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Videoausblick: Vor dem Tsunami!

Der Sieg von Donald Trump hat ein Erdbeben an den Märkten ausgelöst, dem ein Tsunami folgen wird! Der Grund ist der Dollar. Zuvor noch eine letzte Aufwärtswelle beim Dax?

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Sieg von Donald Trump hat ein Erdbeben an den Märkten ausgelöst, dem ein Tsunami folgen wird! Der Grund ist der Dollar. Noch aber verhalten sich die Märkte wie jene unglückseligen Menschen in Thailand vor dem Tsunami, die, weil das Meer sich immer weiter zurück zog, sich immer weiter vom Strand in Richtung Meer entfernten. Derweil gehen die „Erdstöße“ an den Märkten weiter: der Dollar legt weiter zu auf breiter Front, die Renditen für US-Staatsanleihen steigen erneut. In den letzten Jahrzehnten gab es stets einen heftigen Einbruch an den Aktienmärkten, wenn die Renditen der US-Anleihen in kurzer Zeit so heftig gestiegen waren. Das droht sich jetzt zu wiederholen – auch wenn der Dax noch zuvor versuchen könnte, ein neues Jahreshoch zu erreichen..

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    M.Müller

    18. November 2016 07:55 at 07:55

    Danke Herr Fugmann,

    möchte kier nichts mehr hinzufügen!!!!! Wie ich auch gestern bereits geschrieben habe, mir kommt auch so vor das gerade der Andreasgraben mit aller Gewalt aufgerissen werden soll!!(Die Spannung ist so Groß)
    Das Blutbad wird gigantisch sein, das Erdbeben wie sie angesprochen haben ist nicht nur an einer Stelle ausgebrochen, sondern an vielen Stellen gleichseitig!

  2. Avatar

    M.Müller

    18. November 2016 08:00 at 08:00

    Die Dollarkredite gehen durch die Decke und die Welt ist in US Dollar verschuldet!!
    So langsam glaube Ich an eine Dollarabwertung die uns bevorsteht!
    Könnte sich das Senario einer Vorstellen????
    Herr Fugmann wie ist Ihre Meinung dazu??

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. November 2016 08:01 at 08:01

      @Müller, zunächst eine radikale Aufwertung, dann eine radikale Abwertung des Dollar, so mein Fahrplan..

      • Avatar

        M.Müller

        18. November 2016 08:15 at 08:15

        Danke für ihr Antwort!
        Das heißt für Sie das sie eine Zinsanhebung im Dezember kommen sehen und das dieses den Dollar zum Finale aufwerten wird.
        Ich glaube die Euroabwertung nimmt das Referendum in Italien vorneweg.
        Wie weit geht der Währungsabwertungskrieg für Sie weiter? Ich weiß sie haben keine Glaskugel aber es kollabiert doch gerade das ganze Finanzsystem!? Kann das wirklich noch lange gut gehen?

  3. Avatar

    Petkov

    18. November 2016 08:23 at 08:23

    Herr Fugmann, gerade vorher beim Frühstück habe ich mich mit der Hetze von Hr. Koch auseinandergesetzt, jetzt scheinen Sie auch auf dem gleichen falschen Dampfer zu sein. Es gibt keine Zunamigefahr. Das sich zurückziehende Meer verdanken wir der Umsetzung des Maßnahmenkatalogs zur Sicherung der Lebensqualität von Badeurlaubern. Die entsprechende EU-Richtlinie dürfte jedem bekannt sein, bei dem wie empfohlen jederzeit die Öffentlich-Rechtlichen laufen. Also schöööön den breiteren Strand genießen, um den Rest kümmert sich die GroK.O. Außerdem hat die EU Höhe, Farbe, Zerstörungskraft und Lautstärke von Zunamis normiert und in einer Nachtsitzung einstimmig ratifiziert.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. November 2016 08:29 at 08:29

      @Petkov, na dann bin ich ja beruhigt. Ich liebe breite Strände – und wenn die EU den Tsunami reguliert, dann vergeht dem die Lust auf den Strand zuzurollen, da haben Sie natürlich völlig Recht!

  4. Avatar

    PK

    18. November 2016 08:31 at 08:31

    ach Müller, welch dramatische Wortwahl. Diese bärische Begeisterung für erhoffte Einbrüche und das nahe den ATH im Dow etc.
    Schaut man sich ganz nüchtern mal den Chart an, sehen wir eine V-Förmige Erholung, gefolgt von einer Konsolidierung an der Oberseite. Rein statistisch erfolgt bei sowas der Ausbruch eher nach oben. Nicht immer, aber eben meistens.
    Ich schau mir jeden Tag Fugmans Tagesausblick an, weil er wirklich oft Argumente am Schirm hat, die man übersieht. Akribische Arbeit und viel Wortwitz, gepaart mit einer erfrischend vom Mainstream abweichenden Analytik. Ich glaube nur, er hält den Markt für so clever und weitsichtig wie sich selber – und genau hier liegt meines Erachtens seine Schwäche. Der Markt ist dumm und will betrogen werden. Aber er macht die Kurse.Sehen wirs positiv. Würde die Marktteilnehmer alle den Intellekt einer Markus Fugmann aufweisen, dann wäre unser Finanzsystem in diesem Moment am Ende.

    Dollarstärke, Zinsanstieg etc. sind aber nun wirklich ein allgemein bekanntes Thema und dennoch will der Markt nicht runter. Die Bären sollten eher frustriert sein, daß anscheinend nichts dem Markt aktuell was anhaben kann – erst der Brexit, nun noch Trump – und dennoch gehen die feuchten Träume der Bären in Rauch auf. Irgendwann wird die Gegenwehr nach oben weg sein. Es reicht aktuell, wenn sich die Lage im Dollar und Zinsen stabilisiert und wir werden weitere Anstiege sehen.

    • Avatar

      FO

      18. November 2016 09:46 at 09:46

      Vergesst den Chart, diesen Blödsinn kann man in Wirtschaftlich stabilen Zeiten zeichnen. Heutzutage zählt nur! Was spricht die fette Yellen oder lässt der Draghi einen Furz, oder Trump sagt, er werde die Wirtschaft verdoppeln! OHH Super NEW ALL TIME HIGH!!!! Um so blöder die Aussagen, um so Volatiler die Märkte! Verkehrte Welt!

    • Avatar

      Walter Schmid

      18. November 2016 10:14 at 10:14

      @PK
      Ihre Sichtweise klingt sehr plausibel und Sie könnten Recht behalten. Schon allein deshalb, weil es fast immer so läuft. Aber eben nicht immer und derzeit haben wir eine Gemengelage an den Märkten, die das Zeug zu einer Massenpanik hat.

      Und da ich Herrn Riße in den letzten Jahren – nicht immer, aber oft – als Kontraindikator erfolgreich einsetze, stehe ich hier eher auf der Seite von Herrn Fugmann und habe mich entsprechend positioniert.

  5. Avatar

    Wolfgang Koch

    18. November 2016 10:09 at 10:09

    Nehmen Sie das mit dem Tsunami mal als Entschuldigung für so manchen Mist,den ich schon geschrieben habe&wahrscheinlich manchmal auch schreiben werde,Herr Fugmann!Scusi,bello!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. November 2016 10:14 at 10:14

      Tutto bene, dottore Koch!

  6. Avatar

    M.Müller

    18. November 2016 10:50 at 10:50

    Ich vergassssss die Börse ist nur ein Spiel. Sorry für die dramatische Wortwahl die Schafherde ist bereits über der Klippe getrieben worden… wacht auf bevor das große jammern einsetzt!

  7. Avatar

    Jean

    18. November 2016 15:44 at 15:44

    Hallo herr Fugmann
    Ich lese täglich ihre beiträge sehr intressant ich habe eine frage da ich das mit den us bonds ned so richtig verstehe.
    Die fed will jo nun nochmals im dezember .25 erhöhen was hat das für auswirkungen?Die bonds spielen jetzt ja schon verrückt.
    Danke vorab für Ihre antwort.
    Jean

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Apple-Quartalszahlen: iPhone-Verkäufe sehr schwach, andere Bereiche retten

Claudio Kummerfeld

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am

Ein Apple Mac Book

Die Apple-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 64,7 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 64,04/erwartet 63,7).

Der Gewinn liegt bei 0,73 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 3,03, nach Aktiensplit umgerechnet 0,76 Dollar/für heute erwartet 0,70).

Der Umsatz im Services-Bereich klettert im Jahresvergleich kräftig von 12,5 auf 14,5 Milliarden Dollar (14 erwartet).

Die Aktie notiert nachbörslich mit -4,6 Prozent.

Die iPhone-Verkäufe im letztem Quartal liegen bei  26,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 33,3/für heute 27,9 erwartet). Alle anderen Teilbereiche bei Apple wachsen aber spürbar, und können die deutlich sinkenden Umsätze im Kernprodukt auffangen.

Der Umsatz in China ist von 11,1 auf 7,9 Milliarden Dollar gesunken. Europa legt zu von 14,9 auf 16,9 Milliarden Dollar. Nordamerika wächst von 29,3 auf 30,7 Milliarden Dollar.

Keine Aussicht für das aktuell laufende Quartal.

Apple in der Headline-Aussage:

“Apple capped off a fiscal year defined by innovation in the face of adversity with a September quarter record, led by all-time records for Mac and Services,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “Despite the ongoing impacts of COVID-19, Apple is in the midst of our most prolific product introduction period ever, and the early response to all our new products, led by our first 5G-enabled iPhone lineup, has been tremendously positive. From remote learning to the home office, Apple products have been a window to the world for users as the pandemic continues, and our teams have met the needs of this moment with creativity, passion, and the kinds of big ideas that only Apple can deliver.”

“Our outstanding September quarter performance concludes a remarkable fiscal year, where we established new all-time records for revenue, earnings per share, and free cash flow, in spite of an extremely volatile and challenging macro environment,” said Luca Maestri, Apple’s CFO. “Our sales results and the unmatched loyalty of our customers drove our active installed base of devices to an all-time high in all of our major product categories. We also returned nearly $22 billion to shareholders during the quarter, as we maintain our target of reaching a net cash neutral position over time.”

Datenblatt zeigt Details der Quartalszahlen von Apple

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Facebook Quartalszahlen stark – Aktie dennoch schwächer: „Unsicherheiten“

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Facebook-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen (die Erwarungen im Vorfeld sind durch die starken Zahlen von Snap zuletzt gestiegen, hier Analysten-Prognosen):

Der Umsatz liegt bei 21,47 Milliarden Dollar (Prognose war 19,8 Milliarden). Der Umsatz liegt also deutlich über den Erwartungen.

Der Gewinn liegt bei 2,71 Dollar pro Aktie (Prognose für heute 1,91, Flüsterschätzung bei 2,03 Dollar). Damit übertrifft Facebook die Analysteneinschätzungen bei weitem.

Die Zahl der täglich aktiven Nutzer (DAU) liegt bei 1,82 Milliarden (Prognose war 1,79 Milliarden).

Die operative Marge liegt bei 37% .

Interessant: der effektive Steuersatz bei Facebook liegt bei 4% (!) – kein Wunder, dass der Gewin pro Aktie stiegt

Die Aktie notiert nachbörslich mit -2,0%, weil Facebook von „Unsicherheiten“ für den weiteren Ausblick spricht:

Looking ahead to 2021, we continue to face a significant amount of uncertainty.

We believe the pandemic has contributed to an acceleration in the shift of commerce from offline to online, and we experienced increasing demand for advertising as a result of this acceleration. Considering that online commerce is our largest ad vertical, a change in this trend could serve as a headwind to our 2021 ad revenue growth.

In addition, we expect more significant targeting and measurement headwinds in 2021. This includes headwinds from platform changes, notably on Apple iOS 14, as well as those from the evolving regulatory landscape.“

Das Headline-Statement von Facebook:

„We had a strong quarter as people and businesses continue to rely on our services to stay connected and create economic opportunity during these tough times,“ said Mark Zuckerberg, Facebook founder and CEO. „We continue to make significant investments in our products and hiring in order to deliver new and meaningful experiences for our community around the world.“

Mehr zu den Zahlen hier..

 

Mark Zuckerberg und die Zahlen von Facebook

Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Foto: Anthony Quintano from Honolulu, HI, United States CC BY 2.0

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Amazon-Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Amazon App auf Handy

Die Amazon-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 96,15 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 69,98/erwartet 92,7).

Der Gewinn liegt bei 12,37 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,23/erwartet 7,41).

Amazon Web Services liefert einen Umsatz in Höhe von 11,6 Milliarden Dollar (+29 Prozent zum Vorjahresquartal, im Rahmen der Erwartungen).

Amazon erwartet Umsätze im laufenden 4. Quartal zwischen 112-121 Milliarden Dollar (bisher erwartet 112).

Amazon erwartet operative Gewinne im laufenden 4. Quartal in Höhe von 1 bis 4,5 Milliarden Dollar nach 3,9 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Laut CNBC demnach 4 Milliarden Dollar erwartete Corona-Kosten, doppelt so hoch wie im zweiten Quartal

Die Amazon-Aktie reagiert nachbörslich mit -1,2 Prozent.

Kurz-Fazit: Sensationelles Ergebnis. Aber die Gewinnaussicht enttäuscht?

Key Facts im Wortlaut von Amazon:

• Operating cash flow increased 56% to $55.3 billion for the trailing twelve months, compared with $35.3 billion for
the trailing twelve months ended September 30, 2019.
• Free cash flow increased to $29.5 billion for the trailing twelve months, compared with $23.5 billion for the trailing
twelve months ended September 30, 2019.
• Free cash flow less principal repayments of finance leases and financing obligations increased to $18.4 billion for
the trailing twelve months, compared with $14.6 billion for the trailing twelve months ended September 30, 2019.
• Free cash flow less equipment finance leases and principal repayments of all other finance leases and financing
obligations increased to $17.9 billion for the trailing twelve months, compared with $10.5 billion for the trailing
twelve months ended September 30, 2019.
• Common shares outstanding plus shares underlying stock-based awards totaled 518 million on September 30,
2020, compared with 511 million one year ago.
• Net sales increased 37% to $96.1 billion in the third quarter, compared with $70.0 billion in third quarter 2019.
Excluding the $691 million favorable impact from year-over-year changes in foreign exchange rates throughout the
quarter, net sales increased 36% compared with third quarter 2019.
• Operating income increased to $6.2 billion in the third quarter, compared with operating income of $3.2 billion in
third quarter 2019.
• Net income increased to $6.3 billion in the third quarter, or $12.37 per diluted share, compared with net income of
$2.1 billion, or $4.23 per diluted share, in third quarter 2019.

Datenblatt zeigt aktuelle Quartalszahlen von Amazon

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