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Videoausblick: Trumps entscheidende Sätze

Donald Trump hat in einem Interview gestern Abend entscheidende Sätze gesagt: der Dollar sei zu stark, er favorisiere eine Niedrigzinspolitik (zuvor hatte er die Fed genau für diese Niedrigzinspolitik kritisiert). Dazu ließ er offen, ob Janet Yellen nicht doch weiter Fed-Chefin bleiben werde – all das ändert nun die Situation völlig..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Donald Trump hat in einem Interview gestern Abend entscheidende Sätze gesagt: der Dollar sei zu stark, er favorisiere eine Niedrigzinspolitik (zuvor hatte er die Fed genau für diese Niedrigzinspolitik kritisiert). Dazu ließ er offen, ob Janet Yellen nicht doch weiter Fed-Chefin bleiben werde – all das ändert nun die Situation völlig: die Fed wird, weil Trump nun schon bald zwei wichtige neue Fed-Stellen besetzen kann, abesehbar immer dovisher. China, so Trump, sei kein Währungsmanipulator – selten hat jemand so schnell und so direkt zentrale Wahlkampf-Themen in ihr Gegenteil verkehrt. Der Dollar jedenfalls wurde gestern abverkauft, US-Finanzwerte kamen unter Druck, die Renditen für US-Staatsanleihen erreichten den tiefsten Stand seit der Wahl Trumps im November..

https://youtube.com/watch?v=heKATUBONwI%3Fecver%3D1

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    frank.trg

    13. April 2017 08:05 at 08:05

    Trump ist wie gehirngewaschen. Der große Schock für alle Trump-Befürworter war der Syrien-Angriff. Jetzt mag er plötzlich noch Janet Yellen und bezeichnet China nicht mehr als Währungsmanipulator. Trump ist auf dem besten Weg sich in einen Establishment Politiker zu verwandeln…

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      PK

      13. April 2017 08:15 at 08:15

      find ich auch erstaunlich, wie schnell jemand dort verwandelt wird. Nach ein paar Monaten im Amt sind dann die ganzen Präsidenten austauschbar.

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        GiGi

        13. April 2017 08:42 at 08:42

        Jeder US Präsi hat seine ein oder zwei Kriege , er reiht sich da nur ein.
        Ohne die Kriege ist die Wirtschaft am Ende….und irgendwie muss doch der Yankee $ in der Welt als Zahlungsmittel etabliert und gesichert werden.

        Schon Saddam hat den $ abgeschworen und wurde mit der Lüge von “ weapons of mass destruction (biological and chemical)“ und „killing kuwaitis babies“ beseitigt.

        Ähnliches hat ja Trump auch in seiner moralischen Taschentuch Verblödungs Rede geäußert. Tote Babies ziehen halt immer

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        Bademeister

        13. April 2017 08:53 at 08:53

        …sind vermutlich die Medikamente die ihm seit Amtsantritt aufs Aug gedrückt werden, die kann er sich seither nicht mehr selbst aussuchen…wie im Russland der 1970er Jahre.

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      GiGi

      13. April 2017 08:33 at 08:33

      Der Trump bekommt jetzt Feuer von seinen Wählern weil es sich nicht mit dem deckt was er vor der Wahl von sich gegeben hat.
      Bannon scheint jetzt nur als nützlicher Idiot fungiert und patriotische Wähler für Trump mobilisiert zu haben. Die Comments auf Breitbart sind sehr interessant.

      „The guy in the White House is NOT the guy I voted for and went to two rally’s. I don’t know who this is in the White House but it damn sure isn’t the guy I voted for!!!!!!!!!!“

      Er wollte die Interventionspolitik der VSA beenden aber es geht munter weiter , in Osteuropa und anderswo.

      In Syrien konnte kein Vorwurf , wie auch die vorherigen bewiesen werden und der Kaspar gibt jetzt Kommentare ab, die nur noch als lächerlichen Unsinn zu bezeichnen sind.

      Entweder wurde er jetzt vom „Deep State“ vereinnahmt oder er sollte sein Verhalten mal mit seinen Doc in einer Therapiestunde durchsprechen

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        Wolfgang M.

        13. April 2017 14:05 at 14:05

        Die Ursache aller verbalen Irrungen ist seine überbordende Egomanie. Erst gestern: “ Dass der Dollar so stark geworden ist, liegt auch an mir, weil die Leute so viel Vertrauen….“Vergessen wir nicht, mit Trump kam ein absoluter Polit-Laie ins Amt. Wenig Ahnung von Geschichte, Weltpolitik, Weltwirtschaft u.s.w. Er ist seinen Beratern ausgeliefert, die er auch noch öfters wechselt. In Punkte Wirtschaft hört er sich die großen Dow-Bosse an, darauf die Regulierungsbehörden, dann wieder die Vertreter der Großbanken – alle erzähle eine andere Sicht der Dinge. Er will aber der große Macher sein, beratungsresistent und mitteilsam. Wenn er twittert oder Interviews gibt, wird es gefährlich, da es keine kontrollierten Texte gibt. Dies ist meines Erachtens ein Grund dafür, dass er ständig Widersprüchlichkeiten produziert. Aber seine Aktionen laufen immer mehr Richtung Establishment, da sich sein so genanntes Bauchgefühl und das Faktische und rechtlich Mögliche immer mehr widersprechen. Aber Trump möchte doch als „best president ever“ in die Geschichte eingehen!

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    gerd

    13. April 2017 09:24 at 09:24

    Einiges wurde schon angesprochen
    Wo hat er sich noch um 180Grad gedreht?
    eigentlich auf allen Gebiete!

    Ach ja,
    die NATO ist doch nicht obsolet, sondern sie wird jetzt hochgelobt.

    China betreibt keine Währungsmanipulation mehr

    Frau Merkel ist auch nicht mehr sinngemäß „geisteskrank“, sondern kriegte vor ein paar Tagen sogar schon ein verbales Kompliment.

    Dafür ist Putin jetzt auch nicht mehr ein good guy sondern die Beziehungen Russland/USA sind auf Langzeittief.

    Ich habe mich gewundert, dass sich unsere Regierungsspitze (und Medien) auch nach seiner Wahl weiterhin herablassend und kaltschnäuzig ihm gegenüber verhalten haben. Woher kam der Mut zur Aufmüpfigkeit?
    Die haben anscheinend gewusst, dass Trump, genau wie sie selbst (Merkel, Obama) in Kürze eindeutige Anweisungen bekommen würde – und zwar von ganz, ganz oben. Wo bei ich nicht den lieben Gott meine. Aber wer genau es ist, weiß ich leider auch nicht.

  3. Avatar

    Wolfgang M.

    13. April 2017 09:27 at 09:27

    Es ist schon seit geraumer Zeit wenig erträglich sich mit Trumps täglichen Äußerungen zu befassen. Heute hü -morgen hott. Die Märkte tun dies schon seit Wochen nicht mehr wirklich. Es geht um die Bilanzen der großen Unternehmen und vor allem um deren Ausblicke – ab heute wird es in den USA spannend. Die Aktienrallye wird bei Enttäuschungen ins Wanken geraten und nicht durch das Gerede eines egomanischen Präsidenten, der mehr und mehr durch das Establishment (Goldman Sachs u.co.) eingefangen wird.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      13. April 2017 09:29 at 09:29

      @Wolfgang, das mag für die Aktienmärkte gelten, die ungleich größeren und daher wohl auch wichtigeren Devisen- und Anleihemärkte reagieren aber sehr wohl auf Trump, wie wir gestern Abend gesehen haben..

      • Avatar

        Wolfgang M.

        13. April 2017 11:38 at 11:38

        Ja kurzfristig. Der Dollar stand letzte Woche Donnerstag und Freitag genauso wie heute. Die Anleihenrenditen gehen in den USA schon seit 2 Wochen zurück, vielleicht weil die Märkte einpreisen, dass die US-Wirtschaft nicht ganz so robust läuft, wie manche Zahlen glauben machen. Bin echt gespannt, ob die US-Wirtschaft in Q1 tatsächlich um 9 % gewachsenen ist. Gruß

  4. Avatar

    leser

    13. April 2017 09:33 at 09:33

    Die Wählerenttäuschung (oder besser Wählertäuschung) ist das eine. Das wird die Innenpolitik negativ beeinflussen. Ist aber ja leider Standard, auch bei uns.
    Schlimmer ist die Unberechenbarkeit nach Außen. Der wechselt die Meinung schneller als die Unterhosen. Unberechenbarkeit schafft Unsicherheit. Da ist selbst der mit dem interessanten Haarschnitt aus Nordkorea leichter einzuschätzen. Die Börse mag keine Unsicherheit. Frohe Ostern an alle.

  5. Avatar

    Christoph

    13. April 2017 13:28 at 13:28

    Das mit Yellen ist doch nur Taktik. Sie soll nicht glauben, dass sie auf jeden Fall weg ist im Herbst und daher vorher noch die Zinsen anheben sollte. Stattdessen schön in Sicherheit wiegen, damit die Zinsanhebungen noch ein wenig nach hinten verschoben werden (wie so oft). Im Herbst ist sie dann trotzdem weg. Da bin ich mir ziemlich sicher.

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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am

Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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