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Videoausblick: Trump-Rally gestoppt

Die Trump-Rally ist erst einmal gestoppt: der S&P500 mit dem schwächsten Handelstag seit Anfang Oktober, der Index nun praktisch auf den Tiefs nach der überraschend hawkishen Fed-Sitzung Mitte Dezember..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Trump-Rally ist erst einmal gestoppt: der S&P500 mit dem schwächsten Handelstag seit Anfang Oktober, der Index nun praktisch auf den Tiefs nach der überraschend hawkishen Fed-Sitzung Mitte Dezember. Schwach vor allem die Hauptgewinner der Trump-Rally, also Nebenwerte und Transportaktien. Derzeit scheint die große Rotation erst einmal vorbei zu sein: gestern starke Nachfrage bei der Emission einer 5-jährigen US-Staatsanleihe. Nun also die Rolle rückwärts: der Dollar zeigt Schwäche, die Anleiherenditen fallen, die Aktienmärkte schwächeln, Gold steigt. Und das alles obwohl Donald Trump gestern in einer Ansprache wieder verkündet hat, 5000 Jobs in den USA gerettet zu haben. Langsam wird es lächerlich – und die Wall Street scheint das spüren..

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5 Kommentare

5 Comments

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    Zinsangst

    29. Dezember 2016 08:30 at 08:30

    Geistfrei trifft den Nagel auf den Kopf. Trump war von Anfang an die perfekte Besetzung für einen Crash. Die Amis werden in Panik geraten, wenn „The Donald“ ab 20. Januar wie ein Elefant durch den diplomatischen Porzellanladen tobt. Vorgeschmäcker wurden ja bereits geliefert. Der geistfreieste Präsident der USA, toppt sogar noch Bush Jun.

    • Avatar

      gerd

      29. Dezember 2016 09:13 at 09:13

      Ja, dann konsequent sein und nix wie rein mit Vollgas in die Shorts.
      Crash heißt ja mindestens 10% bis 20% Verlust.

      Wer da seinen Einsatz nicht verzehnfacht ist selber schuld.

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    KSchubert

    29. Dezember 2016 08:36 at 08:36

    Für mich stellt sich noch – sowohl beim DOW, als auch beim DAX – die Frage, ob das jetzt nicht nach der tage- und fast wochenlangen Einfrierung der Volatilität eine „Fake-Voaltilität“ in die falsche Richtung ist…

    Dies wäre so ungewöhnlich nicht. Mir ist es im Grunde genommen vollkommen egal, ob`s hoch oder runter geht – Hauptsache, man kann die Bewegung mitnehmen. Aber aktuell würde ich noch mit den Shorts noch warten.

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    Pit Hauer

    29. Dezember 2016 10:50 at 10:50

    @H. Fugmann: Naja an der einen Stelle verschwinden Jobs – und diese Jobs entstehen in den USA dann wieder. DIe Anzahl der Jobs dürfte ungefähr gleich sein. Was ist daran so schlimm? Das versuchen auch andere Politiker so. Ich verstehe nicht warum da der H. Trump immer der Böse ist. Und ´der Bezug dann zum steigenden Doller, der vielleicht Job gekostet hat – nagut, aber was kann denn Trump nun dafür? Nach der Wahl bewegen sich die Märkte eben. Ich finde Ihre Sendung sehr gut, aber das Trump-Bashing sollte nicht zu stark werden.

  4. Avatar

    GN

    29. Dezember 2016 16:17 at 16:17

    ….die „Pensionsfonds“ haben nochmals ihre Aktien gezählt…….uff, Glück gehabt, doch doch nicht zuviel Aktien im Depot…….und kaufen die Aktien zurück, die sie gestern verkauft haben…….

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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