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Volkswagen mit gruseligen Verkaufszahlen für Europa!

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Nicht der Konzern, sondern nur die Marke Volkswagen hat heute ihre Verkaufszahlen für Juli präsentiert. Weltweit gesehen hat Volkswagen im Juli 489.000 Autos ausgeliefert, was einem Minus von 3,3% gegenüber Juli 2018 entspricht. Das ist zwar schlecht, aber man könnte auch sagen: Geht ja gerade noch so? Aber man schaue sich mal diese Grafik an, wo die Verkäufe nach Regionen aufgeteilt sind. Den Gesamtschnitt „gerade noch so retten“ tun die +0,9% in Asien und +2,6% in Südamerika (Brasilien sogar zweistellig im Plus). Aber hej…. In Deutschland ist es ein Minus von 11,9%, in Westeuropa sind es -7,7%, und in Osteuropa sogar -14,6%. Auch Nordamerika steht nicht rosig da mit -4,1%. Auch wenn man auf einen längeren Zeitraum schaut, wird die Lage kaum besser. Von Januar-Juli 2019 im Vergleich zu Januar-Juli 2018 sind die Auslieferungen von Volkswagen insgesamt um 3,8% rückläufig. Die schwachen Werte in Europa begründet Volkswagen übrigens damit, dass es im Vorjahr (der Bezugspunkt für den heutigen Vergleich) halt besonders gute Daten („Rekordwerte“) gegeben hatte.

Volkswagen Juli-Zahlen

Dazu auszugsweise Volkswagen im Wortlaut:

In der Region Zentral- und Osteuropa lieferte die Marke Volkswagen im Juli 22.500 Fahrzeuge aus, 14,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Der Heimatmarkt Deutschland bildete im Juli keine Ausnahme. Hier wurden im Berichtsmonat 47.100 Fahrzeuge ausgeliefert, 11,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Angesichts hoher Auftragsbestände im Jahr 2018 aufgrund der Umweltprämie sowie des Abverkaufs von NEFZ-Fahrzeugen vor der Einführung von WLTP ist dieses Ergebnis keine Überraschung. Hinzu kamen im Juli 2019, modellwechselbedingt und damit ebenfalls erwartbar, schwächere Auslieferungszahlen des Passat. Starke Wachstumsraten verzeichneten die SUV-Modelle Touareg (+26 Prozent), Tiguan (+16,9 Prozent, und T-Roc (+9,6 Prozent).

In der Region Nordamerika schloss Volkswagen den Berichtsmonat mit einem Auslieferungsrückgang von 4,1 Prozent auf 48.200 Fahrzeuge ab. In den USA steht die Marke weiterhin sehr erfolgreich da. Im größten Einzelmarkt der Region lieferte Volkswagen 31.200 Fahrzeuge aus, 2,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Damit legt Volkswagen im fünften Monat in Folge bei den Fahrzeugauslieferungen zu. Der Tiguan blieb auch im Juli das erfolgreichste Volkswagen Modell, und auch der Atlas legte weiter zu. SUV machen weiterhin insgesamt mehr als die Hälfte aller Auslieferungen aus. In Mexiko bleibt der Gesamtmarkt rückläufig. Hier schloss die Marke mit einem Auslieferungsrückgang von 11,7 Prozent auf 10.700 Fahrzeuge ab.

In Südamerika erzielte die Marke Volkswagen im Juli mit 42.900 Fahrzeugauslieferungen ein Plus von 2,6 Prozent. Den größten Beitrag leistete erneut Brasilien. Hier übergab die Marke 34.000 Fahrzeuge an ihre Kunden und erzielte damit ein Plus von 13,5 Prozent. Argentinien kämpft weiterhin mit seiner gesamtwirtschaftlich schwierigen Situation und einem stark rückläufigen Gesamtmarkt. Volkswagen übergab 5.500 Fahrzeuge an seine Kunden, 33,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

In der Region Asien-Pazifik konnte Volkswagen den Berichtsmonat mit einem leichten Plus abschließen. Im Juli lieferte die Marke 239.200 Fahrzeuge aus, 0,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In China erzielte Volkswagen in einem wieder rückläufigen Gesamtmarkt mit 228.000 Fahrzeugauslieferungen ein Plus von 2,0 Prozent und baute damit seinen Marktanteil weiter aus. Zurückzuführen ist dieser Erfolg auf die weiter an Fahrt aufnehmende SUV-Offensive der Marke. Der SUV-Anteil von Volkswagen in China ist bei den Auslieferungen von 13,9 Prozent im Vorjahresmonat auf jetzt 28,8 Prozent gestiegen. Bei den Limousinen behaupteten sich das Modell Lavida sowie die neue exklusiv für China entwickelte Version des Passat besonders gut.

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Deutsche Bank baut ab, Handelskrieg, Apple, Silber

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Diese Woche ist einiges los an den Märkten. Volatilität kommt in die Kurse durch den Handelskrieg. Sissi Hajtmanek und Manuel Koch besprechen im folgenden Video die aktuelle Gemengelage mit ihrer möglichen Auswirkung auf die Börse. Aber auch viele andere Themen bewegen die Börsianer derzeit wie die Deutsche Bank, Commerzbank, Apple und Silber.

Deutsche Bank und Commerzbank

Die Commerzbank schließt 250 Filialen. Die Deutsche Bank hat im Aktiengeschäft viel abgebaut. Wie geht es weiter? Es wird wohl zunehmend mehr weg verlagert von den Filialen ins Digitale. Die DB hatte jüngst nach Medienberichten eine Klarstellung veröffentlicht. Hier nochmal im Wortlaut:

Die Deutsche Bank plant keinen weiteren Stellenabbau über die Pläne hinaus, die der Vorstand am 7. Juli verkündet hat. Damals gab die Deutsche Bank eine neue Strategie bekannt, die mit dem Abbau von weltweit 18.000 Stellen bis 2022 auf dann 74.000 Stellen einhergehen soll. Ziel des Abbaus ist es, die bereinigten Kosten des Deutsche-Bank-Konzerns um mehr als ein Viertel auf 17 Milliarden Euro zu senken. Eine Aufteilung nach Regionen und Bereichen haben wir damals nicht kommuniziert, und wir werden dies auch weiterhin nicht tun. Sobald Entscheidungen über den konkreten Stellenabbau gefallen sind, werden sie zu allererst mit den Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Bereichen besprochen. Wiederholt hat der Vorstand deutlich gemacht, dass alle Teile unserer Bank ihren Beitrag leisten müssen. Selbstverständlich wird auch in Deutschland eine substanzielle Zahl von Stellen wegfallen, da es der mit Abstand größte Standort der Deutschen Bank ist. Dabei ist der schon geplante Abbau von Arbeitsplätzen im Zuge der Integration der Postbank bereits in der Gesamtzahl von 18.000 Stellen enthalten.

Apple und Silber

Die Apple-Aktie wird im folgenden Video ab Minute 3 im Detail besprochen, fundamental wie auch charttechnisch. Ist die Aktie ein Kauf? Im Video werden auch konkrete Kursmarken genannt. Aber auch Silber wird besprochen mit 37% Plus in wenigen Monaten. Auch hier wird für einen möglichen Kauf ein Einstiegsszenario besprochen.

Kursverlauf der Deutsche Bank-Aktie seit Mitte 2018
Kursverlauf der Deutsche Bank-Aktie seit Mitte 2018.

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Handelskrieg: Bringen neue Verhandlungen die Wende für den Aktienmarkt?

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Lieber Börsianer,

endlich redet man wieder miteinander! Derzeit befindet sich der chinesische Chefverhandler Liu He in Washington und ringt mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer um einen Kompromiss im zuletzt ausgeuferten Handelskrieg zwischen China und den USA. Der Druck, der auf beiden Seiten lastet, ist enorm. In den USA machen vor allem die Wirtschaftsverbände, aber auch führende Republikaner Druck auf den US-Präsidenten. Man will jetzt endlich eine Annäherung sehen und das leidige Thema von der Agenda nehmen. Vor allem die US-Industrie leidet unter den neuen Sonderzöllen: Dort ist die Stimmung so schlecht wie seit 2009 nicht mehr. Auch der Beschäftigungsaufbau in den Unternehmen der Industrie-Branchen stagniert bereits seit…..

Den gesamten Artikel können Sie lesen, wenn Sie sich für den Newsletter „Profit Alarm“ anmelden. Sie erhalten dann täglich per Email eine exklusive Analyse. Der Service ist für Sie völlig kostenfrei!

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SAP-Quartalszahlen glänzen, CEO tritt zurück, Aktie reagiert deutlich

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SAP hat heute Nacht schon seine Quartalszahlen veröffentlicht. Womöglich früher als gedacht, weil der langjährige CEO Bill McDermott überraschend seinen Rücktritt bekanntgegeben hat? Die Gründe für seinen Rückzug sind nicht bekannt, aber ein zweiköpfiges Führungsduo wird seine Arbeit fortsetzen.

Aber nun zu den Quartalszahlen von SAP. Die glänzen. Der Umsatz steigt im Jahresvergleich von 6,02 auf 6,79 Milliarden Euro (+13%). Der Gewinn nach Steuern klettert von 0,97 auf 1,26 Milliarden Euro. Ein sehr guter Zuwachs, der so kräftig nicht erwartet worden war! Die Erlöse aus dem Cloudgeschäft steigen von 1,3 auf 1,79 Milliarden Euro. Die operative Marge klettert von 20,5% auf 24,7%. Da bleiben keine Wünsche offen. Die Reaktion der Börsianer ist klar. Die Nachfolge des CEO findet reibungslos statt, die Zahlen sind mehr als gut. Die Aktie steigt heute um 7,3%.

SAP Quartalszahlen Details

Im Chart seit Ende 2018 kann man den aktuellen Anstieg in der SAP-Aktie gut sehen.

Verlauf SAP-Aktie seit Ende 2018

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