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Videoausblick: Was ist bloß beim Dax los?

Die US-Indizes feierten gestern eine kleine Party, die im Grunde von China initiiert wurde. Der Dax aber konnte die Party nach gutem Start nicht mitfeiern, das erneute Scheitern an der 12700er-Marke könnte heute negative Folgen haben. Die Schwäche des Dax und anderer europäischer Indizes hat vermutlich einen nachvollziehbaren Grund…

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Die US-Indizes feierten gestern eine kleine Party, die im Grunde von China initiiert wurde, um zu zeigen, dass man sich von der Abstufung durch Moody´s nicht beeindrucken läßt. Die US-Indizes zeigten einmal mehr ein typisches Muster: der Nasdaq war der Vorreiter, im Blickpunkt besonders Amazon, das an der 1000-Dollar-Marke kratzte. Damit sind es weiter die großen US-Tech-Werte, die den Gesamtmarkt mit nach oben ziehen, der Nasdaq nun radikal überkauft. Der Dax aber konnte die Party nach gutem Start nicht mitfeiern, das erneute Scheitern an der 12700er-Marke könnte heute negative Folgen haben. Die Schwäche des Dax und anderer europäischer Indizes hat vermutlich einen nachvollziehbaren Grund..

16 Kommentare

16 Comments

  1. Avatar

    Walter Schmid

    26. Mai 2017 08:47 at 08:47

    Shiller-KGV beim S&P 500 inzwischen bei 30? Dann sind es ja nur noch 2,5 Pünktchen bis zum Stand von 1929. Na, die sitze ich im Zweifel aber auch noch aus.

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      gerd

      26. Mai 2017 09:04 at 09:04

      Ich kann letztlich natürlich nicht ausschließen, dass amerikanische Aktien möglicherweise überteuert sind.
      Aber das an dem rückwärtsblickenden Shiller-Index ausmachen zu wollen. Also bitte.
      Kloppt den in die Tonne.

      Schaut nach vorne. Nehmt die erwarteten Gewinne der zukünftigen Jahre als Maßstab. Vielleicht sind die Zukunftsaussichten ja tatsächlich miserabel – dann wird es allerdings wirklich höchste Zeit für einen Crash.

      • Avatar

        Walter Schmid

        26. Mai 2017 10:20 at 10:20

        Oh, gerd kann nicht ausschließen, dass amerikanische Aktien überteuert sind? Gibt es denn da noch alternative Fakten?

        Nobelpreisträger Robert Shiller hatte seine Formel für die Bewertung von Aktienmärkten entwickelt und sie wird von vielen Experten als treffsicherer Signalgeber beurteilt, vor allem für herannahende Börsencrashes. gerd scheint seinen Aussagen zufolge ein noch größerer Experte zu sein.

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          berti

          26. Mai 2017 10:26 at 10:26

          :-)

        • Avatar

          gerd

          26. Mai 2017 11:21 at 11:21

          Dass hier viele immer so absolutieren müsst?! Sie jetzt auch, Herr Schmid.
          Ich habe doch alles bewusst in könntemöglicherweisekonkunktiv gehalten. Und wieso scheine ich dann meinen Aussagen zufolge trotzdem ein noch größerer Experte zu sein – oder mich gar dafür zu halten – wenn ich bewusst schreibe, dass ich irgendwas n i c h t
          a u s s c h l i e ß e n kann.
          Ich habe doch eben eher so wie Ihr geliebter Herr Riße geschrieben, dem Sie unterstellen, er träfe keine eindeutigen Aussagen. Ich habe mich nicht festlegen wollen, ganz einfach, weil ich es auch nicht weiß – nicht wissen kann.

          Aber zu einem stehe ich ganz klar ohne Konjunktiv, ohne wenn und aber:
          Die Erträge eines Unternehmens im Jahr 2018 (der Zukunft) interessieren mich mehr als diejenigen aus dem Jahr 2016 (der Vergangenheit).

          Und außerdem dreht sich die Welt, viele Rundherumparameter haben sich gegenüber früher total verändert: Aber das Durchschnitts-KGV sollte möglichst da verharren, wo es vor einigen Jahren auch immer stand?

          Am Rande, ich kann mich dunkel dran erinnern, dass Ihnen persönlich der Shiller-Index auch im letzten Jahr schon Kopfschmerzen bereitet hat. Bzw. umgekehrt, er hat Ihnen Hoffnung gemacht, dass es endlich bergab gehen würde.

          Es geht ja auch v i e l l e i c h t kräftig runter.
          Und Sie – und alle anderen- dürfen das auch gerne anhand des Shiller-Index prophezeien.
          Sorry, dass ich versucht hatte, Ihren Glauben daran zu erschüttern.

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            Walter Schmid

            26. Mai 2017 13:41 at 13:41

            Lieber gerd, ich will nicht „absolutieren“, nein. Ich halte den Blick auf die künftigen Ertragsaussichten derzeit nur für sehr gefährlich, weil sich das allzu schnell ändern kann. Wir wissen ja alle nicht, wohin die verrückten Börsen noch hinlaufen. Shiller weiß es auch nicht und ich noch viel weniger. Das Shiller-KGV ist lediglich eine von vielen Orientierungsgrößen, die ich als plausibel erachte. Wenn man aber bedenkt, dass das Shiller-KGV Ende 1999 beim S&P 500 sogar über 44 hinauf kletterte, dann könnte man insbesondere beim derzeitigen Zinsumfeld und den gigantischen Geldflutungen durch die Notenbanken ja sogar den Schluss wagen, dass die Märkte noch ganz viel Luft nach oben haben. Ich schließe das auch gar nicht aus. Fakt ist jedoch, dass das Shiller-KGV seit 1881 im Mittel bei 16,5 liegt und daher läuten bei mir schon lange die Alarmglocken. Wer jetzt für ein langfristiges Investment noch Aktien kauft, muss schon ein wenig verrückt sein oder einfach nur sehr gutgläubig. Wer allerdings nur short positioniert ist, ist mindestens genauso verrückt. Wer also die Märkte nicht erfolgreich traden kann, der sollte aus meiner Sicht derzeit besser mit einem größeren Teil seines Geldes an der Seitenauslinie warten. Denn eines scheint mir aus der historischen Betrachtung sicher: Wir werden bald oder in den nächsten Jahren viel tiefere Kurse sehen, als die heutigen. Dann – wenn wieder mal niemand mehr an Aktien glaubt – ist der richtige Einstieg für ein langfristiges Aktieninvestment. Derzeit ganz sicher nicht. Und von Gewinnmitnahmen ist noch keiner arm geworden.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            26. Mai 2017 13:43 at 13:43

            zum Shiller-KGV: hier ein link über den Stand der Dinge:

            http://www.multpl.com/shiller-pe/

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    Fährmann

    26. Mai 2017 11:54 at 11:54

    @Gerd, anscheinend hat der liebe Gerd auch noch nicht gemerkt dass Aktienkurse nicht mehr viel mit den Erträgen zu tun haben u.zudem kennt er anscheinend schon die Erträge von 2018 ,während die Firmenbosse nicht einmal die Erträge des nächsten Quartals kennen.Zudem kommen bei einer richtigen Korrektur auch die allerbesten Aktien unter Druck.Bildlich gesehen,DIE FLUT HEBT ALLE SCHIFFE, (GELDFLUT ) Wenn der Wasserpegel sinkt fallen die guten Boote u.die schlechten versaufen.

    • Avatar

      gerd

      26. Mai 2017 12:17 at 12:17

      Lieber Fährmann, warten sie mal noch eine ganz kurze Zeit. Dann stellen alle Analysten Ihre Aussagen um auf die erwarteten KGVs von 2018.

      Vielleicht werden die als Grundlage hergenommenen geschätzten Unternehmensergebnisse ja schwach ausfallen und die Aktienkurse passen sich nach endlich mal wiederunten an. Wer weiß es wirklich? Ich erwarte zwar eher das Gegenteil – aber wissen tue ich es nicht.
      Und wie die Ergebnisse dann im nächsten Jahr wirklich sein werden, ist natürlich auch trotzdem noch dahingestellt.
      Und ansonsten erhoffe ich mir persönlich ebenfalls einen -drastisch- sinkenden Wasserspiegel, wo so einiges auf Grund läuft.

      • Avatar

        gerd

        26. Mai 2017 12:33 at 12:33

        Das „Ich erwarte zwar eher das Gegenteil“ bezieht sich rein auf die Unternehmensergebnisse, dass die eben nicht schwach ausfallen werden.

  3. Avatar

    gerd

    26. Mai 2017 13:09 at 13:09

    13Uhr08
    Und? Knacken wir jetzt die 12550 nach unten?
    Die 12500 sollten doch wohl heute zumindest vorübergehend noch mal drin sein, oder.

    • Avatar

      Walter Schmid

      26. Mai 2017 13:43 at 13:43

      Ja, ich denke, die knacken wir! :-)

  4. Avatar

    gerd

    26. Mai 2017 14:32 at 14:32

    @Walter Schmid
    Erst wollte ich mir e i n e Passage aus Ihrer obigen Antwort
    (13:41Uhr) hier her kopieren und sagen, dass wir anscheinend doch ähnliche Ansichten haben. Dann eine
    z w e i t e. Und als ich weiter las, wusste ich: den Kommentar könnte ich in Gänze unterschreiben.
    Viele Grüße

    • Avatar

      Walter Schmid

      26. Mai 2017 15:54 at 15:54

      Vielen Dank. Das freut mich sehr. Ich denke, wir liegen auch nicht wirklich so weit von einander entfernt. Und es gibt nun mal eben in beide Richtungen an der Börse immer trefflich viele Argumente und wer weiß schon, welche davon sich die Märkte gerade immer greifen. Da soll mal niemand für sich in Anspruch nehmen, er wüsste immer, was passiert.

      • Avatar

        Lars

        26. Mai 2017 16:26 at 16:26

        Nachdem ich relativ weit oben bereits einen kleinen Ehekrach bei Ihnen beiden befürchtet hatte („Sie jetzt auch, Herr Schmid“), darf ich nun erleichtert feststellen, dass Sie mehr als nur ein paar Gemeinsamkeiten haben <3
        Nun lasst und gemeinsam und harmonisch die 12550 knacken :))

  5. Avatar

    Kuperkopf

    26. Mai 2017 15:37 at 15:37

    DAX ist gerade von der Leine, aber bald folgt er wieder seinem Herrchen. :-p

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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Twitter-Quartalszahlen: Besser als erwartet, trotzdem Aktie -17 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Twitter App auf Handy

Die Twitter-Quartalszahlen wurden soeben vermeldet. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 936,2 Millionen Dollar (Vorjahresquartal 823,7/erwartet 777).

Der Gewinn (Non Gaap) liegt bei 0,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,17/erwartet 0,06).

Die Zahl der „monetarisierbaren“ täglich aktiven Nutzer liegt bei 187 Millionen (gegenüber 145 vor einem Jahr und 186 Mio im letzten Quartal). Für heute wurden 195 Millionen erwartet.

Die Aktie notiert vorbörslich mit -17,5 Prozent.

Kurz-Fazit: Die Finanzdaten überzeugen. Sie fallen deutlich besser aus als erwartet. Nur weil das Wachstum der aktiven Nutzer NUR bei +1 Mio liegt im Quartalsvergleich, stürzt die Aktie so stark in den Keller.

Twitter auszugsweise im Wortlaut mit der Headline-Aussage zu den Zahlen:

“We have grown our daily audience by 42 million in the last year as people all around the world come to Twitter to find out about the topics and events they care about most. I’m pleased mDAU grew 29% year over year to 187 million, driven by global conversation around current events and product improvements,” said Jack Dorsey, Twitter’s CEO. “We’re helping people find trusted sources of information by better organizing and surfacing the topics and interests that bring people to Twitter.”

“Advertisers significantly increased their investment on Twitter in Q3, engaging our larger audience around the return of events as well as increased and previously delayed product launches, driving revenue to $936 million, up 14% year over year,” said Ned Segal, Twitter’s CFO. “We also made progress on our brand and direct response products, with updated ad formats, improved measurement, and better prediction. We remain confident that our larger audience, coupled with ongoing revenue product improvements, new events and product launches, and the positive advertiser response to the choices we’ve made as we have grown the service, can drive great outcomes over time.”

Gewinn in Grafik zeigt die Gaap-Zahl:

Grafik zeigt Details zu Quartalszahlen von Twitter

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Apple-Quartalszahlen: iPhone-Verkäufe sehr schwach, andere Bereiche retten

Claudio Kummerfeld

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Ein Apple Mac Book

Die Apple-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 64,7 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 64,04/erwartet 63,7).

Der Gewinn liegt bei 0,73 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 3,03, nach Aktiensplit umgerechnet 0,76 Dollar/für heute erwartet 0,70).

Der Umsatz im Services-Bereich klettert im Jahresvergleich kräftig von 12,5 auf 14,5 Milliarden Dollar (14 erwartet).

Die Aktie notiert nachbörslich mit -4,6 Prozent.

Die iPhone-Verkäufe im letztem Quartal liegen bei  26,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 33,3/für heute 27,9 erwartet). Alle anderen Teilbereiche bei Apple wachsen aber spürbar, und können die deutlich sinkenden Umsätze im Kernprodukt auffangen.

Der Umsatz in China ist von 11,1 auf 7,9 Milliarden Dollar gesunken. Europa legt zu von 14,9 auf 16,9 Milliarden Dollar. Nordamerika wächst von 29,3 auf 30,7 Milliarden Dollar.

Keine Aussicht für das aktuell laufende Quartal.

Apple in der Headline-Aussage:

“Apple capped off a fiscal year defined by innovation in the face of adversity with a September quarter record, led by all-time records for Mac and Services,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “Despite the ongoing impacts of COVID-19, Apple is in the midst of our most prolific product introduction period ever, and the early response to all our new products, led by our first 5G-enabled iPhone lineup, has been tremendously positive. From remote learning to the home office, Apple products have been a window to the world for users as the pandemic continues, and our teams have met the needs of this moment with creativity, passion, and the kinds of big ideas that only Apple can deliver.”

“Our outstanding September quarter performance concludes a remarkable fiscal year, where we established new all-time records for revenue, earnings per share, and free cash flow, in spite of an extremely volatile and challenging macro environment,” said Luca Maestri, Apple’s CFO. “Our sales results and the unmatched loyalty of our customers drove our active installed base of devices to an all-time high in all of our major product categories. We also returned nearly $22 billion to shareholders during the quarter, as we maintain our target of reaching a net cash neutral position over time.”

Datenblatt zeigt Details der Quartalszahlen von Apple

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