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Videoausblick: So ist jetzt die Lage!

Derzeit dreht sich alles um die Frage, ob es in den USA zu einem government shutdown kommen wird heute Nacht- das macht die Wall Street derzeit nervös und schwächt den Dollar weiter, Das US-Abgeordnetenhaus habt bereits eine sogenannte "stopgap bill" verabschiedet, aber derzeit sieht es nicht danach aus, als würde das auch durch den US-Senat gehen. Wichtig derzeit die Entwicklungen an den Anleihemärkten, Geld wird immer teurer, dazu steigen die Inflationserwartungen..

Von Markus Fugmann

Derzeit dreht sich alles um die Frage, ob es in den USA zu einem government shutdown kommen wird heute Nacht- das macht die Wall Street derzeit nervös und schwächt den Dollar weiter, Das US-Abgeordnetenhaus habt bereits eine sogenannte „stopgap bill“ verabschiedet, aber derzeit sieht es nicht danach aus, als würde das auch durch den US-Senat gehen, weil die Republikaner dafür die Unterstützung von mindestens zehn Demokraten brauchen. Wichtig derzeit die Entwicklungen an den Anleihemärkten, wo die Rendite für die 10-jährige US-Anleihe weiter nach oben geht und nun auf dem höchsten Stand seit der Wahl Trumps ist (2,63%). Geld wird also teurer, dazu steigen die Inflationserwartungen – all das ist eigetlich für die Aktienmärkte eine eher ungünstige Situation, Der Dax dürfte zunächst wenig verändert eröffnen..



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26 Kommentare

  1. „stopgap bill“. Normalerweise geht das immer gut aus und hat überhaupt keine Auswirkung. Die Börse juckt das nur wenig. Ich verstehe nicht, wieso Herr Fugmann hier so eine Story drum bastelt.

    Was Herr Fugmann heute überhaupt nicht auf dem Radar hat (für die Zuschauer) und entscheidender ist: Wir haben einen Optionsverfalltermin. In der Regel wird hin zu solchen Markten eine erhebliche Wette von den big playern eingegangen. Dann werden gemäß dieser Wette die Märkte zu diesem Marken hingezogen um damit erhebliche Renditen einzufahren. Mit Steuerreform und positiver Wirtschaftsentwicklung könnte big money recht gleichartig positioniert gewesen sein, so wie das die letzten Wochen abging. Nach Optionsverfall werden die Karten vollkommen neu gemischt hinsichtlich der Positionierung hin zu den nächsten Optionsverfallterminen. Die Frage ist, wie sich big money nun positioniert. Werden sie die Blase weiter aufblasen oder ziehen sie sich langsam zurück und wetten sogar massiv auf eine Korrektur?

    Also Herr Fugmann, sorry wenn ich hier wieder ein Kritiker bin; der „gouverment shutdown“ ist irrelevante Nebenmusik, die zwar dann irgendwann vielleicht als Nachrichten zu den Kursen taugt, aber nicht wirklich kurstreibend sein wird, solange es binnen unschädlicher Frist eine Lösung gibt, und das gab es bisher immer; Dems und Reps werden sich nie die Schuld zuschieben lassen wollen, dass sie einen Stockmarketcrash und daraus in Folge Schaden für das Wirtschaftswachstum ausgelöst haben.

    1. Eine sehr gute Ansicht! Vielen lieben Dank!

    2. @V, die Verfallstermine, selbst die Termine mit großem Verfall und nicht wie heute kleinem Verfall, sind in den letzten Monaten, ja Jahren immer unwichtiger geworden! Wann gab es zuletzt um den Verfall herum größere Bewegungen, die damit begründet werden könnten? Das gab es seit Jahren nicht mehr – vor dieser Zeit gab es damals häufig und gerade an den Verfallstagen heftige Bewegungen, aber das ist schon lange vorbei. Sie (@V) scheinen also irgendwie noch in der Vergangenheit zu leben..

      1. Auweis. Sie haben die Zusammenhänge absolut nicht verstanden.

        „Wann gab es zuletzt um den Verfall herum größere Bewegungen, die damit begründet werden könnten“

        Die Bewegungen finden nicht ZU den Terminen statt, sondern ZWISCHEN den Terminen. Die Positionierung im Vorfeld ist entscheidend, denn diese wird angestrebt um gehebelt Gewinne zu machen.

        Der Optionsmarkt ist der viel größere Markt. Mit ihm werden die Fäden gezogen. Herr Fugmann, ich finde es erschreckend ihnen das A&O erklären zu müssen.

        Ich glaube ich ziehe mich nun hier kommentarmäßig zurück.

        1. Auweis = Auweia (Schnelltippen birgt Fehlerpotential)

        2. @V, deswegen schrieb ich ja: „um den Verfall herum“, also am Termin selbst sowie im Vorfeld und im Nachgang..Sie haben eine Mißgunst in sich, die eine gewisse Wut und ein Geltungsbedürfnis verrät, und das noch gepaart mit Überheblichkeit – warum?

          1. Nein, eben nicht um den Verfall herum, es geht nicht um ein paar Tage vorher oder nachher.

            Big Player positionieren sich Monate im Vorfeld hin zu Verfallsterminen. Wenn diese den DOW zu Jahresende bei 21.000 sehen werden sie jetzt langsam PUT-Positionen zum 2018er-Dezemberkontrakt aufbauen und sie werden im Laufe des Jahre ihre Bestände massiv abladen um den Aufwärtstrend zum Kippen zu bringen. Und das alles zu Zeiten bei denen der Retailinvestor noch seine Party feiert. Es gibt noch ein paar andere Instrumente, die diese Player zu spielen wissen um ihre gewünschte Richtung zu forcieren… achja und das Spiel erfolgt nicht nur bei Aktien, auch bei Währungen, Commodities, etc.

            Die an mich gerichteten persönlichen Vorwürfe treffen wohl auf Sie selbst zu, da die Rechthaberei eine ihrer Erfindung zu sein scheint.

            Ich werde mich wie angekündigt aus ihrem Forum zurückziehen und sie in ihrer eigenen unkritikfähigen Welt weitermachen lassen. Ich bin mir bewusst hier gestört zu haben. Ich entschuldige mich dafür. Zudem wollte ich auch keine Gefühle verletzen.

            Wut und Geltungsbedürfnis sind hier keine Treiber, dem seien Sie sich mal versichert.

            Ciao und eine gute Zeit.

          2. @V, wie Sie meinen! Abschließend: warum gibt es in Ihren Kommentaren stets den Tenor: der Fugmann sieht alles falsch und hat keine Ahnung, aber ich, ich habe Ahnung!?
            Warum kucken Sie dann die Videos, wenn Sie das meinen – macht doch keinen Sinn, wenn Sie wirklich der Auffassung wären, ich hätte keine Ahnung! Das paßt logisch doch einfach nicht zusammen, scheint mir (ich jedenfalls kucke mir nichts an von Leuten, von denen ich glaube, dass sie keine Ahnung haben).
            Ich bin ja nun schon einige Jahre dabei und exponiere mich mit solchen Videos natürlich. Mache mich damit angreifbar – wenn man da keine Kritik einstecken könnte (wie Sie mir unterstellen), kann man sowas nicht jahrelang machen, das können Sie mir glauben!
            Aber nu ist auch gut, lassen wir das Thema!
            Falls Sie wieder Lust zu Kommentaren haben, jederzeit gerne..

          3. Kommentar von V:
            „Big Player positionieren sich Monate im Vorfeld hin zu Verfallsterminen. Wenn diese den DOW zu Jahresende bei 21.000 sehen werden sie jetzt langsam PUT-Positionen zum 2018er-Dezemberkontrakt aufbauen und sie werden im Laufe des Jahre ihre Bestände massiv abladen um den Aufwärtstrend zum Kippen zu bringen. “

            ich glaube nicht, daß man das so naiv betrachten kann.
            Es gibt nicht die Gruppe der „Big Player“, die gemeinsam an einem Strang ziehen und koordiniert den Markt in die eine oder andere Richtung ziehen.
            Jeder wird nämlich individuell versuchen für sich den maximalen Gewinn zu ziehen. Bedeutet konkret:
            Jeder analysiert natürlich in Echtzeit die Positionen der anderen und das schließt natürlich die Positionierung am Optionsmarkt mit ein.
            Das führt automatisch zu Frontrunning und das wiederum zu einer entsprechenden Egalisierung der Bewegung.
            Das erklärt auch, warum es um den Verfall herum eben so wenig Bewegung gibt – das System ist einfach zu effektiv und erlaubt einer einzelnen Gruppe keine besonderen Vorteile mehr.

            Konkret auf oben genanntes Beispiel bezogen:
            Natürlich würden die anderen sehen, wie die Bestände an 2018Dec Puts sind und selbstverständlich gibt es ja eine Gegenseite, nämlich die Stillhalter der Puts und die haben ja logischerweise ein gegenteiliges Interesse, nämlich das Interesse die Kurse möglichst nahe am Verfall auslaufen zu lassen.
            Ausserdem sind in der Regel sowieso die Stillhalter das Big Money, nicht diejenigen die Long Puts sind.

        3. @V, im Gegensatz zu anderen, wird Ihren Kommentaren vermutlich niemand nachweinen.

          1. vier saeulen system

            Ich finde aber seine Komment.sehr aufschlussreich!
            Kritik braucht das Forum hier!

        4. @V, ich finde Kommentare, die FMW kontra geben, in Ordnung und sogar wichtig.
          Da müsste eigentlich jeden zweiten Tag einer dringestanden haben.
          Nicht immer von Ihnen, denn es gibt genügend andere, die es auch wissen.

          Selbst dann hätten sich die meisten der in den letzten Jahren zu Bären gewordenen Anleger die Tausende-Punkte-Anstiege womöglich trotzdem entgehen lassen.
          Aber vielleicht hätten sehr viele von ihnen nicht obendrein auch noch auf fallende Kurse gesetzt und Geld verloren statt es zu vermehren.
          Man sollte einen Standpunkt immer von zwei Seiten betrachten können dürfen. Danach kann man in der Regel ein bisschen klarer sehen.

          1. @Gerd, völlig richtig („ich finde Kommentare, die FMW kontra geben, in Ordnung und sogar wichtig“) – Kritik befruchtet immer!
            Aber ich hatte bei @V nicht den Eindruck, dass es hier um konstruktive Kritik geht, ehrlich gesagt, das hatte mehr von einer persönlichen Attacke auf mich persönlich, nach dem Motto: ich habe Ahnung, du hast keine..

          2. Ja,V, da hat Markus Fugmann recht, wenn er sich auf den Schlips getreten fühlt. Da konnte er in der Tat annehmen, als würde es in Richtung persönliche Attacke gehen.
            Also bitte weiterhin Ihre Meinung bringen, aber …wie gesagt.

          3. Ich finde die Kommentare von v eigentlich gut und nachvollziehbar. Aber man hört teilweise schon durch, wie genervt der Mann von der Unwissenheit der anderen ist. Also zum zickig sein hat er definitiv keinen Grund! Würde mich freuen, wenn er trotzdem wieder mal was schreibt!

        5. Ist das jetzt die große neue Modewelle, dass man erst andere permanent und impertinent kritisiert und sich dann schmollend zurückzieht, wenn die unausweichlichen konsequenten Antworten zurückkommen?

  2. „In der Regel wird hin zu solchen Markten eine erhebliche Wette von den big playern eingegangen. “
    Korrektur, der Satz sollte wie folgt lauten:
    In der Regel wird hin zu solchen Terminen eine erhebliche Wette von den big playern eingegangen.

    1. Der „V“ mag ja schon Ahnung haben, zweifellos. Aber mit etwas Selbstreflexektion muss er wohl auch seine Überheblichkeit erkennen müssen. Kann ich bei Fugmann nicht feststellen.
      Der Ton macht halt die Musik.

      1. G’scheitschwätzer mag halt keiner.

  3. Durch diese stopgap bill ist doch das Problem schon bis Mitte Februar verschoben oder nicht?
    Eine Einigung bis heute Nacht ist also gar nicht mehr erforderlich oder sehe ich das falsch?
    Wenn dem aber so ist (dass das Problem somit verschoben wurde), wird das die Märkte heute nicht sonderlich belasten.

    1. @Gixxer, nein! Das US-Abgeordnetenhaus hat diese stopgap bill beschlossen, das hilft aber alles nix, wenn das nicht auch der US-Senat tut, weil beide Kammern zustimmen müssen und im Senat dafür 60 Stimmen erforderlich sind, die Republikaner aber nur 52 Stimmen haben..

      1. Vielen Dank für die Erklärung.

  4. Hallo, möchte auch meinen senf dazu geben. Ich finde streit und kontradiskussionen auch gut. Also weitermachen. Und ich finde aus nem streit entstehen am ende die besten freundschaften. ;)
    Würde ich mit jedem, mit dem ich streit hatte nichts mehr reden, ich hätte keine freunde mehr.

  5. Kenne und verfolge die Kommentare auch nicht wirklich von „V“. Das was ich aber die letzten 2 Tagen gelesen hab.. naja da würd ich mich als Moderator auch mal fragen warum er überhaupt die Videos anschaut und nicht lieber gleich in Ruhe Frühstückt… . Der Ton macht doch einfach die Musik. A bisserl mehr Respekt und Anerkennung wäre schon mal angebracht .. der Service ist ja schließlich kostenfrei hier…

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