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Videoausblick: Zwischen Crash und Euphorie

Während die FANG-Aktien crashen und gestern so viel Marktkapitalisierung wie noch nie, haussieren vor allem Finanzwerte. Man geht scheinbar davon aus, dass die US-Steuerreform gelingt – zu Recht?

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Was derzeit an den Märkten passiert, ist seltsam: während Tech-Werte so stark abverkauft werden wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr (gestern die FANG-Aktien mit dem bisher historisch größten Verlust an Marktkapitalisierung, insgesamt 60 Milliarden Dollar), steigen vor allem Banken-Aktien stark an, ebenso Aktien, die auf den US-Binnenmarkt fokussiert sind. Sind das nur große Umschichtungen oder ist der Abverkauf der Tech-Werte ein Frühwarnsignal? Die Märkte warten nun auf die Abstimmung im US-Senat, nachdem man gestern im Senat abgestimmt hat, dass man abstimmen will. Einige Wackelkandidaten bei den Republikanern haben rin „ja“ angekündigt nach einigen Änderungen (so soll die Steuerreform einen „trigger“ enthalten), aber die wirklichen „Problemkandidaten“ wie John McCain haben sich noch nicht geäussert…

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    baeuerin

    30. November 2017 09:21 at 09:21

    Ein grenzwertiger Fugmann,nimmt nach ein paar Puenktchen Verlust schon das Wort „Crash“ in den Mund!!
    Wie panikartig ist dass denn?
    Herr Fugmann,haben sie vergessen,wie ein Crash aussieht?
    Die Euphorie ist schon seit Monaten anwesend und nicht erst seit heute!

    • Avatar

      MB

      30. November 2017 09:29 at 09:29

      erstmal auf die Asiaten schauen, Bäuerein und dann sprechen:si tacuisses philosophus mansisses -fette Beute @ALL

    • Avatar

      feedback

      30. November 2017 18:04 at 18:04

      irgendwann kommt, dann halt auch mal die Kugel beim russischen Roulett!
      Das Problem mit der Euphorie ist halt leider, dass sie oft in Dummheit übergeht und
      in Amerika ist eigentlich zu 100% immer so!
      Was wir gerade besonders an den amerikanischen Märken erleben ist der klassische American Way of Life, mit Vollgas bis zum Anschlag ins verderben rasen, Hauptsache man kann dann sagen, man war dabei und hat es sich gut gehen lassen, auch wenn es kurz war !

  2. Avatar

    Wolfgang Koch

    30. November 2017 11:59 at 11:59

    Es ist vollbracht!11 Uhr 40 Minuten und 42 Sekunden:Der DOW leuchtet bei mir zum ersten Mal über 24000,auf.Im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“glaubt man also überwiegend daran,dass ihnen auch die Münchhausennummer, gelingt! Bei einer Staatsverschuldung von 20,54 Billionen Dollar(europ.Billionen!),einer Tagesminusrate von z.Zt. 756 Millionen Dollar,sowie eines monatlichen Handelsdefizits von zuletzt über 68 Milliarden,sind massive Steuersenkungen(Einnahmekürzungen)natürlich das Helfendste,was es gibt!Zumindest der reinen Lehre Münchhausens nach.Also,auf gehts Uncle Sam.Das nächste ist der Ritt auf der Kanonenkugel(nach Rocketmanland vielleicht?)

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – „Ob gut oder schlecht – Sell the News!“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Auch wenn es wie bei Microsoft gute Zahlen gab – der Markt ist derzeit negativ eingestellt.

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Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

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Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

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So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

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