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Volle Pulle Rezession – Marc Friedrich mit Gesamtübersicht der Lage

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Kommt es bis zum nächsten Jahr genau so schlimm wie im Jahr 2008? Wir wissen es nicht. Dass die Rezession in der Industrie aber bereits läuft, ist ein Fakt. Marc Friedrich bespricht die aktuelle konjunkturelle Lage im großen Bild. Im folgenden Video geht er auf viele aktuelle Meldungen von deutschen, aber auch ausländischen Unternehmen ein. Auch bespricht er viele Indikatoren, die auf eine sehr schlechte Konjunkturlage hindeuten. Wer Marc Friedrich und Matthias Weik kennt, der weiß, dass sie Anlegern gerade in solchen Zeiten zu Sachwerten raten. Raus aus den Kontoguthaben, ist auch in diesem Video das Motto von Marc Friedrich. Denn auch auf die Zinspolitik geht er ein. Die Zinsen auf Bankguthaben würden ins Negative rauschen.

8 Kommentare

8 Comments

  1. Ralph S.

    5. August 2019 13:25 at 13:25

    Klasse Zusammenfassung von Dr. Friedrich. Weiter so!

  2. Gixxer

    5. August 2019 13:37 at 13:37

    Ich verstehe ehrlich gesagt das „rein in Sachwerte“ nicht ganz.
    Was für Sachwerte sind denn da gemeint? Gold kann ich ja noch nachvollziehen, aber wenn ich jetzt Aktien kaufe, was habe ich dann davon, wenn diese erst mal ordentlich korrigieren. Was ist, wenn ich ein Haus oder Land, etc. kaufe und die Preise fallen in den Bereichen auch drastisch?
    Da verliere ich doch auf jeden Fall immer. Wenn ich jetzt Cash habe, kann ich dann später nach der Korrektur einkaufen, egal ob Aktien oder Land.

    • Columbo

      5. August 2019 15:03 at 15:03

      @Gixxer
      Friedrich geht gefühlt von einer Art Götterdämmerung mit Bankenkollaps, Währungsreformen, Staatsinsolvenzen und vielleicht dritten Weltkrieg aus. Da ist dann Cash wirklich suboptimal.

      • Gixxer

        5. August 2019 15:46 at 15:46

        Da gebe ich Ihnen Recht. Da ist Cash nicht gerade prima. Aber sind es dann Aktien oder eben Land? Was habe ich von einer Villa in bester Lage, die in einem Krieg dann zerbombt wurde?
        Wie gesagt, Gold (in Händen) lasse ich noch gelten, aber alles andere?

        • Columbo

          5. August 2019 16:47 at 16:47

          @Gixxer
          Seh ich auch so.

          • leftutti

            5. August 2019 19:59 at 19:59

            Um die gedanklichen Spinnereien der Götterdämmerung noch um ein paar zusätzliche, hypothetische Zukunfts-Szenarien zu ergänzen:

            WK3: Vorsicht mit Gold in den Händen, denn bei Temperaturen von vielen 1000°C könnte es mit den Zellen verschmelzen, wenn sich diese auflösen. Eine Identifizierung der Besitzer anhand von Fingerabdrücken oder DNA könnte sich als sehr schwierig erweisen.

            Bankenkollaps: Nachdem die Banken in den südlichen Ländern, v.a. in Italien als erstes kollabierten, mussten Rettungsmissionen von Alp-Watch (ehemals Sea-Watch) unter der Leitung von Corola Rackete per Hubschrauber Millionen von unkontrollierten südeuropäischen Einwanderern aus den schmelzenden Gletschern retten, als diese versuchten, in die ehemals verhassten Nordalpenstaaten zu entkommen. Unter den Geretteten befindet sich auch der ehemalige EZB-Präsident Mario Draghi mit seiner Familie.

            Staatsinsolvenzen: Nachdem zahlreiche Staaten in Europa Insolvenz anmelden mussten, bevor sie von Google, Facebook, Apple oder Microsoft verschlungen wurden, sehen sich die östlichen und südlichen Anrainerstaaten am Mittelmeer mit einem massiven Migrationsproblem aus dem Norden konfrontiert. Massenweise Abschiebungen dieser humanoid-kapitalistischen europäischen Heuschreckenschwärme und die letztendliche Etablierung der bürgerlichen AfA (Alternative für Afrika) sind die Folge. Unter den Flüchtlingen befindet sich auch der ehemalige Innenminister Italiens.

            Im neuen Groß-Deutschland (ehemals linksgrün-sozialiste BRD, wahres Deutschland östlich der Mitte, Österreich und Visegrád) hat die Christlich-Soziale Vereinigung Alternativer eine 7/8-Mehrheit errungen. In dem Großreich leben inzwischen noch etwa 12 Millionen ständig unzufriedener Menschen.

    • Marc Friedrich

      7. August 2019 20:27 at 20:27

      @Gixxer: Aktien werden im Video bewußt nicht erwähnt. Ganz im Gegenteil: Im zweiten Halbjahr erwarte ich Korrekturen. Immos sind auch nicht erwähnt aus diesem Grund.

      Beste Grüße
      M.F

      • Gixxer

        13. August 2019 23:18 at 23:18

        Was ist denn dann mit Sachwerten gemeint?
        Etwa Kunst oder eine Flasche seltenen Whiskey im Keller?

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Donald böse? Der gerade erst brav gewordene Nachbar senkt die Zinsen

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Mexiko war gerade erst „brav“ geworden. In der ersten Zeit seiner Präsidentschaft feuerte Donald Trump massiv gegen Mexiko, weil das Land den USA Wohlstand über das Freihandelsabkommen wegnehme, und weil Mexiko die illegalen Einwanderer Richtung USA nicht stoppe. Dann gab es ein neues Handelsabkommen, und seit Kurzem tut Mexiko laut Trump einen „deutlichen besseren Job“ an der Grenze, um Illegale aufzuhalten. Zuletzt war der südliche Nachbar laut Trumps Aussagen zu einem guten Nachbar geworden (sinngemäß ausgedrückt).

Ob das so bleibt? Seit Wochen schießt Trump eine Breitseite nach der anderen ab gegen seine eigene Notenbank. Die habe ihre Zinsen NUR um 0,25% gesenkt, während an vielen anderen Orten der Welt mehr gemacht werde auf den Weg nach unten. Somit würden ausländische Produkte attraktiver gegenüber US-Produkten. Und jetzt noch das. Mexiko hat gestern seine Zinsen gesenkt, und zwar von 8,25% auf 8,00%. Das ist die erste Zinssenkung seit fünf Jahren! Noch im letzten Jahr waren die Zinsen mehrmals erhöht worden.

Die Zentralbanker erwähnen in ihrem Statement ausdrücklich die schwache wirtschaftliche Lage in Mexiko und die Stagnation in der Wirtschaftsleistung. Bei einem Zinsniveau von jetzt 8,00%, da kann man bei nur -0,25% Zinssenkung und einem BIP direkt an der Schwelle zur Rezession, da darf man davon ausgehen, dass noch weitere Zinssenkungen folgen? Hat noch niemand Donald Trump von diesen sinkenden Zinsen in Mexiko erzählt? Damit hätte er noch ein Argument mehr, um die Fed nochmal anzustacheln für weitere Zinssenkungen.

 


source: tradingeconomics.com


source: tradingeconomics.com

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China droht USA – Trump vermiest euch Weihnachten

China droht den Amerikanern an, ihnen das Weihnachtsfest zu vermiesen. Was aber das Weihnachtsfest in den USA mit China zu tun? Eine ganze Menge!

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China droht den Amerikanern an, ihnen das Weihnachtsfest zu vermiesen – das legt ein Artikel der „Global Times“ (das englischsprachige Organ der Kommunistischen Partei Chinas) nahe.

Was aber das Weihnachtsfest in den USA mit China zu tun? Nun, eine ganze Menge! Denn ca. 90% aller in den USA verkauften Weihnachtsutensilien werden aus China in die USA importiert. Zwar sind diese Weihnachtsuntensilien (Baumschmuk, Lichter für den Weihnachtsbaum, Plastikdekoration etc.) bislang noch nicht von den US-Strafzöllen betroffen, aber das wird sich ab dem 01.September ändern: zwar hat die Trump-Administration Smartphones, Spielzeug und Bekleidung kürzlich von den Strafzöllen vorerst ausgenommen, aber ansonsten werden nun sämtliche Importe der USA aus China mit Zöllen belegt.

 

China will Amerikanern zeigen: Trump kommt euch teuer zu stehen

Amerikanische Importeure aber bestellen bereits im Sommer diese Weihnachtsutensilien in China – das Thema ist also jetzt schon aktuell. Und Peking droht nun in Gestalt der „Global Times“, dass die Amerikaner aufgrund der Trumpschen Strafzölle ein unvergessliche Weihnachten erleben könnten:

 

„If China plays the card of the holiday economy to hit back on the US in the trade war, Americans may have an unforgettable Christmas this year with price hikes for Christmas trees, plastic reindeer, glittery wreaths and even Bibles.“

Selbst christliche Bibeln, die in den USA gerne auch zu Weihnachten verschenkt werden (besonders im Mittleren Westen, der Stammregion der Wähler Trumps), würden also im Preis stiegen, so die Warnung. Und weiter: die chinesischen Hersteller dieser Weihnachtsutensilien könnten einfach die Preise erhöhen und damit die Inflation in den USA anheizen, da dort die erforderlichen Produktionskapazitäten gar nicht so schnell aufgebaut werden könnten vor dem Weihnachtsfest, wie die „Global Times“ maliziös anmerkt:

„This can be a bargaining chip in China’s trade negotiations with the US: Trump can delay tariffs on imports from China to curb inflation, so China can encourage its companies to raise the prices of certain products to push up inflation.

Even if Chinese exporters raise their prices, US consumers cannot find alternative products in the short run. This may give an advantage to China during the upcoming holiday shopping season.“

Peking scheint nun seine Exporte in die USA als Waffe im Handelskrieg einsetzen zu wollen – und damit seine bislang eher defensive Strategie gegenüber den USA zu ändern, indem ein „Kriegsziel“ das Erzeugen von Inflation in den USA ist:

„China won’t be content to only play defense in the trade war. Trump’s decision to delay tariffs reminds China that it can choose certain products on which to raise prices in the US market.“

Im Fokus stehen dabei offenkundig besonders symbolische Produkte wie Bibeln – aber selbst amerikanische Flaggen mit der Aufschrift “Trump 2020 – Keep America Great!” werden in China hergestellt. Weihnachten, so die „Global Times“ abschließend, werden die Amerikaner dann besonders stark spüren, wie vernetzt die Wirtschaften der USA und Chinas sind – und wie hoch die Kosten für den US-Konsumenten sein werden, diese Vernetzung zu lösen:

„Most US publishers print the Bible and some other religious texts in China. If the US-launched trade war results in a price hike or even a shortage of Bibles during the Christmas holiday, Americans will be deeply impressed by the interconnection between China and the US economy.“

 

China will den Amerikanern anhand des Weihnachtsfests zeigen, was Trump sie kostet

 

 

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Bitcoin: 100.000 Marke rückt wieder in den Fokus der „Experten“

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Im Bitcoin kann es immer sehr, sehr schnell gehen. Seit letztem Wochenende ist der Kurs von 11.000 Dollar heute auf 9.500 Dollar in die Tiefe gerauscht. Es war eine tagelange Abwärtsentwicklung. Aktuell wurde sie nochmal verschärft, weil es angeblich einen Abverkauf von Bitcoins durch durch mutmaßliche Krypto-Betrüger gegeben haben soll (hier mehr zu dem Thema). So schnell kann das gehen auf dem Weg nach unten.

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Bitcoin von 10.000 auf 100.000 Dollar?

Aktuell kämpft Bitcoin mit Kursen um die 10.000 Dollar-Marke. Aber man kann auch bei Betrachtung des ganz großen Bildes sagen: Wer hätte gedacht, dass Bitcoin von Mai 2017 von 1.500 Dollar auf fast exakt 20.000 Dollar nur ein halbes Jahr später ansteigen würde? Der Verlauf seit Mai 2017 ist sichtbar im Chart. Seitdem träumen viele Trader immer wieder von diesen alten Höchstkursen. Und immer wieder ist auch der ganz große Traum von dem Kursziel 100.000 Dollar zu hören. Die letzten Tage hörte man diese Zahl wieder öfter.

Bitcoin in USD seit Mai 2017

Zwei Stimmen sprechen über 100.000 Dollar

Anfang Juli hörte man von Anthony Pompliano (Mitbegründer der Vermögensverwaltungsgesellschaft Morgan Creek), dass er an einen BTC-Kurs von 100.000 Dollar im Jahr 2021 glaube. Viele Profi-Investoren seien sich noch gar nicht bewusst, was die sich abzeichnende Angebotsknappheit im Bitcoin bedeuten werde. Der große Antreiber für weitere Kursanstiege im Bitcoin werde die Halbierung der Bitcoin-Belohnungen sein. Dabei geht es darum, dass die Mining-Belohnungen um die Hälfte reduziert werden. Im Mai 2020 sei es soweit. Dann Ende Juli sagte Pompliano, dass die anstehenden Maßnahmen der EZB „Raketentreibstoff“ seien. Also stark ansteigende Krypto-Kurse auch dank der Notenbanken?

Vorgestern dann hat sich der ehemalige Goldman-Analyst Murad Mahmudov zu Wort gemeldet. Er spricht auch von 100.000 Dollar im Bitcoin. Nächste Woche könne es bergab gehen. Aber sein Bauchgefühl sage ihm, dass Trader solche Chancen nutzen würden um Bitcoin nachzukaufen. Man solle nicht kurzfristig verkrampft die Kurse betrachten, sondern sich das große Bild anschauen. Seiner Meinung nach werde BTC auf 100.000 Dollar steigen. Also, im großen Bild eine Verzehnfachung?

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