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Machtkampf erschüttert deutsche Industrie Volkswagen-Krise eskaliert!

Bild: ChatGPT

Volkswagen steht vor einer der schwersten Bewährungsproben seiner jüngeren Geschichte. Ein massiver Absatzeinbruch in China, schwach ausgelastete Werke, hohe Kosten und ein umstrittenes Sanierungsprogramm setzen Europas größten Autokonzern unter Druck. Während der Vorstand einen radikalen Umbau vorbereitet, formiert sich im Aufsichtsrat Widerstand. Im Zentrum stehen deutsche Standorte, Zehntausende Arbeitsplätze und die Zukunft einer deutschen Schlüsselindustrie.


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Vom Weltmarktführer zum Sanierungsfall

Die Krise bei Volkswagen ist nicht das Ergebnis eines einzelnen Managementfehlers, sondern Ausdruck einer tiefgreifenden Verschiebung des globalen Automobilmarktes. Besonders dramatisch entwickelt sich die Lage in China, über Jahrzehnte einer der wichtigsten Gewinnbringer des Konzerns. Im zweiten Quartal 2026 gingen die Auslieferungen des Volkswagen-Konzerns dort gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 36,6 Prozent zurück.

Weltweit sank der Absatz im selben Zeitraum um 8,6 Prozent auf rund 2,08 Millionen Fahrzeuge. Das ist der stärkste Quartalsrückgang seit 2022. Zuwächse in Westeuropa, Nordamerika sowie Mittel- und Osteuropa konnten den Absturz im chinesischen Markt nicht kompensieren.


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Auch innerhalb des Konzerns zeigt sich ein uneinheitliches Bild: Während Skoda und einzelne Luxus- oder Nutzfahrzeugmarken vergleichsweise robust abschneiden, geraten die Kernmarke Volkswagen, Audi und Porsche stärker unter Druck. Neben sinkenden Stückzahlen belasten hohe Entwicklungs-, Personal- und Produktionskosten die Ertragskraft. Gleichzeitig sind zahlreiche europäische Fabriken nicht mehr ausreichend ausgelastet. Damit wird ein Strukturproblem sichtbar, das sich nicht allein durch eine vorübergehende Konjunkturerholung lösen lässt.

Hinzu kommen technologische Versäumnisse: Volkswagen investiert zwar Milliarden in Elektromobilität, Software und neue Fahrzeugarchitekturen, doch die Entwicklungszyklen sind häufig länger als bei chinesischen Wettbewerbern. In China verschiebt sich die Nachfrage schnell in Richtung vernetzter, digital ausgestatteter und preisgünstiger Elektrofahrzeuge. Der frühere Vorteil deutscher Marken bei Technik, Qualität und Markenimage reicht nicht mehr aus, um höhere Preise durchzusetzen.

Die Krise betrifft deshalb weit mehr als Wolfsburg. An Volkswagen hängen ein weitverzweigtes Zulieferernetz, zahlreiche mittelständische Zulieferbetriebe und ganze Industrieregionen. Scheitert der Umbau bei VW, drohen die Folgen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sichtbar zu werden – ein Schock für die deutsche Industrie.

Der Rettungsplan: Weniger Modelle, Kosten und Kapazitäten

Konzernchef Oliver Blume versucht, Volkswagen mit einem umfassenden Umbau wieder wettbewerbsfähig zu machen. Der Vorstand präsentierte dem Aufsichtsrat Anfang Juli ein Maßnahmenpaket mit zwölf Initiativen und einem strategischen „Zielbild 2030“.

Konkrete Beschlüsse zu möglichen Werksschließungen oder zusätzlichen Stellenstreichungen veröffentlichte der Konzern nach der Sitzung jedoch nicht.

Im Mittelpunkt des Sanierungskurses stehen eine deutlich schlankere Modellpalette, weniger Ausstattungs-Varianten und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Konzernmarken. Volkswagen erwägt, das Angebot langfristig um bis zu 50 Prozent und die Zahl der Ausstattungsvarianten um bis zu 75 Prozent zu reduzieren. Damit sollen Entwicklung, Einkauf und Produktion vereinfacht werden. Modelle von Volkswagen, Skoda und Seat sollen sich weniger überschneiden, während gemeinsame Plattformen und Komponenten intensiver genutzt werden sollen.

Zugleich will der Konzern seine Produktionskapazitäten stärker an die realistische Nachfrage anpassen. Nach Blumes Darstellung könnte die Kapazität bis 2030 auf etwa neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr sinken. Darüber hinaus soll die Führungsebene verschlankt werden: Von weltweit rund 21.000 Managementstellen könnten etwa 5.000 entfallen. In deutschen Fabriken seien die Produktionskosten im vergangenen Jahr bereits um rund 20 Prozent gesenkt worden, so der Volkswagen-Vorstand.

Medienberichte gingen zuletzt jedoch von wesentlich drastischeren Szenarien aus. Demnach könnten weltweit bis zu 100.000 Stellen betroffen sein.

Als gefährdete Standorte wurden insbesondere Zwickau, Emden, Hannover und das Audi-Werk Neckarsulm genannt. Volkswagen hat diese Größenordnung bislang nicht offiziell bestätigt.
Blume betont inzwischen, Werksschließungen vermeiden zu wollen. Stattdessen könnten neue Produkte, alternative Nutzungen oder Industriepartnerschaften einzelne Standorte stabilisieren.

Diskutiert wird unter anderem, freie Kapazitäten für andere Branchen zu öffnen oder Fahrzeuge, die ursprünglich für China entwickelt wurden, künftig auch in Europa zu produzieren. Ob solche Konzepte ausreichen, um strukturell zu große Werke dauerhaft zu sichern, bleibt jedoch offen.

Zwischen VW-Vorstand, Aufsichtsrat und dem Land Niedersachsen bricht Machtkampf aus

Der notwendige Umbau wird durch die besondere Machtstruktur bei Volkswagen erheblich erschwert. Im Aufsichtsrat treffen die Interessen der Kapitaleigner, der Arbeitnehmervertretung, der Eigentümerfamilien Porsche und Piëch sowie des Landes Niedersachsen unmittelbar aufeinander. Entscheidungen über Werksschließungen oder tiefgreifende Strukturveränderungen sind daher nicht nur betriebswirtschaftliche, sondern immer auch politische Fragen.

Arbeitnehmervertreter werfen der Konzernführung vor, die Beschäftigten über mögliche Einschnitte zu lange im Unklaren gelassen zu haben. Der Betriebsrat spricht von einem erheblichen Vertrauensverlust innerhalb der Belegschaft. Besonders problematisch ist, dass Berichte über Stellenstreichungen und mögliche Standortschließungen öffentlich wurden, bevor der Vorstand den betroffenen Mitarbeitern eine nachvollziehbare Perspektive präsentiert habe.

Eine zentrale Rolle spielt das Land Niedersachsen. Es hält rund 20 Prozent der Stimmrechte und verfügt aufgrund des Volkswagen-Gesetzes bei wichtigen Entscheidungen faktisch über eine Sperrminorität.

Ministerpräsident Olaf Lies machte deutlich, dass das Land Werksschließungen und eine Schwächung der Mitbestimmung nicht mittragen werde. Niedersachsen stellt sich damit an die Seite der Arbeitnehmervertreter und kann gemeinsam mit ihnen weitreichende Pläne des Vorstands blockieren.

Diese Schutzfunktion bewahrt Standorte und Beschäftigte zunächst vor schnellen Einschnitten. Sie birgt jedoch zugleich ein strategisches Risiko: Je länger notwendige Entscheidungen vertagt oder verwässert werden, desto größer könnte später der Anpassungsdruck werden.

Volkswagen muss Kapazitäten reduzieren, Kosten senken und Entwicklungsprozesse beschleunigen – soll dies jedoch möglichst ohne Werksschließungen, betriebsbedingte Kündigungen oder einen Machtverlust der Arbeitnehmerseite erreichen – also quasi die Quadratur des Kreises.

Der Konflikt wird damit zu einem Grundsatzstreit über die Zukunft deutscher Industriepolitik. Der Vorstand argumentiert mit globaler Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitnehmer und Landesregierung mit gesellschaftlicher Verantwortung. Beide Positionen sind nachvollziehbar. Doch die Zeit für die langwierige Suche nach Kompromisslösungen ist vorbei, denn die Konkurrenz wartet nicht auf eine Einigung in Wolfsburg.

Die Automobil-Schwemme aus China

Die eigentliche Bedrohung für Volkswagen kommt langfristig nicht aus dem Aufsichtsrat, sondern aus den Werkshallen chinesischer Hersteller. Unternehmen wie BYD, Geely und SAIC Motors sowie zahlreiche jüngere Elektromarken (Great Wall Motors etc.) entwickeln neue Modelle schneller, produzieren kostengünstiger und reagieren flexibler auf veränderte Kundenwünsche.

In China selbst haben deutsche Hersteller im zweiten Quartal 2026 Absatzrückgänge zwischen rund 30 und mehr als 40 Prozent verzeichnet. Volkswagen verlor dort 36,6 Prozent.

Der Wettbewerb beschränkt sich dabei längst nicht mehr auf den chinesischen Heimatmarkt. Chinesische Hersteller drängen mit technisch ausgereiften, digital gut ausgestatteten und aggressiv kalkulierten Fahrzeugen nach Europa und v. a. jetzt Deutschland. Selbst Schutzzölle können diesen Prozess allenfalls verlangsamen. Gleichzeitig zwingen niedrige Preise die etablierten Anbieter zu Rabatten, die ihre ohnehin angeschlagenen Margen zusätzlich belasten.

Volkswagen benötigt daher mehr als ein Sparprogramm. Der Konzern muss schneller entwickeln, günstiger produzieren und Fahrzeuge anbieten, die technisch wie preislich überzeugen. Doch genau diese Transformation wird durch Überkapazitäten, komplexe Entscheidungsstrukturen und politische Zielkonflikte erschwert.

Fazit und Ausblick

Gelingt kein tragfähiger Kompromiss zwischen VW-Vorstand und Aufsichtsrat, droht eine schleichende Erosion: zunächst weiter dynamisch sinkende Marktanteile, anschließend weiter fallende Werks-Auslastungen und schließlich doch jene Werksschließungen, die heute noch verhindert werden sollen.

Der Machtkampf mit dem Widerstand des Aufsichtsrates in Wolfsburg verschafft in Sachen Massenentlassungen vielleicht etwas Zeit. Er löst jedoch nicht das grundlegende Problem: Während Volkswagen über Strukturen, Modelle und Standorte ringt, rollt die Autoschwemme aus China mit wachsendem Tempo über Europa hinweg.



Über den RedakteurHannes Zipfel
Tiefgründige Recherchen und Analysen zu international wichtigen Kapitalmarktthemen.
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29 Kommentare

  1. Auf daß das Sondervermögen auch für Forschung und Weiterentwicklung diverser Satelliten aus den Bereichen Navigation, Nachrichtendienste und Internet auf der Internationale Raumstation ISS verwendet wird. Für diesen Fall könnte sich neben der Lufthansa, welche als lizenzierter Entwicklungsbetrieb ihre im Flug befindlichen Flugzeuge vorsorglich mittels Satelliten technisch überprüft, auch die Automobilindustrie, also beispielsweise VW im Rahmen ihrer Kompetenz in Sachen Navigation als Kooperationspartner mit einbringen.

  2. Die eMobilität für nicht chinesische Autobauer ist und bleibt ein nicht lösbares Problem in Deutschland. Erstens gibt es für eine erzwungene allgemeine eMobilität nicht den nötigen Strom (Tausende von Windrädern und Solarfelder haben seit 2020 aufgrund nahezu konstanten Perioden der Dunkelflauten/Jahr keinen zusätzlichen Effekt), zweitens ist die generelle eMobilität europaweit ect. nicht machbar, drittens ist die Batterieproduktion in China unschlagbar günstig und viertens sind die chinesischen Löhne ca 60-70% niedriger. Die Produktion von eAutos in Deutschland ist Unsinn, die Autobauer weltweit mit Ausnahme China machen damit niemals Gewinn. Also Ende deute eAutos.

  3. Solange SPD und Grüne in Niedersachsen regieren, wird sich nichts ändern. 2027 ist die nächste Landtagswahl. Schätze bis dahin wird sich nichts grundsätzliches ändern, aber die Werksschließungen sollten eh erst nach 2030 kommen. Wie der Text klar macht brennt es aktuell hauptsächlich in China und bei Audi und Porsche. Das liegt alles nicht in Niedersachsen..

  4. Die Deutschen… Ein Mysterium. Auf der einen Seite Weltmarktführer mit Zeiss, ohne diese Firma würde Nvidia keinen einzigen Chip herstellen, und auf der anderen Seite so verblendet. Man muss unbedingt eine DDR 2.0 installieren, obwohl es schon mal nicht funktioniert hat. Man muss die Welt mit der Co2-Religion retten und man muss, weil man immer noch nicht den 2. Weltkrieg überwunden hat, Afrika und der nahe Osten retten. Obwohl so viele Menschen in Deutschland brotlose Kunst (z.B. Geschichte) studieren, mangelt es an Weitsicht und das wirtschaftliche Verständnis. Das Beste kommt zum Schluss: wenn man nichts auf die Reihe kriegt, dann wandert man in die Schweiz aus und erzählt den Schweizern wie man es „richtig“ macht. In der Schweiz gibt es dafür schon ein Begriff: Germansplaining. Es gibt nichts schlimmeres, als mit einem Klugsch… Deutschen arbeiten zu müssen. Und das widerspiegelt VW. Ein Auto das niemand braucht und auch niemand danach gefragt hat. Meine Empfehlung: mal den Finger raus nehmen und politisch aktiv werden. Das nennt man Demokratie. Das kommt aber nicht von Bürgergeld und 35h Woche und schon gar nicht vom auswandern. Lachhaft. Gibts in der Schweiz nicht mal.

  5. Kann es nicht sein, dass die gesamte Autoindustrie in die vom Staat vorgegebene falsche Richtung läuft.
    Wie machen es andere große Autonationen?

    In Japan machen Autos, die ganz oder teilweise von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden, über 98 Prozent der Neuwagenverkäufe aus. Reine Elektroautos (BEVs) spielen auf dem japanischen Heimatmarkt mit einem stagnierenden Marktanteil von nur etwa 1,6 Prozent kaum eine Rolle.

    Der Anteil reiner Verbrenner an der gesamten Pkw-Produktion in China liegt schätzungsweise bei knapp 50 Prozent.
    Etwa 58 % bis 60 % des Stroms in China werden aus fossilen Brennstoffen hergestellt.

    China baut seine Kohlekraftwerke weiterhin massiv aus. Netto (also neue Kraftwerke minus stillgelegte Anlagen) nimmt das Land jährlich eine Nettoleistung von etwa 50 GW bis 70 GW (Gigawatt) an Kohlekraft neu in Betrieb.
    Jedes Jahr!!!
    Was auch notwendig ist.
    Denn der gigantische Ausbau bei Wind und Solar muss abgesichert sein, wenn nachts die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      na, wieder als Hobbyideologie, Stufe Anfänger unterwegs oder warum nimmst du einfach nur die Zahlen, die dir in den Kram passen und lässt alles andere weg?
      Also, nehmen wir mal die Zahlen von 2025 und 2024:

      Global: 2024 2025
      NEV: 47 53
      ICE: 53 47

      Europa:
      NEV: 20.8 26.8
      ICE: 45,2 35,5

      China: (aktuell)
      NEV: 63,0, davon 42,8 BEV
      ICE: 37,1

      Du siehst also, die Verbrenner sind überall auf dem Rückzug.

      Und ansonsten: Ist es eigentlich Ideoligie, Lug, Bosheit oder Dummheit, dass du immer und immer wieder den selben Blödsinn über China schreibst? China baut Kohlekraftwerke und verbrennt immer weniger Kohle. Deinen 79 GW an Kohlekraftwerken stehen 400 GW an EE gegenüber, die letztes Jahr installiert worden sind. Dir wurde nun oft genug erklärt, was so alles an deiner Argumentation falsch ist. Lass es doch einfach. Du machst dich nur lächerlich, wenn du immer und immer wieder hier falsche Sache postet

  6. BrummBrumm
    Warum schreibst Du so einen Blödsinn?

    1. @Helmut
      ist „Blödsinn“ dein einziges Argument?

  7. China stellt seinen Strom im Jahr 2026 hauptsächlich aus folgenden Quellen her:
    Kohle: Mit etwa 50 bis 55 Prozent ist Kohle weiterhin der größte Energieträger.
    Und etwa 12 % Gas.
    Die Regierung in China nutzt diese Kraftwerke zunehmend als Reserve. Sie sollen einspringen, wenn das Wetter oder die Dunkelheit, keinen grünen Strom liefert.
    Desto mehr Erneuerbare ausgebaut werden, desto mehr Kohlekraftwerke muss China bauen. Denn die Chinesen wissen, dass nachts die Sonne nicht scheint und auch oft der Wind nicht weht
    Und das machen sie ja auch (mit etwa netto 70 GW jährlichen Zubau an Kohlekraftwerken) während Deutschland sie sprengt.
    Übrings kann das jeder Hilfsschüler mit einigen Klicks in Sekunden googeln.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Genau. Kohle wird zur Reservekraft umgebaut. Was heisst das? Genau, Helmut, dass immer mehr Strom durch EE bereitgestellt wird. Seit 2012 sinkt der Anteil des Stromes, der durch Gas und Kohle hergestellt wird, kontinuilerlich. Letztes Jahr sank der Verbrauch von Fossilen Brennstoffen sogar absolut. Wie oft muss man dir das noch sagen, bevor du das endlich begreifst? Wenn man weniger Strom durch Kohle braucht, was braucht man dann nicht? Richtig, mehr Kohlekraftwerke. Reine Logik.

  8. Der Anteil reiner Elektroautos (Batterie-Pkw) am gesamten privaten Autobestand in Deutschland liegt bei etwa 3 bis 4 Prozent.
    Unter diesen 3 bis 4 % befinden sich auch die Zweitwagen, mit denen Mama die Kinder zur Schule und zum Kindergarten fahren, und dann einkaufen fährt, während Papa mit dem Verbrenner (mit dem sie auch in Urlaub fahren) ins Büro fährt.
    Aber, nichts gegen Elektoautos.
    Wenn sie mal zum Preis eines Verbrenners zu haben sind und auch die Lebensdauer von Verbrennern haben, werden wir unseren heute 22 Jahre alten Diesel wohl verschrotten.
    Mal sehen, wieviel Jahre es noch dauert.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      na, wieder am Nebelkerzen werfen? Was genau hat der Bestand an e-Autos mit den Verkaufszahlen zu tun? Nix. Eine reine Nebelkerze.
      Wie der ADAC fetstellt und du auch weisst, ist die Verteilung von Haupt- und 2-Wagen von e-Autos in etwa mit denen von Verbrennern vergleichbar.
      Warum lügst du? Du kennst diese Zahlen.

      In Deutschland glauben immer noch viele, dass ein Elektroauto hauptsächlich als Zweitwagen genutzt wird. Diese vorherrschende Meinung lässt sich laut der Erkenntnisse der Marktforschung ad acta legen: 69 Prozent der Befragten nutzen ihr E-Auto als Erstwagen

  9. BrummBrumm
    Ich denke, jeder Hilfsschüler wird begreifen, dass nachts die Sonne nicht scheint und auch der Wind nicht wehen kann.
    Und dafür bauen die Chinisen alleine etwa netto 70 GW Kohlekraftwerke dazu.
    Jedes Jahr!!!!
    Der die neu installierten Wind- und Solaranlagen, müssen auch so abgesichert werden, dass die Kohle- und Gaskraftwerke einspringen, wenn nachts die Sonne nicht scheint und auch mal der Wind nicht weht.
    Ja ich weiß.
    Das kannst Du schlecht begreifen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Jeder Hilfsschüler begreift, dass Nachts a) weniger Strom verbraucht werden, b) Wind es relativ egal ist, ob die Sonne scheint oder nicht. Es ist doch ganz einfach, Helmut: Trotz steigendem Verbrauch sinkt (!!!) nicht nur der Anteil der Kohle, sondern sein Verbrauch insgesamt . Wenn deine Milchmädchenrechnung stimmen würde, dann müßte auch mehr Kohle verbraucht werden. Tut sie aber nicht.
      Deine süßen 70 GW Kohlekraftwerke stehen etwa 400 GW Wind- und Solaranlagen gegenüber. das ist mehr als das 5fache!

  10. China nimmt viele veraltete Kohlekraftwerke vom Netzt, baut aber Netto etwa 70 GW jährlich hinzu. Mit einer Kapazität von etwa 60 Atomkraftwerken.
    Die moderneren Kohlekraftwerke verbrauchen natürlich viel weniger Kohle.
    Trotzdem ist die Menge an Kohle, die zur Stromerzeugung verbrannt wird, stetig gestiegen und wird auch 2027 weiter steigen.
    Signifikant wird der Kohleverbrauch aber sinken, desto mehr der etwa 80 bis 100 geplanten Atomkraftwerken ans Netzt gegen.
    Bis dahin wird die Menge der Kohle, die für die Verstromung in China eingesetzt wird, weiter ansteigen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      ah, deine letzte Verteidigungslinie. Du kannst nicht erklären, warum der Kohleverstromung sinkt, jetzt muss es eine ungewisse Zukunft machen.
      LoL

  11. @BrummBrumm

    👍

  12. BrummBrumm
    Die schreibst wieder Blödsinn.
    Die Kohleverstromung sinkt nicht in China.
    Du könntest der intellektuelle Bruder von Baerbock sein, die den überschüssigen Strom im Kreis laufen lassen will.

    Hier die Tatsachen:

    China baut auch gigantisch die Wasserkraft- und Atomkraft aus.
    Eben Energien, die auch zur Verfügung stehen, wenn nachts die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.

    Asoluten Verbrauchsmengen (in Millionen Tonnen Kohle) zur Stromerzeugung in den letzten zehn Jahren:
    2016: ca. 2.050 Mio. Tonnen
    2017: ca. 2.080 Mio. Tonnen
    2018: ca. 2.150 Mio. Tonnen
    2019: ca. 2.180 Mio. Tonnen
    2020: ca. 2.250 Mio. Tonnen
    2021: ca. 2.300 Mio. Tonnen
    2022: ca. 2.380 Mio. Tonnen
    2023: ca. 2.450 Mio. Tonnen
    2024: ca. 2.480 Mio. Tonnen
    2025/2026: ca. 2.350 bis 2.400 Mio.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    Da ich mir mich nicht mehr über den Blödsinn mit Dir unterhalten möchte, der Deiner grün versifften Phantasie entsprungen ist, ist das Thema für mich mit Dir beendet.

    1. @Helmut
      hast du in der Schule nicht Rechnen gelernt? Seit wann sind ca. 2.350 bis 2.400 Mio. Tonnen mehr als 2480 Millionen Tonnen?
      Also, nach deinen eigenen Zahlen SINKT der Verbrauch von Kohle.
      Danke, dass du meine Aussage bestätigt hast.

    2. Genau, danke für die Auflistung KI-generierter Tatsachen:
      Demnach sind die Verbrauchsmengen zur Kohleverstromung im letzten Jahr um rund 5 % gesunken – während zugleich die Stromerzeugung um etwa 5 % gestiegen ist.

      Ergo ist es „Blödsinn“ zu behaupten, die Kohleverstromung sinke nicht in China 🤣
      Über diese Fakten können auch noch so viele Beleidigungen und farblich versiffte Fantasien nicht hinwegtäuschen…

    3. @Helmut
      ja, genau: anderen mangelnde Bildung vorwerfen, und mit „Blödsinn“ um sich werfen und dann daran scheitern, 2 Zahlen zu vergleichen und nicht zu wissen, welche größer oder kleiner ist.
      Jeder Hilfsschüler, wie du so gerne schreibst, wüßte es besser.
      Ab auf die Schulbank. 6, setzen.

  13. Welche IQ muss man haben, wenn man glaubt, dass China netto etwa 70 GW Kohlestromkraftwerke im Jahr in Betrieb nimmt, aber insgesamt weniger Kohle für die Stromerzeugung in den Kraftwerken verfeuert, zumal immer noch mehr als 50 % des Strom in China aus Kohle gewonnen wird
    Diese Logig kann nur einer grün versifften Sekte entspringen, die nun Deutschland mit immer höheren Geschwindigkeit gegen die Wand fährt.

    1. @Bruno
      tja, Bruno, vielleicht liegt es auch nur daran, dass man China nicht versteht…
      Du kannst ja einfach mal die Importzahlen und die lokal produzierte Kohle zusammenrechnen. Die Zahlen liegen alle vor.
      Und wenn du meinst, auch das ist alles gefälscht, dann besorg dir die Zahlen von Kpler und Co.

    2. @Bruno (Helmut?)
      Die Frage musst du an @Helmut (dich selbst?) richten, denn von da stammen folgende Zahlen:
      2024: ca. 2.480 Mio. Tonnen
      2025/2026: ca. 2.350 bis 2.400 Mio.

      Viele Grüße nach Andalusien
      Helix52

  14. Es ist schon faszinierend, wie die Hühner wieder alle durcheinander gackern, nur um sich schön zu reden, dass China immer noch mehr als 50 % seines Stroms aus Kohle erzeugt.
    Mach so weiter und ignoriert die Realität weiter.
    Die Chinesen freuen sich.

    …Chinesische Investitionen in Spanien verzeichnen einen starken Aufschwung, insbesondere in den strategischen Sektoren Elektromobilität, grüne Energie und Logistik. Während die Europäische Union insgesamt eine defensivere Haltung gegenüber Peking einnimmt, setzt der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez auf einen pragmatischen Kurs, um das erhebliche Handelsdefizit auszugleichen und das Land als industrielles Sprungbrett für chinesische Konzerne in Europa zu etablieren…

    https://www.google.com/search?q=Chinesen+investieren+in+Spanien&sourceid=chrome&ie=UTF-8&amc=1&aep=42&cud=0&source=chrome.crn.rb&udm=50&mstk=AUtExfAsky5ZavtMoX5EkQKzrLWSS9rOOzB6pMQLrDBvX6A1CdmxFjR-QcVDszVwQmOvP8B8eGxdlNHfcW5LPUvyfxHW-zO9FYJAkrgQhuIl9Ry631EIBuIwLckzm_S6XoFft7zuV3r1q1TCatdj5aCoBQoGReHfyc1ldL5IO4GyFYO_bLvd4qrpmh63M856nFxhuv2KMp_6DrMEAfJ6qS8cAyApoE0H_WxRJn9peDxaXlN_5EwS-AoO8xm_GUDOogbD197572ryxHR4rMvjMkG-g0LJ9A8cCY9Y_sM&csuir=1&mtid=zwlXapzvHeG-nsEPn7ugyAs

    Übrigens wird in Spanien kein Strom mehr aus Kohle erzeugt.
    Dafür laufen die Kernkraftwerke weiter.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  15. Hallo @ Bruno
    Die Kohleverstomung (in Tonnen) wird in China noch bis 2030 weiter erhöht, obwohl sie prozentual am Strommix gemessen leicht abnehmen wird.
    Langfristig werden die etwa 100 geplanten Kernkraftwerke die Kohle zum Teil ersetzen.
    Das sind aber riesige Dimensionen.
    Wenn China prozentual so viel Atomstrom produzieren will wie Spanien (gerechnet auf die Bevölkerung) müssten sie etwa 200 AKWs im Betrieb haben.
    Aber, die Chinesen machen es schon richtig.
    Jetzt noch mit Kohle 50 % des Strom herstellen, „Erneuerbare“ und Atomkraft massiv ausbauen, damit den deutschen Firmen, die weiter ihre Produktion nach China verlagern, günstiger Strom angeboten werden kann.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      wolltest du nicht das Thema beenden? Jetzt zeigst du schon wieder, dass du keine Ahnung hast.

      Kurzantwort:

      1 Kosten für StromEINKAUF (der Betreiber)
      Kosten (!!!!)
      1 KwH Solarstrom (Solo): 0,2 Yuan
      1 KwH Solarstrom (System): 0,386 Yuan pro kWh
      1 KwH Wind (Solo): 0,196 Yuan pro kWh
      1 KwH Kohle: 0,452 Yuan

      2. Kosten für Verbraucher:
      Privatkunden zahlen rund 0,53 Yuan/kWh, Gewerbe und Industrie rund 0,78 Yuan/kWh als nationalen Durchschnitt. Die Strompreise sind staatlich gedeckelt. Wie teuer de Strom für Kunden ist, hängt also von einer sozalistischen Entscheidung ab. Und erzählst du uns nicht immer, wie furchtbar Sozialismus ist? Und plötzlich ist Sozialismus gut?

      Lange Antwort:

      Die saubersten verfügbaren Zahlen, aufgeteilt nach Quelle und Gültigkeitsbereich:

      **Kohle in China**

      Ein 600-MW-Kohlekraftwerk verkauft Strom zu 0,452 Yuan (0,063 Dollar) pro kWh Das ist der regulierte Marktpreis, nicht die Vollkostenrechnung. Die LCOE liegt tendenziell darunter, weil viele chinesische Kohlekraftwerke subventioniert oder abgeschrieben laufen.

      **Solar in China**

      China liegt laut IRENA-Daten 2024 bei 33 Dollar pro MWh für Utility-Scale-Solar — also rund **33.000 Dollar pro TWh**. Das China Renewable Energy Engineering Institute beziffert die LCOE für große Solaranlagen in China auf etwa 0,20 Yuan pro kWh, was bei aktuellem Wechselkurs auf ähnliche Größenordnung hinausläuft.

      **Wind in China**

      Windstrom aus China liegt laut BNEF 24 Prozent unter dem globalen Benchmark von 38 Dollar pro MWh, also bei rund **29 Dollar pro MWh** oder **29.000 Dollar pro TWh**.

      **Die entscheidende Einschränkung:** Diese LCOE-Werte sind nicht direkt vergleichbar, weil sie unterschiedliche Realitäten messen. Solar und Wind brauchen bei voller Systemrechnung Speicher oder Netzausgleich dazu. So kommt in China Strom aus Wind und Sonne bei voller Systemrechnung auf etwa 57 Dollar pro MWh — immer noch unter Kohle-Marktpreis.

      Du siehst, alle deine Antworten sind falsch. Hiss doch endlich die weiße Fahne, du machst dich mit jedem Beitrag nur noch mehr lächerlich.

  16. Hola @ Helmut
    China deckt mit 4,6 Milliarden Tonnen zu etwa 90 % seinen Bedarf an Kohle. Es wäre auch unvernünftig, wenn sie überhaupt auf die Kohleverstromung gänzlich verzichten würden.
    Darauf weist auch hin, dass China immer noch etwa 70 GW neue Kraftwerken im Jahr mehr baut als stillgelegt werden.
    Die neuen Kohlekraftwerke werden ja auch nicht nur für ein paar Jahre gebaut werden.

    1. @Bruno
      na, @Helmut betreiben wir jezt Selbstgesräche? Also ihr beiden Helden, warum reduziert nach Helmuts eigenen Angaben den Verbrauch seiner Kohle? Kann es vielleicht auch damit zusammenhängen, dass man damit Schadstoffe in die Luft pustet? Weniger verbrannte Kohle, bessere Luft.

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