 30% würde mir daher selbst vollinvestiert nicht weh tun im Vergleich zu demjenigen, der seine Anlagen „sicher“ auf dem Sparbuch oder Tagesgeld geparkt hatte.

      PS: Nach dem Crash bestehen meistens die besten Einstiegschancen. Nicht vergessen!

      1. … kein Börsianer kann eine Korrektur vorhersehen? Da muss ich Ihnen leider widersprechen. Die Korrektur beginnt entweder noch heute oder am Dienstag, den 31. Oktober. Die Uhrzeit kenne ich allerdings auch nicht. :-)

        1. @Mario, ich könnte ja durchaus bemerken, dass Sie mit „die Korrektur beginnt entweder noch heute…“ im Ansatz schon mal richtig liegen. Bleibt jetzt abzuwarten, ob der kleine Rücksetzer tatsächlich die Chance hat, sich zu einer Korrektur zu entwickeln.

          Aber wie kommen Sie alternativ ausgerechnet auf den 31.Oktober?

          Weil da einmalig in diesem Jahr für Gesamtdeutschland ein Feiertag ansteht und die Bullen allesamt auf der Geburtstagsfete von Martin L. sind, sich besaufen und nicht ans Kaufen denken?

          Kann natürlich sein, dass sie dann nicht mitkriegen, wenn die Bären zuschlagen und die Börse sich hernach entsprechend angeschlagen zeigt.
          Apropos, da fällt mir ein, der Martin, hat damals auch was angeschlagen. Der hat nächste Woche nämlich gar nicht Geburtstag. Der hat da vor genau 500 Jahren seine goldenen Börsenregeln an den Eingang zum Börsensaal hingekloppt. Oder so ähnlich. Jedenfalls waren das 95 Stück.

          Das muss übrigens auch ein Bär gewesen sein.
          War immer am schimpfen dran, dass es so nicht mehr weitergehen könnte. Die ganze Zeit nur nach oben. Der rasante Anstieg ganz hoch bis in den siebten Börsenhimmel hat ihm wohl ein bisschen gestunken. Ja und das kam wohl davon, meinte er, weil auch damals schon zu viel Geld im Umlauf war. Und zwar so sehr viel, dass die Leute so eine Art Anlagenotstand hatten und schließlich all ihre wertvollen Münzen einfach in so Kästen geworfen haben. Naja, das soll auch so ein schöner Klingklang für die Ohren gewesen sein, wenn das beim Reinwerfen so fein geklimpert hat. Ja, und das hat allen, außer dem Martin, so richtig Spaß gemacht. Auch wenn das Geld hinterher weg war. So ähnlich wie heute mit den BitCoins, nur dass es da nicht mal so schön klimpert. Da sagen die Leute aber auch, sie hätten so ein richtig göttliches Gefühl, wenn das immer so ansteigt. Und dass das Geld weg ist, ohne dass die meisten das Paradies jemals zu sehen bekommen haben, merken die Leute ja erfreulicher Weise auch erst viel später. Da müsste doch mal wieder so Martin, zwar nichts anschlagen, aber doch zumindest mit der Faust auf den Tisch hauen.

          Also, Mario, warum der 31.Oktober? Geben Sie es doch zu, Sie haben da so eine Theorie, dass da eine Verschwörung im Gange ist. Und nächste Woche Dienstag werden die Verantwortlichen mit ihrem unheilvollen Tun beginnen. Die Allgemeinheit wird denken, es ist halt so, weil es halt so ist. Nur einzig Sie als Verschwörungstheoretiker haben die Sache aufgedeckt und wissen, dass da mehr dahintersteckt. Und ich ahne es jetzt natürlich auch.

          Jetzt ist 10Uhr durch. Die Türen vom Börsensaal wurden geschlossen.
          Für heute kommt da so leicht keiner mehr raus. Und alle auf einmal schon gar nicht. Das Schreiben hat mir geholfen, nicht unentwegt jede einzelne Kursbewegung miterleben zu müssen. Da wäre ich nur auf dumme Tradinggedanken gekommen. Jetzt kann ich mal schauen, ob ich Wunden lecken muss – bei Commerzbank. Oder ob mir Tesla ein weiteres Trostpflaster spendiert hat.

          Viele Grüße, Mario, falls Sie es überhaupt jemals noch lesen.

          1. An @mario (den Nichtdraghi), heute ist der Tag des Herrn.
            Oder der Tag Korrektur? Weil die Bullen an der Tränke stehen und saufen – habe ich gedacht.

            Aber heute sind ja weder Bullen noch Bären auf dem deutschen Börsenparkett zugegen.
            Und deshalb auch die von Ihnen (ironisch) angesagte Korrektur für den 31.10., weil Sie Pfiffiger wissen, das geht ja heute gar nicht. Und weil wir ja sowieso niiie wieder eine kriegen.
            Es sei denn, Weihnachten und Ostern… :-)

  9. Da ist eine Unterstützung bei 12929. Sollte der DAX diese Marke nicht halten könnte es ungemütlich für die Bullen werden.

  10. Wenn man die Kommentare der Mitleser hier so liest, stelle ich mir die Frage „Wer würde nach dieser Hausse-Phase denn noch ernsthaft zu einem Einstieg in den Aktienmarkt raten?“. Das wäre doch wohl Harakiri auf höchstem Niveau, oder?
    Ein verantwortungsvoller Anleger sollte tatsächlich den auf jeden Fall kommenden deutlichen Rücksetzer abwarten und dann seine neuen Chancen suchen.
    Die Kommentare von Herrn Fugmann schätze ich sehr und freue mich täglich darauf, ihn mahnen zu hören. Er wird kurz über lang bestätigt werden, ganz sicher!

    1. Das Problem ist, dass Herr Fugmann seit Jahren vor den zu hohen Bewertungen warnt.

      Je höher die Bewertungen werden, desto mehr Recht hat er natürlich, da wir uns logischerweise damit näher an der Korrektur, einem Crash oder am Ende des Bullenmarktes befinden.

      Zuvor hat er und seine Anhängerschaft aber jahrelang den Zug verpasst und steht durch die permanente Angst immer nur an der Seitenlinie. Das muss einfach auch mal angesprochen werden.

      1. Zitat:
        „Zuvor hat er und seine Anhängerschaft aber jahrelang den Zug verpasst und steht durch die permanente Angst immer nur an der Seitenlinie.
        Woher willst Du das wissen ?
        So wie ich Kollegen Fugmann einschätze, wird er eine vernünftige Investions- und Dividendenstrategie verfolgen.
        Eigene realistische Aktienstrategie ist die eine Seite der Medaille.
        Eine Bären-Nische im grossen Zoo des Börsenjournalismus zu füllen die andere.
        Diese Seiten zu verwechseln oder gar synonym zu sehen zeugt von Naivität.

        Hey Leute – diese Seite ist grosses Kino.
        Einige gut recherchierte Themen, aktuelle Berichte am Morgen und Abend, Termine, locker vorgetragen mit der betriebswirtschaftlich notwendigen Dramatik
        finde ich nicht schlecht.
        Jeder weiss: Only Bad News are Good News.
        Genauso wichtig:
        Schwarz-Weiss Malerei !
        Entweder long oder short.
        Entweder Bullisch oder Bärisch.
        Entweder Optimist oder Pessimist

        Eines der Highlights dieser Seite:
        Das eingebaute Verschwinden von Kommentaren.
        Jeder kann nach Herzenslust jeden auch noch so grossen Unfug hemmungslos und skrupellos herausposaunen.
        Er hat die Gewissheit, dass es nach wenigen Minuten dem digitalen Vergessen anheimgefallen ist.
        Einschliesslich diesem hier.
        Danke, Herr Fugmann !!
        :-)

        1. @Segler, ich hatte Ihnen ja schon mehrfach angeboten, hier separat zu publizieren! So flüchtig sind die Kommentare übrigens nicht, sie verbleiben ja stets unter dem jeweiligen Artikel!

          Ich bin grundsätzlich daran interessiert, gute Leute hier wie Sie oder @Pk oder einige andere publizieren zu lassen mit eigenen Kolumnen oder Artikeln – aber man muß das Angebot auch mal annehmen :)

          1. @Segler. Entschuldigung für den falschen Namen, autom. Korrektur.

          2. Aber Herr Fugmann …
            Ich hatte bereits angekündigt, zu Beginn kommenden Jahres eine Kolumne zum Thema Vola Produkten zu bringen.
            – Geld verdienen mit längerfristigen Strategien
            – Investieren in Produkte mit eingebauten Gewinn-Mechanismen
            – Wie man in Seitwärtsmärkten sehr gut verdient
            etc.
            Das hierzulande wenig bekannte Thema rund um die VIX Derivate will ich gerne beleuchten.
            Grundlagen, Handelsmöglichkeiten auch für Kleinanleger
            Idealerweise auch mit eingebetteten Videos

            Schon vergessen ?

          3. @Segler, das klang damals noch nicht so sicher, (eher als Möglichkeit) wie Sie es jetzt sagen! Kann aber auch sein, dass mein Hirn einfach zu durchlässig ist.. :)
            Würde mich jedenfalls sehr freuen!!

        2. @Segel. Das wäre aber eine unglaubliche kognitive Leistung. Tag für Tag, fast rund um die Uhr, nach Anzeichen für ein Ende des Aufwärtstrends zu suchen und gleichzeitig konträr investiert zu sein. Zugleich eine tolle schauspielerische Leistung – in voller Überzeugung diese Ansicht zu präsentieren. Für den präfrontalen Cortex eine solche kognitive Verzerrung aufrechtzuerhalten, Respekt! Nur so ein Gedanke.

          1. Gar so gross ist die Fähigkeit nicht kognitiv dissonant zu sein.
            Den meisten gelingt es sogar ziemlich gut.
            Politiker sind Meister dieses Faches
            Der Weltmeister darin ist immerhin Präsident der USA geworden.
            Nur Mut – Sie kriegen das auch hin.
            Ob parafrontal, präcortikal, retroorbital – ganz egal
            mit besten Wünschen ..

  11. @V. Hat jemand voraussehen können ,dass die Notenbanken wie es renommierte Leute benennen,
    EIN NOCH NIE DAGEWESENES EXPERIMENT MIT UNGEWISSEM AUSGANG ausführen.Dass Kurse auf beide Seiten übertreiben weiss heute jedermann.Dass Kurse aber künstlich durch Notenbanken so extrem getrieben (manipuliert ) werden hat kein vernünftiger Anleger denken können.Da sind die Chinesen mit ihrer kritisierten Planwirtschaft nur Kummerbuben wenn man sieht was in der sogenannten freien „Marktwirtschaft“ bei uns im Westen abläuft.Immerhin geben die Akteure zu, dass der Ausgang dieses Experiments ungewiss ist.Eines weiss man schon jetzt, die Wirtschaft erholte sich nicht wie erwünscht ( sonst hätte man ja schon längst aufhören können ) aber die Schulden haben sich stark erhöht.

  12. @V:
    „Herr Fugmann hat fast den kompletten Bullenmarkt verpasst.“
    „Zuvor hat er und seine Anhängerschaft aber jahrelang den Zug verpasst und steht durch die permanente Angst immer nur an der Seitenlinie.“

    V, das glauben Sie doch selber nicht, oder? Für seine Anhängerschaft mag das vielleicht gelten.
    Sie wissen doch, dass alle Doktores ihre Patienten vorm Rauchen warnen.
    Und doch gibt es viele Ärzte, die selber rauchen.

    FMW warnt mindestens zudem auch einmal pro Jahr vor drastischen Preisrückgängen am Immobilienmarkt in Großstädten. Insbesondere wegen der fortschreitenden Digitalisierung, welche es möglich mache, einen Großteil der Arbeit von überall im Land zu erledigen.
    Aber glauben Sie vielleicht, dass die Redaktion deshalb die Immobilien-Wertsteigerungen der letzten Jahre zu Gewinnmitnahmen genutzt und sich von ihren schmucken Hamburger „Villen“ getrennt hätte? Oder gar um den möglichen drohenden Verlusten vorzubeugen?

    Die Leser bekommen hier wirtschaftliche und politische Fakten geliefert. Wenn sie das 1:1 auf die Börse übertragen und nicht selbst noch ein bisschen ins Gesamtgeschehen einordnen, dann sind sie halt selber schuld.
    Es werden hier keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen ausgesprochen.

    Der Redaktion billige ich zu, dass sie, analog zum Arzt trotzdem für sich selbst auch zu ner Zigarette greift. Wenn es dann auch noch eine HB ist, dann läuft eh alles wie von selbst. Auch an der Börse.

  13. Interessante und lesenswerte Kommentare.

    Jeder halbwegs gute Chart-Techniker erkennt ein Korrekturmuster bevor die Korrektur beginnt.

    Mir fehlt, in einigen Kommentaren, die notwendige Sachlichkeit um ernsthaft in die Materie einzusteigen.

    1. Ja, das hast Du wohl recht.
      Das mit den Mustern ist nur eine Sache.
      Darüber hinaus gibt es klare, eindeutige Anzeichen, bevor ein Markt dreht.
      Will aber niemand wissen.
      Sonst müsste er sich tatsächlich ernsthaft mit der Materie auseinandersetzen und all seine hübschen Vorurteile und antrainierten Reflexe und Denkmuster in Frage stellen.
      DAS wäre auch ein Thema für eine Kolumne:
      Das Credo des Hobby-Börsianers
      Zehn Glaubenssätze, die nie hinterfragt werden !
      Alternativ eröffnen PK und ich eine Gebetsmühlenmanufaktur
      Sucht Herr Fugmann noch einen Anzeigenkunden ?

      1. @Segler, also eine Gebetsmühlenfaktur als Anzeigenkunde wäre natürlich wahnsinnig toll! Passt auch total gut zu FMW!! :)

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