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Videoausblick: Ziemlich typisch..

Es war ziemlich typisch gestern, dass der Dax nach schwachem Handel kurz vor US-Eröffnung sein Tagestief erreicht. Ziemlich typisch auch, dass die US-Märkte nach sehr schwacher Eröffnung sich dann erholen konnten, allerdings schaffte es dann nur der Nasdaq ins Plus, während der Dow Jones nun seit acht Handelstagen in Folge mit Verlusten geschlossen hat..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es war ziemlich typisch gestern, dass der Dax nach schwachem Handel kurz vor US-Eröffnung sein Tagestief erreicht. Ziemlich typisch auch, dass die US-Märkte nach sehr schwacher Eröffnung sich dann erholen konnten, allerdings schaffte es dann nur der Nasdaq ins Plus, während der Dow Jones nun seit acht Handelstagen in Folge mit Verlusten geschlossen hat. Die Hoffnung der Märkte ist nun, dass Trump es doch schaffen wird, Steuersenkungen und das Infrastrukturprojekt anzuschieben, trotz der Niederlage bei der Ersetzung von Obamacare. Die Vorgaben aus Asien sehr freundlich, der X-Dax dürfte daher höher starten und versuchen, das gestern gerissene Abwärts-Gap (bei 12070 Punkten) wieder zu schließen. Ab dann aber dürfte die Luft dünn werden..

https://youtube.com/watch?v=inYgwGcHtcU%3Fecver%3D1

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Benedikt

    28. März 2017 08:19 at 08:19

    Morgen zusammen!

    Wie schaut es mit Einzelwerten aus ? Volkswagen könnte denke ich interessant werden. Den Bären scheint bei ca. 133 die Puste ausgegangen zu sein. Was meint ihr?

    • Avatar

      Wolfgang M.

      28. März 2017 13:47 at 13:47

      Ziemlich typisch, die Auswertung unser geschätzten Markus Fugmann. Aufgrund seiner „Short-Positionierung“ sucht er Tag für Tag nach Gründen, warum die Märkte fallen müssen. Die Trumpblase muss platzen, da er sich mehr und mehr als Sprücheklopfer entblößt. Der Grund, warum die Kurse gestiegen sind, ist nur zum Teil dem Ankündger mit seinem Programm zuzuschreiben. Von Woche zu Woche wird deutlicher, dass die Zinssituation weltweit für Notstand sorgt. Wann konnte man am Anleihenmarkt so wenig holen? Fallende Anleihenkurse und ein KGV (Bonds) jenseits von gut und böse. Jeder Finanzchef der großen Kapitalsammelstellen weiß nicht mehr, wo er auch nur die Grundkosten seines Unternehmens herholen soll. Die Aktienmärkte bleiben solange attraktiv, bis die ersten rezessiven Tendenzen am Horizont auftauchen. Dann aber der IFO-Index gestern!!!!! Es ist wahrscheinlich die große Notenbankblase, die die Aktienhausse anfacht – Politik wird mehr und mehr bedeutungslos, bis die Medizin des billigen Geldes an Wirkung nachlässt. Deshalb rufen die US-Irritationen des Maestros immer nur kurze downtrends hervor, bis er es schafft, die Wirtschaft mit seinen Fantasien ernsthaft zu beschädigen. Bis dann bleibt die Finanzlogik auf der Strecke. Schönen Tag

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

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