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Videoausblick: Störsignale innerhalb der Rally

Die Rally an den Aktienmärkten ist intakt und breitgefächert, gestern alle vier US-Indizes mit neuen Allzeithochs. All das aufgrund der immer euphorischeren Erwartung in Sachen US-Steuerreform, Short-Eindeckungen trieben die Kurs weiter nach oben.. Aber: die Devisen- und Anleihemärkte spielen das Spiel der Aktienmärkte nicht mit..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Rally an den Aktienmärkten ist intakt und breitgefächert, gestern alle vier US-Indizes mit neuen Allzeithochs. All das aufgrund der immer euphorischeren Erwartung in Sachen US-Steuerreform, Short-Eindeckungen trieben die Kurs weiter nach oben. Die saisonal günstige Zeit im Umfeld von Thanksgiving macht sich also stark bemerkbar, der Dax dürfte noch weiteres Potential bis in den Bereich 12350 Punkte haben. Aber: die Devisen- und Anleihemärkte spielen das Spiel der Aktienmärkte nicht mit, der Dollar schwach, der doch eigentlich von der Hoffnung auf die US-Steuerreform profitieren müßte, das Risikobarometer Yen ist stark (eigentlich ein Zeichen für Risikoaversion), die US-Zinskurve verflacht sich weiter. Das deutet an, dass nach Abschluss der Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten Ungemach droht..

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12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Savestrax

    22. November 2017 07:58 at 07:58

    Jetzt verstehe ich die Ansage von Herrn Fugmann bezüglich des bevorstehenden Anstiegs von vor wenigen Tagen besser. Er geht von einem 12.xxxer Niveau aus. ;-)

  2. Avatar

    Marko

    22. November 2017 14:54 at 14:54

    Schon nicht schlecht, der Markt, Ihr Bären wollt den Crash/ die Korrektur ?

    Die ganze Kiste wird im Jahr 2018 weiter nach oben laufen, und was könnt Ihr machen ?
    Shorten, den Markt, genau das wollen wir Bullen ! :D

    • Avatar

      Robert14021984

      22. November 2017 15:40 at 15:40

      @ marko.. ich versteh ihr gefasel immer nicht mit den Bullen und den Bären.. wie alt sind Sie ?! 14 ?!
      es geht hoch es geht runter. Glauben Sie wirklich es geht nur nach oben ??? Ist doch egal wohin es geht.. Hauptsache der Trader verdient Geld damit….
      Verstehe gar nicht warum Sie überhaupt noch Traden wenn Sie schon wissen wo der Kurs hin geht… dann haben Sie sicher schon Millionen gemacht…

      Bringen Sie doch mal was konstruktives hier .. Einstiegsmarken & Stops / Dax von mir aus Long wenn Sie Bulle sind und einen auf dem Schreibtisch stehen haben…. aber immer LongLongLong schreien ist einfach meiner Sicht niemandem hier geholfen.

      • Avatar

        Marko

        22. November 2017 16:06 at 16:06

        Ich bin wohl etwas länger an der Börse…

        Mir ist es egal, ob Bulle oder Bär, dass das hier eine Bärenseite ist, ist doch klar ?
        Short/Short schreien, das hilft Euch ? Crash-Szenarien ?

        Aktien bzw den Markt, bzw. den Anleihenmarkt zu verstehen ist soo einfach nicht, soll ich Ihnen KBV/KGV usw, nebst einer kompletten Fundamentalanlayse „vorbeten“ ?
        Ernsthaft ? Nebst Einstiegispunkten, Pivot usw ??? Das wollen Sie ? Das ist doch Ihr Geld ?!?
        Meine Frage wäre : Was habe ich davon ? Konstruktiv ist die VWL/BWL Situation derzeit, Aktientips/Indizies ?

        • Avatar

          Marko

          22. November 2017 16:26 at 16:26

          Finanzmarktwelt.de
          ist KEINE Anlageberatungsseite !
          Machen Sie das beste daraus, mehr gibts dazu nicht zu sagen.
          Ein großes Lob an den Markus und sein Team !

          • Avatar

            Rudi

            22. November 2017 17:03 at 17:03

            @Marko Keine Ahnung, welche Psychokiste sie reiten, aber sie sollten unbedingt und schleunigst mal einen kompetenten Arzt aufsuchen, bevor die weissen Kaninchen wiederkommen.

          • Avatar

            Wolfgang M.

            22. November 2017 17:19 at 17:19

            Hallo Marko. Diese Woche beweist doch einmal mehr, dass kurzfristige Prognosen kaum seriös sein können. Am Montag hieß es, die Jamaikakrise würde die Märkte in die Tiefe reißen, seit gestern ist von der Welle 5 die Rede – und was macht der Dax? Stanzl hat gestern die richtige Antwort zur kurzfristigen Marktvorhersage gemacht: „Ich weiß es nicht, sie wissen es nicht, keiner weiß es, warten wir mal ab.“ Deshalb sollte der Konjunktiv im Ausblick viel mehr verwendet werden. Mittelfristig sieht die Sache ein bisschen anders aus. In diesem Zusammenhang kann ich die Argumentation nicht nachvollziehen, warum die Steuerreform der Grund für die Aktienhausse (weltweit) sein soll, ein Grund, der für viele Exportnationen sogar nachteilig gg. den USA wäre. Nein, ich mag es gar nicht mehr erwähnen, es ist das Zinsniveau, welches die Geldindustrie (momentan) quasi zwingt im Markt zu bleiben. Ein jetziger Ausstieg verursacht im Vergleich zu 2000 oder 2007 sogar Kosten (Zinsniveau) evtl. auch für Boni. Aus meiner Sicht könnte sich 2018 das Spiel deutlich ändern, wenn Inflation und Zinsen tatsächlich anziehen. Gruß vom Chiemsee
            Zusatz: Die Informationsdichte aktueller Wirtschaftsnews in diesem Portal durch Markus F. Ist einmalig.

  3. Avatar

    Marko

    22. November 2017 15:01 at 15:01

    Vorsicht beim YEN !!!
    Schaut mal auf den USD/YEN-Chart auf den 10 Jahreschart…

    Nochmal : damit es die (endlich?) Bären kapieren, Euer „Feind“ ist die EZB.
    Solange die nicht reagieren, könnt Ihr irgendwelche Crash-Szenarien direkt in die Mülltonne werfen !
    Viel Spaß beim verlieren…

    Börse kann einfach sein ?

  4. Avatar

    Marko

    22. November 2017 15:24 at 15:24

    Und, liebe Bären…
    Solange die EZB sich in den Markt „einmischt“, sind wir Bullen im Vorteil (nach dieser langen Zeit,seit Lehman), weil die EZB den Anleihenmarkt somit automatisch „verteidigt“, bzw. verzerrt.

    Ein Markt, egal was, Anleihenmarkt oder Aktienmarkt sollte „frei“ sein, Angebot und Nachfrage ist beim Anleihenmarkt nicht gegeben. Der BUFU bei 162 sagt doch alles ?
    Deshalb, sollte es auch im Interesse der mächtigsten Notenbank der Welt sein, den Markt „frei“ sein zu lassen… Ich bezügl Nullzinspoltiki usw…
    Ich würde sowas nicht bis Ende 2018 machen ?
    Bei den Konjunkturzahlen ?

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    Marko

    22. November 2017 15:52 at 15:52

    Die Amis sind viel zu weit vorgelaufen, beim EUR/USD fehlen mir die Worte.

    Hat natürlich was mit dem Trump-Mauerbauer-zu-Mexiko zu tun (Wechselkurs). Aber : wie wollen die Märkte zurücklaufen ? – Den Anleihenmarkt noch weiter „hochpumpen“ ?

    Wir Menschen sind „Gewöhnungstiere“, wir gewöhnen uns an alles, aber : was wenn, die EZB (endlich) reagiert – also Nullzinspoltik vorbei??

    Bei der EZB sollte man Anfang/Mitte 2008 reagieren, der Markt „schreit“ geradezu danach. Das muss nicht unbedingt eine Zinserhöhung sein, „Nebenkriegsschauplätze“ gibt es genug…

    • Avatar

      Columbo

      22. November 2017 16:58 at 16:58

      @Marko, Anfang/Mitte 2008 wird die EZB beim besten Willen nicht reagieren können?

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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