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Volkswagen attackiert Tesla mit günstigerem Modell ID.3

Volkswagen will mit dem Modell ID.3 den bislang im E-Auto-Bereich führenden Konkurrenten Tesla attackieren. Wie gut stehen die Chancen dafür?

Redaktion

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Volkswagen will mit dem Modell ID.3 den bislang im E-Auto-Bereich führenden Konkurrenten Tesla attackieren. Der Startpreis für das ID.3 dürfte unter 30.000 Euro liegen – und damit deutlich unter dem des vergleichbaren Tesla Model 3. Laut „Autocar“ soll der ID3. bereits im Sommer auf den Markt kommen – es liegen Volkswagen bereits gut 30.000 Vorbestellungen mit Anzahlungen vor. Ab 17.Juni können dann nicht nur „bestimmte Interessenten“ das Fahrzeug vorbestellen.

Für Volkswagen geht es mit der Einführung des ID.3 um viel: kürzlich vermeldeten die Wolfsburger für April einen Rückgang der globalen Verkäufe von -45% – also braucht man jetzt einen „game changer“. Daher liegt der Fokus von Volkswagen nun, so Jürgen Stackmann, Vertriebschef bei Volkswagen, voll auf der E-Mobilität und damit zunächst auf dem neuen E-Modell ID.3 – man arbeite noch final an der Software, dann solle es los gehen (ein Interview dazu mit Jürgen Stackmann sehen Sie hier).

A propos Software: hier lag und liegt der Vorteil von Tesla, wie „Auto-Papst“ Ferdinand Dudenhöfer formuliert:

„Heute befinden sich noch rund 80 bis 100 Steuergeräte im Fahrzeug. Tesla ist das erste Unternehmen, das einen zentralen Chip gebaut und programmiert hat. Dieser Computer steuert das komplette Auto – sogar in der Kommunikation mit der Außenwelt. Das ist eine Revolution.“

Kann Volkswagen also trotz Rückstand in Sachen Software zum „Weltmarktführer“ in Sachen E-Mobilität aufsteigen und damit Tesla überholen? Klar ist: trotz Krise hat Volkswagen deutlich „tiefere Taschen“ als Tesla und Elon Musk, der mit teils kuriosen Wendungen immer wieder seine Firmen vor dem Bankrott bewahren musste. Nun aber scheint die Zeit zu enden, als Musk mit Tesla der Konkurrenz weit enteilt war, wie Dirk Schuhmanns kürzlich gezeigt hat:

„Während Tesla-CEO Elon Musk die Welt mit immer unglaublicherer Twitterei und der Wiedereröffnung seiner kalifornischen Fabrik trotz gegenteiliger behördlicher Anordnungen ablenkt, wird das Unternehmen gerade in Europa und China von der Konkurrenz sowohl im oberen als auch unteren Preissegment empfindlich getroffen. Die Konkurrenz bietet inzwischen bessere Autos günstiger an, während Tesla noch immer keine Gewinne erzielt. Es entbrennt ein Preiskampf, den die chronisch unterfinanzierten Kalifornier nicht gewinnen können.“

Folgendes Video zieht einen ausgewogenen Vergleich zwischen dem Model 3 von Tesla und dem ID.3 von Volkswagen:

 

 

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

 

 

Mit dem ID.3 will Volkswagen Tesla attackieren

Volkswagens ID.3

23 Kommentare

23 Comments

  1. Avatar

    Torsten

    17. Mai 2020 11:55 at 11:55

    Die größte „Lüge“ von Tesla ist das autonome Fahren. Realistisch wird es das vor 2030 nicht geben. Es sit einfach zu komplex. Wenn man heute auf schmalen Straßen anderen Autos begegnet vertraut man den Fähigkeiten und dem Überlebenswillen des anderen Fahrers. Zwei Autos je 70 km/h schnell und im Gegenverkehr, fahren im Abstand von 50 cm aneinander vorbei. Bei selbstfahrenden Autos, und dem kleinsten Fehler der Software war es das.
    Vergesst autonomes Fahren die nächsten 10 Jahre.

  2. Avatar

    Hesterbär

    17. Mai 2020 19:35 at 19:35

    Bei kaum einem anderen Unternehmen kann man so bedenkenlos short gehen wie bei Tesla.

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      Scheer

      18. Mai 2020 10:06 at 10:06

      Moin,
      wenn man nach den reinen Unternehmensdaten ausgeht stimmt ihre Aussage wohl.
      Da wir derzeit in seltsamen und verückten Zeiten leben kann es auch gut sein, dass durch die Liquiditätsflut und des Mangels an Alternativen der Kurs weiter nach oben gehen wird.

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      Neeee

      3. Juni 2020 21:19 at 21:19

      ja genau nur her mit euren Geld…ist auf alle Fälle besser als in die Verbrenner zu stecken, sonnst würdet Ihr ja noch mehr C02 produzieren

      • Avatar

        Jaaaa

        4. Juni 2020 00:31 at 00:31

        Stimmt, da gibt es „sonnst“ nichts hinzu zu fügen…

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    Ronald Schmidt

    17. Mai 2020 23:00 at 23:00

    Finanzmarktwelt mag sich ja im Finanzmarkt auskennen, von Autos haben sie scheinbar keine Ahnung. Den neuen VW mit einem Tesla vergleichen zu wollen ist wirklich ein krasses Beispiel von fehlendem Fachwissen. Beschäftigt Euch doch bitte ein klein wenig mit dem Thema bevor Ihr Euch blamiert.

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      sabine

      18. Mai 2020 11:07 at 11:07

      1. So einfach kann man das nicht sagen, und man sollte auch bei Kritik konkret werden. (Dieses rein abstrakte Dumm-Pauschal-Bashing find ich überhaupt sehr blamabel. Bei vielen ist Benehmen einfach Glücksache! Hier im Forum etwa 10%.)
      Wenn man hypergenau sein will, kann man überhaupt keine Autos vergleichem, z.B. sind die Franzosen und Italiener schon ganz anders unterwegs als wir Deutsche bzgl. Metallstärke, Haltbarkeit, Technik usw. Trotzdem kann man grob sehr wohl etwa gleichgroße Autoklassen vergleichen!
      2. Was ich in dem Artikel falsch finde, ist, daß VW sehr schlecht dasteht, und hilflos nach der E-Sparte greifen muß, um sich zu retten. Das ist so falsch!! Die haben in Europa am meisten verkauft, und stehen am Besten da. War doch auch ohne Zahlen ganz klar, weil man in einer Krise am Luxus am ehesten spart. Und gerade VW konzentriert sich auf Nützlichkeit, Sparsamkeit gepaart mit solide. Natürlich haben die auch Luxus und Extravaganzen, aber der Schwerpunkt liegt eindeutig nicht dort.
      3. https://www.autozeitung.de/zulassungsstatistik-140455.html
      Das sind jetzt nur Zahlen von Deutschland, aber dem stärksten Automarkt in der EU.
      Rückgang insgesamt April 2020 zu Vorjahresmonat 61,1 Prozent.
      „Dabei lag die Bandbreite zwischen -39,2 Prozent bei Mini und -94,1 Prozent bei Smart. VW erreichte mit 17,2 Prozent den größten Neuzulassungsanteil.“
      Und den Minianteil von Tesla hab ich woanders mal gezeigt, vergessen wirs einfach.

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        Ronald Schmidt

        18. Mai 2020 13:38 at 13:38

        “ Trotzdem kann man grob sehr wohl etwa gleich große Autoklassen vergleichen “ Genau das ist der Punkt Sabine. VW und Tesla sind zu unterschiedlich in der Autoklasse um sie zu vergleichen. Allein schon weil Tesla mehrere Modelle am Markt hat. Und was soll dieser Hinweis? „Bei vielen ist Benehmen einfach Glückssache!“ Es ist nicht unbedingt sachdienlich sich selbst zu erhöhen Sabine. ;-) Wer sich mit Aktien auskennt, sollte nicht Autos vergleichen wenn er, oder sie, keine Ahnung davon haben. Sorry aber der Artikel da oben ist einfach nur schlecht.

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          lubinius

          20. Mai 2020 05:40 at 05:40

          Tesla 3 und VW ID3 zu vergleichen ist Blödsinn.

          Der Tesla 3 ist ein real existierendes Elektroauto der Mittelklasse, das man kaufen kann. Der VW ID3 ist ein „Phantomauto“, das seit JAHREN! beworben wird,das man aber nirgendwo kaufen kann!

          Es gibt ja noch nicht einmal Produktfotos vom ID3, sondern nur Animationen!

          Und wenn es die Kompaktkarre irgendwann Mal auf die Straße schafft,dann ist die Software vermutlich so verbuggt, dass die Karre nur eingeschränkt nutzbar ist.

          Ne ne, VW kann Stinkediesel bauen, aber keine konkurrenzfähigen E-Autos.

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            Pete

            20. Mai 2020 09:49 at 09:49

            Lubinius‘ Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf.

            Diese Woche erst wurden Probleme beim neuen Golf bekannt.
            „Volkswagen unterbricht wegen Softwareproblemen bei eCall die Auslieferung des Golf 8.“ (Automobilwoche)

            Der Release des ID.3 wurde bereits wegen fehlerhafter Software nach hinten verschoben, eine einwandfrei funktionierende Software bei Auslieferung ist da mehr als unwahrscheinlich.

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            Torsten

            4. Juni 2020 10:59 at 10:59

            Ein Haus weiter parkt ein ID3 – der fährt früh weg und kommt abends wieder.

            Und er sieht schick aus.

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    Henning

    18. Mai 2020 02:06 at 02:06

    Ausstattungsbereinigt?
    Nicht vergessen: ein Tesla ist immer schon fast vollausgestattet. Und einen nackten ID3 wird fast niemand kaufen.
    30.000? In der Theorie vielleicht.

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    ID.3

    18. Mai 2020 08:12 at 08:12

    es liegen 37.000 Reservierugen für die 1st Edition des ID.3 vor.

    Ab 17.Juni können nur die registrierten PreBooker der 1st Edition bestellen.
    Der Serien-ID.3 ist dann nicht bestellbar, er kommt später.

    Der ID.3 hat eben keine 80-100 Steuergeräte verbaut.

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      sabine

      18. Mai 2020 11:13 at 11:13

      Und wenn man Fensterheber, Scheibenwischer, Klimanalage Lichtdimmen in der Fahrkabine, Funkschlüssel, Keyless usw. mit einberechnet? Vielleicht meint der Artikelschreiber die Sreuerelemente bei den kleinen Antrieben/Motörchen.

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        Benedikt

        23. Mai 2020 19:32 at 19:32

        Um die Falschinformationen im Artikel mal fundiert offen zu legen:

        Der ID.3 ist nicht bestellbar. Er hat aktuell den Status einer „Seriennahen Studie“, die schon in einem frühen Stadium der Produktion ist. Fertig ist da nichts, Preise gibt es noch nicht.

        Der angekündigte ID.3 für unter 30.000 Euro ist mit keinem in Deutschland verfügbaren Model 3 vergleichbar. Das Basis-Model3 in Deutschland hat 409km Reichweite. Der Basis-ID.3 hat ca. 330km Reichweite.

        Wenn man also die Preise des Model 3 mit denen des ID.3 vergleichen will, dann muss man das Standard Range+ Model 3 für 44.000 Euro mit dem ID.3 mit mittlerer Batterie vergleichen. Hier haben wir nämlich eine vergleichbare Reichweite von 409km vs „ca. 420km“.

        Der ID.3 hat aber, wie schon von anderen angemerkt und anders als das Model 3 eine umfangreiche Aufpreisliste. So wird ein ID.3 1st Edition mit dem größten Ausstattungspaket annähernd 50.000 Euro kosten. Spätere Varianten mit größerem Akku und Allradantrieb werden nur teurer.
        Problem: das Model 3 Long Range mit 560km Reichweite, 4,6s 0-100 und 233km/h Höchstgeschwindigkeit – ein ID.3 fährt nur 160km/h – kostet heute 54.000 Euro. Dieser Preis ist so gut, dass VW da nichts wird direkt entgegensetzen können.

        So viel zum Preisvorteil.
        Dazu kommen technische Vorteile des Model 3: Es läd mit der doppelten Geschwindigkeit, bietet deutlich bessere Fahrleistungen und hat Zugriff auf eine bessere Ladeinfrastruktur. Es kann nämlich sowohl das selbe CCS-basierte Ladenetz wie der ID.3 als auch die Supercharger von Tesla nutzen.

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      E Auto fahrer

      19. Mai 2020 17:03 at 17:03

      Genau, da der id3 nicht so viele Steuergeräte verbaut hat wie ältere modelle von VW, genau deshalb gibt es ja „noch“ Software Probleme… Siehe auch Golf 8. Wenn die das erstmal im Griff haben dann sind die Autos von VW dem Tesla in Sachen Qualität deutlich überlegen. Außerdem ist es reine Geschmack Sache… Aber das Modell 3 von Tesla ist mega hässlich. Da sieht echt nen Dacia weit besser aus. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.

    • Avatar

      lubinius

      20. Mai 2020 12:54 at 12:54

      Es ist genau andersherum: der ID3 hat die 80-100 Steuergeräte verbaut, während Tesla nur eine zentrale Recheneinheit verbaut.

      Und während bei Tesla Softwareupdates OTA eingespielt werden, muss man bei VW damit zum Teil in die Werkstatt, weil jedes Steuergerät separat und teilweise über Kabelverbindung aktualisiert werden muss.

  6. Avatar

    Alex

    20. Mai 2020 12:36 at 12:36

    Guten Tag,

    Autos vergleichen ist sehr schwer. Ich persönlich habe einige Jahre in der Produktentwicklung bei VW verbracht und war an der Entwicklung des I.D.3 aka Neo und des nächsten größeren Bruders beteiligt. Für die, die es nicht glauben, hier ein paar interne Abkürzung EEMU/2, EDI2, Aero/B9 macht es bei einigen Lesern Klick? Machen wir also weiter.

    Die Entwicklung des Neos, ich nenne ihn weiterhin Neo, weil der offizieller Name nach einem Conceptcar klingt, war tatsächlich der hilflose Griff nach der E-Sparte, Stichwort an dieser Stelle G4. Es wurden Unmengen an Summen investiert mit einem eher unbefriedigenden Ergebnis. Hätte Tesla diese Summen zur Verfügung, dann wären sie um weitere 6 Jahre im Vorsprung, das ist Fakt und auch jedem vernünftig denkenden VWler bewusst. Und ja, Tesla ist um einige Längen voraus.

    Ich war eher für das Digitale Erlebnis zuständig und muss zugeben, dass Tesla sowohl bei dem Neo als auch bei dem Bruder die Referenzmarke war. Die Frage – Wie macht es Tesla? – wurde zur täglichen Philosophie. Wenn jetzt jemand das Gegenteil behauptet, dann war dieser nicht im Core-Team. Daher finde ich es legitim, dass man den Neo mit dem Tesla vergleicht Wobei während der Entwicklung des Neos das Model 3 noch nicht auf dem Markt war. Beim großen Bruder wurde komplett auf Tesla M3 gesetzt.

    Einige Punkte machen den Vergleich der Fahrzeuge etwas schwierig, denn VW ist ein Fahrzeughersteller, entgegen allen Behauptungen der VW CEOs, dass es ein IT-Unternehmen ist. Tesla dagegen ist ein IT-Unternehmen. Diese Punkte sind zwar den meisten bekannt, jedoch verstehen sie nicht die Konsequenzen. Volkswagen kann den Tesla im Preis und auch in Punkto Zusammenschrauben der Blechteile schlagen, das sollte gar nicht zu Debatte stehen. Der Rest, der in naher Zukunft wichtig sein wird, dürfte Tesla abstauben. Wenn man einen Volkswagen kauft, dann kann man davon ausgehen, dass in vier Jahren ein Facelift kommt und in acht Jahren ein neues Modell. Das gekaufte Auto wird so bleiben, wie es gekauft wurde. Ein Tesla wird stets verändert, was wir von Smartphones kennen. Wenn ihr mich fragt, relativiert sich der Preis, denn schließlich wird sich das Fahrzeug modernisieren.

    Natürlich kann man das autonome fahren von Tesla noch nicht ernst nehmen, aber sie wären in der Lage Software drauf zu spielen. Volkswagen kann dieses Versprechen nicht einmal geben, weil sie nicht in der Lage wären Updates hochzufahren. Der aktuelle Audi A8 hat es ja gezeigt – eine sehr peinliche Nummer, die etwas unter den Tisch gekehrt wird. Wäre so etwas Tesla passiert, dann hätten sich die deutschen Foren die Zungen verbrannt.

    Volkswagen bring 8 Jahre später als Tesla ein EV auf den Markt und die Influencer haben nichts besseres zu tun als zu erklären, wie toll es ist ein EV zu fahren. Alles bereits Schnee von Gestern. Was soll man sonst am Neo loben? Das HUD? Das Infotainment? Das nicht vorhandene digitale Erlebnis?

    Nun ja, Fahrt eine Woche einen I.D 3 und eine Woche Tesla Model 3 und macht euch ein Bild. Ich werde Ende des Jahres auf ein Model 3 umsteigen. Audi hatte ich 6 Jahre Zeit gegeben, aber es passiert einfach nichts.

    Schöne Grüße

    • Avatar

      Techniker

      20. Mai 2020 15:38 at 15:38

      DANKE

    • Avatar

      Petkov

      24. Mai 2020 10:10 at 10:10

      a) „Ein Tesla wird stets verändert, was wir von Smartphones kennen.“ Ja, und? Software Updates Over The Air sind nichts Besonders mehr. Auch für deutsche Autos nicht. BMW und Mercedes können es jedenfalls auch.

      b) Apropos Software Update OTA: da wäre ich echt froh, wenn mein Auto nicht aus Kostenspargründen nur ein zentrales Steuergerät für alles hätte. Stichwort: Single Point Of Failure.

      Der Musk könnte als Möbelverkäufer der katholischen Kirche Doppelbetten für ihre Bischöfe andrehen. Das muß man ihm lassen. Das finde ich bei ihm durchaus imponierend. Aber Tesla Autos sind nach wie vor das, was sie in Japan, Korea und auch Deutschland wären: zu früh auf den Markt gebrachte Prototypen.

  7. Avatar

    Torsten

    23. Mai 2020 22:08 at 22:08

    100 m von meiner Haustür parkt ein ID3. Der fährt sogar. Wahrscheinlich ein Mitarbeiterfahrzeug von einem Ingenieur oder Vertriebsmann.
    Wollte schonmal fragen, leider zu spät erwischt!
    Ich bleibe dran

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    Kritisch on fire

    4. Juni 2020 10:10 at 10:10

    Guten Morgen!
    Hier ein Bericht von mir aus August 2018 und wie ich finde hat sich seit dem nichts geändert. Mit Ausnahme, dass ich die darin beschriebene „Kiste“ seit geraumer Zeit fahre und einfach nur bestätigen kann, dass sich mein Ersteindruck über Tesla sehr positiv verstärkt hat.
    Nun, es ist kein Model 3 und somit wahrscheinlich auch nicht vergleichbar.
    Wollte ich nur ergänzend anbringen!
    LG

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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