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Videoausblick: Zu hoch gepokert!

Alles sieht danach aus, als dass Theresa May zu hoch gepokert hat: es zeichnet sich ab, dass die Konservativen ihre absolute Mehrheit verlieren, was die Frage, wie der Brexit gehandhabt wird, nicht gerade einfacher macht. Das verstärkt wiederum die politische und ökonomische Unsicherheit. Bislang scheinen die Aktien-Futures nicht auf das Wahlergebnis zu reagieren, doch ist es wahrscheinlich, dass die Wirkung der UK-Wahl als eher negativ wahrgenommen wird..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Alles sieht danach aus, als dass Theresa May zu hoch gepokert hat: es zeichnet sich ab, dass die Konservativen ihre absolute Mehrheit verlieren, was die Frage, wie der Brexit gehandhabt wird, nicht gerade einfacher macht. Das verstärkt wiederum die politische und ökonomische Unsicherheit, Theresa May steht jetzt unter Druck, sogar Neuwahlen im Herbst sind möglich – das Pfund verliert kräftig. Bislang scheinen die Aktien-Futures nicht auf das Wahlergebnis zu reagieren, doch ist es wahrscheinlich, dass die Wirkung der UK-Wahl als eher negativ wahrgenommen wird. Vor allem der britische Leitindex FTSE100 dürfte heute verlieren und damit das gegenteilige Reaktionsmuster zeigen, wie nach dem Brexit (als der FTSE100 stieg wegen des abgestürzten Pfunds – diesmal aber dürften Aktien und Währung fallen)..

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    PK

    9. Juni 2017 08:33 at 08:33

    es ist unglaublich, wie sehr die Volatilität aus den Märkten genommen wurde. Aktuell wird wirklich alles mit einem Schulterzucken abgetan.
    Grund ist letztendlich der Lerneffekt aufgrund der letzten Einbrüche, die sich alle als sehr teuer für die Verkäufer herausgestellt haben.
    Es gibt natürlich noch die Stops der Anleger, die schon lange dabei sind, die dürften aufgrund dieser Erfahrungen sehr weit liegen. Also weiter stabil, aber sehr anfällig, wenn mal ein bestimmtes Punktekontingent gerissen wurde (>500 Punkte).

    • Avatar

      Wolfgang M.

      9. Juni 2017 09:30 at 09:30

      Ja PK,
      die Anleger haben nach der x-ten Wahl registriert, dass politische Börsen kurze Beine haben. Ich habe vor einigen Tagen von den Absicherungsgeschäften der Profis an der Euwax geschrieben, die vor diesem Ereignis doppelt so hoch war wie in den Vorwochen. Ähnlich wie vor den Frankreichwahlen. So könnte auch der Kurssprung kurz nach 09:00Uhr zu erklären sein, die typische Shortsqueeze. Aber der Hochsommer kommt und die fast schon historisch lange Phase ohne wesentliche Korrektur könnte schon bald mit einer solchen aufwarten. Dann wird es wirklich mal heiß werden. Meine Meinung. Gruß

  2. Avatar

    frank.trg

    9. Juni 2017 11:41 at 11:41

    Wahlen sind ausgegangen wie erwartet. Im Vorfeld war klar dass es knapp wird, genauso ist es nun gekommen. Das Erstaunen darüber ist deshalb unverständlich…

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      9. Juni 2017 11:44 at 11:44

      @frank die Wahlen sind nicht ausgegangen wie erwartet! Die Erwartung war, dass die Tories die absolute Mehrheit schaffen, trotz der Aufholjagd von Labor. Wäre der Ausgang so erwartet worden, wäre wohl das Pfund nicht so abgestürzt!

  3. Avatar

    Marko

    9. Juni 2017 17:09 at 17:09

    Aber Markus , das stimmt doch nicht. Für GB an sich mag das chaotisch sein, aber für die Märkte ? Auf gar keinen Fall !
    Die in GB sind so in Defensive gegenüber der EU, dass man prinzipiell sagen könnte : Neuwahlen wegen des Brexits.
    Aber , auf gar keinen Fall Neuwahlen bezüglich des britischen Parlaments, man kann sich doch seine Meinung „hinwählen“ damit es irgendwann „passt “ ?

    Das das natürlich ein riesengroßes Desaster ist und bleibt für May ist doch klar…

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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