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Videoausblick: Ruhe an den Märkten, Tsunami wegen Trump

Während in Washington durch die harte öffentliche Kritik der beiden republikanischen Senatoren Corker und Flake an Donald Trump ein politisches Erdbeben passiert, handeln vor allem die US-Aktienmärkte mit beeindruckender Sorglosigkeit vor sich hin und eilen, wie der Dow Jones gestern, von einem Allzeithoch zum nächsten. Doch mehren sich die Zeichen, dass die Durchsetzung der Steuerreform auf der Kippe steht..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Während in Washington durch die harte öffentliche Kritik der beiden republikanischen Senatoren Corker und Flake an Donald Trump ein politisches Erdbeben passiert, handeln vor allem die US-Aktienmärkte mit beeindruckender Sorglosigkeit vor sich hin und eilen, wie der Dow Jones gestern, von einem Allzeithoch zum nächsten. Doch mehren sich die Zeichen, dass die Durchsetzung der Steuerreform auf der Kippe steht, weil drei (oder vier) Republikaner dagegen stimmen wollen, wie Insider berichten. Das Kommen der Steuerreform aber ist an der Wall Street längst eingepreist, wenn da etwas schief geht, wird es heftig nach unten gehen. Und: die Senatoren der Republikaner, befragt von Trump, sprechen sich für John Taylor als neuen Fed-Chef aus – das wäre für die Aktienmärkte ebenfalls ungünstig..

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33 Kommentare

33 Comments

  1. Avatar

    V

    25. Oktober 2017 08:26 at 08:26

    Markus Fugmann sieht zum gefühlt 300. mal die „Ruhe vor dem Sturm“ und den großen Absturz.

    Das war bisher viel Sensationsjournalismus und seit Jahren wenig hilfreich für neue Anleger. Ein alter Börsenhase achtet hier weniger auf den kurzfristigen Noise a la Fugmann als auf die wirklich wichtigen Treiber. Das vermisse ich bei Herrn Fugmann etwas. Aber klar, auch er muss auf die „Quote“ achten.

    Und irgendwann nach der 350. „Warnung“ könnte auch Fugmann mal Recht bekommen … hat inzwischen aber einen der größten Bullenmärkte einfach so verpasst.

    • Avatar

      Gixxer

      25. Oktober 2017 10:03 at 10:03

      Ich sehe das aktuell so: Nach oben geht es nicht, nach unten aber auch nicht. Wir pendeln nach wie vor seitwärts um die 13.000.
      Herr Fugmann warnt nun vor einem Absturz, da doch einige Dinge dafür sprechen. Es sagt ja nicht, dass jetzt auf jeden Fall und 100% ein Absturz kommt, er warnt nur vor der Möglichkeit.
      Wichtig bleibt hier nach wie vor und da bin ich bei Born: Es muss erst getriggert werden!

    • Avatar

      PK

      25. Oktober 2017 10:55 at 10:55

      diesmal finde ich die Info von Fugmann mit den fehlenden Stimmen für die Reform schon sehr interessant. Von den Demokraten wird er die fehlenden Stimmen jedenfalls nicht bekommen. Mal sehn wie die Märkte das heut wegstecken, an den Futures merkt man bislang wenig. Aber ich hab es tatsächlich schon erlebt, daß solche Sachen mit einer gewissen Verzögerung dann doch durchschlagen.

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    Bademeister

    25. Oktober 2017 08:42 at 08:42

    Trump scheint offenbar selber zu merken, dass seine Steuerreform ein Schuss in den brennenden Ofen wird und sucht sich im Vorfeld der sich abzeichnenden Niederlage noch schnell einige Sündenböcke, denen er bei einem Scheitern die ganze Schuld daran zuschieben wird. Neben Höchstständen an den Börsen hat die Trump-Administration jetzt tatsächlich das ultimative Kindergarten-Niveau erreicht! Bis nach Thanxgiving hat Trump jetzt noch Schonzeit, danach kommt Chefermittler Muller wieder aufs Parkett….viele Amerikaner rechnen dann mit grössten Turbulenzen für Trump…da kann dann nur noch ein Krieg gegen Nordkorea helfen, das drohende Impeachment wegen geistiger Unzurechnungsfähigkeit abzuwenden. So weit wirds hoffentlich nicht kommen…..

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    Macwoiferl

    25. Oktober 2017 08:47 at 08:47

    Oje, Tsunami heute wieder.
    Inzwischen minus 25 Punkte beim DAX in der Vorbörse.
    Und bis 9 Uhr wird es „grün“.
    Naja, Herr Fugmann.
    Sie pflegen Ihre kleine Herde der Zukurzgekommenen und Zurückgebliebenen…
    FM,W die Kuschelhöhle für Permabären.
    Aber davon lebt die „Doomsday-Industry“ a la Marc Faber…
    Naja, eines Tages dann!

    See you in May!

    • Avatar

      Hesterberg

      25. Oktober 2017 11:26 at 11:26

      „FMW, die Kuschelhöhle für Permabären“ = Platz 1 der besten Sprüche in den Kommentaren!

  4. Avatar

    Bademeister

    25. Oktober 2017 08:54 at 08:54

    Vermutlich werden die Ergebnisse der Muller-Ermittlungen nie veröffentlicht werden, wenn Trump im Vorfeld „abdankt“ und Schlimmeres dadurch verhindert werden kann…der einzige Weg um ohne Neuwahlen Herrn Pence zum Präsidenten zu machen.

  5. Avatar

    Ich hasse Schlümpfe

    25. Oktober 2017 09:13 at 09:13

    Liebe Bären und lieber Herr Fugmann.
    Aufwärtstrend ist Aufwärtstrend und bleibt solange Aufwärtstrend bis er dreht. Und solange ein Wert im Aufwärtstrend ist, bleibt die Lage Bullish.
    Da hilft auch die beste Bärenfütterei nicht.
    Viele Grüße und einen einen erfolgreichen Handelstag.

  6. Avatar

    O. Förster

    25. Oktober 2017 09:31 at 09:31

    Von der „Ruhe vor dem Sturm“ hat ja Trump selbst gesprochen.
    Aber nicht, wie die Weltöffentlichkeit annimmt, wird das FED-Besetzungstheater,
    die scheiternde Steuerreform, Nordkorea oder der Iran… den Tsunami auslösen.
    Nein, die USA stehen vor einem innenpolitischen Erdbeben,
    das die ganze Welt erschüttern wird.
    Der große „Game-Changer“ im „Dollar-Fiat-Money-Kartenhaus“ wird
    eine gewaltige Verhaftungswelle sein.
    Trump hat ein entscheidendes Ass im Ärmel :
    Das „Bündnis der Anständigen“, auch in der Generalität.
    Der Sumpf (deep-state) steht unmittelbar vor der Trockenlegung.
    Ich kann nur jedem Spieler im weltweiten Finanzcasino empfehlen :
    Nutze die Ruhe vor dem Sturm….

    • Avatar

      Bademeister

      25. Oktober 2017 09:43 at 09:43

      Was verstehst du unter „Verhaftungswelle“?

  7. Avatar

    Positino

    25. Oktober 2017 09:45 at 09:45

    Der Tsunami kommt erst, nachdem Nordkorea den von der FMW in Aussicht gestellten Raketentest während des chinesischen Parteitages ausführt. Sieht aber nicht danach aus. Also geht alles so weiter wie gehabt. Ist auch nicht schlimm so. Morgen wird es dann spannender. Entsprechend ihrem Motto: „Müssen wir nach oben? Können wir nach unten?“

    • Avatar

      Bademeister

      25. Oktober 2017 10:11 at 10:11

      Nächster möglicher und „sinnvoller“ Termin für eine Aktion Nordkoreas ist der anstehende Asienbesuch von Trump. Sollte diese Aktion kurz vor dem Termin erfolgen, gibts keine Trump-Reise!
      Das diesbezüglich Zeitfenster wird für Trump immer enger….Trump muss unbedingt noch vor dem 23. November (Thanksgiving) „eigenmächtig handeln“, um danach nicht selbst verheitzt zu werden (Impeachment durch die geschlossene Demokratenschaft und ausgewählte Republikaner!).
      Der Mann hat das Potential, die Welt aus eigenen und egozentrischen Beweggründen in den nächsten Weltkrieg zu katapultieren…..und das innerhalb der kommenden Wochen!
      Dann könnten uns die Märkte, Taylor oder der steigende Dollar plötzlich sowas von unwichtig erscheinen….

  8. Avatar

    Altbär

    25. Oktober 2017 10:23 at 10:23

    @V, selbsternannter “ alter Börsenhase“
    Ich finde die Kommentare von H.Fugmann sehr gut u.realistisch u.bin sehr froh darüber. Wenn die Börsen jetzt aus bekannten Gründen eine noch nie dagewesene Rally hinlegt u.sämtliche Statistiken übertrifft kann man doch realistisch gesehen auch vorsichtig werden.
    Sie sind anscheinend ein alter Hase, müssten also auch ein erfahrener Hase sein.Alle meinen man sieht die Wende dann schon kommen.Anscheinend rätselt man noch heute über die wirklichenGründe des 1987 er Crashs.

    • Avatar

      V

      25. Oktober 2017 11:59 at 11:59

      Bullenmärkte sterben meist nur aus zwei Gründen:
      1. ein plötzliches Ereignis, welches der Weltwirtschaft mehrere Billionen Dollar entzieht. Z.B. ein Krieg, Platzen von Blasen, ….
      2. nach Euphorie in der Endphase eines Bullenmarktes

      Kein Börsianer kann einen durch Punkt 1 ausgelösten Crash voraussagen. Kein Börsianer kann eine Korrektur voraussagen.

      Aber darauf kommt es nicht an. Herr Fugmann hat fast den kompletten Bullenmarkt verpasst und damit weit mehr als 100% Durchschnitts-Rendite, auf die er auf dem Sparbuch alternativ nicht viel Rendite bekommen hätte.

      Selbst ein Crash von 30% würde mir daher selbst vollinvestiert nicht weh tun im Vergleich zu demjenigen, der seine Anlagen „sicher“ auf dem Sparbuch oder Tagesgeld geparkt hatte.

      PS: Nach dem Crash bestehen meistens die besten Einstiegschancen. Nicht vergessen!

      • Avatar

        mario

        25. Oktober 2017 12:40 at 12:40

        … kein Börsianer kann eine Korrektur vorhersehen? Da muss ich Ihnen leider widersprechen. Die Korrektur beginnt entweder noch heute oder am Dienstag, den 31. Oktober. Die Uhrzeit kenne ich allerdings auch nicht. :-)

        • Avatar

          Gerd

          25. Oktober 2017 22:20 at 22:20

          @Mario, ich könnte ja durchaus bemerken, dass Sie mit „die Korrektur beginnt entweder noch heute…“ im Ansatz schon mal richtig liegen. Bleibt jetzt abzuwarten, ob der kleine Rücksetzer tatsächlich die Chance hat, sich zu einer Korrektur zu entwickeln.

          Aber wie kommen Sie alternativ ausgerechnet auf den 31.Oktober?

          Weil da einmalig in diesem Jahr für Gesamtdeutschland ein Feiertag ansteht und die Bullen allesamt auf der Geburtstagsfete von Martin L. sind, sich besaufen und nicht ans Kaufen denken?

          Kann natürlich sein, dass sie dann nicht mitkriegen, wenn die Bären zuschlagen und die Börse sich hernach entsprechend angeschlagen zeigt.
          Apropos, da fällt mir ein, der Martin, hat damals auch was angeschlagen. Der hat nächste Woche nämlich gar nicht Geburtstag. Der hat da vor genau 500 Jahren seine goldenen Börsenregeln an den Eingang zum Börsensaal hingekloppt. Oder so ähnlich. Jedenfalls waren das 95 Stück.

          Das muss übrigens auch ein Bär gewesen sein.
          War immer am schimpfen dran, dass es so nicht mehr weitergehen könnte. Die ganze Zeit nur nach oben. Der rasante Anstieg ganz hoch bis in den siebten Börsenhimmel hat ihm wohl ein bisschen gestunken. Ja und das kam wohl davon, meinte er, weil auch damals schon zu viel Geld im Umlauf war. Und zwar so sehr viel, dass die Leute so eine Art Anlagenotstand hatten und schließlich all ihre wertvollen Münzen einfach in so Kästen geworfen haben. Naja, das soll auch so ein schöner Klingklang für die Ohren gewesen sein, wenn das beim Reinwerfen so fein geklimpert hat. Ja, und das hat allen, außer dem Martin, so richtig Spaß gemacht. Auch wenn das Geld hinterher weg war. So ähnlich wie heute mit den BitCoins, nur dass es da nicht mal so schön klimpert. Da sagen die Leute aber auch, sie hätten so ein richtig göttliches Gefühl, wenn das immer so ansteigt. Und dass das Geld weg ist, ohne dass die meisten das Paradies jemals zu sehen bekommen haben, merken die Leute ja erfreulicher Weise auch erst viel später. Da müsste doch mal wieder so Martin, zwar nichts anschlagen, aber doch zumindest mit der Faust auf den Tisch hauen.

          Also, Mario, warum der 31.Oktober? Geben Sie es doch zu, Sie haben da so eine Theorie, dass da eine Verschwörung im Gange ist. Und nächste Woche Dienstag werden die Verantwortlichen mit ihrem unheilvollen Tun beginnen. Die Allgemeinheit wird denken, es ist halt so, weil es halt so ist. Nur einzig Sie als Verschwörungstheoretiker haben die Sache aufgedeckt und wissen, dass da mehr dahintersteckt. Und ich ahne es jetzt natürlich auch.

          Jetzt ist 10Uhr durch. Die Türen vom Börsensaal wurden geschlossen.
          Für heute kommt da so leicht keiner mehr raus. Und alle auf einmal schon gar nicht. Das Schreiben hat mir geholfen, nicht unentwegt jede einzelne Kursbewegung miterleben zu müssen. Da wäre ich nur auf dumme Tradinggedanken gekommen. Jetzt kann ich mal schauen, ob ich Wunden lecken muss – bei Commerzbank. Oder ob mir Tesla ein weiteres Trostpflaster spendiert hat.

          Viele Grüße, Mario, falls Sie es überhaupt jemals noch lesen.

          • Avatar

            Gerd

            31. Oktober 2017 11:20 at 11:20

            An @mario (den Nichtdraghi), heute ist der Tag des Herrn.
            Oder der Tag Korrektur? Weil die Bullen an der Tränke stehen und saufen – habe ich gedacht.

            Aber heute sind ja weder Bullen noch Bären auf dem deutschen Börsenparkett zugegen.
            Und deshalb auch die von Ihnen (ironisch) angesagte Korrektur für den 31.10., weil Sie Pfiffiger wissen, das geht ja heute gar nicht. Und weil wir ja sowieso niiie wieder eine kriegen.
            Es sei denn, Weihnachten und Ostern… :-)

  9. Avatar

    Lossless

    25. Oktober 2017 10:28 at 10:28

    Da ist eine Unterstützung bei 12929. Sollte der DAX diese Marke nicht halten könnte es ungemütlich für die Bullen werden.

  10. Avatar

    hebsche

    25. Oktober 2017 10:49 at 10:49

    Wenn man die Kommentare der Mitleser hier so liest, stelle ich mir die Frage „Wer würde nach dieser Hausse-Phase denn noch ernsthaft zu einem Einstieg in den Aktienmarkt raten?“. Das wäre doch wohl Harakiri auf höchstem Niveau, oder?
    Ein verantwortungsvoller Anleger sollte tatsächlich den auf jeden Fall kommenden deutlichen Rücksetzer abwarten und dann seine neuen Chancen suchen.
    Die Kommentare von Herrn Fugmann schätze ich sehr und freue mich täglich darauf, ihn mahnen zu hören. Er wird kurz über lang bestätigt werden, ganz sicher!

    • Avatar

      V

      25. Oktober 2017 12:03 at 12:03

      Das Problem ist, dass Herr Fugmann seit Jahren vor den zu hohen Bewertungen warnt.

      Je höher die Bewertungen werden, desto mehr Recht hat er natürlich, da wir uns logischerweise damit näher an der Korrektur, einem Crash oder am Ende des Bullenmarktes befinden.

      Zuvor hat er und seine Anhängerschaft aber jahrelang den Zug verpasst und steht durch die permanente Angst immer nur an der Seitenlinie. Das muss einfach auch mal angesprochen werden.

      • Avatar

        Segler

        25. Oktober 2017 13:01 at 13:01

        Zitat:
        „Zuvor hat er und seine Anhängerschaft aber jahrelang den Zug verpasst und steht durch die permanente Angst immer nur an der Seitenlinie.
        Woher willst Du das wissen ?
        So wie ich Kollegen Fugmann einschätze, wird er eine vernünftige Investions- und Dividendenstrategie verfolgen.
        Eigene realistische Aktienstrategie ist die eine Seite der Medaille.
        Eine Bären-Nische im grossen Zoo des Börsenjournalismus zu füllen die andere.
        Diese Seiten zu verwechseln oder gar synonym zu sehen zeugt von Naivität.

        Hey Leute – diese Seite ist grosses Kino.
        Einige gut recherchierte Themen, aktuelle Berichte am Morgen und Abend, Termine, locker vorgetragen mit der betriebswirtschaftlich notwendigen Dramatik
        finde ich nicht schlecht.
        Jeder weiss: Only Bad News are Good News.
        Genauso wichtig:
        Schwarz-Weiss Malerei !
        Entweder long oder short.
        Entweder Bullisch oder Bärisch.
        Entweder Optimist oder Pessimist

        Eines der Highlights dieser Seite:
        Das eingebaute Verschwinden von Kommentaren.
        Jeder kann nach Herzenslust jeden auch noch so grossen Unfug hemmungslos und skrupellos herausposaunen.
        Er hat die Gewissheit, dass es nach wenigen Minuten dem digitalen Vergessen anheimgefallen ist.
        Einschliesslich diesem hier.
        Danke, Herr Fugmann !!
        :-)

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          25. Oktober 2017 13:14 at 13:14

          @Segler, ich hatte Ihnen ja schon mehrfach angeboten, hier separat zu publizieren! So flüchtig sind die Kommentare übrigens nicht, sie verbleiben ja stets unter dem jeweiligen Artikel!

          Ich bin grundsätzlich daran interessiert, gute Leute hier wie Sie oder @Pk oder einige andere publizieren zu lassen mit eigenen Kolumnen oder Artikeln – aber man muß das Angebot auch mal annehmen :)

          • Avatar

            Wolfgang M.

            25. Oktober 2017 13:38 at 13:38

            @Segler. Entschuldigung für den falschen Namen, autom. Korrektur.

          • Avatar

            Segler

            25. Oktober 2017 14:08 at 14:08

            Aber Herr Fugmann …
            Ich hatte bereits angekündigt, zu Beginn kommenden Jahres eine Kolumne zum Thema Vola Produkten zu bringen.
            – Geld verdienen mit längerfristigen Strategien
            – Investieren in Produkte mit eingebauten Gewinn-Mechanismen
            – Wie man in Seitwärtsmärkten sehr gut verdient
            etc.
            Das hierzulande wenig bekannte Thema rund um die VIX Derivate will ich gerne beleuchten.
            Grundlagen, Handelsmöglichkeiten auch für Kleinanleger
            Idealerweise auch mit eingebetteten Videos

            Schon vergessen ?

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            25. Oktober 2017 14:18 at 14:18

            @Segler, das klang damals noch nicht so sicher, (eher als Möglichkeit) wie Sie es jetzt sagen! Kann aber auch sein, dass mein Hirn einfach zu durchlässig ist.. :)
            Würde mich jedenfalls sehr freuen!!

        • Avatar

          Wolfgang M.

          25. Oktober 2017 13:33 at 13:33

          @Segel. Das wäre aber eine unglaubliche kognitive Leistung. Tag für Tag, fast rund um die Uhr, nach Anzeichen für ein Ende des Aufwärtstrends zu suchen und gleichzeitig konträr investiert zu sein. Zugleich eine tolle schauspielerische Leistung – in voller Überzeugung diese Ansicht zu präsentieren. Für den präfrontalen Cortex eine solche kognitive Verzerrung aufrechtzuerhalten, Respekt! Nur so ein Gedanke.

          • Avatar

            Segler

            25. Oktober 2017 14:15 at 14:15

            Gar so gross ist die Fähigkeit nicht kognitiv dissonant zu sein.
            Den meisten gelingt es sogar ziemlich gut.
            Politiker sind Meister dieses Faches
            Der Weltmeister darin ist immerhin Präsident der USA geworden.
            Nur Mut – Sie kriegen das auch hin.
            Ob parafrontal, präcortikal, retroorbital – ganz egal
            mit besten Wünschen ..

  11. Avatar

    Beobachter

    25. Oktober 2017 12:35 at 12:35

    @V. Hat jemand voraussehen können ,dass die Notenbanken wie es renommierte Leute benennen,
    EIN NOCH NIE DAGEWESENES EXPERIMENT MIT UNGEWISSEM AUSGANG ausführen.Dass Kurse auf beide Seiten übertreiben weiss heute jedermann.Dass Kurse aber künstlich durch Notenbanken so extrem getrieben (manipuliert ) werden hat kein vernünftiger Anleger denken können.Da sind die Chinesen mit ihrer kritisierten Planwirtschaft nur Kummerbuben wenn man sieht was in der sogenannten freien „Marktwirtschaft“ bei uns im Westen abläuft.Immerhin geben die Akteure zu, dass der Ausgang dieses Experiments ungewiss ist.Eines weiss man schon jetzt, die Wirtschaft erholte sich nicht wie erwünscht ( sonst hätte man ja schon längst aufhören können ) aber die Schulden haben sich stark erhöht.

  12. Avatar

    Gerd

    25. Oktober 2017 12:39 at 12:39

    @V:
    „Herr Fugmann hat fast den kompletten Bullenmarkt verpasst.“
    „Zuvor hat er und seine Anhängerschaft aber jahrelang den Zug verpasst und steht durch die permanente Angst immer nur an der Seitenlinie.“

    V, das glauben Sie doch selber nicht, oder? Für seine Anhängerschaft mag das vielleicht gelten.
    Sie wissen doch, dass alle Doktores ihre Patienten vorm Rauchen warnen.
    Und doch gibt es viele Ärzte, die selber rauchen.

    FMW warnt mindestens zudem auch einmal pro Jahr vor drastischen Preisrückgängen am Immobilienmarkt in Großstädten. Insbesondere wegen der fortschreitenden Digitalisierung, welche es möglich mache, einen Großteil der Arbeit von überall im Land zu erledigen.
    Aber glauben Sie vielleicht, dass die Redaktion deshalb die Immobilien-Wertsteigerungen der letzten Jahre zu Gewinnmitnahmen genutzt und sich von ihren schmucken Hamburger „Villen“ getrennt hätte? Oder gar um den möglichen drohenden Verlusten vorzubeugen?

    Die Leser bekommen hier wirtschaftliche und politische Fakten geliefert. Wenn sie das 1:1 auf die Börse übertragen und nicht selbst noch ein bisschen ins Gesamtgeschehen einordnen, dann sind sie halt selber schuld.
    Es werden hier keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen ausgesprochen.

    Der Redaktion billige ich zu, dass sie, analog zum Arzt trotzdem für sich selbst auch zu ner Zigarette greift. Wenn es dann auch noch eine HB ist, dann läuft eh alles wie von selbst. Auch an der Börse.

  13. Avatar

    Lossless

    25. Oktober 2017 13:44 at 13:44

    Interessante und lesenswerte Kommentare.

    Jeder halbwegs gute Chart-Techniker erkennt ein Korrekturmuster bevor die Korrektur beginnt.

    Mir fehlt, in einigen Kommentaren, die notwendige Sachlichkeit um ernsthaft in die Materie einzusteigen.

    • Avatar

      Segler

      25. Oktober 2017 15:44 at 15:44

      Ja, das hast Du wohl recht.
      Das mit den Mustern ist nur eine Sache.
      Darüber hinaus gibt es klare, eindeutige Anzeichen, bevor ein Markt dreht.
      Will aber niemand wissen.
      Sonst müsste er sich tatsächlich ernsthaft mit der Materie auseinandersetzen und all seine hübschen Vorurteile und antrainierten Reflexe und Denkmuster in Frage stellen.
      DAS wäre auch ein Thema für eine Kolumne:
      Das Credo des Hobby-Börsianers
      Zehn Glaubenssätze, die nie hinterfragt werden !
      Alternativ eröffnen PK und ich eine Gebetsmühlenmanufaktur
      Sucht Herr Fugmann noch einen Anzeigenkunden ?

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        25. Oktober 2017 15:50 at 15:50

        @Segler, also eine Gebetsmühlenfaktur als Anzeigenkunde wäre natürlich wahnsinnig toll! Passt auch total gut zu FMW!! :)

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Aktien

Aktien: Die Rally und die Cocktail-Theorie von Peter Lynch

Ibrahim Sonay

Veröffentlicht

am

Klar, Corona ist das Gesprächsthema Nummer-Eins, doch dicht auf den Fersen folgt derzeit schon das Thema Aktien!

Aktien: Woher stammt die Cocktail-Theorie?

Der berühmte Magellan-Fonds Manager Peter Lynch, ein Maestro der Investment-Welt aus den 80er-Jahren, stellte damals die Interessante Cocktail-Theorie auf, um die unterschiedlichen Marktprognosen darzulegen, die er über Jahre entwickelt hatte, während er auf Partys herumstand.

Phase Eins

Gar nicht über Aktien sprechen die Leute in der ersten Phase, eines leichten Marktanstiegs, nachdem sie längere Zeit am Boden lagen, ohne Bewegung und Beachtung. Fragte man Lynch auf der Party, was er denn so beruflich treibe, antwortete er, dass er einen Aktienfonds manage. Daraufhin nickten die Leute freundlich und gingen weiter, um sich mit dem Nächsten auf der Party über Belangloses zu unterhalten. War dies der Fall, so wusste Lynch, dass der Markt vor einer Erholung stand.

Phase Zwei

Nachdem Lynch seinen Beruf nannte, blieben die Partygäste meist etwas länger – aber auch nur so lange, um ihn klar zu machen, wie gefährlich doch Aktien seien. Danach sprachen die Partygäste wieder übere andere Themen. Auch dies beobachtete er und stellte somit fest, dass die Börse in der zweiten Phase steckt, denn die Aktien stiegen bereits, doch es interessierte (noch) niemanden.

Phase Drei

Der Markt war bereits um 30 % gestiegen und Lynch wusste, dass ihn auf der Party eine neugierige Schar von Menschen umringen würde. Viele euphorische Zeitgenossen nahmen ihn beiseite, um herauszufinden, in was sie denn nun investieren sollten und fast jeder sprach von Aktien. Damit war klar, Phase Drei ist erreicht.

Phase Vier

In der vierten Phase umzingelten ihn die Leute erneut, aber diesmal nicht um zu erfragen, worin sie investieren sollten, sondern um ihn Tipps und Ratschläge zu geben, welche Aktien er kaufen solle. Erfuhr er Tage später, dass die Empfehlungen der Partygäste aufgingen, so erkannte Lynch, dass der Markt in Phase Vier steckt: Das Hoch war erreicht – ein Rückschlag der Märkte stand kurz bevor.

Das aktive Zuhören kann sehr wertvoll sein. Halten Sie also ihre Augen und Ohren auf. Auf lange Sicht sollte jeder für sich selber entscheiden, worin er sein Geld investieren möchte – ob er dabei Prinzipien, Ethik oder Trends berücksichtigt. Eines zeigt uns die Vergangenheit der Aktienmärkte jedoch: wenn man Aktien von Qualitäts-Unternehmen findet und das zu einem guten Preis, erzielt man über Jahre Rendite.

Aktien und die Cocktail-Theorie

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Aktien

Aktien: Die 2020-er, wieder das Jahrzehnt der Aktie?

Die Jahre 2010 bis 2020 war ein Jahrzehnt für die Aktien – den Notenbanken sei Dank! Aber wie sieht es für die 2020er-Jahre aus?

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Die Jahre 2010 bis 2020 war ein Jahrzehnt für die Aktien – den Notenbanken sei Dank! Aber wie sieht es für die 2020er-Jahre aus?

Derzeit wird viel spekuliert über die Zukunft nach Corona. Ein Jahrzehnt hat begonnen, in dem die Schulden weltweit auf noch nie gesehene Höhen gestiegen sind. Für einen Dollar Wachstum mussten in den USA bisher bereits sieben Dollar neue Schulden aufgenommen werden, um dieses zu generieren – die Demographiefalle schlägt in vielen Industriestaaten unbarmherzig zu. Deshalb sollte es schwierig werden, das Potenzialwachstum der letzten Jahrzehnte überhaupt zu halten. Man kann sich vieles vorstellen und darüber diskutieren, es gibt aber ein paar fundamentale Gesetzmäßigkeiten in neuzeitlichen Gesellschaften. Auch wenn das durch Geldhäuser ausgerufene Jahrzehnt der Aktien recht interpretationsbedürftig ist.

Aktien: Die Wirtschaft ist der Ast, auf dem wir alle sitzen

Bei allen Dikussionen über das FIAT-Geld, über Schulden und einem Auseinanderdriften der Gesellschaften in der Einkommensverteilung, darf man eines nicht übersehen: Ohne eine funktionierende Wirtschaft, ohne Steuereinnahmen funktioniert kein Gemeinwesen. Die Aufwendungen für einen Staat mit seiner Regierung, seiner Verwaltung, seiner Justiz, seiner Polizei, seinem Militär, seinem Gesundheits- und Bildungssystem, können nicht durch die Druckerpresse der Notenbanken produziert werden, zumindest nicht für lange. Die Kosten müssen durch Steuereinnahmen der Unternehmen und bei den Bürgern erwirtschaftet werden.

Was passiert denn in einem Staat, in dem durch Krieg oder Aufstände Polizei und Militär ausgeschaltet werden? Eine erste Reaktion in einem solchen Land (beispielsweise nach den Umstürzen im Irak oder Lybien) sind stets sofort Plünderungen, aber auch Vergewaltigungen und andere Abscheulichkeiten.

Anleihen können auf null gesetzt und entwertet werden, Schulden durch Währungsreformen vernichtet, aber ein Teil der Wirtschaft bleibt immer erhalten und damit auch der Aktienmarkt und die Aktien.

Denn was stellt der Aktienmarkt dar? Die Beteiligung an Unternehmen, an der Volkswirtschaft, bei allen stets immer wieder zu korrigierenden Entgleisungen. Damit wird auch im Jahrzehnt nach Corona höchstwahrscheinlich der Spruch von Warren Buffett, aus den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts weiter gelten:

“Langfristig werden die Aktienmärkte für gute Nachrichten sorgen. Im 20. Jahrhundert durchlebten die USA zwei Weltkriege und weitere traumatische und teure militärische Konflikte. Eine Depression, mehrere Rezessionen, Börsenpaniken, Ölschocks, Virenpandemie und den Rücktritt eines Präsidenten. Dennoch stieg der Dow Jones von 66 auf 11.497.”

Sondersituation Deutschland

Deutschland wird im Anleihebereich als ein sicherer Hafen angesehen – mit fatalen Folgen für Sparer und Vorsorgesysteme. Denn wie sollen selbst bei leicht steigenden Zinsen Vorsorgeleistungen, Versicherungs- und Pensionsleistungen erwirtschaftet werden? Deutschland sitzt inmitten von Ländern, die sich keine höheren Zinsen leisten können. Der Zinseszinseffekt schafft erst ab einem Zinssatz von drei Prozent in überschau- und erlebbaren Zeiträumen einen Vermögensaufbaueffekt. Aber wie würden die Belastungen für die Staatshaushalte ausfallen, wenn die Renditen für Staatsanleihen in diese Regionen zurückkehren sollten. Die europäische Staatengemeinschaft mit ihrer Zentralbank wird also versuchen über die Zeit aus diesem Dilemma herauszukommen. Die Anleihelaufzeiten auf 30/50 Jahre plus verlängern, wie in Griechenland im Ansatz geschehen.

Die erzielbaren Renditen reichen nicht für das bisherige Vorsorgesystem. Wird man etwa den norwegischen Weg gehen und die Quote an Aktien erhöhen? Das Börsen-Urgestein Gottfried Heller (Partner von André Kostolany) hat auf einem Börsentag schon vor zwei Jahren die Prognose gewagt, dass Versicherer ihre Statuten ändern werden (müssen), um eine auskömmliche Rendite zu erwirtschaften und ihren ständigen Auszahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die langlaufenden Anleihen im Bereich von 10 Jahren und mit ertragreichen Kupons, sind am Auslaufen. Allzu viele 30-jährige hat man sicher nicht in den Portfolios. Also wohin mit den Kundengeldern in Zukunft? In grüne Projekte, Private Equity u.ä.?

Was macht eine Allianz, eine der großen Dividendenzahler (4,8 Prozent aktuell), wenn es nicht einmal mehr am (nicht nutzbaren) Markt für Junk Bonds solche Renditen gibt? Der Zyklus der sinkenden Zinsen seit dem Jahr 1980 ist mit den großen Zinsschritten in den USA im März am Ende angelangt. Bis zuletzt konnte man wegen der Durationseffekte stets Gewinne mit den Anleihen erwirtschaften, so auch noch einmal im Jahr 2020. Aber wenn die Zinsen nicht unter null fallen, gibt es künftig kaum noch etwas – keine Kupons und keine Kursgewinne bei fallenden Zinsen.

Was machen Großfirmen mit ihren Betriebsrenten, Stiftungen mit ihren Anlagegeldern in den nächsten Jahren? Es spricht sehr viel für die Dividendentitel in diesem Jahrzehnt. Mit all ihren Schwankungen und vermutlich sind die jahrelangen Renditen von acht Prozent plus per annum auch bei Weitem nicht mehr realistisch. Aber wo sind die Alternativen?

Fazit

Obwohl ich absolut nichts davon halte, größere Zukunftsprognosen zu stellen – daran verbrennen sich schon ständig ganze Organisationen und Thinktanks die Finger, mit einer Heerschar von Professoren – so bin ich schon davon überzeugt, dass das jetzige Jahrzehnt wieder das Jahrzehnt der Aktien sein wird. Mit großen Schwankungen, Crashs, die Exzesse bereinigen werden, aber auch begründet in der Tatsache, dass man zwar Geldsysteme verändern und vernichten kann, aber nicht die Produktionsanlagen oder die Betriebe in einer Volkswirtschaft, ohne die es kein Überleben gibt, apokalyptische Szenarien einmal ausgenommen.

Es ist aber auch wahrscheinlich, dass es ein wesentlich langsameres Wachstum an den Börsen geben wird, nach Preisexzessen und deren Bereinigung, wie man es in Japan seit 31 Jahren nun schon beobachten kann. Aber selbst wenn Euro oder Kryptowährungen scheitern, wofür hat man nach 250 Staatsbankrotten seit 1800 (sowie 68 internen Pleiten) noch keinen Ersatz gefunden? Für Aktien..

Werden die 2020er-Jahre ein Jahrzehnt für Aktien?

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Aktien

JP Morgan-Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet – Milliarden-Rücklagen für faule Kredite aufgelöst

Claudio Kummerfeld

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Soeben wurden JP Morgan-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 30,16 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 29,2/Erwartungen 28,7). Der Gewinn liegt bei 3,79 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,57/Erwartungen 2,62).

In der Grafik unten sieht man es in der dritten Spalte. JP Morgan hat im letzten Quartal die Risikofürsorge für faule Kredite um 1,9 Milliarden Dollar reduziert, wodurch natürlich der Gewinn erhöht wird. JPM ist der Meinung, dass sich das wirtschaftliche Umfeld (im Sinne der Zahlungsmoral der Kunden) bessert, und vor allem dass Firmenkunden nach wie vor frisches Geld am Kapitalmarkt aufnehmen können. Insgesamt spricht die Bank davon, dass sogar 2,9 Milliarden Dollar an Kreditreserven umgewandelt und in den Gewinn von 12,1 Milliarden Dollar verschoben wurden. Ohne diese Buchung wären es nicht 3,79, sondern nur 3,09 Dollar Gewinn pro Aktie, so die Headline-Aussage der Bank.

Zitat aus dem aktuellen Bericht von JPM:

The provision for credit losses was a net benefit of $1.9 billion, compared to an expense of $1.4 billion in the prior year driven by reserve releases in the current quarter. The Wholesale reserve release was $2.0 billion, reflecting an improvement in the macro-economic scenarios and the continued ability of clients to access liquidity and capital markets. The Consumer reserve release was $0.9 billion, in Home Lending, primarily due to improvements in HPI expectations and portfolio run-off. The prior year included a net reserve release in the Consumer portfolio and a net reserve build in the Wholesale portfolio. Net charge-offs of $1.1 billion were down $444 million from the prior year, driven by Card.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +0,7 Prozent.

Hier das Headline-Statement von JPM-CEO Jamie Dimon:

Jamie Dimon, Chairman and CEO, commented on the financial results: “JPMorgan Chase reported strong results in the fourth quarter of 2020, concluding a challenging year where we generated record revenue, benefiting from our diversified business model and dedicated employees. While we reported record profits of $12.1 billion, we do not consider the reserve takedown of $2.9 billion to represent core or recurring profits – essentially reserve calculations, while done extremely diligently and carefully, now involve multiple, multi-year hypothetical probability-adjusted scenarios, which may or may not occur and which can be expected to introduce quarterly volatility in our reserves. While positive vaccine and stimulus developments contributed to these reserve releases this quarter, our credit reserves of over $30 billion continue to reflect significant near-term economic uncertainty and will allow us to withstand an economic environment far worse than the current base forecasts by most economists.”

Dimon added: “In Consumer & Community Banking, deposits grew 30% or over $200 billion driven primarily by growth in the Federal Reserve’s balance sheet and the continuation of modest market share gains. Within our consumer lending franchise, auto and retail mortgage originations were both up more than 20%. Consumer spending continued to recover, as reflected in combined debit and credit card spend being up for the full quarter. The Corporate & Investment Bank delivered another impressive quarter with growth in Global Investment Banking fees of 34% and Markets revenue of 20%. With a record quarter, Commercial Banking earned $3.3 billion of investment banking revenue in 2020, surpassing its previous $3 billion long-term target. In Asset & Wealth Management, AUM grew 17% due to higher asset values and net inflows of over $190 billion into long-term and liquidity products over the last twelve months.”

Dimon concluded: “We ended the year with a CET1 ratio of 13.1% (vs. 12.4% at the beginning of the year) and capital above $200 billion, providing us with meaningful capacity to further invest in our business and communities, while returning capital to
our shareholders. This increase in capital was after raising over $2 trillion of credit and capital for our consumer and institutional clients around the world, which includes nonprofits and U.S. government entities, including states, municipalities, hospitals and universities and adding net $12 billion to credit reserves. We also hold $1.4 trillion of cash and marketable securities, which is currently over $450 billion in excess of what is required. We opened branches in new markets, improved our digital capabilities, and made acquisitions that will enhance our product offerings and deepen our engagement with our customers. We also continued to invest in our communities – for example, through our initial commitments to support those most impacted by the pandemic and our longer-term commitment to advance racial equality and promote economic growth. Our earnings power and healthy capital position also provide us the flexibility to pay dividends and return excess capital to shareholders through share repurchases. I want to end by thanking our frontline colleagues and those working from home who quickly adapted to the pandemic and safely helped our clients, customers, communities and governments.”

Grafik zeigt aktuelle JP Morgan-Quartalszahlen

JP Morgan-Quartalszahlen - Jamie Dimon
Jamie Dimon. Foto: Steve Jurvetson Creative Commons Attribution 2.0

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