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Videoausblick: Trump zerstört die Milchmädchen-Rally!

Es war nur eine Frage der Zeit – aber es kommt doch sehr rasch: Donald Trump zerstört die von Larry Kudlow geschürten, extrem naiven Hoffnungen, dass sich der Konflikt zwischen den USA und China schon irgendwie in Wohlgefallen auflösen würde. Nun will Trump die Strafzölle gegen China um 100 Milliarden Dollar und damit auf das Dreifache des ursprünglichen Volumens (50 Milliarden Dollar) erhöhen. Damit ist der Milchmädchen-Rally der letzten beiden Tage die Grundlage entzogen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es war nur eine Frage der Zeit – aber es kommt doch sehr rasch: Donald Trump zerstört die von Larry Kudlow geschürten, extrem naiven Hoffnungen, dass sich der Konflikt zwischen den USA und China schon irgendwie in Wohlgefallen auflösen würde. Nun will Trump die Strafzölle gegen China um 100 Milliarden Dollar und damit auf das Dreifache des ursprünglichen Volumens (50 Milliarden Dollar) erhöhen, gleichzeitig sollen Schutzmaßnahmen ergriffen werden für amierkanische Farmer, die von den Gegenmaßnahmen Chinas betroffen wären. Damit ist der Milchmädchen-Rally der letzten beiden Tage die Grundlage entzogen, Realismus kehrt wieder ein. Ist Trump ein Überzeugungstäter – oder ein Spieler? Die schlimme Wahrheit ist: beides! Einer, der alles auf´s Spiel setzt und dabei unkalkulierbare Risiken eingeht..

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Kritisch

    6. April 2018 08:19 at 08:19

    Ja, ja Hr. FUGMANN!
    „The DONALD“, wie sie ihn so gerne bezeichnen, ist wohl all das was sie attestieren – ein Spieler und Überzeugungstäter. Er ist aber auch, und das ist meiner Auffassung nach viel, viel gefährlicher, ein Narziss in schlimmster Ausprägung. Menschen seines Schlages neigen dazu alles zu zerstören, ehe sie nachgeben und sich einsichtig zeigen. Man kann nur hoffen, dass ihm liberalere und bedächtigere Kräfte Einhalt gebieten. Ich halte Mr. President für wirklich sehr gefährlich!

  2. Avatar

    K. Wohmann

    6. April 2018 08:21 at 08:21

    Unglaublich die Handlungsweise der Weltmachtführer… Kleinkindern müsste man den Hintern versohlen. Einen korrekten Markt mit Regeln gibt es schon lange nicht mehr. Alle globalen Blöcke drucken Geld und Pumpen dieses in rauhen Mengen in Aktienmärkte, maroden Unternehmen, Immobilien etc. Der Schuldenberg weltweit zeigt, dass es nur noch um den Wettbewerb geht, wer kann schneller wertloses Papiergeld in Besitztum via Märkte umwandeln. Und die arbeitende Bevölkerung ahnt noch nicht, was auf sie zukommt. Leider scheint das Thema auch die Journalisten nicht weiter zu stören, weil sie immer noch davon ausgehen, dass die Märkte noch einen Rest an Regeln befolgen würden.

  3. Avatar

    Macwoiferl

    6. April 2018 09:51 at 09:51

    Unglaublich ist eher der Amöbenmarkt.
    So dumm, dass man ihn mit Künstlicher Intelligenz betreiben muss.
    Seit 45 Minuten klebt der Algomat an 86 Minuspunkten beim DAX.
    Als Ziel wurde ausgerufen – Rallye, die wird es heute noch geben.
    Was interessiert einen Computer die eine oder andere schlechte Nachricht?
    Bzw, wenn ein graugescheiteltes US-amerikanisches Kleinkind die Windel voll und schlechte Laune hat, weil niemand es gerade wickeln möchte?
    Fazit: Man kann FMW, Handelsblatt oder WO zumachen.
    Wer braucht noch Nachrichten, Analysen, Börsengesetze, Kostolany, wo es nur noch um eine Reihenfolge aus Einsern und Nullen geht?

    • Avatar

      Marko

      6. April 2018 14:41 at 14:41

      Hallo,

      wo genau liegt Ihr Problem ? Haben Sie zum falschen Zeitpunkt gekauft ?
      Die sogenannten Algos sind garantiert nicht das Problem.
      Die „Big-Boys“ verwenden neuronale Netzwerke („Flash-Crash usw), trotzdem : das nützt denen nix. Das heißt, Algos müssen und dürfen nur ein Hilfsmittel sein !
      Weil : wir Menschen sind so unberechenbar/chaotisch, dass da gerade bei so einer Marktsituation ein Computer nicht mehr mithalten kann.

      VG

      Marko

  4. Avatar

    Beobachter

    6. April 2018 10:41 at 10:41

    @K.Wohmann, auf den Punkt gebracht.Hat man doch gesagt Trump umgebe sich mit Gleichgesinnten,trotzdem
    kommen gegensätzliche Ansichten die innert Tagesfrist revidiert werden.Z.B. Äusserung zu Dollarschwäche am WEF oder Kudlow– Äusserung Trump sei für freien Handel 24 St. vor Verdreifachung der Zölle.
    Das ist also der Kindergarten der die noch Weltmacht führt????Das muss Angst machen.Jetzt können wir nur hoffen ,dass über die sozialen Medien ( die leider auch nicht ideal sind) diese zementierte Finanzelite gesprengt wird bevor das trotzige grösste Kleinkind den Atomknopf
    drückt.

  5. Avatar

    Beobachtet

    6. April 2018 18:45 at 18:45

    @K.Wohmann dein folgenderAusdruck finde ich sehr treffend: es geht nur noch um den Wettbewerb wer schneller wertloses Papiergeld ( Gratisgeld der Notenbanken) in Besitztum via Märkte umwandeln kann.
    Da nur schon Besitzende davon am meisten profitieren
    u.die grosse Masse die Rechnung bezahlt ( kleinere Renten) verstärkt das die schon bestehende Umverteilung
    beträchtlich.Ich bin gespannt wie das endet?

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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