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Videoausblick: Sichere Häfen und Euro-Krise

Jetzt ist sie wieder da, die Angst um Europa und den Euro: Auslöser sind die Ereignisse um den französischen Präsidentschaftskandidaten Fillon, der gestern wohl vergeblich den großen Befreiungsschlag versucht hat. Die Märkte preisen nun die gestiegene Wahrscheinlichkeit eines Sieges von Le Pen ein mit einem dann wahrscheinlichen Austritt Frankreichs aus der Eurozone..

Von Markus Fugmann

Jetzt ist sie wieder da, die Angst um Europa und den Euro: Auslöser sind die Ereignisse um den französischen Präsidentschaftskandidaten Fillon, der gestern wohl vergeblich den großen Befreiungsschlag versucht hat. Die Märkte preisen nun die gestiegene Wahrscheinlichkeit eines Sieges von Le Pen ein mit einem dann wahrscheinlichen Austritt Frankreichs aus der Eurozone – die Anleihemärkte flüchten in die sicheren Häfen, der Euro dürfte in der Defensive bleiben. Und der Dax auch, der gestern schon schwach auf der Brust war, während die US-Indizes kaum verändert aus dem Handel gegangen waren. Daher dürfte das Risiko weiterer Kursverluste beim Dax höher sein als die Chance auf der Oberseite..



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4 Kommentare

  1. Hätte ich auch nicht gedacht dass der Bund-Future nochmal hochläuft. Dachte eigentlich dass es nun sicher zur Zinswende kommt, auch im Euro.

  2. Party geht weiter. Die Märkte schlucken einfach alles ohne zu kotzen

  3. Das System ist stramm auf Kurs „heile Welt“ gesetzt! Notenbangster aller Länder, ihr habt euch längst vereinigt und manipuliert die Kurse, was das Zeug hält! Der Crash? Korrektur wenigstens? Börsengesetze? Kostolany? Trump lässt hochkaufen. Muss er, sonst fällt er. Jinping hält den Shanghai Composite solide über 3000. Muss er, sonst fällt er. Und wie von Draghis Zauberhand sinkt der Euro immer dann plötzllich massiv, wenn der DAX schwächelt… Und schwups geht es wieder nach oben mit dem Deutschen Aktienindex! Muss er machen, sonst ist der Italiener weg vom Fenster… Weil dann nämlich dem letzten Lieschen Müller auffiele, dass es nur ein paar Stromstöße sind, die dem längst toten System scheinbar Leben einhauchen… Das darf nicht sein, denn dann wäre Revolution. Schnell eine Eilmeldung lanciert aus dem Hause Yellen oder Draghi, und schon klappt das mit der Kursmanipulation. Ach ja, ein paar Perma-Bären wie der Herr Fugmann gehören zu diesem Spiel dazu. Auch diese Dauer-Skepsis nährt die Rallye. Und verschafft dem „Good Guy“ Stefan Riße schöne Kontermöglichkeiten. Es ist abgekartet bis dorthinaus…

    1. Für mich stellt sich die Frage was passiert mit dem in Europa angelegten Geld, wenn Europa wirklich in eine Krise rutscht (wenn wir nicht schon mitten drin sind). Wo fliesst es hin ? Nach Amerika wo alles eh schon hoch bewertet ist, nach China mit deren Problemen, Südamerika, Australien oder doch Russland ? Alles in Edelmetalle, dann haben wir ruckzuck nen fairen Gold- und Silberpreis im Vergleich zu den Schulden. Oder wohin mit den ganzen Papierschnipseln ?

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