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Videoausblick: Warum die Korrektur ausgerechnet jetzt kommt..

Das war ein saftiger Abverkauf gestern! Anlaß ist der Zweifel, dass Trump Obamacare durch das neue Programm AHCA ersetzen kann. Das nährt auch Zweifel an der Durchsetzbarkeit der großen Steuersenkung und der massiven Infrastukturinvestitionen Trumps und entzieht damit der Trump-Rally die Grundlage. Daher vor allem die großen Profiteure der Trump-Rally unter Druck, also US-Banken, Transportwerte und Nebenwerte. Aber dafür gibt es auch einen technischen Grund..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Das war ein saftiger Abverkauf gestern! Anlaß ist der Zweifel, dass Trump Obamacare durch das neue Programm AHCA ersetzen kann, 25 Republikaner im Abgeordnetenhaus werden mit „nein“ stimmen nach derzeitigem Stand. Das nährt Zweifel an der Durchsetzbarkeit der großen Steuersenkung und der massiven Infrastrukturinvestitionen Trumps und entzieht damit der Trump-Rally die Grundlage. Daher vor allem die großen Profiteure der Trump-Rally unter Druck, also US-Banken, Transportwerte und Nebenwerte. Aber es gibt auch einen rein technische Grund, warum der Abverkauf gestern und nicht etwa in der Vorwoche erfolgte: die Positionierungen am Options-Markt haben sich nach dem Hexensabbat letzten Freitag komplett verändert – und damit kann das passieren, was vor dem Hexensabbat nicht wirklich passieren konnte: eine Korrektur, die nicht sofort wieder nach oben gekauft wird..

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Robert14021984

    22. März 2017 08:08 at 08:08

    Ich würde schon denken das heute nochmal eine Gegenwehr der Bullen kommt…. Rücklauf nach oben abwarten und dann höher rein shorten ? Was denkt Ihr ??

    • Avatar

      Walter Schmid

      22. März 2017 09:58 at 09:58

      Ja, das ist auch mein favorisiertes Szenario!

  2. Avatar

    KSchubert

    22. März 2017 08:36 at 08:36

    Misstrauen in den Fällen, in denen allen klar ist, dass es nun nur in eine Richtung gehen kann, ist immer angebracht! Ideal wäre aber jetzt erst mal das Schließen des kleinen Gaps nach oben…dann werden die Karten neu gemischt :-) Das große – von Herrn Fugmann erwähnte Gap – wird natürlich immer „anziehender“. Ein Bruch des heute markierten Tagestiefs (bei ca. 11900) könnte den Kurs zu diesem Gap bringen…

    • Avatar

      Robert14021984

      22. März 2017 09:26 at 09:26

      sieht nicht so aus als ob das obere Gap geschlossen wird..

      • Avatar

        KSchubert

        22. März 2017 09:45 at 09:45

        Hm, Vorsicht….für mich ist das noch nicht so klar – wer weiß schon: Vielleicht wird ja auch erst das untere Gap geschlossen und dann das obere? Ein so knappes offenes Gap ist nicht gut für einen „gesunden“ Abwärtsschub…

  3. Avatar

    sascha

    22. März 2017 08:40 at 08:40

    jeppppppppppppppp oder Markus?

  4. Avatar

    Bademeister

    22. März 2017 08:48 at 08:48

    Interessant auch: Seit gestern herrscht Ruhe im türkischen Bad.
    Begreift Erdogan endlich, dass seine neuen amerikanischen Unterstützer vielleicht bald selbst Hilfe brauchen?

    • Avatar

      verinet

      22. März 2017 11:03 at 11:03

      wenn Sie Hilfe brauchen kann sie der kranke Mann am Bosporus sicher nicht leisten

  5. Avatar

    GiGi

    22. März 2017 10:03 at 10:03

    Ein wenig OT , aber doch interessant , woher der Gegenwind gegen Trump kommt :

    Kläger gegen Trumps Einreiseverbot betreibt Moschee der Moslembrüder

    Der Imam ist in Ägypten geboren und aufgewachsen, wanderte dann in die USA aus.

    Der Hauptkläger des Falles in Hawaii, mit dem Präsident Trumps überarbeitetes temporäres Einreiseverbot blockiert werden soll, ist ein Imam mit Verbindungen zur Moslembruderschaft.

    Die Ironie ist schwer zu übersehen: Trump sprach davon, die Moslembruderschaft als Terrororganisation einzustufen und nun ist es ein Imam von genau dieser Organisation, der die Schlüsselrolle beim Blockieren der Exekutivanordnung zur Einwanderung spielt.

    b.w.l.
    http://www.journalistenwatch.com/2017/03/18/klaeger-gegen-trumps-einreiseverbot-betreibt-moschee-der-moslembrueder/

    Zudem sollte jeder doch inzwischen von Pädo/Pizzagate gehört haben

    Pizzagate: Erster US-Senator wegen „Kinderprostitution“ verhaftet
    Haftbefehl gegen den 35-jährigen US-Senator Ralph Shortey. Der Republikaner und Trump-Unterstützer war am 9. März mit einem 16-jährigen Teenager in einem Motel-Zimmer in Oklahoma City angetroffen worden.

    http://www.epochtimes.de/politik/welt/pizzagate-erster-us-senator-wegen-kinderprostitution-verhaftet-a2072886.html

    Das die Clintons da auch ihre Finger mit im Spiel haben ist schon oft erwähnt worden.
    Wenn sich das bewahrheitet, was ein angeblicher Insider getwittert hat, dass aus oberen Polit- und Wirtschaftskreisen 30% von diesen Schichten in solche Schweinereien involviert seien , sind diese suspekten finsteren Machenschaften gegen Donald leicht verständlich.

    Trumps Machtkampf um „PädoGate“ betrifft die Welt: US-Regierungsinsider packt aus
    http://www.epochtimes.de/politik/welt/trumps-machtkampf-um-paedogate-betrifft-die-welt-us-regierungsinsider-packt-aus-a2051762.html

    USA: Razzia in Adoptionsagentur wegen „Verkauf, Entführung, Missbrauch von Kindern“ – FBI-Insider packt über „Pizzagate“ aus
    http://www.epochtimes.de/politik/welt/razzia-in-adoptionseinrichtung-wegen-verkauf-entfuehrung-missbrauch-schleusung-von-kindern-fbi-insider-packt-ueber-pizzagate-aus-a2051128.html

  6. Avatar

    Wolfgang M.

    22. März 2017 17:59 at 17:59

    Endlich bekommt unser „Shorty“ Markus Fugmann Recht, zumindest temporär. denn obwohl es zig Argumente für fallende Kurse gibt, hat sich am Gesamtbild noch nichts geändert. In den USA steigen die Zinsen nur langsam, in Europa nähert sich die EZB allenfalls der Nullinie. Monat für Monat laufen langlaufende Staatsanleihen aus, für die es keinen adäquaten Ersatz gibt – zudem steht erstmalig eine furchtbare Rendite für Anleihen bevor, kaum Kupon und dann Kursverluste. Wenn Profis jetzt aussteigen, nur um dann in geraumer Zeit wieder einzusteigen, weil es kaum risikoverträgliche Alternativen gibt. Außer, man sichert sich ab und das gibt dann immer wieder schöne Shortsqueeze’s. Das große Risiko – außerhalb von schwarzen Schwänen – bleibt die überraschende Eintrübung der Weltwirtschaft. Zinsseitig gibt es in Europa vermutlich in Bälde keine Gefahr, bei Zinssätzen auf Höhe der Dax-Dividendenrendite sind die Heimat Draghis und die Nachbarstaaten in schwerer Not. Also, wie sollen Pensionsfonds, Versicherer und sonstige Kapitalsammelstellen ihre notwendigen Gewinne einfahren? Auch wenn es nach 8 Jahren Hausse schwer fällt, können die Kurse noch stark steigen. Erst wenn der Kleinanleger investiert ist und Gier herrscht, wird die „Chose“ krachen, wie Herr Fugmann zu sagen pflegt. Diese steigen gewöhnlich erst bei stark steigenden Kursen ein. Dann gibt es oft das Phänomen in einer relativ stark ausgeprägten Neidgesellschaft (Deutschland) und der Spruch gilt: “ Es ist für die Seele sehr bedrückend, einen Freund reich werden zu sehen!“ Dieses Szenario klingt für mich irgendwie plausibel. Gruß in die Runde.

  7. Avatar

    gerd

    22. März 2017 18:18 at 18:18

    Ich lese seit ein, zwei Tagen, dass Markus Fugmann als shorty nun endlich mal Recht bekommt.

    Wenn damit dieser aktuelle sanfte Rücksetzer gemeint sein soll, dann möchte ich bitte an den 22. – 24. Februar erinnern. Genau einen Monat erst her. Da hätte er nach dieser Definition demnach auch schon Recht bekommen.
    Der DAX fiel von 12030 auf 11730.

    Aber, seine große Stunde kommt noch – in diesem Monat wohl eher nicht, aber noch in diesem Jahr.

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Apple-Quartalszahlen: iPhone-Verkäufe sehr schwach, andere Bereiche retten

Claudio Kummerfeld

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Ein Apple Mac Book

Die Apple-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 64,7 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 64,04/erwartet 63,7).

Der Gewinn liegt bei 0,73 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 3,03, nach Aktiensplit umgerechnet 0,76 Dollar/für heute erwartet 0,70).

Der Umsatz im Services-Bereich klettert im Jahresvergleich kräftig von 12,5 auf 14,5 Milliarden Dollar (14 erwartet).

Die Aktie notiert nachbörslich mit -4,6 Prozent.

Die iPhone-Verkäufe im letztem Quartal liegen bei  26,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 33,3/für heute 27,9 erwartet). Alle anderen Teilbereiche bei Apple wachsen aber spürbar, und können die deutlich sinkenden Umsätze im Kernprodukt auffangen.

Der Umsatz in China ist von 11,1 auf 7,9 Milliarden Dollar gesunken. Europa legt zu von 14,9 auf 16,9 Milliarden Dollar. Nordamerika wächst von 29,3 auf 30,7 Milliarden Dollar.

Keine Aussicht für das aktuell laufende Quartal.

Apple in der Headline-Aussage:

“Apple capped off a fiscal year defined by innovation in the face of adversity with a September quarter record, led by all-time records for Mac and Services,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “Despite the ongoing impacts of COVID-19, Apple is in the midst of our most prolific product introduction period ever, and the early response to all our new products, led by our first 5G-enabled iPhone lineup, has been tremendously positive. From remote learning to the home office, Apple products have been a window to the world for users as the pandemic continues, and our teams have met the needs of this moment with creativity, passion, and the kinds of big ideas that only Apple can deliver.”

“Our outstanding September quarter performance concludes a remarkable fiscal year, where we established new all-time records for revenue, earnings per share, and free cash flow, in spite of an extremely volatile and challenging macro environment,” said Luca Maestri, Apple’s CFO. “Our sales results and the unmatched loyalty of our customers drove our active installed base of devices to an all-time high in all of our major product categories. We also returned nearly $22 billion to shareholders during the quarter, as we maintain our target of reaching a net cash neutral position over time.”

Datenblatt zeigt Details der Quartalszahlen von Apple

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Facebook Quartalszahlen stark – Aktie dennoch schwächer: „Unsicherheiten“

Markus Fugmann

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Die Facebook-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen (die Erwarungen im Vorfeld sind durch die starken Zahlen von Snap zuletzt gestiegen, hier Analysten-Prognosen):

Der Umsatz liegt bei 21,47 Milliarden Dollar (Prognose war 19,8 Milliarden). Der Umsatz liegt also deutlich über den Erwartungen.

Der Gewinn liegt bei 2,71 Dollar pro Aktie (Prognose für heute 1,91, Flüsterschätzung bei 2,03 Dollar). Damit übertrifft Facebook die Analysteneinschätzungen bei weitem.

Die Zahl der täglich aktiven Nutzer (DAU) liegt bei 1,82 Milliarden (Prognose war 1,79 Milliarden).

Die operative Marge liegt bei 37% .

Interessant: der effektive Steuersatz bei Facebook liegt bei 4% (!) – kein Wunder, dass der Gewin pro Aktie stiegt

Die Aktie notiert nachbörslich mit -2,0%, weil Facebook von „Unsicherheiten“ für den weiteren Ausblick spricht:

Looking ahead to 2021, we continue to face a significant amount of uncertainty.

We believe the pandemic has contributed to an acceleration in the shift of commerce from offline to online, and we experienced increasing demand for advertising as a result of this acceleration. Considering that online commerce is our largest ad vertical, a change in this trend could serve as a headwind to our 2021 ad revenue growth.

In addition, we expect more significant targeting and measurement headwinds in 2021. This includes headwinds from platform changes, notably on Apple iOS 14, as well as those from the evolving regulatory landscape.“

Das Headline-Statement von Facebook:

„We had a strong quarter as people and businesses continue to rely on our services to stay connected and create economic opportunity during these tough times,“ said Mark Zuckerberg, Facebook founder and CEO. „We continue to make significant investments in our products and hiring in order to deliver new and meaningful experiences for our community around the world.“

Mehr zu den Zahlen hier..

 

Mark Zuckerberg und die Zahlen von Facebook

Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Foto: Anthony Quintano from Honolulu, HI, United States CC BY 2.0

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Amazon-Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

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am

Amazon App auf Handy

Die Amazon-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 96,15 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 69,98/erwartet 92,7).

Der Gewinn liegt bei 12,37 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,23/erwartet 7,41).

Amazon Web Services liefert einen Umsatz in Höhe von 11,6 Milliarden Dollar (+29 Prozent zum Vorjahresquartal, im Rahmen der Erwartungen).

Amazon erwartet Umsätze im laufenden 4. Quartal zwischen 112-121 Milliarden Dollar (bisher erwartet 112).

Amazon erwartet operative Gewinne im laufenden 4. Quartal in Höhe von 1 bis 4,5 Milliarden Dollar nach 3,9 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Laut CNBC demnach 4 Milliarden Dollar erwartete Corona-Kosten, doppelt so hoch wie im zweiten Quartal

Die Amazon-Aktie reagiert nachbörslich mit -1,2 Prozent.

Kurz-Fazit: Sensationelles Ergebnis. Aber die Gewinnaussicht enttäuscht?

Key Facts im Wortlaut von Amazon:

• Operating cash flow increased 56% to $55.3 billion for the trailing twelve months, compared with $35.3 billion for
the trailing twelve months ended September 30, 2019.
• Free cash flow increased to $29.5 billion for the trailing twelve months, compared with $23.5 billion for the trailing
twelve months ended September 30, 2019.
• Free cash flow less principal repayments of finance leases and financing obligations increased to $18.4 billion for
the trailing twelve months, compared with $14.6 billion for the trailing twelve months ended September 30, 2019.
• Free cash flow less equipment finance leases and principal repayments of all other finance leases and financing
obligations increased to $17.9 billion for the trailing twelve months, compared with $10.5 billion for the trailing
twelve months ended September 30, 2019.
• Common shares outstanding plus shares underlying stock-based awards totaled 518 million on September 30,
2020, compared with 511 million one year ago.
• Net sales increased 37% to $96.1 billion in the third quarter, compared with $70.0 billion in third quarter 2019.
Excluding the $691 million favorable impact from year-over-year changes in foreign exchange rates throughout the
quarter, net sales increased 36% compared with third quarter 2019.
• Operating income increased to $6.2 billion in the third quarter, compared with operating income of $3.2 billion in
third quarter 2019.
• Net income increased to $6.3 billion in the third quarter, or $12.37 per diluted share, compared with net income of
$2.1 billion, or $4.23 per diluted share, in third quarter 2019.

Datenblatt zeigt aktuelle Quartalszahlen von Amazon

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