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Videoausblick: Zweifel an Trump-Rally wachsen

Die Zweifel an der Trump-Rally nehmen zu: das Einreiseverbot für einige muslimische Länder scheint die Märkte zu verunsichern, da es den Protektionismus der neuen US-Regierung betont, während die von den Märkten als positiv wahrgenommenen Stimulus-Programme von Trump wie Steuersenkungen oder große Investitionen offenkundig deutlich länger brauchen werden, um durch die Mühlen der US-Politik zu gelangen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Zweifel an der Trump-Rally nehmen zu: das Einreiseverbot für einige muslimische Länder scheint die Märkte zu verunsichern, da es den Protektionismus der neuen US-Regierung betont, während die von den Märkten als positiv wahrgenommenen Stimulus-Programme von Trump wie Steuersenkungen oder große Investitionen offenkundig deutlich länger brauchen werden, um durch die Mühlen der US-Politik zu gelangen: so könnten etwa Steuersenkungen laut Aussagen führender Republikaner erst im Frühjahr 2018 beschlossen werden. Die Märkte sind offenkundig etwas zu schnell gewesen und haben sich Trumps Twitter-Tempo angepaßt. Wie wird man damit umgehen, wenn die Differenz zwischen Hoffnung und langsamerer Realisierung zu groß wird? In Asien schon deutliche Bremsspuren, der X-Dax wird unter der 11800er-Marke eröffnen..

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Macwoiferl

    30. Januar 2017 09:33 at 09:33

    Die Party WIRD weitergehen! Die Rallye ist doch längst ein Politikum. 20.000 Punkte und mehr sichern Trump die Autorität bei den Fat Cats und seinen glühenden Anhängern. Da könnten die Steuererhöhungen theoretisch sogar entfallen oder Amerika ein Triple C-Rating bekommen – die 20.000 plus x bleiben in den Händen der Permabullen! Die Börse IST eine Einbahnstraße, ja. Nach oben. Und ja, die 20.000 sind in Granit gemeißelt. Vergessen Sie Kostolany. Vergessen Sie sonstige Gesetzmäßigkeiten. Hier geht es längst nicht mehr um Wirtschaft. Hier geht es um blanken MACHTERHALT eines Autokraten. Kurven, die nach unten zeigen sind da nicht gestattet. Siehe China, da wird genauso nach oben manipuliert. Schade, Herr Fugmann, Ihre tägliche Skepsis ist ja sehr unterhaltsam. Vielleicht könnten Sie die wundersame „Rallye“ als Historiker doch auch mal systemisch einordnen. Oder Major Rütting!

    • Avatar

      Macwoiferl

      30. Januar 2017 09:34 at 09:34

      Sorry, ich meinte natürlich STEUERSENKUNGEN!

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      gerd

      30. Januar 2017 10:24 at 10:24

      Sorry, da ist mir der Börsenpessimismus und die Fehlvorhersagen von Herrn Fugmann immer noch zehnmal lieber. Die sind wenigstens zum größten Teil seriös untermauert, selbst wenn sie bis jetzt noch nicht eingetreten sind.

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      Walter Schmid

      30. Januar 2017 10:46 at 10:46

      Meint er/sie das wirklich ernst? So fehlgeleitet und realitätsfremd kann doch nicht mal ein Superbulle denken. Es muss Ironie sein. :-)

    • Avatar

      Walter Schmid

      30. Januar 2017 15:48 at 15:48

      Ja wie jetzt? Waren denn die 20.000 Punkte nicht in Granit gemeißelt??? Jetzt bin ich aber verblüfft. Wer konnte denn mit so was rechnen? Haben Trump und seine Fat Cats etwa versagt? Himmel, was für eine Welt, man kann sich aber auch auf gar nichts mehr verlassen.

  2. Avatar

    outback

    30. Januar 2017 11:13 at 11:13

    Wieso und wofür Sorry? JEDE Party ist mal zu Ende, dann wird aufgeräumt – oder? Ich mag Volatilität – and everbody too, isn’t it.

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    Macwoiferl

    30. Januar 2017 15:31 at 15:31

    Alles schwach, alles düster, selbst der bis dato blaue Himmel über München grau…doch die 20.000 hält, bombenfest. Das ist net realitätsfremd, das ist REALITÄT! Da könnt ihr düstern und Marc-Fabern und Untergang hin malen… in Ländern wie China und den USA hat die Rallye längst System-erhaltende Funktion. Stürzt die Börse, stürzt Trump, stürzt die KP Chinas…. Im übrigen @ gerd die Frage, was an der Kaffeesatzleserei der Börsengurus je seriös war oder ist, vielleicht, wenn die Elliottwellen zittern, die Fibo-Retracements wackeln oder die Hände beginnen zu zittern? Mag so gewesen sein bevor die Algomaten das trading übernommen haben…

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      30. Januar 2017 15:37 at 15:37

      @Macwoferl, der Dow gerade bombenfest unter der 20.000

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    Macwoiferl

    30. Januar 2017 15:54 at 15:54

    Ahoi Herr Fugmann, das YES-ICAHN-Hochkauf-Kommando hat gerade Mittagspause. Aber es ist gleich wieder für Sie da ;-)

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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Optionen: Experte Jens Rabe erklärt, wie sie funktionieren!

Redaktion

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Optionen sind in den letzten Monaten immer wichtiger geworden für das Geschehen an den Aktienmärkten – das gilt ganz besonders für die Kursentwicklung einzelner Aktien wie etwa Apple, Amazon oder Tesla. Vor allem Wetten auf steigende Kurse (Calls) sorgten für einen Höhenflug der US-Tech-Werte: Broker, die diese Optionen an Kunden verkauften, mussten das entsprechende underlying (also etwa die Aktie von Apple etc.) kaufen, um sich gegen eigene Risiken abzusichern – so konnte aus meist eher kleinvolumigen Käufen schnell eine Hebelwirkung entstehen, die für eine spektakuläre Rally der US-Tech-Werte und des Nasdaq sorgte. Es sind dabei in den USA vor allem (kleine) Privatinvestoren, die mit Optionen massiv auf steigende Kurse zocken.

Folgenes Schaubild zeigt, wie aus einem Kauf von Optionen (Calls) auf die Amazon-Aktie im Volumen von 1500 Dollar letztlich Käufe der Amazon-Aktie von 230.000 Dollar resultieren:

Optionen und die Rally von US-Tech-Aktien

Optionen – wie funktionieren sie?

Optionen – das ist zunächst zentral – haben nichts mit den in Deutschland sehr beliebten Optionsscheinen zu tun. Optionsscheine wie auch CFDs sind in den USA verboten, daher greifen Spekulanten in Übersee neben Futures, ETFs und dem direkten Investment in Aktien verstärkt auf Optionen zurück. Wer verstehen will, was an der Wall Street wirklich gespielt wird, sollte sich daher mit Optionen und ihrer Handhabung beschäftigen!

Dafür jedoch braucht man ein gewisses know-how. Vor allem sollte man wissen, dass die Volatilität eine zentrale Rolle spielt, inbesondere die „implizite Volatilität„:

„Während die historische Volatilität die Schwankungsbreite eines Wertpapiers oder Rohstoffs in der Vergangenheit angibt, ist die implizite Volatilität ein Maßstab für die Markterwartungen an die künftige Volatilität.“

Daneben gibt es Begriffe wie „im Geld“ oder „aus dem Geld“. Dirk Schuhmanns hat dieses Prinzip als ein maßgeblichen und wahrscheinlich bewußt inszentierten Treiber etwa für den Höhenflug der Aktie von Tesla ausgemacht – und zeigt, wie oben im Schaubild anhand der Amazon-Aktie dargestellt, wie das in der Praxis funktioniert:

„Das Prinzip dahinter ist, Call-Optionen kurzer Laufzeit relativ weit aus dem Geld zu kaufen, also mit Ausübungspreisen oberhalb des aktuellen Kurses. Diese Optionen sind günstig und der Optionsverkäufer muss nur wenige Aktien kaufen, um sein Risiko abzusichern. Jetzt braucht es noch eine Zündung des Gemisches. Irgendetwas muss dafür sorgen, dass der Aktienkurs überhaupt erst einmal zu steigen beginnt. (..) Doch wenn der Aktienkurs steigt und sich dem Ausübungspreis der gekauften Optionen nähert, müssen die Market Maker als Verkäufer der Optionen immer mehr Aktien nachkaufen, um ihr steigendes Risiko zu kompensieren. So kann sich eine Absicherungsposition schnell von drei Aktien pro Optionskontrakt auf 80 oder 90 steigern, während der Optionskäufer vielleicht nur den Gegenwert von fünf Aktien investieren musste. Diese zusätzliche Hedging-Nachfrage ist es dann, die den Kurs antreibt. Der Optionskäufer wiederrum kann durch kontinuierliche Nachkäufe neuer Optionen mit höherem Strike dieses Spiel am Laufen halten.“

Wer mehr über Optionen wissen will, ist bei Jens Rabe auf jeden Fall an der richtigen Adresse. In folgendem Video erklärt er Grundprinzipien der Optionen:

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