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Videoausblick: So ist jetzt die Lage!

Derzeit dreht sich alles um die Frage, ob es in den USA zu einem government shutdown kommen wird heute Nacht- das macht die Wall Street derzeit nervös und schwächt den Dollar weiter, Das US-Abgeordnetenhaus habt bereits eine sogenannte „stopgap bill“ verabschiedet, aber derzeit sieht es nicht danach aus, als würde das auch durch den US-Senat gehen. Wichtig derzeit die Entwicklungen an den Anleihemärkten, Geld wird immer teurer, dazu steigen die Inflationserwartungen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Derzeit dreht sich alles um die Frage, ob es in den USA zu einem government shutdown kommen wird heute Nacht- das macht die Wall Street derzeit nervös und schwächt den Dollar weiter, Das US-Abgeordnetenhaus habt bereits eine sogenannte „stopgap bill“ verabschiedet, aber derzeit sieht es nicht danach aus, als würde das auch durch den US-Senat gehen, weil die Republikaner dafür die Unterstützung von mindestens zehn Demokraten brauchen. Wichtig derzeit die Entwicklungen an den Anleihemärkten, wo die Rendite für die 10-jährige US-Anleihe weiter nach oben geht und nun auf dem höchsten Stand seit der Wahl Trumps ist (2,63%). Geld wird also teurer, dazu steigen die Inflationserwartungen – all das ist eigetlich für die Aktienmärkte eine eher ungünstige Situation, Der Dax dürfte zunächst wenig verändert eröffnen..

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26 Kommentare

26 Comments

  1. Avatar

    V

    19. Januar 2018 08:02 at 08:02

    „stopgap bill“. Normalerweise geht das immer gut aus und hat überhaupt keine Auswirkung. Die Börse juckt das nur wenig. Ich verstehe nicht, wieso Herr Fugmann hier so eine Story drum bastelt.

    Was Herr Fugmann heute überhaupt nicht auf dem Radar hat (für die Zuschauer) und entscheidender ist: Wir haben einen Optionsverfalltermin. In der Regel wird hin zu solchen Markten eine erhebliche Wette von den big playern eingegangen. Dann werden gemäß dieser Wette die Märkte zu diesem Marken hingezogen um damit erhebliche Renditen einzufahren. Mit Steuerreform und positiver Wirtschaftsentwicklung könnte big money recht gleichartig positioniert gewesen sein, so wie das die letzten Wochen abging. Nach Optionsverfall werden die Karten vollkommen neu gemischt hinsichtlich der Positionierung hin zu den nächsten Optionsverfallterminen. Die Frage ist, wie sich big money nun positioniert. Werden sie die Blase weiter aufblasen oder ziehen sie sich langsam zurück und wetten sogar massiv auf eine Korrektur?

    Also Herr Fugmann, sorry wenn ich hier wieder ein Kritiker bin; der „gouverment shutdown“ ist irrelevante Nebenmusik, die zwar dann irgendwann vielleicht als Nachrichten zu den Kursen taugt, aber nicht wirklich kurstreibend sein wird, solange es binnen unschädlicher Frist eine Lösung gibt, und das gab es bisher immer; Dems und Reps werden sich nie die Schuld zuschieben lassen wollen, dass sie einen Stockmarketcrash und daraus in Folge Schaden für das Wirtschaftswachstum ausgelöst haben.

    • Avatar

      Braun

      19. Januar 2018 08:26 at 08:26

      Eine sehr gute Ansicht! Vielen lieben Dank!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      19. Januar 2018 08:32 at 08:32

      @V, die Verfallstermine, selbst die Termine mit großem Verfall und nicht wie heute kleinem Verfall, sind in den letzten Monaten, ja Jahren immer unwichtiger geworden! Wann gab es zuletzt um den Verfall herum größere Bewegungen, die damit begründet werden könnten? Das gab es seit Jahren nicht mehr – vor dieser Zeit gab es damals häufig und gerade an den Verfallstagen heftige Bewegungen, aber das ist schon lange vorbei. Sie (@V) scheinen also irgendwie noch in der Vergangenheit zu leben..

      • Avatar

        V

        19. Januar 2018 08:48 at 08:48

        Auweis. Sie haben die Zusammenhänge absolut nicht verstanden.

        „Wann gab es zuletzt um den Verfall herum größere Bewegungen, die damit begründet werden könnten“

        Die Bewegungen finden nicht ZU den Terminen statt, sondern ZWISCHEN den Terminen. Die Positionierung im Vorfeld ist entscheidend, denn diese wird angestrebt um gehebelt Gewinne zu machen.

        Der Optionsmarkt ist der viel größere Markt. Mit ihm werden die Fäden gezogen. Herr Fugmann, ich finde es erschreckend ihnen das A&O erklären zu müssen.

        Ich glaube ich ziehe mich nun hier kommentarmäßig zurück.

        • Avatar

          V

          19. Januar 2018 08:49 at 08:49

          Auweis = Auweia (Schnelltippen birgt Fehlerpotential)

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          19. Januar 2018 08:51 at 08:51

          @V, deswegen schrieb ich ja: „um den Verfall herum“, also am Termin selbst sowie im Vorfeld und im Nachgang..Sie haben eine Mißgunst in sich, die eine gewisse Wut und ein Geltungsbedürfnis verrät, und das noch gepaart mit Überheblichkeit – warum?

          • Avatar

            V

            19. Januar 2018 09:04 at 09:04

            Nein, eben nicht um den Verfall herum, es geht nicht um ein paar Tage vorher oder nachher.

            Big Player positionieren sich Monate im Vorfeld hin zu Verfallsterminen. Wenn diese den DOW zu Jahresende bei 21.000 sehen werden sie jetzt langsam PUT-Positionen zum 2018er-Dezemberkontrakt aufbauen und sie werden im Laufe des Jahre ihre Bestände massiv abladen um den Aufwärtstrend zum Kippen zu bringen. Und das alles zu Zeiten bei denen der Retailinvestor noch seine Party feiert. Es gibt noch ein paar andere Instrumente, die diese Player zu spielen wissen um ihre gewünschte Richtung zu forcieren… achja und das Spiel erfolgt nicht nur bei Aktien, auch bei Währungen, Commodities, etc.

            Die an mich gerichteten persönlichen Vorwürfe treffen wohl auf Sie selbst zu, da die Rechthaberei eine ihrer Erfindung zu sein scheint.

            Ich werde mich wie angekündigt aus ihrem Forum zurückziehen und sie in ihrer eigenen unkritikfähigen Welt weitermachen lassen. Ich bin mir bewusst hier gestört zu haben. Ich entschuldige mich dafür. Zudem wollte ich auch keine Gefühle verletzen.

            Wut und Geltungsbedürfnis sind hier keine Treiber, dem seien Sie sich mal versichert.

            Ciao und eine gute Zeit.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            19. Januar 2018 09:18 at 09:18

            @V, wie Sie meinen! Abschließend: warum gibt es in Ihren Kommentaren stets den Tenor: der Fugmann sieht alles falsch und hat keine Ahnung, aber ich, ich habe Ahnung!?
            Warum kucken Sie dann die Videos, wenn Sie das meinen – macht doch keinen Sinn, wenn Sie wirklich der Auffassung wären, ich hätte keine Ahnung! Das paßt logisch doch einfach nicht zusammen, scheint mir (ich jedenfalls kucke mir nichts an von Leuten, von denen ich glaube, dass sie keine Ahnung haben).
            Ich bin ja nun schon einige Jahre dabei und exponiere mich mit solchen Videos natürlich. Mache mich damit angreifbar – wenn man da keine Kritik einstecken könnte (wie Sie mir unterstellen), kann man sowas nicht jahrelang machen, das können Sie mir glauben!
            Aber nu ist auch gut, lassen wir das Thema!
            Falls Sie wieder Lust zu Kommentaren haben, jederzeit gerne..

          • Avatar

            PK

            19. Januar 2018 10:01 at 10:01

            Kommentar von V:
            „Big Player positionieren sich Monate im Vorfeld hin zu Verfallsterminen. Wenn diese den DOW zu Jahresende bei 21.000 sehen werden sie jetzt langsam PUT-Positionen zum 2018er-Dezemberkontrakt aufbauen und sie werden im Laufe des Jahre ihre Bestände massiv abladen um den Aufwärtstrend zum Kippen zu bringen. “

            ich glaube nicht, daß man das so naiv betrachten kann.
            Es gibt nicht die Gruppe der „Big Player“, die gemeinsam an einem Strang ziehen und koordiniert den Markt in die eine oder andere Richtung ziehen.
            Jeder wird nämlich individuell versuchen für sich den maximalen Gewinn zu ziehen. Bedeutet konkret:
            Jeder analysiert natürlich in Echtzeit die Positionen der anderen und das schließt natürlich die Positionierung am Optionsmarkt mit ein.
            Das führt automatisch zu Frontrunning und das wiederum zu einer entsprechenden Egalisierung der Bewegung.
            Das erklärt auch, warum es um den Verfall herum eben so wenig Bewegung gibt – das System ist einfach zu effektiv und erlaubt einer einzelnen Gruppe keine besonderen Vorteile mehr.

            Konkret auf oben genanntes Beispiel bezogen:
            Natürlich würden die anderen sehen, wie die Bestände an 2018Dec Puts sind und selbstverständlich gibt es ja eine Gegenseite, nämlich die Stillhalter der Puts und die haben ja logischerweise ein gegenteiliges Interesse, nämlich das Interesse die Kurse möglichst nahe am Verfall auslaufen zu lassen.
            Ausserdem sind in der Regel sowieso die Stillhalter das Big Money, nicht diejenigen die Long Puts sind.

        • Avatar

          Columbo

          19. Januar 2018 09:22 at 09:22

          @V, im Gegensatz zu anderen, wird Ihren Kommentaren vermutlich niemand nachweinen.

          • Avatar

            vier saeulen system

            19. Januar 2018 09:36 at 09:36

            Ich finde aber seine Komment.sehr aufschlussreich!
            Kritik braucht das Forum hier!

        • Avatar

          Gerd

          19. Januar 2018 10:10 at 10:10

          @V, ich finde Kommentare, die FMW kontra geben, in Ordnung und sogar wichtig.
          Da müsste eigentlich jeden zweiten Tag einer dringestanden haben.
          Nicht immer von Ihnen, denn es gibt genügend andere, die es auch wissen.

          Selbst dann hätten sich die meisten der in den letzten Jahren zu Bären gewordenen Anleger die Tausende-Punkte-Anstiege womöglich trotzdem entgehen lassen.
          Aber vielleicht hätten sehr viele von ihnen nicht obendrein auch noch auf fallende Kurse gesetzt und Geld verloren statt es zu vermehren.
          Man sollte einen Standpunkt immer von zwei Seiten betrachten können dürfen. Danach kann man in der Regel ein bisschen klarer sehen.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            19. Januar 2018 10:13 at 10:13

            @Gerd, völlig richtig („ich finde Kommentare, die FMW kontra geben, in Ordnung und sogar wichtig“) – Kritik befruchtet immer!
            Aber ich hatte bei @V nicht den Eindruck, dass es hier um konstruktive Kritik geht, ehrlich gesagt, das hatte mehr von einer persönlichen Attacke auf mich persönlich, nach dem Motto: ich habe Ahnung, du hast keine..

          • Avatar

            Gerd

            19. Januar 2018 10:32 at 10:32

            Ja,V, da hat Markus Fugmann recht, wenn er sich auf den Schlips getreten fühlt. Da konnte er in der Tat annehmen, als würde es in Richtung persönliche Attacke gehen.
            Also bitte weiterhin Ihre Meinung bringen, aber …wie gesagt.

          • Avatar

            chimbuman

            19. Januar 2018 12:04 at 12:04

            Ich finde die Kommentare von v eigentlich gut und nachvollziehbar. Aber man hört teilweise schon durch, wie genervt der Mann von der Unwissenheit der anderen ist. Also zum zickig sein hat er definitiv keinen Grund! Würde mich freuen, wenn er trotzdem wieder mal was schreibt!

        • Avatar

          Michael

          19. Januar 2018 10:14 at 10:14

          Ist das jetzt die große neue Modewelle, dass man erst andere permanent und impertinent kritisiert und sich dann schmollend zurückzieht, wenn die unausweichlichen konsequenten Antworten zurückkommen?

  2. Avatar

    V

    19. Januar 2018 08:09 at 08:09

    „In der Regel wird hin zu solchen Markten eine erhebliche Wette von den big playern eingegangen. “
    Korrektur, der Satz sollte wie folgt lauten:
    In der Regel wird hin zu solchen Terminen eine erhebliche Wette von den big playern eingegangen.

    • Avatar

      chimbuman

      19. Januar 2018 09:18 at 09:18

      Der „V“ mag ja schon Ahnung haben, zweifellos. Aber mit etwas Selbstreflexektion muss er wohl auch seine Überheblichkeit erkennen müssen. Kann ich bei Fugmann nicht feststellen.
      Der Ton macht halt die Musik.

      • Avatar

        chimbuman

        19. Januar 2018 09:20 at 09:20

        G’scheitschwätzer mag halt keiner.

  3. Avatar

    Gixxer

    19. Januar 2018 09:05 at 09:05

    Durch diese stopgap bill ist doch das Problem schon bis Mitte Februar verschoben oder nicht?
    Eine Einigung bis heute Nacht ist also gar nicht mehr erforderlich oder sehe ich das falsch?
    Wenn dem aber so ist (dass das Problem somit verschoben wurde), wird das die Märkte heute nicht sonderlich belasten.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      19. Januar 2018 09:08 at 09:08

      @Gixxer, nein! Das US-Abgeordnetenhaus hat diese stopgap bill beschlossen, das hilft aber alles nix, wenn das nicht auch der US-Senat tut, weil beide Kammern zustimmen müssen und im Senat dafür 60 Stimmen erforderlich sind, die Republikaner aber nur 52 Stimmen haben..

      • Avatar

        Gixxer

        19. Januar 2018 10:55 at 10:55

        Vielen Dank für die Erklärung.

  4. Avatar

    M.d

    19. Januar 2018 13:19 at 13:19

    Hallo, möchte auch meinen senf dazu geben. Ich finde streit und kontradiskussionen auch gut. Also weitermachen. Und ich finde aus nem streit entstehen am ende die besten freundschaften. ;)
    Würde ich mit jedem, mit dem ich streit hatte nichts mehr reden, ich hätte keine freunde mehr.

  5. Avatar

    Robert14021984

    19. Januar 2018 13:32 at 13:32

    Kenne und verfolge die Kommentare auch nicht wirklich von „V“. Das was ich aber die letzten 2 Tagen gelesen hab.. naja da würd ich mich als Moderator auch mal fragen warum er überhaupt die Videos anschaut und nicht lieber gleich in Ruhe Frühstückt… . Der Ton macht doch einfach die Musik. A bisserl mehr Respekt und Anerkennung wäre schon mal angebracht .. der Service ist ja schließlich kostenfrei hier…

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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