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Volkswagen-Absatz: Skoda und Porsche helfen der Kernmarke

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Volkswagen als Automarke hat laut aktueller Veröffentlichung im Gesamtjahr 2018 den weltweiten Absatz um 0,2% gesteigert, und damit einen neuen Absatzrekord erzielt (6,24 Millionen Fahrzeuge). Europa wuchs, aber Asien und Nordamerika brachten Absatzrückgänge, wie die folgenden Grafiken zeigen. Der Absatz in den USA legte zwar zu, aber Mexiko und Kanada zogen den Verkauf für ganz Nordamerika insgesamt ins Minus mit -3%. Blickt man auf die Töchter, so kann man in Relation dazu sagen, dass die Kernmarke doch eher stagniert, und nicht so wirklich zum Wachstum beiträgt.

Skoda

Die Marke Sokda wird immer mehr zur wichtigen Säule für den Volkswagen-Konzern. So erzielt Skoda bereits im fünften Jahr in Folge einen neuen Auslieferungsrekord. Die weltweiten Auslieferungen steigen in 2018 um 4,4 Prozent auf 1.253.700 Fahrzeuge (2017: 1.200.500). In Europa (826.800 Fahrzeuge; +4,9 %) sowie auf den Wachstumsmärkten China (341.000 Fahrzeuge; +4,9 %) und Russland (81.500 Fahrzeuge; +30,7 %) verzeichnet das Unternehmen starke Absatzzuwächse.

Audi

Die VW-Tochter Audi schwächelt. So hat man 2018 weltweit rund 1.812.500 Automobile an Kunden übergeben, das sind 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr. In Europa gingen die Verkäufe in den vergangenen zwölf Monaten um 13,6 Prozent zurück. Auf dem Heimatkontinent hatte Audi unter anderem mit wichtigen Modellwechseln bei A1, A6, A7 und Q3 seit Jahresbeginn fast ein Drittel seiner Auslieferungen ausgetauscht. In China bestätigt Audi seine Position als erfolgreichste Premiummarke bereits das 30. Jahr in Folge. In Nordamerika schloss das Unternehmen auf dem Niveau des Vorjahres ab (-0,9%). Im Dezember entschieden sich weltweit rund 154.550 Kunden für einen Audi, ein Minus von 14,3 Prozent.

Porsche pusht

Die VW-Tochter Porsche dürfte auch in Sachen Gewinnmarge dem Gesamtkonzern helfen. VW im Zitat:

Die Porsche AG hat 2018 weltweit 256.255 Fahrzeuge ausgeliefert – mehr als je zuvor. Der Zuwachs gegenüber dem bisherigen Rekordwert aus dem Vorjahr beträgt vier Prozent. Von den Modellreihen erreichte der Panamera mit einem Plus von 38 Prozent auf 38.443 Auslieferungen die prozentual stärkste Steigerung. Aber auch der 911 legte zweistellig zu: Trotz des Generationswechsels beim Elfer stieg die Anzahl ausgelieferter Sportwagen um zehn Prozent auf 35.573 Fahrzeuge.

„Die Faszination 911 ist stärker denn je“, sagt Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG. „Obwohl wir zum Jahresende auf der Los Angeles Autoshow die Weltpremiere des neuen 911 feierten, konnte unsere Sportwagen-Ikone 2018 nochmals mehr Kunden begeistern als im Jahr zuvor.“ Das volumenmäßig erfolgreichste Modell blieb der Macan mit 86.031 Fahrzeugen vor dem Cayenne mit 71.458 Auslieferungen.

China wieder größter Einzelmarkt

Auch im Jahr 2018 behielt der chinesische Markt seine Spitzenposition bei den Auslieferungen. Das Wachstum betrug dort zwölf Prozent auf 80.108 Einheiten. An zweiter Stelle rangieren weiterhin die USA mit einem Plus von drei Prozent auf 57.202 Fahrzeuge. Die Auslieferungen in Europa liegen leicht unter Vorjahr. „In Europa hatten wir im vierten Quartal 2018 durch die Umstellung auf den neuen Prüfzyklus WLTP und auf Ottopartikelfilter große Herausforderungen zu bewältigen, die wir auch im ersten Halbjahr 2019 noch spüren werden. Hinzu kommt, dass wir seit Februar 2018 keine Modelle mit Diesel-Antrieb mehr im Angebot haben“, so Detlev von Platen.

Hier zwei Grafiken zur Kernmarke VW.

Volkswagen Absatzzahlen

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Stahlhersteller in der EU: Ab Juli droht die massive Verschärfung der Krise!

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Stahlhersteller in Europa ächzen eh schon seit Jahren unter der massiven Überproduktion vor allem in China. Die führte dazu, dass dortige Stahlhersteller zu Dumpingpreisen enorme Mengen ihrer Erzeugnisse auch nach Europa verkauften. Das drückte natürlich auf die Preise, und sorgte mehr und mehr für eine Verschärfung der Stahlkrise in Europa.

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Und dann kam Donald Trump. Er führte für die USA Importzölle auf Stahlerzeugnisse ein. Die logische Folge: Die Stahlproduzenten, die nun nicht mehr konkurrenzfähig in den US-Markt liefern können, suchen sich andere Absatzmärkte. Und da war natürlich vor allem Europa interessant. Aber letztes Jahr ergriff die EU Gegenmaßnahmen. Sie führte ein Kontingent ein. Demnach konnten übliche Importmengen auch weiterhin normal in die EU eingeführt werden (hier unser damaliger Kommentar zu dem Thema).

Zusatz-Importmengen werden seit letztem Sommer mit 25% Importzoll belegt. Die deutsche Wirtschaftsvereinigung Stahl hat jüngst moniert, dass die „im vergangenen Jahr auf den Weg gebrachten Schutzklauseln die Stahlindustrie in Europa bislang nicht vor massiven Handelsumlenkungen als Folge der US-Stahlzölle schützen konnten“. In 2018 seien die Stahlimporte in die EU um 11 Prozent auf ein neues Rekordniveau von 45 Millionen Tonnen gestiegen, während sie in den USA um 13 Prozent gesunken seien. Weiter im Zitat:

Hinzu kommen unzulänglich ausgestaltete Länderquoten und zahlreiche Schlupflöcher, die den beabsichtigten Schutzeffekt untergraben. Zugleich habe sich die konjunkturelle Lage in der Stahlindustrie erheblich eingetrübt. „Die europäischen Institutionen müssen nun dringend handeln, um nachhaltigen Schaden von der Stahlindustrie in Deutschland und Europa abzuwehren. Die Last des US-Protektionismus dürfe nicht auf dem Rücken der Stahlunternehmen in Europa abgeladen werden“, so Kerkhoff weiter.

Ab Juli soll das Zollkontingent für Stahlimporte in die EU um 5% erhöht werden. Stahlhersteller außerhalb der EU sollen also mehr zollfrei in die EU verkaufen dürfen als bisher. Diese zusätzliche Aufweichung der „EU-Safeguards im Stahlbereich“ sei unverantwortlich, so der Stahlverband. Durch die geplante Erhöhung der Kontingente ab Juli 2019 würde die Schutzwirkung der Maßnahmen „vollends“ verloren gehen! Ein weiterer Anstieg der Importe würde bei sinkender Nachfrage unmittelbar zu Lasten der heimischen Industrie gehen, so der Verband.

Aktuell äußert sich der Chef der Salzgitter AG ähnlich im Interview mit der WiWo. So sagt er, dass die „moderaten“ Schutzmaßnahmen der EU ihre stabilisierende Wirkung offensichtlich verfehlt hätten. Die durchschnittlichen Importe der ersten vier Monate 2019 lägen 62% über dem auch schon hohen Importvolumen von 2014. Die im globalen Stahlmarkt errichteten Handelshemmnisse hätten wie befürchtet zu einer massiven Umleitung der Warenströme (Richtung EU) geführt, so Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann. Die geplante Erhöhung der Importquoten dürfe es nicht geben.

Kurz-Fazit: Der Stahlhersteller in Europa, die eh schon jahrelang zu kämpfen hatten, werden nun wohl noch stärker unter dem Handelskrieg leiden. Was das für Stahlaktien bedeutet? Das überlegen Sie sich bitte selbst!

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Markus Koch LIVE zum Wall Street-Start: China, Micron, Fedex

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Markus Koch spricht im aktuellen LIVE-Video zum Start an der Wall Street. Der Handelskrieg und der bevorstehende G20-Gipfel steht im Vordergrund. Aber er bespricht auch vor allem die FedEx-Zahlen.

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An dieser Stelle zeige ich euch einen kurzen Ausblick auf mein heutiges ausführliches Video. Short-Marken für den Dax nenne ich genau so wie eine konkrete Forex-Idee. Auch gibt es heute zahlreiche Aktien-News. Wollt ihr das ausführliche Video sehen, dann meldet euch einfach hier an. Es ist kostenfrei!

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