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Videoausblick: Ziemlich dünn

Die Aussagen von Donald Trump haben die Märkte gestern erschreckt und damit die vorherige, starke Rally an den Aktienmärkten teilweise wieder rückabgewickelt, aus Risikofreude wurde Risikoaversion. Heute hängen die Märkte etwas in der Luft: es fehlen die Impulse, alle warten vor allem auf die Aussagen von Janet Yellen morgen auf der Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole…

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Aussagen von Donald Trump haben die Märkte gestern erschreckt und damit die vorherige, starke Rally an den Aktienmärkten teilweise wieder rückabgewickelt. Komplett rückabgewickelt wurden dagegen die Gewinne beim Dollar (der zuvor stark gestiegen war in der Hoffnung, dass die Steuersenkung in den USA doch noch kommt) sowie die Bewegungen am US-Anleihemarkt, ebenso bei Gold: aus Risikofreude wurde Risikoaversion. Heute hängen die Märkte etwas in der Luft: es fehlen die Impulse, alle warten vor allem auf die Aussagen von Janet Yellen morgen auf der Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole. Umsätze wie auch die Nachrichtenlage sind derzeit ziemlich dünn, der Dax dürfte wenig verändert starten..

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Marko

    24. August 2017 09:14 at 09:14

    Hier mal ein gar nicht schlechter Beitrag von Commerzbank Research :

    https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersenportal/nachrichten-und-videos/nachrichten/3404-Jackson-Hole-Die-Luft-wird-duenn

    Lässt Mario Draghi die Katze aus dem Sack und damit die Zinsen von der Leine. Anleger und Analysten legen jedes Wort des EZB Präsidenten auf die Goldwaage. Und Worte gibt es viele: In Lindau und – noch wichtiger – in Jackson Hole.

    -Antje Praefcke (Analyst FX & EM Research Commerzbank)-

    EZB Chef Mario Draghi wird heute Morgen in Lindau wohl wenig neue Informationen liefern. Denn er hält die Eröffnungsrede auf der Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften, die theoretischer Natur ist.
    Wichtiger ist sein Erscheinen Ende der Woche in Jackson Hole. Aber auch hier dürfen wir nicht zu viel erwarten, was Hinweise zur zukünftigen Geldpolitik anbelangt. Denn die endgültige Entscheidung zum Tapering soll im Herbst getroffen werden, darin sind sich die Ratsmitglieder der EZB einig.
    Draghi hat keine Veranlassung, am Freitag vorzupreschen. Denn auf der Sitzung im September werden sowieso die neuen Prognosen der EZB veröffentlicht. Das heißt, dass auf Basis dieser Prognosen eine grundsätzliche Ankündigung im Stil „wenn unser Szenario eintritt, könnte es notwendig sein, das Ausmaß der Anleihekäufe zu reduzieren“ im September Sinn machen würde.
    Die Details zum Tapering könnten dann im Oktober folgen, rechtzeitig vor Jahresende, um den Markt darauf vorzubereiten.
    Euro im Fokus

    Für den Devisenmarkt sind natürlich mögliche Aussagen Draghis zum Euro am wichtigsten. Im Juni ging die EZB noch in ihren Prognosen von einem EUR-USD-Kurs von 1,09 aus.
    Diese Prognose wird sie im September deutlich nach oben anpassen müssen.
    Daher könnte Draghi schon jetzt seinen Wortlaut leicht verschärfen, schließlich dürfte der EZB eine „indirekte Straffung“ aufgrund einer Aufwertung des Euro ungelegen kommen. Aber er wird, wenn er sich zu Äußerungen zum Euro entschließt, dennoch vorsichtig agieren, immer mit Blick auf den G20-Accord, um nicht den Unmut seiner internationalen Kollegen auf sich zu ziehen.
    Dennoch: allein ein kleiner Warnschuss in Richtung Markt kann ja schon reichen, den Höhenflug des Euro abzubremsen oder gar zu stoppen.
    Es macht also Sinn, mit Blick auf Freitag etwas Vorsicht in EUR-USD walten zu lassen. Ich bin nicht überzeugt, dass wir die 1,20-Marke überhaupt sehen werden.
    GBP: Brexit Uhr tickt

    Big Ben ist verstummt, das letzte Stündlein hat Montag um 12 Uhr geschlagen. Die Brexit-Uhr tickt hingegen unablässig weiter. Die britische Regierung wird heute ihr „Position Paper“ veröffentlichen, in dem es um die zukünftige Behandlung von grenzüberschreitenden Zivilrechtsfragen (Verbraucherschutz etc.) geht.
    Presseberichten zufolge wird darin die „direkte Gerichtsbarkeit“ des Europäischen Gerichtshofs zurückgewiesen, aber der Wille zur Beibehaltung von Verträgen wie der Hager (grenzüberschreitende Zivilrechtsverfahren) und Luganer (Zusammenarbeit der EFTA-Mitglieder mit EU Gerichten) Konvention bekundet.
    Letzte Woche stellte die Regierung ihr Paper zur Zollunion vor. Weitere Papiere sollen noch folgen, bevor nächste Woche die Verhandlungen mit der EU wieder beginnen.
    Die Regierung erwartet, dass auf Grundlage dieser Papiere ab Oktober Gespräche mit der EU zur zukünftigen (Handels-)Beziehung stattfinden können.
    Es ist allerdings fraglich, ob die EU darauf eingehen wird. Sie pocht darauf, dass sie erst genaue Details zu den drei großen Punkten Exit-Rechnung, Bürgerrechte und Grenze zu Irland sehen möchte, bevor die zukünftige Handelsbeziehung thematisiert werden kann, wie Chefunterhändler Michel Barnier letzte Woche noch einmal betonte.
    Und selbst, wenn entgegen aller Wahrscheinlichkeit schon ab Oktober die Beziehung nach dem Austritt verhandelt wird, bleibt kaum Zeit, um bis zum 29. März 2019 jedes einzelne Detail durchgekaut zu haben.
    Da hilft es wenig, dass die britische Regierung versichert, top Talente eingestellt zu haben und die Personaldecke im Handelsministerium bereits erheblich aufgestockt wurde. Ich möchte wetten, dass eher Big Ben die Stunde wieder schlagen wird. Kein Wunder, dass EUR-GBP in Richtung 0,92 steigt, zumal sich Unternehmen laut der „Recruitment and Employment Confederation“ schon vorsichtiger zeigen, was Neueinstellungen und Investitionen anbelangt.“

    Das ist meines Erachtens ein super Beitrag, Bravo!.
    Beim EUR/GPB wird der Trend weiter nach oben zeigen, selbstverständlich kann ich so „mein GPB“ abwerten, vielleicht sogar über die Pärität hinaus ? Ist doch alles super !! Die paar Banken, die mir da wohl den Rücken kehren dürften, was solls… ? :D
    Aber : was machen die Briten dann, käme es nicht zu einer Einigung im März 2019 ?

    Verlängern ? Ja ! Wäre möglich, aber da müssten alle EU-Staaten zustimmen, so, wie sich die Briten allerdings derzeit verhalten, dürfte dies interessant werden, für die Briten. Der EU kann das egal sein, ansonsten stehen die Briten im März 2019 mit heruntergelassenen Hosen da, da ein „Ex-Territolaer – Staat“… Die Abschlagszahlungen sind ja immer noch ein Thema…

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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